Mopshöhle: Ein neuer Fall für Holmes und Waterson (Ein-Holmes-und-Waterson-Krimi 6)

von Martina Richter 
4,5 Sterne bei4 Bewertungen
Mopshöhle: Ein neuer Fall für Holmes und Waterson (Ein-Holmes-und-Waterson-Krimi 6)
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Wieder ein ungemein lesenswerter Mopskrimi, der tierisch gut unterhält und als wahrer Pageturner daherkommt.

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Inhaltsangabe zu "Mopshöhle: Ein neuer Fall für Holmes und Waterson (Ein-Holmes-und-Waterson-Krimi 6)"

Mops à la Provence

So leicht haut Mops Holmes nichts um, aber die traumatischen Erfahrungen seines letzten Falls hängen ihm immer noch nach. Alpträume plagen den tierischen Detektiv und da kommt ihm die Gelegenheit mit seinem Kollegen Kommissar Waterson einen Beamtenaustausch in der Provence zu machen, genau richtig. Weitab vom Ort des Geschehens will Holmes endgültig mit seinem letzten Fall abschließen. Doch kaum in Aix-en-Provence angekommen, erfährt Waterson von einer Reihe von jungen Frauen, die in den letzten Jahren nacheinander am französischen Nationalfeiertag verschwunden sind. Der Kommissar ahnt, dass hier ein Serientäter am Werk ist. Nur eine Woche bleibt dem Ermittlerpaar den Fall zu lösen und ein weiteres Opfer zu vereiteln. Unter der brennenden Sonne Südfrankreichs müssen Holmes und Waterson wirklich alle Register ziehen, um dem Täter zuvorzukommen…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958191556
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:280 Seiten
Verlag:Midnight
Erscheinungsdatum:02.07.2018

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    Athene100776s avatar
    Athene100776vor 2 Monaten
    Mord in Frankreich

    Dank eines Polizeiaustauschprogramms landen Holmes und Waterson in Frankreich. Dort angekommen fühlen sie sich auch gleich wohl, wäre da nur nicht die immer nörgelnde Kollegin, der Waterson zugeteilt wurde. Sie gibt ihm die Akten, eines alten Falls, der ungeklärt ist und vermutet, dass Waterson ihn eh nicht lösen kann, doch da hat sie die Rechnung ohne Holmes gemacht.


    Für mich ist dieses der erste und sicher nicht der letzte Fall von Waterson und Holmes.

    Schnell war ich in der Geschichte angekommen und habe mich mit den Hauptfiguren angefreundet.

    Ich hatte dank der Beschreibungen der Ortschaften und der Charaktere schnell das Gefühl die Hitze Frankreichs zu spüren und wollte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Die in sich stimmige und sehr ansprechende Geschichte zog mich auch wegen des lockeren , teils witzigen und interessanten Schreibstils in ihren Bann.

    Besonders gut gefiel mir, dass die Verbindung zwischen Mops und Mensch hier wunderschön dargestellt wurde und Hunde eben doch die besten Freunde des Menschen sind.

    Auch an Spannungskurven, alten Familiengeschichten, Gerüchten und "Geschwätz" aus dem Dorf wurde hier nicht gespart, so dass es für mich ein Genuss war , den Krimi zu erleben.

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 2 Monaten
    Einsatz weit ab der Heimat

    Nach dem letzten Fall sind alle – Menschen wie Tiere – noch ziemlich aufgewühlt, die Nerven liegen blank. Da kommt das polizeiliche Austauschprogramm mit den französischen Kollegen gerade recht. Waterson überlegt nicht lange, sondern schnappt sich Mops Holmes, um diesem sechs Wochen Erholung, weit weg jeglicher Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse, zu gönnen. Die vermeintliche Ruhe ist jedoch nicht von langer Dauer, ein Serienkiller treibt sein Unwesen, allerdings nur an einem bestimmten Tag im Jahr – und bald jährt sich dieser erneut…

    Eigentlich sah es mit der Entspannung ganz gut aus, bis Waterson drei mysteriöse Vermisstenfälle auf den Tisch bekommt und Holmes beim gemeinsamen Streifzug mit seiner Tochter auf einen menschlichen Schädel stößt. Der Leser ahnt natürlich von Anfang an, dass es mit der Ruhe nicht weit her ist, doch das neuartige Setting bietet mehr als nur Geheimnisse aus der Vergangenheit und öffnet die Tür für neue Bekanntschaften jedweder Art.

    Schon bei der Erwähnung eines damaligen Verbrechens horcht der Leser auf und behält diesen Aspekt im Blick. Schließlich wäre es grob fahrlässig zu glauben hier ließe sich keine Verbindung zu den gegenwärtigen Ereignissen knüpfen. Doch wo genau der Zusammenhang besteht oder ob doch alles nur Zufall ist, offenbart sich nicht so schnell wie erhofft. So ist man einmal mehr auf Holmes’ feine Spürnase angewiesen, ähnlich wie Waterson, der auch mehr im Trüben fischt denn konkrete Hinweise zu finden. Neben der dadurch erzeugten Spannung, schließlich hat man es mit einem waschechten Detektivmops zu tun, streut Martina Richter gekonnt humoristische Sequenzen ein, die die Stimmung auflockern, dabei aber nicht lächerlich wirken.

    Der sechste Fall für das inzwischen eingespielte Team hält nicht nur Protagonisten und Leser auf Trab, sondern auch einige Überraschungen bereit. Zwar lassen sich einige Geschehnisse im Vorfeld bereits ableiten, die Mischung aus Ungeahntem und Vorhersehbarem ist aber durchaus ausgewogen. Es macht einfach immer wieder Freude Holmes, Waterson und den Rest der Sippe auf ihren Abenteuern zu begleiten.

