Martina Rosenberg

 4 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Mutter, wann stirbst du endlich?, Anklage: Sterbehilfe und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Martina Rosenberg

Mutter, wann stirbst du endlich?

Mutter, wann stirbst du endlich?

 (24)
Erschienen am 20.12.2012
Anklage: Sterbehilfe

Anklage: Sterbehilfe

 (7)
Erschienen am 15.08.2016
Ohne Moral

Ohne Moral

 (4)
Erschienen am 15.01.2018
Wege aus der Pflegefalle

Wege aus der Pflegefalle

 (0)
Erschienen am 08.09.2015

Neue Rezensionen zu Martina Rosenberg

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classiques avatar

Rezension zu "Ohne Moral" von Martina Rosenberg

"Die Schuldfrage"
classiquevor 7 Monaten

Der Kriminalroman "Ohne Moral" umfasst ca. 384 Seiten auf 39. Kapiteln, einem Prolog und Epilog.

Kurzer Plot:

Hanna Bear arbeitet in der "Seniorenwohnanlage" als Pflegedienstleiterin und stellvertretende Heimleiterin. Hanna ist für die Dienstplanung und das Pflegepersonal hauptverantwortlich. 

Lydia Heusinger, die Heimleiterin, bittet Hanna ihn ihr Büro. Vorletzte Nacht ist schon wieder ein Bewohner (Frau Meier) in der Kurzzeitpflege verstorben. Es ist der zweite Todesfall innerhalb eines Monats.

In welchem Zustand war die Bewohnerin Frau Meier vor ihrem Tod? Die Dokumentation von der Verstorbener, für die letzten beiden Tage, ist weg. 

"Wir müssen belegen, dass wir gute Arbeit geleistet haben." - Sicherung der Dokumentation vorhanden?

Der Pfleger, Ole Wagner, hatte Nachschicht als die Bewohnerin starb. Am Ende seiner Schicht war die Dokumentation noch da. 

Dann wird die ehemalige Pflegedienstleiterin, Sophie Benzwalder, im Garten des Seniorenwohnheims leblos aufgefunden.


Kommissar Werner Thaler ermittelt, und bekommt raus, dass sich Sophie Benzwalder nicht mit Lydia Hausinger verstanden hat, und sie eine Beziehung mit Ole Wagner geführt haben soll.

Dr. Britta Krüger, die einmal die Woche nach den Bewohnern des Pflegeheims schaut, bringt den neuen Arzt Dr. Tobias Romanow mit. Er soll die Ärztin ab jetzt unterstützen. 

Lydia gerät immer mehr unter Druck. "Denn das wichtigste sind die Zahlen. An denen wirst du gemessen." Die Fakten ihrer Misswirtschaft" werden ihr vom Chef für Finanzen vor Augen gehalten.

Und die Bilanz des letzten Monats ist für Lydia grauenvoll. Zwei Bewohner und die ehemalige Pflegedienstleiterin Sophie leben nicht mehr, und die Dokumentation ist spurlos verschwunden...

Mein Fazit:

Der Kriminalroman spricht ein aktuelles Thema, "Missstände in der Pflege", an.

Viele Bewohner, zu wenig Pfleger, keine Zeit. Dazu kommt noch der finanzielle Druck, den die Altenheime und Pflegedienste, ausgesetzt sind.

Diese Misstände sind zu einem gelungenen Kriminalroman zusammengefasst wurden. 

4. Sterne! 

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evafls avatar

Rezension zu "Ohne Moral" von Martina Rosenberg

Wenn mit Pflegenden miese Machenschaften abgezogen werden.
evaflvor 7 Monaten

Als plötzlich die tote Sophie im Garten des Seniorenwohnparks gefunden wird, geht es im Heim drunter und drüber. Die Pflegedienstleiterin Hanna, die gut mit Sophie befreundet war hält den Kommissar Thaler ebenso auf Trab wie Lydia, die Heimleiterin. Durch eine ganz andere Begegnung kommt Hanna dann kriminellen und auch skrupellosen Machenschaften im Pflegebereich auf die Spur. Wäre da nicht nur Dr. Tobias Romanow, der neue und äußerst charmante Arzt im Seniorenwohnpark, der sie so durcheinander bringt... Krimis lese ich immer wieder gerne und so war ich auf „Ohne Moral“ sehr gespannt, zumal vor einiger Zeit ein Tatort über die Pflege und manche skrupellosen Machenschaften lief. Auf ein Buch mit solch einer Thematik war ich also unheimlich gespannt und muss direkt sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch kommt mit gut 400 Seiten natürlich erstmal ordentlich mächtig daher - hier muss ich aber sagen, dass diese Seiten wie im Flug vergingen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, eine gut nachvollziehbare Sprache, keine großartigen Fachbegriffe oder Fremdwörter, die Sätze nicht großartig verschachtelt. Wirklich gut zu lesen - und unheimlich spannend. Es ist interessant wie sich die ganze Geschichte entwickelt und hat mich in gewisser Weise ans Buch gefesselt, einfach weil es so spannend und unterhaltsam war. Wenngleich die grundsätzliche Thematik der kriminellen und skrupellosen Machenschaften in der Pflege sehr erschreckend und heftig sind. Das wünscht man niemandem in der Realität. Und auch wenn es sich hier „nur“ um ein Buch handelt, so ist all dies ja wohl doch nicht so abwegig - leider. Die Autorin hat bislang wohl schon Bücher über das Thema „Pflege“ geschrieben, bislang allerdings Sachbücher - so dass dies nun ihr Erstlingswerk im Bereich der Unterhaltungsliteratur war. Meiner Ansicht nach ist das wirklich geglückt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ein unterhaltsamer und spannender Krimi, der in gewisser Weise beängstigend ist und vielleicht aber auch ein wenig aufrütteln kann - und so dann auch auf die Lage des Pflegepersonals aufmerksam machen kann. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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SaintGermains avatar

Rezension zu "Ohne Moral" von Martina Rosenberg

Krimi im Pflegemilieu
SaintGermainvor 8 Monaten

In einem Pflegeheim sterben kurz hintereinander 2 Kurzzeitpflegen, kurz daraufhin wird am Gelände des Seniorenwohnheims die Leiche der ehemaligen Pflegedienstleitung gefunden.

