Martina Riemer Glasgow Rain

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Inhaltsangabe zu „Glasgow Rain“ von Martina Riemer

Endlich bricht für Vic das letzte Highschool Jahr an und sie kann es kaum erwarten, die lästige Schuluniform einzumotten. Doch es beginnt anders als gedacht: Sie trifft immer wieder auf Rafael, einen mysteriösen Schüler, der plötzlich überall auftaucht. Trotzdem schafft er es, sich nicht nur in ihr Leben zu schleichen, sondern auch in ihr Herz. Wäre da nicht ein großes Problem: Seit sie ihn besser kennengelernt hat, bekommt sie das beklemmende Gefühl nicht los, ständig beobachtet zu werden. Zusätzlich jagen ihr die Frauenmorde, die in den letzten Wochen Glasgow überschatten, eine große Angst ein, bis sich Vic nicht mehr sicher ist, ob sie verrückt wird oder ob tatsächlich etwas vor sich geht. Bald verliert sich Vic in dem Gefühl der Verfolgung und der Liebe zu Rafael. Aber ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr treibt. Kann die Liebe bestehen, wenn die Angst einem die Luft abschnürt? (Quelle:'E-Buch Text/18.03.2014')

Dieses buch ist mein liebstes von ihr. die zitate vor jedem kapitel harmonieren wunderbar mit dem inhalt und es erfüllt alles.

— leopink
leopink

TeenieRomanticThrill... netter Schreibstil, das Ende etwas vorhersehbar, hat mir aber gefallen - 4/5 Sterne :-D

— KatjaKaddelPeters
KatjaKaddelPeters

Liebe mit einem Hauch von Mystery - Eine gute Mischung!

— allthesespecialwords
allthesespecialwords

Gefühlvolle Liebesgeschichte mit angehauchtem Thriller-Faktor

— kohoho
kohoho

Super spannend und super schön. Innerhalb eines abends gelesen. :)

— danceprincess
danceprincess

Romance meets Thrill.Doch leider greifen die beiden Komponenten nicht ganz ineinander&die große Auflösung wirkte auf mich etwas überzogen

— ColourfulMind
ColourfulMind

musste es leider abbrechen. enttäuschend

— jesso
jesso

Flache Teenie-Schmonzette, sehr enttäuschend.

— Niob
Niob

Junge Romantik, angenehmer Schreibstil, spritziger Thrill zwischendurch, mir hat es gut gefallen!

— KatharinaVHaderer
KatharinaVHaderer

Konnte leider weder mit dem Schreibstil noch mit der Geschichte so richtig was anfangen..

— MissAustensDiary
MissAustensDiary

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  • Eine zauberhafte Liebesgeschichte …

    Glasgow Rain
    leopink

    leopink

    24. August 2016 um 21:21

    Bei der keiner denken soll, dass sie so wie alle anderen ist. Sie ist auf ihre eigene Art und Weise einzigartig. Dieses Buch hat mich so gefesselt das ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ich habe geweint, gelacht, geschmunzelt und mitgefiebert. Es ist romantisch und mitreißend. Ich liebe dieses Buch einfach und weiß, dass ich es auf jeden Fall noch einmal lesen werde, da ich von Vic und Rafael einfach nicht genug bekomme. Der Weg wie sie sich kennen und lieben lernen ist einfach toll. Dieses Buch ist einfach toll geschrieben und hat einfach ein großes Lob verdient. Außerdem fand ich es total toll, dass bei jedem neuen Anfang ein tolles passendes Zitat eingebaut wurde. Ich fand besonders schön das letzte Zitat: „Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt – nicht, was wir ersehnt haben. (Arthur Schnitzler). Ich habe gestern Glasgow Rain beendet und war echt traurig, dass dieses grandiose Buch zu Ende sein soll. Ich fand beide Hauptprotagonisten Vic und Rafael von Anfang an sehr sympathisch und sie sind mir so ans Herz gewachsen. Ich hatte das Gefühl auch ein Teil dieser Geschichte zu sein, da Martina es so detailliert geschrieben hat, was einen noch mehr an das Buch gefesselt hat. Am Anfang weiß Vic nicht so Recht was sie davon halten soll, dass Rafael auf einmal nach so vielen Jahren nebeneinander her Leben, in ihr Leben platzt.  Aber zum Glück ist Rafael ein Mensch der für wahre Freunde und für seine Liebe alles tun würde. Er steht in schweren und guten Zeiten an der Seite von Vic. Besonders hat mir auch die ironischen Unterhaltungen und Sprüche von den Beiden gefallen, so dass man wirklich schmunzeln und lachen musste. Auch die Freunde von Vic und Rafael sind einem ans Herz gewachsen und natürlich auch die liebe Tante von Vic. Es gibt ein ganz anderes Ende als man erwartet hätte, so dass ich an einigen Stellen den Atem anhalten musste. Ich empfehle jedem dieses Buch zu lesen, es ist ein grandioses Buch. Ich hoffe das Martina vielleicht irgendwann noch einen 2. Teil herausbringt und erzählt wie es mit Rafael und Vic weitergeht. Ich liebe ihre Art zu schreiben und bin schon gespannt auf ihre anderen Werke. <3

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  • Liebe mit einem Hauch von Mystery

