Martina Sahler Die Stadt des Zaren

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt des Zaren“ von Martina Sahler

Der große Roman über die Gründung von Sankt Petersburg.
Zar Peter setzt im Mai 1703 an der Newa den ersten Spatenstich. Er will eine Stadt nach westlichem Vorbild bauen: Sankt Petersburg. Ein monumentales Vorhaben, das Aufstiegschancen und Abenteuer verheißt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen die Menschen an: Graf Fjodor mit seiner intriganten Frau und ihrer Tochter, die sich nach dem Wunsch der Eltern mit dem Zaren verloben soll. Ein italienischer Architekt, der seine Geliebte in Florenz zurücklässt und von der Vergangenheit eingeholt wird. Der deutsche Arzt Dr. Albrecht mit seinen Töchtern. Während die Jüngere mit einem holländischen Tischlergesellen abenteuerlustig durch die Sumpflandschaft streift, verliert die Ältere ihr Herz an einen Mann, der zum Mörder wird. Langsam wächst eine Stadt heran …
Der Roman einer Stadt, eine lebendige Geschichtsstunde über Aufbruch und Abenteuer.

Ein grandioser Roman zur Entstehung von Sankt Petersburg

— Klusi

Prächtiger , toll recherchierter Roman, Lesevergnügen pur

— jackdeck

Die Gründung von Sankt Petersburg - Dramatisch und bildgewaltig

— Sigismund

Man liest, ist begeistert und möchte nicht mehr aufhören!

— Monika58097

geschichtlich wertvoll und informativ.....

— Schmusekatze69

spannender historischer Roman über die Entstehung von St.Petersburg

— Vampir989

Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an St. Petersburg, anhand zahlreicher Einzelschicksale inkl. des Zaren, von 1703-1712

— danielamariaursula

Ein wunderbarer historischer Roman, der mich sehr begeistern konnte ♥

— Wildpony

Spannender Roman über den Bau von Sankt Petersburg!

— mabuerele

Eine eindrucksvoll geschriebene, packende Geschichte über Zar Peter, die Gründung von St. Petersburg und ihre zahlreichen Erbauer

— Tulpe29

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. die Ergebnisse werden immer an den gleichen Tagen im Monat gepostet: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 16.12.2017 - 22:20 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendetLR = Leserunden (Links bei Untermenü 17) TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe B: Krimi/Thrillerban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Gruppe C: Fantasy, Jugendbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe D: Historische Romane, Biografienban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe E: Liebe, Erotikban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe F: Klassiker, Sci-Fi, Sachbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (0✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Gruppe S: NeuheitenCaro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (000)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Summary LOSE inkl. grüne Zusatz-Lose¶1 ✔00 ban-ais A★00 - 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    • 679
  • Bau einer Stadt

    Die Stadt des Zaren

    Helene2014

    11. December 2017 um 14:58

    Die Stadt des Zaren von Martina Sahler ist die Geschichte des Entstehens und des Aufbaus von St. Petersburg. Es wird beschrieben, wie der Traum Zar Peter's des Großen, in einer Sumpflandschaft eine Stadt entstehen zu lassen, langsam unter größten Mühen und Entbehrungen Gestalt annimmt. Zar Peter, sehr dem Europäischen zugeneigt, holt viele Ausländer in seine im Aufbau befindliche Stadt. Und auch ihre Geschichte wird hier sehr anschaulich geschildert, ebenso wie das Schicksal der schwedischen Kriegsgefangenen, die unter schwersten Bedingungen schuften müssen. Der Leser erfährt von den unmenschlichen Bedingungen, unter der die Kriegsgefangenen, die Leibeigenen und die unter großer Armut leidende russische Bevölkerung leben müssen, um den Traum Peter's zu verwirklichen. Mich hat das Buch komplett in seinen Bann gezogen und ich wollte wissen, wie es mit den Europäern, die in ihrer Heimat alles aufgegeben hatten, um nach St. Petersburg zu kommen, weitergeht. Besonders die Geschichte der deutschen Arztfamilie fand ich sehr gut, in der es auch noch eine schöne Liebesgeschichte gab.Der Schreibstil war sehr gut und die Geschichte war -soweit ich das beurteilen kann- sehr gut recherchiert.Fazit: ich war rundum begeistert von dem Buch und werde mir jetzt die anderen Bücher der Autorin mal näher ansehen. Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Die Stadt des Zaren" von Martina Sahler

