Der Zorn der Tulpenkönigin

von Martina Sahler und Hendrik Gruner
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Der Zorn der Tulpenkönigin
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Monika58097s avatar

Eine raffiniert gestrickte Story rund um den Tulpenhandel!

hasirasi2s avatar

Mitreißende, abenteuerliche und gefühlvolle Geschichte über den Tulpenwahn in Holland im 16. Jh.

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Inhaltsangabe zu "Der Zorn der Tulpenkönigin"

Der Traum vom Reichwerden - Holland im Tulpenfieber! Holland im Jahr 1636. Mareikje hat in Amsterdam während des Tulpenfiebers ihr Glück gemacht – und dann alles verloren, weil Rosshändler Pitt Henseler sie hintergangen hat. Sie könnte glücklich mit ihrem Mann, dem Maler Wim, und ihrer Tochter Marie in dem beschaulichen Ort Bruikelaar leben, doch der Verrat des alten Freundes sitzt wie ein Stachel in ihrem Fleisch. Als Wim für ein Jahr mit der Ostindien-Kompanie nach Java fährt, nutzt Mareikje die Chance: Sie reist allein in die große Stadt, um den Tulpenhandel wieder aufzunehmen und um Pitt zur Rede zu stellen. In ihrem Zorn und ihrem Kampf um Gerechtigkeit steuert Mareikje in den Wirtshäusern und Handelshöfen auf eine Katastrophe zu, während daheim in Bruikelaar eine Seuche wütet. Sie befällt vor allem alte Frauen – und kleine Kinder wie ihre Tochter Marie … „Der Zorn der Tulpenkönigin“ schließt an „Die Tulpenkönigin“ an, ist aber ohne Vorkenntnisse als mitreißender historischer Abenteuerroman zu lesen. Historischer Hintergrund: Der Traum vom Reichwerden entwickelte sich im Goldenen Zeitalter der Niederlande über Nacht zu einer Spekulationsblase. Die gesamte Bevölkerung war infiziert: Fleischer, Nachtwächter, Gastwirte, Studenten, Barbiere, Torfstecher. Der Hype um die aus dem asiatischen Raum stammende Blume kannte keine Grenzen. In Amsterdam entstanden Prachtgärten mit Tulpen nach italienischem Vorbild, die weibliche Oberschicht trug die Tulpe zu gesellschaftlichen Anlässen als Schmuck im Haar oder am Busen. Als die Nachfrage nach Tulpenzwiebeln das Angebot überstieg, zogen die Preise kräftig an, Diebe, Betrüger und Kredithaie krochen aus ihren Löchern und witterten in den Wirtshäusern ihre große Chance. Mehr Hintergründe und die Entstehungsgeschichte des Romans, aktuelle Informationen und FAQ gibt es auf https://www.facebook.com/AutorenteamSahlerGruner/. Leserstimmen zu „Die Tulpenkönigin“: „Äußerst interessant ist (…) die Darstellung der geradezu verrückten Vorgänge im Zusammenhang mit dem Tulpenhandel: unvorstellbar, dass für ein paar Zwiebeln gemordet wurde.“ „(…) die beiden Autoren (schaffen) es hervorragend, das Flair dieser vergangenen Zeit wiederzugeben.“

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781521147443
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:267 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:24.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Monika58097s avatar
    Monika58097vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine raffiniert gestrickte Story rund um den Tulpenhandel!
    Eine raffiniert gestrickte Story rund um den Tulpenhandel!

    Wir schreiben das Jahr 1636. Holland befindet sich noch immer im Tulpenfieber. Wahnsinnspreise für eine Handvoll Blumenzwiebeln! Mareikje handelt jedoch nicht mehr mit der kostbaren Ware. Liebevoll kümmert sie sich um ihren Mann, dem Maler Wim und ihre Tochter Marie. Dann jedoch bricht Wim auf eine lange Reise auf in Richtung Ostindien-Kompanie. Obwohl Mareikje ihrem Mann versprochen hat nicht alleine nach Amsterdam zu reisen, verspürt sie ein gewisses Kribbeln und muss einfach fahren. Schließlich hat sie in Amsterdam auch noch ein Haus und möchte nach dem Rechten sehen. Kaum dort angekommen, wird sie auch schon wieder vom Handelsfieber gepackt. In Amsterdam erkennt man in ihr sofort die Tulpenkönigin, die Frau, die immer hart aber fair gehandelt hat. Insgeheim will sie sich auch um eine offene Rechnung kümmern, war es doch einst Pitt Henseler, der sie hintergangen und sie um ihr Geld gebracht hat. Doch dann werden einige Dörfer und Städte von einer Seuche erfasst. Auch die kleine Marie bekommt das schlimme Fieber und Mareikje wird nach Bruikelaar zurück beordert.