    Glasgow Rain
    allthesespecialwords

    allthesespecialwords

    31. December 2015 um 11:37

    Alle meine Rezensionen findet ihr auch auf: allthesespecialwords.blogspot.de Die Schule hat gerade wieder begonnen, ein Jahr noch, dann kann Vic das endlich alles hinter sich lassen. Aber dann begegnet sie Rafael und kommt ihm unweigerlich näher. Mit Rafael kommt aber auch das Gefühl, beobachtet zu werden. Hinzu kommen die mysteriösen Frauenmorde in der Gegend um Glasgow. Hat er etwas damit zutun oder kann sie ihm vertrauen? Das Buch hat mich jetzt schon solange gereizt, weil ich dieses Cover einfach unglaublich schön finde, deswegen bin froh, dass ich es jetzt endlich gelesen habe und morgen sogar ein Interview mit der Autorin für euch habe! Nun aber erstmal mehr zu Glasgow RAIN, einer Liebesgeschichte mit einem Mystery-Twist, also einem Genre, das momentan in Verlagsliteratur gar nicht so sehr gefragt ist. Da ich leider am E-Book-Reader gelesen habe, habe ich dieses Mal auch keine Stellen markiert, die mir besonders gut gefallen haben. Dennoch hat mir Martina Riemers Schreibstil zugesagt, denn sie benennt die Dinge beim Namen und redet nicht viel um den heißen Brei herum. Für ihren Debütroman hat sie sehr gut geschrieben, auch wenn da noch Potenzial nach oben ist. Diesen Monat ist übrigens ihr neues Buch Road to Hallelujah erschienen, was ich in den kommenden Tagen lesen werde. Ich bin gespannt, denn ich glaube, dass ihr Schreibstil noch an Qualität zugenommen hat. Die Charaktere waren leider nicht ganz mein Fall. Vic ist gerade zu Beginn der Geschichte eine ziemliche Ziege, so dass es mir nicht leicht fiel, in die Geschichte hineinzufinden. Rafael hat Humor, der mich zum Kichern gebracht hat, aber irgendwann mittendrin mutiert er zum Softie. Ja, es ist süß, dass er Vic so gerne hat und es so offensichtlich zeigt, und vielen dürfte gerade das auch besonders gut gefallen, da er eben nicht der typische Bad Boy gewesen ist. Aber mir fehlte da irgendwie ein bisschen mehr Format. Der Plot war dagegen sehr viel spannender, so dass ich mir manchmal gewünscht hätte, die Geschichte würde mehr Wert auf den Plot als die Romanze legen. Vic hat schon früh ihre Mutter verloren und lebt nun mit ihrem Vater zusammen, der fast nie da ist und sie eigentlich auch nicht so wirklich gut leiden kann. Nach und nach deckt Vic dann Geheimnisse über ihre Familie auf, die sie eigentlich gar nicht wissen will. So richtig in Schwung kommt die Geschichte dann, als ihr Verfolger plötzlich zur physischen Realität wird und damit die Bedrohung durchaus real wird. Das alles gipfelt in einem Show-Down vor einer schottischen Kulisse, bei dem man sich eine Zeit lang nicht sicher ist, wer nun überlebt und wer nicht. Besonders gut gefallen haben mir die Zwillinge Amy und Stew, die Vics beste Freunde sind und eine Dynamik in die Geschichte gebracht haben, für die allein es sich schon lohnt, das Buch zu lesen. Auch die Zitate vor jedem Kapitelanfang sind ein kleines Highlight für sich, da sie doch immer sehr passend ausgewählt waren (ohne zu viel zu verraten) und an sich auch gut zitierfähig sind. Insgesamt hat mir Glasgow RAIN ganz gut gefallen, auch wenn es ein bisschen Abzug wegen der oben genannten Punkte gibt. Ich bin auf jeden Fall auf Martina Riemers weitere Bücher gespannt, denn ihrem Debütroman merkt man bereits an, dass da sehr viel Potenzial drin steckt!

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  • Gelungener Debütroman -Gefühlvolle Romanze mit Thriller-Faktor

    Glasgow Rain
    kohoho

    kohoho

    04. September 2015 um 22:36

    Vic ist noch ein kleines Mädchen, als ihre Mutter stirbt und sie, trotz des Einsatzes ihrer Tante, bei ihrem gefühlskaltem Vater lebt. Sie hat gelernt, ihre Gefühle nicht auszuleben, da ihr Vater sie auf der Beerdigung ihrer Mutter ermahnt hat, stark zu sein. Demnach sehen auch ihre Beziehungen aus. Bis sie auf Rafael trifft, dem Sohn der Haushaltshilfe. Erst kann sie ihn nicht ausstehen und es scheint, als würde er auf einmal überall auftauchen, wo sie auch ist. Nach und nach lernt sie Rafael besser kennen und verliebt sich in ihn. Alles wäre wunderbar, wenn Vic sich nicht die ganze Zeit beobachtet vorkommen würde und nicht auch noch seltsame Frauenmorde in Glasgow Schlagzeile machten. Hängen all diese Dinge zusammen?  Die Inhaltsangabe hat mich bei dem Buch schon recht neugierig gemacht. Am Anfang hatte ich auch danach den Eindruck, dass es ein Buch aus dem Fantasy-Bereich ist ala Vampire oder dergleichen. Deswegen war ich dann doch ein wenig verwundert, als ich dann das Buch zu lesen anfing und auf nichts dergleichen traf. Trotzdem gefiel mir das, was ich da las, eigentlich ganz gut. An sich ist die Storyline schon gut durchdacht. Ich mag ja gern diese Klischee-Bücher, reich und arm verlieben sich, aber irgendwer ist soweiso dagegen. Deswegen war es für mich auch nicht verwunderlich, dass sich da was zwischen Vic und Rafael anbahnt. Ihre Liebesgeschichte ist sehr authentisch geschrieben: Vic, die sich in ihren Gefühlen sehr verschlossen hat und eher alles oberflächlich gesehen hat, lernt durch Rafael gefühlvoller zu sein und sich auch langsam auf eine andere Person mehr einzulassen. Da ist es auf jeden Fall nachvollziehbar, dass sie Angst um diese zarte Liebe zu Rafael hat und alles tut, um sie beschützen zu können. Der Thriller-Faktor war ein wenig seltsam, muss ich gestehen. Die Frauenmorde werden erwähnt, es gibt einen Zusammenhang zu allen Morden, da fragte ich mich, wie Vic drauf kam, dass sie dazu gehören könnte. Auch hab ich die Morde schnell wieder vergessen und bin erst wieder aufmerksam geworden, als sie durch den Zeitungsartikel wieder erwähnt wurden. Es war klar, dass die Liebesgeschichte zwischen Vic und Rafael im Vordergrund stehen würde, aber es war dann doch ein wenig seltsam und verwirrend, wieder von den Morden zu lesen. Was mir dennoch aber auch gut gefiel, war die Aufklärung des Ganzem. Ich empfand das Ende als sehr spannend und gut durchdacht.  Insgesamt hätte ich mir schon gewünscht, dass alles mehr und mehr ineinander verstrickt gewesen wäre, sodass nicht scheinbar wichtige Details in den Hintergrund rücken und ich als Leser an sie gar nicht mehr denke.   Trotz allem ist Glasgow RAIN ein sehr gelungenes Buch, was mir auch gut gefallen hat und ich habe es gern gelesen. Liegt wahrscheinlich auch am Schreibstil von Martina Riemer, der sehr flüssig zu lesen ist und selbst durch kleine Abschweifungen immer auf dem Punkt ist. Weitere Bücher der Autorin stehen auf jeden Fall auf meiner Liste und Glasgow RAIN kann ich gern für alle empfehlen, die sich nach einer zarten Romanze mit ein bisschen Thriller sehnen. 

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  • Manchmal ist weniger mehr