    Die Stadt des Zaren

    MartinaSahler

    Hallo zusammen,in diesen Tagen erscheint mein historischer Roman "Die Stadt des Zaren" bei List. Mit diesem Buch habe ich mir den Traum erfüllt, die Entstehungsgeschichte meiner Lieblingsstadt St. Petersburg zu erzählen. Ich würde den Roman sehr gern mit euch zusammen lesen. Geeignet ist er für alle, die in Romanen die "große Historie" schätzen und die sich mitreißen lassen von fiktiven Schicksalen, die in den akribisch recherchierten geschichtlichen Hintergrund eingewoben sind.Einen Eindruck von meiner Recherchereise nach St. Petersburg bekommt ihr in diesem Essay: http://www.resonanzboden.com/unterwegs/martina-sahler-rechercheeindruecke-aus-st-petersburg/Dies ist der Verlagstext über das Buch:Der Roman einer Stadt voller Aufbruch und Abenteuer Der große Roman über die Gründung von Sankt Petersburg"Zar Peter setzt im Mai 1703 an der Newa den ersten Spatenstich. Er will eine Stadt nach westlichem Vorbild bauen: Sankt Petersburg. Ein monumentales Vorhaben, das Aufstiegschancen und Abenteuer verheißt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen die Menschen an: Graf Fjodor mit seiner intriganten Frau und ihrer Tochter, die sich nach dem Wunsch der Eltern mit dem Zaren verloben soll. Ein italienischer Architekt, der seine Geliebte in Florenz zurücklässt und von der Vergangenheit eingeholt wird. Der deutsche Arzt Dr. Albrecht mit seinen Töchtern. Während die Jüngere mit einem holländischen Tischlergesellen abenteuerlustig durch die Sumpflandschaft streift, verliert die Ältere ihr Herz an einen Mann, der zum Mörder wird. Langsam wächst eine Stadt heran, eine historische Meisterleistung, dem sumpfigen Grund abgerungen." Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir in Eurer Bewerbung mitteilt, welcher historische Roman euch in den letzten Monaten am meisten beeindruckt habt. Verlost werden 10 Hardcover. Ich freue mich aber auch über jeden, der mit eigenem Buch oder E-Book teilnimmt. Lasst uns über Peter den Großen und seine Stadt an der Newa reden :-) Herzliche Grüße Martina Sahler 

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    • 229
  • Die Stadt des Zaren

    Die Stadt des Zaren

    Klusi

    17. November 2017 um 22:10

    Man schreibt das Jahr 1703. Ein Sumpfgebiet an der Newabucht, hier hat Zar Peter der Große beschlossen, wird eine Stadt entstehen, die das Tor zum Westen symbolisieren soll. Für dieses gigantische Unternehmen werden viele fleißige Hände gebraucht, und der Ruf des Zaren lockt Wagemutige in die Gegend, die hier, wo eine völlig neue Stadt aus dem Nichts gebaut wird, ihr Glück versuchen wollen.Auch die medizinische Versorgung muss gewährleistet sein, und so folgt auch der deutsche Arzt Dr. Albrecht der Einladung des Zaren und zieht mit seiner Familie in diese noch unwirtliche Gegend. Mit historisch verbürgten Personen und ihren fiktiven Protagonisten hat Martina Sahler eine bunte, lebendige Mischung an Charakteren in den Bereich der neu entstehenden Stadt versetzt. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten kommen hier zusammen, von den Leibeigenen und schwedischen Kriegsgefangenen bis hin zu den Grafen und Fürsten, die zum engeren Kreis des Zaren zählen. Viele kommen allein, andere haben ihre Familie mitgebracht. Man begegnet in diesem Roman den unterschiedlichsten Schicksalen, manche davon glücklich, andere tragisch. Zwar macht die Erbauung der Stadt große Fortschritte, aber es gibt auch schwere Rückschläge. Die Autorin erzählt die Geschichten der Menschen rund um diese werdende Stadt, die um ihre Existenz und ihr Glück kämpfen. Die Art, wie sie ihre Charaktere und deren Lebenswege beschreibt, habe ich als sehr intensiv empfunden, und so manches Schicksal ist mir richtig zu Herzen gegangen. Daneben erfährt man sehr viel Historisches aus dieser bewegten Zeit. Die geschichtlichen Hintergründe, die geschilderten Schicksale und ein enorm fesselnder Schreibstil haben mir die damalige Zeit sehr nahe gebracht. Der wunderschön gestaltete Einband, ein ausführliches Personenregister und detaillierte Karten auf den inneren Buchdeckeln runden dieses wunderbare Buch perfekt ab. Für mich zählt diese grandiose Sankt-Petersburg-Saga zu den besten Büchern des Jahres.

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  • Die Stadt des Zaren

    Die Stadt des Zaren

    jackdeck

    12. November 2017 um 14:43

    Anfang des 18. Jahrhunderts beschließt Zar Peter, eine neue Stadt zu bauen. Sankt Petersburg soll eine Stadt werden, wie es sie in Russland noch nicht gegeben hat. Der vielseitig gebildete und interessierte Zar nimmt sich Europa zum Vorbild und hat große Pläne. Die Stadt des Zaren" - man liest, ist begeistert und möchte nicht mehr aufhören! Martina Sahler hat es wieder einmal geschafft, spannend und authentisch zu schreiben. Der Leser lernt vielschichtige, interessante Persönlichkeiten kennen.Als Leser erlebt man mit, wie der Zar das künftige Gebiet der Stadt zum ersten Mal betritt und aussucht und wie es dann weitergeht. Zar Peter hat große Pläne und möchte diese auch gegen alle Widerstände durchsetzen. Das geht natürlich nicht ohne Opfer und Pannen. Um so einen Roman schreiben zu können, muss sehr gut recherchiert werden und das ist der Autorin wahnsinnig gut gelungen.Vom ersten Spatenstich bis zur Ernennung zur Hauptstadt Russlands ist man hier mit allen Freuden und Problemen dabei. Aus vielen verschiedenen Perspektiven wird die Geschichte der Bewohner über Jahre hinweg erzählt. Langsam und nach und nach werden einzelne Protagonisten und ihre Charaktere eingeführt. Somit wird man nicht überfordert. Absolut faszinierend, wie dort an der Neva aus dem Nichts eine ganze Stadt entsteht, die heute noch berühmt ist und die Menschen fasziniert.