Das Cover ist zwar total unauffällig, passt aber trotzdem zum vorliegenden Buch.

Dem Schreibstil der Autorin merkt man an, dass Fr. Rosenberg bisher nur Sachbücher geschrieben hat. Die Protagonisten und Orte werden dennoch gut dargestellt. Auch die Spannung war die meiste Zeit gegeben und die Autorin vermochte so eine aktuelle Situation mit einem Krimi gut zu verbinden.

Trotzdem fiel mir einiges auf:

- Kommissar Werner Thaler heißt am Buchrückentext Thomas Thaler

- Ärztin Britta wird auf einmal Moni genannt

- Und das eine PDL wirklich Heimleiter oder Heimleiterstellvertreter ist/wird, ist extrem selten, da dies ja 2 verschiedene Ausbildungen sind und daher die meisten Heimleiter (leider) keine Ahnung von Pflege und/oder Medizin haben (zumindest ist das bei uns in Österreich so).

Da ich selbst als Pflegeperson in einem Heim mit Hospiz und Schwerstpflege arbeite, verstehe ich natürlich, dass höhere Pflegestufen auch mehr Geld bringen, nur brauchen höhere Pflegestufen nun mal auch meist mehr Medikamente und technische Geräte (Beatmungsgerät, mobilen Sauerstoff, Perfusoren etc.), sodass das Geld auch gleich wieder verwendet wird.

Die Handlung selbst war trotzdem gut geschrieben, auch wenn v.a. Hanna manchmal sehr naiv wirkt.

Fazit: Krimi mit aktuellem Hintergrund, der aber nicht 100%ig ausgereift ist. 4 Sterne/5

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
In dieser Woche möchte ich euch ganz herzlich zu einem Fragefreitag mit der Autorin Martina Rosenberg einladen. Im Dezember ist im Blanvalet Verlag ihr Buch "Mutter, wann stirbst du endlich?" erschienen, in dem sie sich anhand von persönlichen Erfahrungen mit einem sehr wichtigen Thema beschäftigt. Es geht um die Pflege - in diesem Fall der eigenen Eltern - im Alter. Viele haben sich vermutlich darüber noch gar nicht bewusst Gedanken gemacht, andere haben vielleicht schon Ähnliches erlebt? Martina Rosenberg möchte diesem schwierigen Thema mit ihrem Buch und auf Basis ihrer ganz persönlichen Erfahrungen mehr Aufmerksamkeit schenken.

Mehr zur Autorin:

Martina Rosenberg wurde 1963 als jüngstes von 3 Kindern am Ammersee geboren. Eine Zeit lang lebte sie mit ihrer Familie im Ausland und später kehrten sie doch wieder nach Deutschland zurück. Bevor sie als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit für das Rote Kreuz tätig wurde, studierte sie BWL mit dem Schwerpunkt Marketing. Während ihrer Arbeit beim Roten Kreuz schloss sie außerdem ein Fernstudium zur Journalistin ab. Zusammen mit ihrer Tochter, ihrem Mann und einem Hund lebt die Autorin heute in der Nähe von München.

Mehr zum Buch:
Martina Rosenberg erzählt die authentische Geschichte einer ganz normalen Familie, für die das Leben durch die Extrembelastung der Pflege der schwer kranken Eltern zum Albtraum wurde. Es ist die Geschichte ihrer eigenen Familie. Die Mutter erkrankt an Demenz, der Vater erleidet einen Schlaganfall, und Schritt für Schritt muss die Tochter die Verantwortung und Organisation des elterlichen Lebens übernehmen. Verzweifelt versucht sie, allen Anforderungen gerecht zu werden — und scheitert, bis nach neun Jahren nur noch der Wunsch übrig bleibt: Mutter, wann stirbst du endlich?

Auf eindrückliche Weise gibt dieser zuweilen erschreckend ehrliche Bericht all jenen eine Stimme, die ungewollt zu den Eltern ihrer Eltern werden, und dokumentiert die Verzweiflung derer, die von Politik und Gesellschaft mit dieser Verantwortung allein gelassen werden.


Ab sofort habt ihr die Möglichkeit Martina Rosenberg zu ihrem Buch und diesem wichtigen Thema Fragen zu stellen. Sie wird diese dann morgen im Laufe des Fragefreitags beantworten. Bitte bedenkt beim Stellen eurer Fragen auch, dass es ein wirklich sehr persönliches Thema ist und es ggf. vorkommen kann, dass mal eine Frage nicht beantwortet wird.

Unter allen Fragestellern werden wir außerdem 5 Exemplare von "Mutter, wann stirbst du endlich?" vergeben. Ich wünsche euch eine interessante Fragerunde!
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