    Glasgow Rain
    Niob

    Niob

    Inhalt: Die 18jährige Victoria, genannt Vic, lebt seit ihre Mutter ums Leben kam mit ihrem vielbeschäfigten, abweisenden Vater allein. Als sie eines Tages zufällig in ihrem Zimmer mit Rafael, dem Sohn der Hausangestellten, zusammenstößt, fegt er durch ihr Leben wie ein Wirbelsturm. Denn plötzlich ist sie nicht mehr bereit ihre Gefühle zu verstecken und oberflächliche Beziehungen zu führen. Neben anderen Hindernissen tauchen plötzlich Frauenleichen in der Stadt auf, die scheinbar einem Ritualmord zum Opfer gefallen sind. Und als wäre das nicht genug fühlt Vic sich verfolgt und beobachtet. Ob sie Rafael wirklich vertrauen kann? Meinung: Glasgow Rain ist das Debüt von Martina Riemer, auf das ich durch viele positive Stimmen aufmerksam wurde. Vic hat ihre Mutter früh verloren und lebt seitdem allein mit ihrem gefühlskalten Vater. Seit der Beerdingung ihrer Mutter hat sie alle Emotionen unterdrückt und vor ihrer Umwelt versteckt - bis Raphael in ihr Leben tritt. Und da kommt schon das erste große Manko des Buches. Ich habe Vic zu keiner Zeit das verschlossene, verletzte Mädchen, dass nur mit viel Mühe aus seinem Schneckenhaus herausgelockt werden kann abgekauft. Sie ist von allem zu viel. Zu aufbrausend, zu zickig, zu schnell unsterblich verliebt, zu unüberlegt. Sie fällt von einem Extrem ins andere und oft konnte ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Raphael ist das gegenteilige Extrem. Er sieht gut aus, ist sportlich, arbeitet hart, kümmert sich um seine Freunde und Familie. Ein Ritter ohne Fehl und Tadel. Auch die Nebenfiguren sind furchtbar blass und stereotyp, angefangen von Vics besten und einzigen Freunden bis hin zu den Antagonisten. Die Story selbst weist keinen erkennbaren Spannungsbogen auf, da viel zu viel Fokus auf eine erzwungen wirkende Liebesgeschichte gelegt wird. Erst am Ende wird die eigentliche Haupthandlung wieder aufgegriffen, driftet dort aber leider fast schon ins Absurde ab. Auch hier wieder zu viel von allem. Es wirkt, als hätte sich die Autorin nicht wirklich für ein Gerne entscheiden können und hätte deshalb in jede Kiste gegriffen. Weniger ist manchmal einfach mehr. Als ich das Buch zugeschlagen habe, war ich fast schon erleichtert. Der Stil war gut zu lesen und einem Jugendbuch angemessen, allerdings bin ich ab und an über einige Formulierungen gestolpert, wenn die Protagonistin zum Beispiel die "unzähligen Meter" vom 5-Meter-Brett im Schwimmbad hinab schaut. Das schottische Setting kam nicht wirklich beim Leser an, die Geschichte hätte auch in jeder anderen x-beliebigen Stadt handeln können. Fazit: Leider konnte das Buch für mich nicht halten, was die allgemeine Meinung verspricht. Die Figuren waren zu flach, genau wie der Spannungsbogen und die Geschichte manchmal einfach zu unglaubwürdig. Von mir leider keine Leseempfehlung.

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    • 3
    NiWa

    NiWa

    20. December 2014 um 19:20
    extremehappy schreibt Autsch - hört sich ja gar nicht gut an!

    Stimmt.

  • gefühlvolle Geschichte

    Glasgow Rain
    dorothea84

    dorothea84

    16. December 2014 um 07:25

    Endlich bricht für Vic das letzte Highschool Jahr an und sie kann es kaum erwarten, die lästige Schuluniform einzumotten. Doch es beginnt anders als gedacht: Sie trifft immer wieder auf Rafael, einen mysteriösen Schüler, der plötzlich überall auftaucht. Trotzdem schafft er es, sich nicht nur in ihr Leben zu schleichen, sondern auch in ihr Herz. Wäre da nicht ein großes Problem: Seit sie ihn besser kennengelernt hat, bekommt sie das beklemmende Gefühl nicht los, ständig beobachtet zu werden. Zusätzlich jagen ihr die Frauenmorde, die in den letzten Wochen Glasgow überschatten, eine große Angst ein, bis sich Vic nicht mehr sicher ist, ob sie verrückt wird oder ob tatsächlich etwas vor sich geht. Bald verliert sich Vic in dem Gefühl der Verfolgung und der Liebe zu Rafael. Aber ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr treibt. Eine gefühlvolle Geschichte mit viel Spannung. Man hat am Anfang die übliche Teenager-Liebe, die durch Spannung immer wieder weiter getrieben wird. Der Schreibstil ist genau richtig und man kann einfach nur weiter lesen. Schottland wird sehr schön beschrieben.

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  • Buchverlosung zu "Glasgow RAIN" von Martina Riemer

    Glasgow Rain
    wonderfulrose

    wonderfulrose

    11. December 2014 um 08:32

    Adventskalender-Gewinnspiele! Wie einige vielleicht schon wissen, habe ich für dieses Jahr einen Adventskalender auf meiner Seite (https://www.facebook.com/PiaHepkeAutorin) geplant. Unter anderem gibt es auch dieses Buch hier zu gewinnen. Die Bewerbungsphase startet heute und endet am 13.12. Wer sein Glück versuchen möchte, braucht nur dem Link folgen und einen Kommentar hinterlassen, ob er Regen mag oder nicht. Viel Spaß und viel Glück! Eine schöne Adventszeit noch! https://www.facebook.com/PiaHepkeAutorin/photos/a.368828199953927.1073741834.159189954251087/374379249398822/?type=1&theater

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  • Tolle Liebesgeschichte, Suchtfaktor, New Adult!

    Glasgow Rain
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    07. December 2014 um 12:46