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  • Dramatisch und bildgewaltig

    Die Stadt des Zaren

    Sigismund

    28. October 2017 um 19:20

    Dramatisch und bildgewaltig ist der im August im List-Verlag veröffentlichte historische Roman "Die Stadt des Zaren" von Martina Sahler. Nach mehreren anderen Romanen aus dem alten Russland beweist sich auch hier die Autorin als Kennerin der Landesgeschichte. Unter Verwendung von zeitgenössischen Dokumenten wie Tagebuchnotizen, Briefen und anderer Unterlagen entwickelt sie in ihrem aktuellen Roman in mehreren Handlungssträngen eine eng an geschichtliche Daten und Fakten orientierte fiktive Geschichte, in deren Verlauf zwischen 1703 und 1712 der wider allen natürlichen Hemmnissen (Nahrungsmangel, Überschwemmungen und eisige Winter) schwierige Aufbau der von Zar Peter I. dem Großen nach holländischem bzw. westlichem Vorbild geplanten Stadt Sankt Petersburg für den Leser leicht nachvollziehbar ist. Anhand ihrer Figuren schafft es Martina Sahler auch, die frühe Petersburger Gesellschaft aus ausländischen Handwerkern und Spezialisten, schwedischen Kriegsgefangenen und russischen Leibeigenen, russischen Adligen und Höflingen um Zar Peter sowie deren aller schwierige Lebensumstände und die zeitgleichen historischen Ereignisse (nordische Kriege) glaubhaft wiederzugeben und lebendig werden zu lassen. Manche allzu rührselige und romantische Szene hätte die Autorin vielleicht etwas mildern können, um nicht gar zu schnulzig zu wirken. Aber alles in allem hat mir dieser interessante und zugleich spannende Roman mit seiner Sprache und beeindruckenden Bildgewalt gefallen, weshalb ich ihn gern zum Lesen empfehle.

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  • Spannend und gut recherchiert

    Die Stadt des Zaren

    Streiflicht

    11. October 2017 um 18:53

    Dieser historische Roman begeistert einerseits dadurch, dass er sehr spannend und unterhaltsam ist, aber auch sehr gut recherchiert. Man merkt der Autorin Martina Sahler an, dass sie gerne schreibt und ihr diese Geschichte am Herzen lag. Es geht in diesem Buch nicht nur um St. Petersburg und den Zaren Peter, sondern auch um die vielen „kleinen Menschen“, die dort leben und arbeiten. Das hat mir besonders gut gefallen, dass nicht nur der reiche Zar, sondern auch die Handwerker, die vielen Ausländer, die bei der Stadterrichtung helfen und die Leibeigenen detailreich beschrieben werden. So erlebt man die Entstehung der Stadt aus ganz vielen verschiedenen Blickrichtungen, was den Roman umso authentischer macht. Die vielen verschiedenen kleinen Geschichten der unterschiedlichen Figuren verweben sich perfekt zum großen Ganzen und machen das Lesen zu einem Genuss. Als Leser erlebt man mit, wie der Zar das künftige Gebiet der Stadt zum ersten Mal betritt und aussucht und wie es dann weitergeht. Zar Peter hat große Pläne und möchte diese auch gegen alle Widerstände durchsetzen. Das geht natürlich nicht ohne Opfer und Pannen. Absolut faszinierend, wie dort an der Neva aus dem Nichts eine ganze Stadt entsteht, die heute noch berühmt ist und die Menschen fasziniert. Ein toller Roman, der nicht nur gute Unterhaltung bietet, sondern auch Spannung, Liebe und Historisches. Eine gelungene Mischung!

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  • Man liest, ist begeistert und möchte nicht mehr aufhören!