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 2 Monaten
    Wieder ein guter Mopskrimi

    Nachdem Holmes in "Mopssturm" mit seinem bisher persönlichsten Fall und den daraus entstehenden dramatischen Konsequenzen für seine Familie konfrontiert wurde, behandelt "Mopshöhle" die Nachwirkungen dieser Ereignisse. Der Mops selbst hat mit einem Trauma zu kämpfen, was ihm in vielerlei Hinsicht das Leben erschwert, und das belastet natürlich auch alle um ihn herum. Mir hat gefallen, dass die Autorin ausführlich darauf eingegangen ist, wie schwer es sein kann, nach solchen Erlebnissen zurück in die Normalität zu finden; es kam mir sehr realistisch vor und ich mochte, dass seine Besitzer und Freunde das Problem ernst genommen haben.

    Watersons Idee, Holmes zu einem Beamtenaustausch in die Provence mitzunehmen, war definitiv gut und hat dafür gesorgt, dass einige bereits bekannte Charaktere wieder aufgetreten sind, beispielsweise eine Tochter des Protagonisten, die nun in Frankreich lebt. Allerdings ist der Aufenthalt dort für den Polizeimops keineswegs so entspannt und friedlich, wie alle gehofft haben dürften, da er schnell wieder in Ermittlungen involviert wird; diese haben eine gewisse Brisanz, weil der Täter immer zu einem gewissen Zeitpunkt zuschlägt und dieser Tag sich rasch nähert. Dadurch kommt gerade gegen Ende des Buches Spannung auf, aber der Fall war generell gut aufgebaut und interessant. Zwar hat er sich teilweise vorhersehbar entwickelt, doch andere Aspekte waren überraschend und es gibt überzeugende falsche Fährten. Die Auflösung fand ich stimmig, auch wenn ich gerne noch ein bisschen mehr über das Motiv des Täters erfahren hätte.

    Besonders gefallen hat mir, dass Holmes zwar noch traumatisiert ist, er aber trotzdem zeigt, wieso er für die Polizei eine so unschätzbare Hilfe ist. Seine außergewöhnliche Intelligenz ist von großer Bedeutung, obwohl es wieder Skeptiker gibt, die erst davon überzeugt werden müssen, was zu einigen unterhaltsamen Szenen führt. Ich fand ebenfalls gut, dass die unterschiedlichen Familienmitglieder - Menschen und Tiere - wieder eine wichtige Rolle für die Geschichte gespielt haben und ihre Zusammenarbeit entscheidend war, um den Fall aufzuklären.

    Der sechste Teil der Reihe bekommt von mir, wie die Vorgänger, 4 Sterne. Es ist ein fesselnder Krimi, der nicht nur einen interessanten Fall liefert, sondern auch sehr gut mit den Nachwirkungen der Ereignisse aus dem vorherigen Band umgeht und zugleich schöne Familienszenen und humorvolle Momenten enthält.
    _________________
    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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    seschatvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein ungemein lesenswerter Mopskrimi, der tierisch gut unterhält und als wahrer Pageturner daherkommt.
    Holmes in Frankreich

    INHALT
    Mops Holmes und Kommissar Waterson müssen sich noch von ihren letzten Fall erholen, da kommt das Angebot aus Aix-en-Provence genau zur rechten Zeit. Gemeinsam geht's nach Frankreich, um der dortigen Polizei bei der Lösung einer schauderhaften Verbrechensserie unter die Arme zu greifen. Jedes Jahr wird ein blondes Mädchen am Nationalfeiertag entführt und vom Täter kahlgeschoren. Bisher werden drei junge Frauen vermisst.

    MEINUNG
    Martina Richters nunmehr 6. Kriminalfall für Waterson und Holmes war wieder ein sehr spannendes wie unterhaltsames Stück Belletristik, das ich mit Freude und Interesse gelesen habe.

    Mops Holmes als allwissender Erzähler ist Dreh- und Angelpunkt dieser Krimireihe. Sein ausgeglichenes Wesen und sein kriminalistisches Gespür machen ihn zum perfekten Polizeihund. Zusammen mit dem menschlichen Kollegen Waterson bildet Holmes ein kongeniales Duo, das das Leserherz ab dem ersten Moment für sich einzunehmen vermag. Denn Mensch und Hund bilden hier eine Einheit und verstehen einander blind. Darüber hinaus wird auch das Privatleben der beiden Ermittler eingehend beleuchtet und von Roman zu Roman weitererzählt. Besonders Holmes' Familie ist dabei immer ein Quell der Heiterkeit, weil es auch unter den tierischen Protagonisten herrlich menschelt. Da wäre zum einen der alternde Mops Marquez, Holmes Vater, der mehr und mehr vergisst und zum anderen Holmes' kluge Partnerin Bena Hula, die ihrem Holmes stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Abgesehen von diesem familiären Klein-Klein weiß die Autorin den Leser auch für die Krimikomponente ihrer Erzählung zu begeistern. Denn so süß und niedlich Holmes & Co auch sein mögen, die Verbrechen sind es keinesfalls. Obgleich diese nicht allzu blutrünstig seien mögen, so sind sie doch gerade auf der psychologischen Ebene oft gruselig.
    Der Handlungsort ist dieses Mal nicht Knieslingen, sondern die französische Provence, was auch für Abwechselung, nicht nur im kulinarischen Bereich, sorgte.

    FAZIT
    Wieder ein ungemein lesenswerter Mopskrimi, der tierisch gut unterhält und als wahrer Pageturner daherkommt.

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