    Als es vor ein paar Monaten eine Verlosung mit Leserunde zu diesem Buch gab, habe ich sie leider verpasst. Mal wieder kein Glück gehabt…aber trotzdem wollte ich „Glasgow Rain“ unbedingt haben, weshalb ich dann eben doch zur Bestellplattform griff. Und ich habe es keinesfalls bereut! Klappentext:  Endlich bricht für Vic das letzte Highschool Jahr an und sie kann es kaum erwarten, die lästige Schuluniform einzumotten. Doch es beginnt anders als gedacht: Sie trifft immer wieder auf Rafael, einen mysteriösen Schüler, der plötzlich überall auftaucht. Trotzdem schafft er es, sich nicht nur in ihr Leben zu schleichen, sondern auch in ihr Herz. Wäre da nicht ein großes Problem: Seit sie ihn besser kennengelernt hat, bekommt sie das beklemmende Gefühl nicht los, ständig beobachtet zu werden. Zusätzlich jagen ihr die Frauenmorde, die in den letzten Wochen Glasgow überschatten, eine große Angst ein, bis sich Vic nicht mehr sicher ist, ob sie verrückt wird oder ob tatsächlich etwas vor sich geht. Bald verliert sich Vic in dem Gefühl der Verfolgung und der Liebe zu Rafael. Aber ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr treibt. Kann die Liebe bestehen, wenn die Angst einem die Luft abschnürt? Anfangs war ich über das Format der Printausgabe etwas verwundert. Ich kann mich leider für diese etwas übergroßen Formate wenig begeistern, aber hey…was will man machen?! Dafür ist das Cover allerdings phänomenal und ein echter Eyecatcher. Der Titel ist auf dem Cover wirklich toll verarbeitet, dazu die Farben und diese Spiegelung (…die mir übrigens erst aufgefallen ist, als ich das Buch einmal verkehrt herum liegen sah)…einfach top!  Anfangs kam ich leider nicht so ganz in die Handlung hinein. Aber nachdem die ersten 50 Seiten gelesen waren, begann sich der Suchtfaktor einzuschleichen. In den folgenden Tagen wollte ich das Buch wirklich nicht mehr weglegen und ich muss schon hier sagen, dass ich mich sehr gefreut hab, endlich wieder eine tolle Liebesgeschichte zu lesen. Denn hier liegt das Augenmerk von Martina Riemer. Die Geschichte von Rafael und Vic steht ganz klar im Vordergrund und die Thrill-, wie auch Mystery-Elemente, stehen eher im Hintergrund. Wer sich aber auf diese Tatsache einlassen kann, wird mit einem Lächeln das Buch zuklappen können! An manchen Stellen ist der Roman arg vorhersehbar. Aber, mal ehrlich: Genre New Adult?! Was erwarten wir denn?! Auch viele Klischees sind zu finden. „Reiches-Mädchen-liebt-armen-Jungen, aber-böser-Vater-und-fieser-Exfreund-haben-etwas-dagegen…“ Außerdem hatte ich das Gefühl, die Persönlichkeit der Autorin zwischen den Zeilen zu finden. Damit meine ich, dass ein paar Eigenschaften der Protagonistin, sicher auch auf Martina Riemer zutreffen. Vic hat eine Vorliebe für Bücher und fürs Geschichtenschreiben, was einfach fantastisch in die Welt der Bücher passt. Manchmal sind auch die Handlungsstränge sehr vielseitig. Ich hatte das Gefühl, als wenn ich die Dinge in einem Roman ganz genauso schreiben würde. Alles ein bisschen zu passend, zu romantisch und Begegnungen zu perfekt zufällig. Aber andererseits: Genau das will ich lesen!  Meiner Meinung nach sind die Charaktere gelungen.  Vic ist sympathisch und sehr verliebt. Anfangs hat sie starke Probleme sich zu öffnen, was Rafael aber ändert. Die Veränderung, die mit ihr Vorgeht gefiel mir gut. Und Rafael…er wäre nicht so wirklich mein Typ. Er ist zu sehr der Held, aber für Vic ist er genau der Richtige. Die beiden verbindet eine wundervolle Geschichte, der ich gern gefolgt bin. Am tollsten sind die Nebenfiguren Amy und Stew, Zwillinge natürlich. Ich konnte die Geschwisterdynamik wirklich fassen und die beiden haben sich in mein Herz geschlichen. Nicht zu vergessen „der fiese Exfreund“, wie ich ihn schon erwähnt hab. Die Autorin hat keinen klassischen Exfreund erschaffen und das fand ich sehr bewundernswert. Denn Vic und Cailean waren eigentlich nur Freunde mit gewissem Bonus. Diese Tatsache hat mich erstaunt, aber ich fand sie in einem Jugendbuch gut platziert. Gut platziert ist auch der Schreibstil. Er ist flüssig, teilweise schön, manchmal abschweifend, aber immer sehr passend. Ein weiteres kleines Highlight waren auf jeden Fall die Zitate vor jedem Kapitelbeginn. Das kannte ich bisher nur von „Tintenherz“, aber auch hier ist es sehr gut gelungen. Weniger gut sind allerdings die Namen der Kapitel, die manchmal etwas lieblos sind und auch schon ein bisschen zu viel verraten.  Alles in allem ist „Glasgow Rain“ ein tolles Buch für jeden, der sich in Liebesgeschichten mit Jugenddrama verlieren kann. Der Thrillfaktor sorgt zusätzlich für Spannung und es gibt viele Aufs und Abs. In dieser Rezension fehlt ein bisschen die Beschreibung der Nebenhandlung mit den Morden, aber jeder, der sich dafür interessiert, sollte besser zum Buch greifen. Man soll ja auch nicht zu viel verraten. Ich habe das Buch sehr genossen und kann es nur weiter empfehlen. Durch das Vorhandensein von ein paar sehr perfekten Dingen, ziehe ich zwar einen Punkt ab, aber vier Sterne sind auf jeden Fall verdient!

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  • Leserunde zu "Glasgow RAIN" von Martina Riemer

    Glasgow Rain
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    Gänsehaut und große Gefühle in Glasgow! "Kann die Liebe bestehen, wenn die Angst einem die Luft abschnürt?" Diese Frage bzw. vor diesem Problem steht Victoria, die gemeinsam mit ihrem Vater in Glasgow lebt, … aber ja – dazu später noch mehr. Zuerst einmal ein ‚Hallo‘ in die Runde! ^^ Vielleicht haben einige von euch das Buch schon gesehen, das vor ca. 2 Wochen veröffentlicht wurde, und hätten nun Lust dazu eine Leserunde mit mir zu veranstalten. Gleich vorab zur Info: Es ist eine Contemporary Romance Geschichte im Bereich Jugendbuch/ New Adult, wobei der Fokus ganz klar auf der Liebesgeschichte beruht. Aber damit es nicht nur eine Romanze gibt, habe ich auch ein paar mysteriöse Dinge eingeflochten, um etwas Spannung zu bieten, bei der ich hoffe, dass ihr sie interessant findet und sie euch neugierig auf mehr machen. Als kleinen Anreiz könnt ihr natürlich auch eines von 15 Ebooks gewinnen, die ihr entweder als mobi oder epub Datei von mir zugesandt bekommt. Um an der Verlosung teilzunehmen, meldet euch einfach bis zum 25. April an und beantwortet mir bitte folgende Frage: Was erwartet ihr euch von dem Buch - warum wollt ausgerechnet ihr dieses Buch lesen? (Bitte gebt auch gleich an, welches Format ihr braucht - ob mobi oder epub. Danke!) EDIT: Weil die Frage aufgekommen ist, falls jemand das Buch nicht gewinnt und trotzdem mitlesen möchte - hier könnt ihr euch das Buch auch besorgen, per ebook oder Taschenbuch:http://www.amazon.de/Glasgow-RAIN-Martina-Riemer-ebook/dp/B00J3XY24K/ref=tmm_kin_title_0?ie=UTF8&qid=1398427777&sr=1-1   Ich bin gespannt auf eure Antworten! Die Auslosung werde ich dann am 26. April hier posten, damit ich die Ebooks am 27. verschicken kann, um die Leserunde pünktlich am Montag, den 28. April zu starten. Ich freue mich schon sehr auf eure Kommentare, Feedback und Meinungen – und selbstverständlich auf die Antwort meiner Frage! ^^ Ach ja, bevor ich es vergesse - ihr dürft diese Leserunde natürlich sehr gerne teilen oder Freunde einladen, die gerne ähnliche Geschichten lesen. Danke :) Liebe Grüße Martina   Hier nun die Inhaltsangabe: Endlich bricht für Vic das letzte Highschool Jahr an und sie kann es kaum erwarten, die lästige Schuluniform einzumotten. Doch es beginnt anders als gedacht: Sie trifft immer wieder auf Rafael, einen mysteriösen Schüler, der plötzlich überall auftaucht. Trotzdem schafft er es, sich nicht nur in ihr Leben zu schleichen, sondern auch in ihr Herz. Wäre da nicht ein großes Problem: Seit sie ihn besser kennengelernt hat, bekommt sie das beklemmende Gefühl nicht los, ständig beobachtet zu werden. Zusätzlich jagen ihr die Frauenmorde, die in den letzten Wochen Glasgow überschatten, eine große Angst ein, bis sich Vic nicht mehr sicher ist, ob sie verrückt wird oder ob tatsächlich etwas vor sich geht. Bald verliert sich Vic in dem Gefühl der Verfolgung und der Liebe zu Rafael. Aber ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr treibt. Kann die Liebe bestehen, wenn die Angst einem die Luft abschnürt? Wenn ihr schon jetzt einen ersten Eindruck von den Charakteren, der Stimmung und der Gänsehaut-Atmosphäre erhalten wollt, holt euch ganz schnell die Leseprobe.  