    Die Stadt des Zaren

    Monika58097

    07. October 2017 um 17:06

    Im Jahre 1703 erfüllt sich Zar Peter der Große einen lang gehegten Wunsch. Er vollführt den 1. Spatenstich zu seiner neuen Stadt Sankt Petersburg, die er aus dem Nichts heraus erbauen lässt. Zar Peter reiste einst durch Europa, um sich dort die Städte anzusehen. Nach westlichem Vorbild soll nun seine neue Stadt entstehen, das Fenster, das Tor zum Westen. Er lädt Handwerker, Architekten und Ärzte sein, mit ihm an die Newa zu kommen. Viele, viele Menschen folgen diesem Ruf, doch auch Leibeigene und Kriegsgefangene werden eingesetzt, um dieses sumpfige Gebiet trocken zu legen. Manch einer wird daran zerbrechen, andere finden das große Glück und alle müssen den Naturgewalten trotzen, doch die neue Stadt wird entstehen.  "Die Stadt des Zaren" - man liest, ist begeistert und möchte nicht mehr aufhören! Martina Sahler hat es wieder einmal geschafft, spannend und authentisch zu schreiben. Der Leser lernt vielschichtige, interessante Persönlichkeiten kennen. Natürlich ist da Zar Peter, offen, weltgewandt und modern, aber auch wankelmütig in seinen Stimmungen, oft brutal. Beim Lesen wird sein Traum von der neuen nach Westen gerichteten Stadt spürbar. Viele Menschen lassen ihr Hab und Gut hinter sich, um in der neuen Stadt, die bisher nichts als Sumpfland ist, ihr Glück zu suchen. Der Graf mit seiner intriganten und herrschsüchtigen Frau, die ihre magere Tochter dem Zaren regelrecht auf dem Tablett serviert. Die italienischen Architekten-Brüder, die vom Vater in die Welt hinausgeschickt wurden und auch Dr. Albrecht mit seiner Frau Frieda und den drei Kindern. Gustav, der schon früh weiß, dass er einmal Schiffsbauer werden möchte, Helena, die sich in einen schwedischen Gefangenen verliebt und Paula, die ihrem Vater in der Praxis schon immer zur Hand gegangen ist.  Menschen aus ganz Russland und aus ganz Europa kommen an die Newa, um den Traum des Zaren zu verwirklichen. Es ist eine packende Geschichte und als Leser ist man dabei, wie diese Stadt aus dem Sumpf gestampft wird. Martina Sahlers Schreibstil ist wie immer äußerst angenehm und sehr bildhaft. Jeder  Zeile merkt man an, wie sehr die Autorin diese Stadt liebt. Mit "Die Stadt des Zaren" hat Martina Sahler wieder einmal ein perfektes Lesevergnügen geschaffen! Absolut empfehlenswert!

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  • Der große Traum von Peter dem Großen.......

    Die Stadt des Zaren

    Schmusekatze69

    30. September 2017 um 13:17

    1703 wird der Grundstein zur Entstehung von Sankt Petersburg gelegt. Fazit:Um so einen Roman schreiben zu können, muss sehr gut recherchiert werden und das ist der Autorin wahnsinnig gut gelungen.Vom ersten Spatenstich bis zur Ernennung zur Hauptstadt Russlands ist man hier mit allen Freuden und Problemen dabei. Aus vielen verschiedenen Perspektiven wird die Geschichte der Bewohner über Jahre hinweg erzählt. Langsam und nach und nach werden einzelne Protagonisten und ihre Charaktere eingeführt. Somit wird man nicht überfordert.Zudem gibt es ein Personenverzeichnis, wo man leicht nochmal alles nachlesen konnte. Vieles aus der Geschichte kannte ich schon. Einmal aus der schule aber auch durch meine Reise nach Sankt Petersburg vor 30 Jahre. Trotzdem konnte ich durch das lesen noch viel weiter in die Geschichte einsteigen und erfuhr auch einiges neues.Der schreibst ist locker, leicht und flüssig. Das Buch wird nie langweilig weil es so viele Details gibt, die neugierig machen. Die vielen Einzelschicksale lassen einen mitleiden und mitfreuen. Die Jahreszeiten fliegen so dahin und nichts wird ausgelassen. Naturkatstrophen, die weißen Nächte, aber auch die Sorgen und Problem der Menschen zu der Zeit.Ein wirklich tolles Buch und sehr zum lesen zu empfehlen.

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    • 2
  • spannender historischer Roman über die Entstehung von St.Petersburg