    "Der Zorn der Tulpenkönigin" - mitreißend von der ersten Seite an. Eine wunderbare und packende Lektüre. Das Autorenteam Martina Sahler und Hendrik Gruner haben auch mit dem zweiten Teil der Tulpenkönigin einen Roman geschaffen, der einen die Stunden nur so vergessen lässt. Eine raffiniert gestrickte Story rund um den Tulpenhandel, bei dem so manch einer Haus und Hof verpfändet hat.

    Hervorragend gezeichnet die Person der Mareikje. Ihre große Liebe zu ihrem Mann Wim, aber auch ihr Alltag ohne ihn, ihre Verzweiflung, ihre Gefühle und ihr erneuter Aufbruch nach Amsterdam, wo sie dem Handel ein weiteres Mal nachgeht. Mareikje, eine äußerst moderne Frau, die man einfach mögen muss.

    "Der Zorn der Tulpenkönigin" - man liest dieses Buch begeistert und möchte gar nicht mehr aufhören. Muss man den ersten Teil gelesen haben? Man muss nicht, aber man würde verpassen, wie diese wunderbare Liebe zwischen dem Maler Wim und Mareikje zum Erblühen kam. Absolute Lese-Empfehlung!

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    hasirasi2s avatar
    hasirasi2vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mitreißende, abenteuerliche und gefühlvolle Geschichte über den Tulpenwahn in Holland im 16. Jh.
    Die Rache einer Frau

    Sommer 1635: Das Tulpenfieber in Holland ist ungebrochen. Viele haben inzwischen beim Spekulieren mit den Blumenzwiebeln Haus und Hof verloren. Auch Mareikje hat es schlimm getroffen, denn ihr Geschäftspartner Pitt Henseler hat sie letztes Jahr um ihren Gewinn betrogen. Und obwohl sie inzwischen glücklich mit dem Maler Wim verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter (Marie) ist, lässt sie der Gedanke an Rache nicht los. Außerdem vermisst sie das Handeln an sich. Sie hatte ein Händchen für die Tulpen, sie liegen ihr sozusagen im Blut. Und wer kann schon dem Ruf des Blutes widerstehen?!

    Als ihr Mann für ein Jahr mit einer Forschungsgruppe nach Java fährt, sieht sie ihre Chance gekommen. Sie reist nach Amsterdam und kann wirklich an ihre alten Erfolge anknüpfen. Aber zu Hause wütet eine Seuche, die vor allem kleine Kinder im Alter ihrer Tochter befällt. Und auch Mareikje selbst ist in Gefahr, denn ihr Widersacher schläft nicht.

    Parallel dazu trifft Wim auf dem Schiff eine alte Bekannte wieder und ein gigantischer Sturm zieht auf.

     

    „Der Zorn der Tulpenkönigin“ ist die Fortsetzung von „Die Tulpenkönigin“. Ich kenne den ersten Band nicht, war aber trotzdem sofort mitten im Geschehen drin. Durch geschickt verwendete Rückblenden erfährt man alles Wichtige und bekommt die wiederauftauchenden Personen inkl. ihrer Geschichte vorgestellt. Das wird so dezent gemacht, dass es flüssig in der Geschichte aufgeht.

     

    Besonders gefallen hat mir die Darstellung von Mareikjes Zerrissenheit. Auf der einen Seite ist sie natürlich liebende Ehefrau und Mutter, fühlt sich auf der anderen aber von ihrem Mann alleingelassen, vermisst die körperliche Nähe. Und neben ihrer Rache will sie sich und den anderen beweisen, dass sie immer noch mit Tulpen handeln kann – schließlich hat sie ihren Ruf als Tulpenkönigin zu Recht bekommen.

    In diesem Zusammenhang erfährt man viel über den Tulpenwahn zur damaligen Zeit. Irgendwann wurden nicht mehr die Blumenzwiebeln selbst, sondern nur noch Anteilsscheine an ihnen für horrende Preise gehandelt. Für den vermeintlich schnellen Reichtum versetzten die Menschen noch ihr letztes Hemd. Denn wenn sie Glück hatten, verkauften sie ihre Waren Stunden später für das Vierfache des Einkaufspreises. So viel erwirtschaftete ein Bauer nicht mal in einem Jahr.

     

    Auch Wims Seereise war faszinierend. Martina Sahler hat ja schon bei ihren Romanen „Das Hurenschiff“ und "Die Hureninsel" bewiesen, was für lebendige und spannende Seefahrtabenteuer sie schreiben kann.

     

    5 Sterne für diese mitreißende, abenteuerliche und gefühlvolle Geschichte.

    Kommentare: 4
    57
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    L
    Leseriekevor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    MartinaSahlers avatar
    Tipp: Den historischen Hochkaräter "Der Zorn der Tulpenkönigin" gibt es nur noch für wenige Tage in der Einführungs-Preisaktion für 0,99 € bei amazon (statt 4,99 €). Schnell sein lohnt sich :-)

    Gute Unterhaltung!

    Martina


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