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    • 510
  • Romantik, spritzige Dialoge, ein Schuss Thrill

    Glasgow Rain
    KatharinaVHaderer

    KatharinaVHaderer

    17. September 2014 um 19:13

    Nach dem Titel hätte ich ja erwartet, dass es die ganze Zeit regnet und die Charaktere von Beginn bis Ende nass a la Pride&Prejudice durch Glasgow taumeln, aber nix da. (Gott sei Dank.) Riemer hat einen sehr agenehmen, verständlichen und klaren Schreibstil, der Raum für Gefühle zulässt, ohne dass es mir persönlich zu schmalzig wird. Wir folgen der Protagonistin, die sich langsam in den Sohn der Haushälterin verliebt, auf Schritt und Tritt. Die aufkeimenden Gefühle sind nachvollziehbar, aber immer bleibt es in der Schwebe - schafft es die Hauptcharakterin über ihren eigenen Schatten zu bringen? Ich war mir bis zum Schluss nicht ganz sicher. Hierbei hatte auch die Prise Thriller über die Morde in der Gegend ihr Mitspracherecht, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe, was ich aber sehr gelungen fand. Ein besonderes Goodie fand ich auch die Zitate zu jedem Kapitelanfang, die das Thema vorgegeben haben. Darauf habe ich mich jedes Mal gefreut!

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  • tolle Liebesgeschichte mit Thrill

    Glasgow Rain
    Chiawen

    Chiawen

    26. August 2014 um 12:37

    „Glasgow Rain“ von Martina Riemer ist ein Liebesroman für junge Erwachsene. Vic hat es nicht leicht mit ihrem Vater. Sie muss sich nach dem richten, was er möchte und so muss sie alle Hebel in Bewegung setzten, damit sie auf die Party gehen darf. Denn geht sie nicht dort hin, wird sie das letzte Jahr an der Highschool eine Außenseiterin sein. Doch ab dieser Party hat sie das Gefühl ständig verfolgt zu werden? Ist das der Sohn ihrer Haushaltshilfe?   Vic bzw. Victoria muss seid dem Unfall ihrer Mutter mit ihrem Vater alleine klar kommen. Sie haben zwar eine Menge Geld, eine Haushälterin, aber dies alles kann die Mutter nicht ersetzten. Ihre Tante sieht sie recht selten. Ihr Vater ist ein richtiger Kontrollfreak und macht Vic das Leben um einiges schwerer. Neben Ihrem Vater und ihrer Tante sind auch, die anderen Charaktere gut beschrieben und könnten so wirklich existieren. So bekommt man als Leser ein gutes Gefühl für die ganzen Charaktere. Auch wenn sie selbst vielleicht nicht  so nett rüber kommen. Neben dem Verlieben gibt es auch Thriller-Elemente in dem Buch. Vic fühlt sich verfolgt und es wird über seltsame Morde berichtet. Schade ist, dass Vics Verfolgungsangst nicht gut rüber kommt. Man hält sie eher für etwas paranoid. Für den Leser ist es nicht wirklich eine Gefahr. Doch später sind die Thriller-Elemente gut platziert und Sorgen für Spannung und Nervenkitzel. Der Anfang ist gut gelungen Vic muss sich mit den typischen Problemen einer Jugendlichen durchschlagen, auch wenn ihr Vater vielleicht nicht normal ist. Nur fügen sich die Thriller-Elemente nicht so gut in die Liebesgeschichte ein. Es fehlt dadurch leicht der rote Faden und die Spannung. Dies wird aber mit der Zeit immer besser und gipfelt dann im Ende. Das Cover zeigt den typischen englischen Regen und ein Pärchen. Die Farbgestaltung ist gelungen und alles zusammen wirkt sehr ansprechend.   Es war ein Cover-Kauf ganz klar. Der Prolog hat mir richtig gut gefallen, doch dann war es mir etwas zu flach von der Spannung her. Ich habe mich gefragt ob Vic paranoid ist oder ob da wirklich mehr hinter steckt. Doch mit der Zeit war klar es hat Sinn und ab da wurde es auch richtig spannend und am Ende konnte ich das buch nicht ehr aus der Hand legen. Deswegen gibt es  4 von 5 Wölfen!

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  • Vielversprechendes Debüt!