    Die Stadt des Zaren

    Vampir989

    26. September 2017 um 20:26

    Klapptext: Der große Roman über die Gründung von Sankt Petersburg Zar Peter setzt im Mai 1703 an der Newa den ersten Spatenstich. Er will eine Stadt nach westlichem Vorbild bauen: Sankt Petersburg. Ein monumentales Vorhaben, das Aufstiegschancen und Abenteuer verheißt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen die Menschen an: Graf Fjodor mit seiner intriganten Frau und ihrer Tochter, die sich nach dem Wunsch der Eltern mit dem Zaren verloben soll. Ein italienischer Architekt, der seine Geliebte in Florenz zurücklässt und von der Vergangenheit eingeholt wird. Der deutsche Arzt Dr. Albrecht mit seinen Töchtern. Während die Jüngere mit einem holländischen Tischlergesellen abenteuerlustig durch die Sumpflandschaft streift, verliert die Ältere ihr Herz an einen Mann, der zum Mörder wird. Langsam wächst eine Stadt heran … Der Roman einer Stadt, eine lebendige Geschichtsstunde über Aufbruch und Abenteuer. Martina Sahler ist es gelungen einen sehr packenden und fesselnden Roman über St.Petersburg zu schreiben.Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde. Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Die Seiten fliegen nur so dahin.Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin versteht es sehr gut uns die Entstehung von St.Petersburg nahe zu bringen. Sie erzählt von Zar Peter der die Vision hatte,eine Stadt aus dem Nichts zu erschaffen.Wo nur Sumpf und öde Landschaft war,mussten jetzt Leibeigene und Gefangene beginnen eine Stadt aufzubauen.Durch die ausführlichen und bildhaften Beschreibungen konnte ich mir ein Bild davon machen.Es hat mich tief bewegt und teilweise schockiert unter welchen unmenschlichen Arbeitsbedingungen die armen Menschen schuften mussten.Sie hatten zu kämpfen mit Kälte,Hunger,Krankheiten und auch Folterungen. Durch die guten Recherchen der Autorin bekommen wir sehr viele Informationen dazu.Aber auch Wissenswertes über die Weltpolitik und über Russland allgemein erhalten wir.Das hat mir sehr gut gefallen.Beeindruckt und fasziniert haben mich die wunderbar bezaubernden Beschreibungen der unterschiedlichen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Ich wurde förmlich in die Geschichte hinein gezogen.So hatte ich die Entstehung von St.Petersburg bildlich vor Augen. Geschickt baut die Autorin auch Geschichten von Einzelschicksalen verschiedener Personen in die Handlung mit ein.Dadurch wird dieser Roman noch interessanter und lesenswerter.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Die vielen unterschiedlichen Charaktere wurden hervorragend ausgearbeitet.Jede Person war auf irgend eine Art und Weise sehr interessant für mich. Zar Peter wollte Russland zu einer modernen ,wirtschaftlichen und kulturellen Motropole machen.Dies ist Ihm auch gelungen.Natürlich hatte er auch Feinde und bekam Widerstand. Mich hat diese Geschichte einfach begeistert und fasziniert.Ich schon lange nicht mehr einen so wunderschönen historischen Roman gelesen. Erwähnenswert ist auch die Karte auf der ersten Umschlagsseite.Auch gibt es ein ausführliches Personenregister und eine Zeittafel.Zum besseren Verständnis fand ich das sehr gut.Beeindruckt war ich auch vom Nachwort. Das Cover finde ich auch einfach traumhaft schön und es macht gleich Lust diesen Roman zu lesen. Mir hat es große Freude bereitet diese Lektüre zu lesen.Ich habe viel Neues und Wissenswertes erfahren.Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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  • Eine literarische Liebeserklärung an St. Petersburg

    Die Stadt des Zaren

    danielamariaursula

    22. September 2017 um 11:00

    1703 mit dem ersten Spatenstich zur Errichtung von Sankt Petersburg, als dem Tor Russlands zur Ostsee und dem Beginn einer russischen Seemacht, setzt sich Zar Peter der Große ein urbanes Denkmal, daß bis heute noch Bewunderung hervorruft. Doch ähnlich wie der Charakter des Zaren, war auch die Stadtgründung zweischneidig. Diese neue Stadt eröffnete neue Möglichkeiten und Chancen, sie sollte Russland Aufklärung und Erkenntnis bringen. Doch die, die die schwersten Arbeiten verrichteten, die Kriegsgefangenen und Leibeigenen hatten nichts von diesen neuen Möglichkeiten zu Ruhm und Reichtum zu gelangen. Vor allem Ausländer, die meist auf Einladung des Zaren persönlich kamen, wußten diese Chancen zu nutzen. Aus der Moskauer Ausländervorstadt zieht die deutsche Arzt Familie Albrecht an die Newa, weil die Hoffnung auf eine neue Gesellschaftsordnung und Bildungschancen (eventuelle könnte die wissbegierige jüngste Tochter dort sogar studieren) gerade die abenteuerlustige Mutter Frieda und die jüngere Tochter Paula reizen. Doch stellen sie alsbald fest, daß sie die Stadt erst mal dem Flussschlamm und den Sümpfen entringen müssen. Es gibt noch keine Schulen, keine Krankenhäuser, sie sind echte Pioniere. Nach und nach folgen noch europäische Handwerker wie die holländischen Zimmersleute van den Linden, Architekten aus Florenz und langsam beginnt auch russischer Adel in der Hoffnung auf einen festen Platz in der Entourage des Zaren in die Stadt zu ziehen. Der Roman schildert die Stadtgründung aus der Perspektive einer Vielzahl seiner Bewohner und über Jahre hinweg. Er ist sehr hochwertig ausgestattet, mit einer Karte des damaligen Russlands und Europas, sowie einer Übersicht der verschiedenen Inseln, St. Petersburgs. Ein Personenregister führt sämtliche Charaktere des Buches auf (mit Ausnahme des Apothekers, aber den bekommt man gut auf die Reihe, da er einzeln in die Geschichte eingeführt wird und nicht mit anderen Charakteren gleichzeitig). Als ich mit diesem begann, dachte ich zuerst, daß ich wohl heillos in dem Personengewirr versinken würde. Dem ist nicht so, denn die Charaktere werden nach und nach behutsam eingeführt, so daß der Leser nicht überfordert wird. Anders als z.B. bei Tolstoi sind die Personen auch leicht anhand der Namen zu identifizieren und werden nicht mit diversen russischen Koseformen, die für Europäer völlig undurchsichtig sind, angesprochen. Das Personenverzeichnis ist daher noch nicht mal erforderlich, sofern man zügig liest und nicht länger pausiert. Da der Schreibstil sehr ansprechend ist, die Einzelschicksale wirklich sensibel erzählt und der Plot für mich nicht vorhersehbar (aber auch nicht unlogisch), ist es mir auch trotz dem Umfangs des Buches nicht schwer gefallen, das Buch zügig zu lesen. Was mir gut gefiel, ist dass ich neben dem Einblick in das Leben und die zwiespältige Persönlichkeit Peter des Großen, auch sonst interessantes Wissen über die damalige Zeit und Lebensweise vermittelt bekam. Dass an Russland das Zeitalter der Aufklärung quasi spurlos vorbeigezogen ist und Zar Peter es sich zu seiner persönlichen Aufgabe gemacht hat, Russland von seinem Aberglauben und seiner in altmodischen Traditionen verharrenden Lebensweise fern von Wissenschaft und neuen Erkenntnissen zu befreien und an Europa anzugleichen. Besonders die Niederlande, dieses kleine Land, dicht am Meer und so flach, hat es trotz seiner geringen Größe durch Bildung und Raffinesse zu erheblicher Bedeutung gebracht. Zar Peter entlohnte auch die von ihm herbei gerufenen Ausländer. Wer auf seine Einladung hin kam, der hatte ein festes Grundeinkommen. Gut, daß mag jetzt an meinem Beruf liegen, daß ich das faszinierend finde, aber derartige kleine Infos, die das Leben im damaligen St. Petersburg plastischer gestalten, gibt es zu ganz vielen verschiedenen Lebensbereichen. So abwechslungsreich wie das Leben ist, ist dieser Roman auch mit Liebesgeschichten gefüllt, mal mehr mal weniger glückliche, aber durchaus berührend. Liebhaber von erotischer Literatur kommen hier aber nicht auf ihre Kosten. Auf Kitsch und Clichées wird verzichtet und dennoch fand ich es sehr berührend. Geschichten, wie sie das Leben schreibt. Auch wenn die damaligen Lebensumstände unseren Komfort nicht boten und das Leben der Leibeigenen mehr als nur armselig war, verzichtet die Autorin auf übertrieben drastische Darstellungen der hygienischen Umstände (das stößt mich bisweilen bei Mittelalterromanen ab). Am Ende kann man sich den weiteren Lebensweg der Protagonisten denken, es ist klar, wer in der neuen Stadt sein Glück gefunden hat und wer daran zerbrochen ist. Eine wirklich runde Sache. Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an die Stadt der Träume von Peter dem Großen. Daher wird die Geschichte durch eine Vielzahl von Einzelschicksalen geschildert, was sehr interessant und bisweilen sehr spannend, traurig oder einfach wunderschön ist. Es beginnt mit der Grundsteinlegung und endet mit der Ernennung zur Hauptstadt des Russischen Reiches 1712. Diesen Zeitraum umfasst auch die Zeittafel, die nicht bis zu Zar Peters Tod geht, aber daß er heute nicht mehr lebt, ist uns allen ja klar. Aber St. Petersburg steht noch immer, allen Unkenrufen und Naturkatastophen zum Trotz, erstrahlt es immer noch in seinem Glanz und fasziniert im Sommer mit seinen weißen Nächten. Allen Regimen die es überdauert hat zum Trotz. Ein toller Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle mit 5 von 5 Sternen.

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    • 3
  • Der Bau von St. Petersburg