    Glasgow Rain
    MikkaG

    MikkaG

    25. August 2014 um 21:47

    Das verträumte Cover lässt einen zarten Liebesroman für junge Leserinnen erwarten - und den bietet "Glasgow Rain" tatsächlich in erster Linie, allerdings fließen in die Liebesgeschichte auch Elemente anderer Genres ein! So ist zum Beispiel von einem Serienmörder die Rede, der ausschließlich 31-jährige Frauen meuchelt und ihnen danach die Organe entnimmt, und Vic leidet an immer wiederkehrenden Albträumen, in denen sie in einem düsteren Kellergewölbe gewaschen und präpariert wird wie ein Opferlamm... Dann gibt es da noch den schmierigen Ex-Freund, der anscheinend kein "Nein" akzeptieren kann und bedrohliche Andeutungen macht, und es wird auch öfter auf die völlig veralteten Vorstellungen des Vaters, was soziale Klassenunterschiede und akzeptablen Umgang betrifft, eingegangen. Einerseits fand ich diese Mischung sehr interessant und originell - ein Liebesroman muss sich ja nicht immer NUR um Liebe drehen! -, andererseits wünschte ich mir, die verschiedenen Elemente wären etwas stärker miteinander verwoben. Erst gegen Ende kommen sie meiner Meinung nach wirklich zu einem stimmigen Ganzen zusammen, davor war mir der Übergang von Thriller zu Liebesgeschichte zu sakraler Mystik da und dort einfach ein wenig zu abrupt. Direkt am Anfang bauen die Hinweise auf den ominösen Serientäter Spannung auf, die dann aber im Mittelteil eher in den Hintergrund tritt, während sich die Geschichte auf die Emotionen der Protagonisten und die Romantik konzentriert. Es gibt zwar immer wieder Hinweise auf drohende Gefahr, die aber lange nicht tatsächlich eintritt - dafür dann recht plötzlich! Danach geht alles ziemlich schnell und mit einem Mal sind wir wieder mitten drin im Thriller-Teil der Handlung. Lose Enden werden verknüpft, offene Fragen beantwortet, und die Autorin hat mich mit manchen Entwicklungen wirklich überrascht, während ich andere für den aufmerksamen Leser leider etwas vorrausehbar fand... Da stecken viele interessante Ideen drin, die ich gerne schon vorher im Laufe des Romans etwas weiter ausgebaut gesehen hätte! Ich denke, die unterschiedlichen Erwartungen, die ich an einen Liebesroman und einen Thriller hege, waren für mich sozusagen das kleine Steinchen im Schuh. Bei einem reinen Liebesroman würde ich z.B. gar keine Hochspannung erwarten, aber "Glasgow Rain" baut durch das Thriller-Element eben auch Thriller-Erwartungen auf, die dann meiner Meinung nach nicht 100%ig erfüllt werden. Das macht es nicht zu einem schlechten Buch, und das heißt auch nicht, dass ich es überhaupt nicht mochte - aber da war zwischendurch immer mal wieder dieses leise Gefühl von Diskrepanz. Das klingt jetzt allerdings immer noch negativer, als ich es tatsächlich meine! Denn als Liebesgeschichte hat das Buch Einiges zu bieten. Eigentlich haben Vic und Rafael keinen guten Start. Er überrumpelt sie ausversehen halbnackt in ihrem Schlafzimmer, sie reagiert aus Schreck und Verblüffung zickig und arrogant, was ihn wiederum in Wut versetzt... Aber schnell wird klar: eigentlich fühlen sich beide magnetisch voneinander angezogen, was von ihrer Umgebung alles andere als wohlwohllend aufgenommen wird. Aus der anfänglichen Hassliebe wird eine verbotene Liebe - Romeo und Julia in modern, wobei viel mehr auf dem Spiel steht, als sie ahnen. Das liest sich süß und romantisch, und die (eher dezent gesäten) erotischen Szenen sind gerade explizit genug, um kribbelnd zu sein. Besonders junge Leserinnen von Autorinnen wie Abbi Glines, Jamie McGuire oder Carina Bartsch könnten sich davon angesprochen fühlen! Ich mochte Victoria, obwohl - oder gerade weil! - sie nicht perfekt ist. Sie kann eine verwöhnte kleine Zicke sein, sie neigt manchmal zur Melodramatik, aber trotz ihrer Schwächen und Unsicherheiten hat sie das Herz am rechten Fleck. Auch ihr Vater und seine erzkonservative Erziehung konnten ihr nicht austreiben, dass ihr das Innere eines Menschen weit mehr bedeutet als sein Bankkonto, und das alleine ist schon Gold wert! Im Laufe des Buches lernt sie viel über sich selbst, und sie lernt, sich tapfer ihren Ängsten zu stellen. Dabei macht sie Fehler, sie fällt hin... Aber sie steht auch wieder auf, sogar wenn sie am Boden zerstört ist. Interessanterweise hatte ich manchmal den Eindruck, dass sie emotional stärker ist als Rafael, auch wenn sie durch das Trauma ihrer Kindheit - den plötzlichen Tod ihrer Mutter und die kaltherzige Erziehung ihres Vaters - schwer verwundet wurde. Rafael ist ein netter Kerl, der nicht vorhat, sich im Leben von irgendetwas aufhalten zu lassen. Seine Mutter hat nur wenig Geld, an seiner Schule ist er unter lauter Kindern reicher Eltern der verächtlich belächelte Außenseiter, aber er ist trotzdem wild entschlossen, zu studieren - auch wenn das heißt, dass er neben der Schule noch arbeiten und jeden Tag stundenlang lernen muss. Er ist in vielem ganz anders als Vic, aber sie ergänzen sich gerade in ihrer Gegensätzlichkeit sehr gut, und es ist rührend, wie wichtig ihm ihre Liebe schnell ist. Ich hätte gerne mehr über Shona gelesen, Vics Tante und auch mütterliche Freundin, denn die ist ein liebenswerter, interessanter Charakter. Auch Aimee und Stew, Vics loyale und unerschütterliche Freunde, waren mir sehr sympathisch! Schade fand ich, dass die Widersacher von Anfang an unsympathisch rüberkamen - da war es keine Überraschung, dass sie sich tatsächlich als schlechte Menschen herausstellen. Der Schreibstil liest sich flüssig und vermittelt gekonnt Stimmung und Atmosphäre der jeweiligen Szene, die Dialoge lesen sich gut... Nur manchmal war er mir ein klein wenig zu dramatisch oder auch zu kitschig, aber im Großen und Ganzen empfand ich ihn als ansprechend. Fazit: Ein Liebesroman für junge Erwachsene, in dem auch bestialische Morde, düstere Rituale und unheimliche Stalker eine Rolle spielen? Diese Mischung aus Lovestory und Thriller ist eine interessante, originelle Idee, konnte mich aber nicht vollkommen überzeugen. Besonders im Mittelteil flaute für mich die Spannung ab, und die beiden Elemente der Geschichte gerieten dort sozusagen aus dem Gleichgewicht. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und würde es Fans des Genres auch weiterempfehlen! Die beiden Protagonisten waren mir sympathisch, und ich empfand die Liebesgeschichte "Glasgow Rain" als anrührender, authentischer und überzeugender als den Thriller "Glasgow Rain". Ein Debüt mit Schwächen, aber auch mit viel Potential! Fans des Genres sollten die Autorin meiner Meinung nach im Auge behalten.

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  • Eine Autorin mit sehr viel Talent!