    Die Stadt des Zaren

    Arietta

    19. September 2017 um 14:57

    Meine Meinung zur  Autorin und Buch: Martina Sahler hat einen spannenden, abenteuerlichen und mitreißenden Roman über Zar Peter und die Entstehung über den Bau von St. Petersburg geschrieben. Ein Mann der sich seinen Traum erfüllte. Zar Peter ist so toll beschrieben, wie er war, ein Mann Intelligent ,der höflich aber auch brutal sein konnte. Der mit Leib und Seele für seine neue Hauptstadt kämpft, die er 1703 aus einen Sumpfgebiet an der Newa stampft und nebenbei noch im Krieg mit Schweden liegt. Diese Stadt, die eine Weltmetropole werden soll, mit ihr will er das Fundament für eine russische Weltmacht legen. Man spürte wie er dafür brennt. Mit seinem Denken, Handeln und der Politik ist er auf den Westen konzentriert. Er will den Fortschritt und blühende Zukunft für sein Land, fort mit den alten Bärten und Sitten. Viele Ausländer, Handwerker, Ärzte, Geschäftsleute sind seinem Ruf gefolgt. Auch die deutsche Arztfamilie Albrecht, die rasch sein vertrauen gewinnt und eine enge Beziehung zu ihm haben. Die Albrechts, sind eine Familie die sich nicht unterkriegen lässt, die Anfangsbedienungen sind nicht gerade so rosig, aber sie engagieren sich mit den anfangs unwirtschaftlichen und primitiven Bedingungen. Ich habe sie dafür bewundert, Mutter wie Töchter sind mutige Frauen. Die Grafenfamilie, die eng mit Zar Peter befreundet ist, sind das Gegenteil besonders Gräfin Viktoria, ist keine umgängliche Frau, hochmütig, Eiskalt und auch ihre Leibeigenen behandelt sie schlecht, sie lässt gerne die Knute sprechen. Die Tochter leidet unter dieser herrschsüchtigen Mutter. Auch wenn Zar Peter für Moderne und Fortschritt steht, leiden die Leibeigenen und Bauern immer noch in seinem Land. Damit seine Stadt, trotz vieler Naturkatastrophen zur Vollendung kommt, werden sie zur mithilfe gezwungen. Auch wenn es bis an den Rand ihrer Kräfte geht. Besonders schwer trifft es die schwedischen Kriegsgefangenen , die unter unwürdigen Bedingungen Arbeiten und Leben müssen. Es gibt aber auch etwas romantisches als Helga die älteste Tochter sich ausgerechnet in den schwedischen Gefangen Erik verliebt, eine sehr gefährliche und verbotene Angelegenheit, die den Tod bedeuten kann.Auch der kleine Wirbelwind Paula Albrecht, hat einen Traum, sie möchte Ärztin werden, auch sie brennt für ihre Träume. Zar Peter, Seite 16: „Unser Lohn wird eine Stadt sein, die dem Westen zugewandt ist. Eine Metropole, die in seiner Buntheit von Geschichten, Sprachen, Gewändern und Kulturen erstrahlen wird.“ Dies alles kommt in diesem Roman zur Sprache. Zur Autorin Den Sprach und Schreibstil ist sehr flüssig und Bildhaft, auch die Sprache fand ich korrekt. Der Handlungsaufbau ist sehr gelungen, alle lose Fäden liefen am Ende zusammen, auch wenn sie einiges Offenlässt, und sich fragt wie geht es weiter, aber diese Fragen werden in der Fortsetzung beantwortet werden. Die Geschichte war spannend von der 1. bis zur letzten Seite, auch wenn einiges sehr ausführlich war, das Leben der Leibeigenen. Über Zar Peter hätte sie noch ausführlicher berichten und Raum geben können. Ihre Figuren waren sehr real und Glaubwürdig, besonders die Albrechts und Zar Peter und die Grafenfamilie. Auch das Leben der Leibeigenen kam nicht zu kurz. Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben, sodass man in ihre Seelen und hinter ihre wahre Fassaden blicken konnte. Auch das historische geschehen zur damaligen Zeit war sehr gut ausführliche beschrieben. Sehr gut ist der Bau von St. Petersburg beschrieben..

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  • Ein wunderbarer historischer Roman, der mich sehr begeistern konnte ♥

    Die Stadt des Zaren

    Wildpony

    18. September 2017 um 08:27

    Die Stadt des Zaren   -   Martina Sahler Kurzbeschreibung LB: Der große Roman über die Gründung von Sankt Petersburg. Zar Peter setzt im Mai 1703 an der Newa den ersten Spatenstich. Er will eine Stadt nach westlichem Vorbild bauen: Sankt Petersburg. Ein monumentales Vorhaben, das Aufstiegschancen und Abenteuer verheißt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen die Menschen an: Graf Fjodor mit seiner intriganten Frau und ihrer Tochter, die sich nach dem Wunsch der Eltern mit dem Zaren verloben soll. Ein italienischer Architekt, der seine Geliebte in Florenz zurücklässt und von der Vergangenheit eingeholt wird. Der deutsche Arzt Dr. Albrecht mit seinen Töchtern. Während die Jüngere mit einem holländischen Tischlergesellen abenteuerlustig durch die Sumpflandschaft streift, verliert die Ältere ihr Herz an einen Mann, der zum Mörder wird. Langsam wächst eine Stadt heran … Mein Leseeindruck: Ein wirklich beeindruckender Roman über den Bau von Sankt Petersburg mit historischen Hintergrund und wirklich interessanten Protagonisten. Ich hatte von St. Petersburg und der Zarenfamilie bisher nicht viel Ahnung, aber durch den lebendigen Schreibstil der Autorin Martina Sahler bin ich nicht nur super schnell in die Geschichte hinein gekommen, sondern habe mich auch sofort hineinversetzen können und war mit den handelnden Personen mitten im Geschehen. Vor allem Zar Peter mit seiner weltoffenen Art hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch wirklich sehr genießen. Frau Sahler versteht es auch die alte Zeit wirklich aufleben zu lassen und den Leser damit wirklich an die Story zu binden. Viel gute Recherchearbeit stecken in dem Buch, in dem sich die historischen Hintergründe perfekt mit dem erdachten Geschichtsverlauf verbinden. Fazit: Ein wunderbarer historischer Roman, der mir super gut gefallen hat und den ich jedem interessierten Leser nur empfehlen kann. Hat mich sehr gefesselt und tolle Lesestunden bereitet und auch das Cover ist für mich einfach wunderschön. Ganz große Leseempfehlung und für die Autorin und das Buch gibt es natürlich von mir 5 wohlverdiente Sterne! *****  

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  • Zar Peter I. und Sankt Petersburg