    Glasgow Rain
    Baneful

    Baneful

    Erster Satz: Es regnete in Strömen, als Shona mitten in der feuchtkalten Nacht mit ihrer kleinen Nichte Victoria aus dem Taxi stieg. Eye-Candy:  Da die Farbpalette einheitlich ist und die Gesichter des Paares im Verborgenen bleiben, mag ich das Gesamtbild doch recht gern. Inhalt:  Der Klappentext mach hier seine Arbeit wirklich gut. Meine Meinung: Das Buch fängt mit einem sehr mysteriösen und spannenden Prolog an, wobei ich Prologe eigentlich nicht ausstehen kann. Etwas ratlos und dennoch nicht vor den Kopf gestoßen, möchte der Leser wissen, was es mit den Ereignissen auf sich hat, die hier angedeutet werden.  Nach diesem tollen Einstieg hat es eine Weile gedauert, bis das Buch mich wieder von sich überzeugen konnte. Das hat zum einen mit der Protagonistin Vic zu tun, ein junges Mädchen aus gutem Hause. Anfangs wirkte sie zu verwöhnt, oberflächlich und steif auf mich. Jedoch hat es nicht lange gedauert, bis ich mich auf sie einlassen konnte. Denn so bald ihre Fassade risse bekommt und klar wird, dass sie nicht dieses perfekte Püppchen ist, wie es den Anschein hat, wird sie interessanter und bald schon hat der Leser sie ins Herz geschlossen. Rafael ist zwar kein typischer Love Interesst, jedoch war er mir doch zu wenig kantig um sich vom perfekten Love Interesst abzuheben. Das bedeutet nicht, dass ich ihn nicht mochte. Gerade mit Vic mochte ich ihn sehr! Ihre Dialoge waren einfach herlich und haben mich oft zum Schmunzeln gebracht (was größtenteils an Vics Humor liegt). Manchmal wurde es mir zwischen Rafael und Vic zu kitschig und ich wollte, dass die beiden einfach aufhören und sich auf das Wesentliche kümmern. Dadurch, dass die beiden tatsächlich Probleme ausdiskutieren, machen sie wieder einiges beim Leser gut! Aimee und Stew sind Vics beste Freunde und gerade Stew hat sich zu einem Liebling gemausert. Durch seine humorvolle Art hat er mich sofort für sich gewinnen können. Aimee war mir zwar nicht unsympathisch, aber irgendwie hat sie mich oft durch ihre beinahe neurotische Art genervt.  Was ich sehr schade finde, ist dass Shona, Vics Tante leider nicht wirklich in das Geschehen eingeflochten worden ist. Bereits im Prolog ist sie als eine so starke und sympathische Person aufgetreten, die den Leser beschäftigt und interessiert. Sehr gerne hätte ich mehr von ihr erfahren und erlebt, zudem sie eine wichtigte Rolle im Hauptstrang der Story hat. Die Antagonisten waren leider nicht wirklich überraschend. Dennoch waren sie gelungen und haben schlüssig reagiert und der Protagonistin das Leben schön schwer gemacht. Contemporary ist immer etwas vorhersehbar, da kann man einfach nichts dagegen machen. Da in Glasgow Rain auch Mystery-Elemente in das Geschehen hineingeflochten werden, verliert es an Vorhersehbarkeit. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin sich etwas mehr darauf konzentriert hätte (kann auch daran liegen, dass ich ein Mystery-Fan bin). Martina Riemer schreibt sehr atmosphärisch, wobei sie sich nie in Details verliert. Was ich ganz besonders toll finde, ist, dass Martina sich wirklich Mühe gegeben hat und sich nicht damit herausredet, dass sie eben nicht durch einen Verlag unterstützt wird (was leider sehr viele Selfpublishing-Autoren tun!). Nie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass sie sich keine Gedanken gemacht hätte. Ganz im Gegenteil, jedes einzelne Wort hat eine Berechtigung dort zu stehen, wo es steht. Daher Hut ab für so viel Fleiß! In der Kürze liegt die Würze:  Flüssiger Schreibstil; atmosphärisches Setting; humorvoll; mysteriöse Spannung, jedoch manchmal vorhersehbar; klischeehaftige Antagonisten, die dennoch überzeugen; eine Protagonistin, bei der es etwas dauert, um mit ihr warm zu werden. Bewertung:   Es ist immer heikel, wenn man vom Autor selber angesprochen wird, ob man nicht das Werk lesen möchte, in welches man so viel Mühe, Fleiß und Herzblut hineingesteckt hat. Schließlich will man niemanden vor den Kopf stoßen und gleichzeitig will man sich selber treu bleiben. Einige meiner Befürchtungen haben sich zwar bewahrheitet, andere hingegen nicht. Leider ist das Buch bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar, aber dass die Autorin Talent hat, das wird jedem klar, der dieses Buch liest. Außerdem ist Martina so eine sympathische und freundliche Person, dass sie auch versteht, dass nicht jedem ihr Buch 100%ig gefallen kann. Verbesserungsfähig ist das Buch, verdient jedoch gute ♥♥♥,♥ Herzchen!

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    • 2
    Floh

    Floh

    16. August 2014 um 05:48
  • Gar nicht meins...

    Glasgow Rain
    MissAustensDiary

    MissAustensDiary

    12. August 2014 um 13:34

    Glasgow Rain ist einer von meinen "Oh ein günstiges EBook"-Käufen - für 2,99 € kann man ja auch nichts sagen ;) Leider leider hat das Buch mich ziemlich enttäuscht... Der Schreibstil konnte mich gar nicht packen und die Handlungen der Protagonisten waren zwar unglaublich klischeehaft, aber ansonsten nicht nachzuvollziehen und unrealistisch. Auch die geheimnisvolle Geschichte, um die es neben der Liebesgeschichte noch geht (achja genau - die Hauptstory) und die dann etwa 50 Seiten vor Ende doch mal weiterverfolgt wird, war einfach nur wirr. Ich war beinah froh, als ich das Buch durchhatte...

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  • Eine gelungene Liebesgeschichte in Schottland - perfekt!

    Glasgow Rain
    Lielan

    Lielan

    Martina Riemers Debütroman "Glasgow Rain" konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und hat mir einige amüsante Lesestunde beschert. Martina ist wieder ein solches grandioses Beispiel dafür, dass sich gerade die Jungautorinnen nicht verstecken brauchen und nur so für Romantik und Fantasie sprühen. Mit der Geschichte um ihre Protagonistin Vic konnte sie mich direkt von der ersten Zeile fesseln und bis zu letzten spannungsumwogenen Seite in der Handlung gefangen halten. Natürlich besticht dieses Schmuckstückchen nicht nur mit seinem faszinierenden Inhalt, sondern auch optisch ist Martina Riemers Debütroman ein absoluter Eyecatcher. Die fantastische Covergestaltung muss hier definitiv gelobt werden, denn ein Liebespaar, dass sich im Regen küsst, passt natürlich perfekt zum Inhalt, denn zu welchem Land, wenn nicht Schottland, passt dieses verregnete und dennoch romantische Wetter besser?! Und besonders für alle Schottland-Fans ist "Glasgow Rain" ein absolutes Lese-Muss, denn wie der Titel schon verrät spielt die Handlung in Schottlands "Arbeiterstadt" Glasgow. Der Leser wird über einen Vergangenheits-Rückblick in die Kindheit der Protagonistin Vic in die Handlung eingeführt. Seitdem Vics Mutter durch einen Unfall gestorben ist, lebt diese alleine mit ihrem Vater in einer großen Villa mitten in Glasgow. Durch das Vermögen ihres Vaters fehlt ihr an nichts, ein riesiges Haus mit Köchin/Haushälterin, ein gut bestückter Kleiderschrank, ein gut gepflegtes Privatleben mit Partys und Beliebtheit im Schulalltag, was wünscht sich eine junge Frau in Vics Alter mehr?! Allerdings ist von Liebe, Zuneigung und Geborgenheit in Vics Leben eher weniger vorzufinden, seitdem sie ihre Mutter verloren hat, denn ihr Vater zieht seine intensiv-zeitfordernde Arbeit seiner Tochter regelmäßig vor. Doch ein Glück gibt es da noch ihre besten Freunde Stew und Aimee, das Geschwisterpaar, welches ihrem Leben eine wirklich süß, würzige Note verleiht und sie regelmäßig auf Trapp hält. Aber was wäre so eine richtig, romantisch, schöne Liebesgeschichte ohne den perfekten Partner? Und genau hier kommt Raffael ins Spiel. Raffael wohnt ebenfalls auf dem Anwesen von Vics Vater, allerdings ist er der Sohn der Haushälterin und unterstützt diese wo er nur kann. Und obwohl Vic und Raffael die selber Schule besuchen, fällt Vic Raffaels äußerst attraktives Aussehen erst durch einen mehr als peinlichen Zusammenstoß in ihrem Zimmer auf. Natürlich legt die Martina Riemer dem frisch verliebten Paar immer wieder neue Steine in den Weg, welche sich teilweise als haarsträubend unüberwindbar heraus kristallisieren, aber dennoch drückt der Leser dem liebenswerten Protagonistenpaar alle Daumen. Martina Riemers Schreibstil war von der ersten bis zur letzten Seite perfekt, mir fehlte es an Nichts. Die wundervolle Mischung aus prickelnder Spannung und dem hochromantischem Schottland und dem mehr als bekannten stressigem Teenager-Schul-Herzschmerz-Alltag zeichnet "Glasgow Rain" aus. Hinzu kommt, dass die junge Autorin einen sehr ausgerpägten Beschreibungssttil hat und sich so jeder Leser in die gewählte Kulisse und die beschriebenen Handlungsorte hinein versetzen kann, sodass man sich mitten in der Handlung wieder findet. Besonders hervor heben möchte ich, dass Martina sogar meinen Schottland-Traum erfüllt hat und eine Handlungsszene in einer echten schottischen Castle hat spielen lassen - hach wie romantisch! Und den Lesern unter euch, denen "einfache" Liebesromane zu langweilig sind - kein Problem - denn Martina Riemer versteht ihr Handwerk und weiß ganz genau wie sie ihren Lesern prickelnde Spannung vermitteln kann und führt einfach noch einen kleinen kriminalistischen Handlungstrang hinzu, der sich natürlich im grandiosen Finale aufklärt. Nach diesem wundervoll gewähltem Ende (Happy End pur!), wünscht man sich als Leser doch glatt eine weitere Geschichte um Vic, ihre Freunde und dem attraktivem, sowie prachtvollen Schottland. Hoffentlich werden wir noch viel von Martina Riemer hören, bzw. lesen! Im Großen und Ganzen hat sie mit ihrem Debütroman "Glasgow Rain" optisch und natürlich auch inhaltlich, mit ihren Charakteren, der Handlung, dem fantastischen Handlungsort und der nervenzerreißenden Spannung mitten in mein Leserherz getroffen und ich kann euch dieses Buch nur ebenfalls ans Herz legen.