    Die Stadt des Zaren

    mabuerele

    14. September 2017 um 20:43

    „...Ein Nebeneinander der Gegensätze: die höchste Geistesbildung neben tumber Stumpfheit, überbordender Jubel neben schneidendem Klageschreien, Fülle des Glücks und des Reichtums und tiefstes Elend und Armut...“ Wir schreiben das Jahr 1703. Dicht am Flussufer steht Zar Peter. Er hat Ingermanland und Karelien von den Schweden befreit. Nun will er seinen größten Traum verwirklichen. An der Newamündung soll die künftige Hauptstadt des russischen Reiches entstehen – Sankt Petersburg. Die Autorin hat einen fesselnden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Das Besondere an dem Buch ist, dass den unterschiedlichen Menschengruppen, die eigentlich in das Nirgendwo an der Newa kommen und dafür sorgen, dass eine funktionierende Stadt entsteht, jeweils eigene Kapitel und Erzählstränge gewidmet werden, die sich naturgemäß punktuell überschneiden. Auch die Personen werden gut charakterisiert. So wird die Widersprüchlichkeit des Zaren an vielen Stellen deutlich. Peter I. ist ein Herrscher mit Visionen. Er möchte das rückständige Russland an die Staaten des Westens heranführen. Vor allem das Leben und die Freiheit in den Niederlande haben es ihm angetan. Vorbild für seine neue Stadt ist Amsterdam. Doch seine Wutausbrüche sind gefürchtet. Selbst seine engsten Vertrauten sind vor einer Ohrfeige nie sicher. Hinzu kommt, dass er Arbeitskräfte für seine neue Stadt braucht und deshalb nichts gegen die Leibeigenschaft unternimmt. Auch die Behandlung der schwedischen Kriegsgefangenen ist grenzwertig. Persönlicher Reichtum und Prunk interessiert ihn weniger. Es gehört zu seinen Eigenschaften, dass er sich selbst im Dreck der jungen Stadt bewegt und versucht, alles unter Kontrolle zu haben. Da unterscheidet er sich völlig von seinem Freund Fürst Menschikow. Wie Peter I. sich selbst sieht, zeigt das folgende Zitat: "...Ich wäre ein schlechter Regent, wenn ich jedermanns Freund wäre. Ein Zar hat seinem Volk nicht Honig ums Maul zu schmieren, sondern er muss das durchsetzen,was er am besten für alle hält. dass er sich damit Feinde schafft, nimmt er mit innerer Stärke zur Kenntnis..." Mit geschickten Versprechungen versteht er es, Ausländer in die neue Stadt zu locken. Im Roman nimmt das Leben des deutschen Arztes Richard Albrecht und seiner Familie einen breiten Raum ein. Gerade am Beispiel seiner Tochter Paula wird deutlich, dass im aufstrebenden Russland auch für Frauen eine höhere Bildung möglich war. Italienische Architekten und ein holländischer Zimmermann mit seinem Sohn haben ebenfalls ihren Part im Geschehen. Zum Aufbau der Stadt werden die Adligen verpflichtet, ihre Leibeigenen in den Dienst des Zaren zu stellen. Ihr Leben ist mit dem eines Sklaven zu vergleichen. Der Adel ist Herr über Leben und Tod. Er bestimmt selbst den Ehepartner. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Sehr genau werden die Schwierigkeiten beim Aufbau der Stadt geschildert. Sümpfe, Kälte, die unwirtliche Natur und manch Wetterunbilden führen häufig zu Rückschlägen. Für den Zaren aber gibt es kein zurück. Handwerkliches Können und persönlicher Mut werden belohnt. Trauer, Liebe, Hass und Freude sind Emotionen, die die Geschichte durchziehen. Obiges Zitat zeugt nicht nur von den sprachlichen Feinheiten des Buches, sondern ist auch eine exakte Beschreibung der Lage in Sankt Petersburg während der Bauphase. Immer wieder gibt es Informationen darüber, was neben der Stadtgründung in der Weltpolitik geschieht. Vor allem die Auseinandersetzung mit Schweden tangiert mehrmals das Geschehen. Aber auch in Russland selbst gibt es Widerstände gegen die Vorstellungen des Zaren. Natürlich bleibt es nicht aus, dass auch das Familienleben von Peter I. ab und an erwähnt wird. Schöne Metapher findet die Autorin für den Zauber der weißen Nächte und die unberührte Natur vor den Grenzen der Stadt. Eine Karte auf der ersten Umschlagseite, ein ausführliches Personenregister, eine Zeittafel und ein informatives Nachwort ergänzen das Buch. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Gekonnt werden persönliche Schicksale mit dem Bau von Sankt Petersburg und einem wichtigen Stück russischer Geschichte verknüpft.

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    • 3
  • Neuland im Osten

    Die Stadt des Zaren

    Tulpe29

    14. September 2017 um 15:42

    Ich fand dieses Buch über die wundervolle Stadt St. Petersburg und ihre Erbauer, Neubürger und Herrscher sehr beeindruckend. Das schwere, entbehrungsreiche Leben der ersten Bewohner wird  anschaulich beschrieben. Sie waren echte Pioniere und Abenteurer. Viele haben diesen Pioniergeist teuer mit ihrem Leben bezahlt.Zar Peter hatte eine Vision. Sein großer Wunsch ging in Erfüllung, St. Petersburg entstand dort, wo es niemand für möglich gehalten hätte. Das neue, moderne Rußland hat eine grandiose Hauptstadt.

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