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    • 2
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    22. July 2014 um 14:01
  • Ein kleines, feines Debüt

    Glasgow Rain
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    11. July 2014 um 17:17

    Endlich die Schule und das restriktive Elternhaus hinter sich lassen, nichts wünscht sich Vic mehr, die sich seit dem Tod ihrer Mutter eh lieber zu ihrer Tante flüchtet, als Zeit mit ihrem gefühlskalten Vater zu verbringen. Da begegnet ihr Rafael, der zwar schon lange ihr Klassenkamerad ist, aber nie wirklich etwas mit ihr zu tun hatte. Mit seinem warmen Blick lässt er sie all ihre Probleme vergessen. Doch seit sie ihn näher kennengelernt hat, fühlt sich Vic plötzlich ständig verfolgt, wohin sie auch geht. Und die grausamen Morde an jungen Frauen, die Glasgow seit einer Weile in Schrecken versetzen, helfen auch nicht dabei, ihr ungutes Gefühl zu vertreiben. Wird sie wirklich verfolgt? Oder ist das alles nur Einbildung? Ja, ich gebe es zu, bei diesem Buch hat mich zuerst einmal natürlich das schicke Cover angelockt; obwohl ich aus Erfahrung sagen kann, dass es in Glasgow meist zu kalt ist, als dass man barfuß im Regen stehen möchte :-D. Aber glücklicherweise ist das Cover nicht das einzig Schöne an Martina Riemers Erstlingswerk. Mit der Mischung aus Liebesgeschichte und Thriller ist ihr nämlich ein schönes Debüt gelungen, welches für mich zwar kleinere Schwächen hatte, mich aber trotzdem gut unterhalten hat. Es ist nicht gerade Liebe auf den ersten Blick, als sich Vic und Rafael nach Jahren zum ersten Mal seit Jahren wiederbegegnen. Und doch fliegen sofort die Funken und beide können einfach nicht voneinander loskommen, als sie sich erst in der Schule und dann auch im Privaten plötzlich überall über den Weg laufen. Dabei haben sie auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam: Während Vics Vater sehr wohlhabend ist, ist Rafael der Sohn ihrer Haushälterin, was vielleicht der Grund ist, warum die beiden in der Schule nie wirklich miteinander zu tun hatten, obwohl sie im selben Jahrgang sind. Doch das hält beide natürlich nicht davon ab, sich zu verlieben. Doch nicht nur Rafael bringt ihr Herz zum Rasen. Denn seit Kurzem kann Vic einfach das Gefühl nicht loswerden, dass sie verfolgt wird... Martina Riemers Debüt glänzt mit einer gut durchdachten Story und sympathischen, wenn auch vereinzelt etwas klischeehaften Charakteren. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Vic und Rafael fand ich gut gelungen und ich habe gespannt und auch belustigt mitverfolgt, wie sie sich ineinander verlieben und sich den einen oder anderen Schlagabtausch liefern. Und auch die Thriller-Elemente haben mich an das Buch gefesselt und mich fleißig spekulieren lassen. Was mich beim Lesen jedoch gestört hat, war, dass ich leider ausgerechnet zur Hauptprotagonistin Vic keine wirkliche Beziehung herstellen konnte, weil ich ihre Reaktionen auf Ereignisse manchmal einfach etwas unglaubwürdig fand. Bestes Beispiel: Mehrere Frauen wurden bereits in Glasgow ermordet, Vic selbst fühlt sich ständig verfolgt. Und als sie dann tatsächlich überfallen wird, hat sie danach erstmal nichts besseres zu tun, als mitten auf der Straße hemmungslos mit Rafael rumzumachen! Polizei verständigen? Den Täter verfolgen? Ach quatsch, wieso eigentlich? Ich kann ja nachvollziehen, dass dieses heftige emotionale Ereigsnis einen Gefühlssturm und so eine "Ich habe überlebt!"-Euphorie auslöst. Aber hier ist mir ihr Verhalten doch ziemlich aufgestoßen und ab diesem Punkt konnte ich Vic nicht mehr so ernst nehmen, wie ich es gern getan hätte. Schade fand ich auch, dass die "Bösen" von Anfang an ziemlich offensichtlich waren und auch nur diese eine Facette hatten. Hier wäre meiner Meinung nach noch mehr drin gewesen. Das war aber auch mein größter Kritikpunkt an einer sonst gut gelungenen Geschichte. "Glasgow Rain" liest sich durchweg spannend und konnte mich an die Seiten fesseln, auch wenn ich den Plot schon ziemlich früh erahnen konnte. Aber als Leser ist man ja meist eh schlauer als die Protagonisten. Oder denkt man zumindest :-) Insgesamt gesehen hat Martina Riemer mit "Glasgow Rain" ein romantisches und spannendes, wenn auch ausbaufähiges Debüt geschaffen und ich bin schon sehr gespannt, wie sich die junge Autorin weiterentwickeln wird. 3,5 / 5 Punkte

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