Martina Sahler Schreibfieber

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Inhaltsangabe zu „Schreibfieber“ von Martina Sahler

Eigentlich könnte Kristin mit ihrem Leben zufrieden sein: In der Schule läuft es gut und ihr Liebesleben lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Doch Kristin will mehr. Genauer gesagt, will sie Schriftstellerin werden. Aber ihre Familie und ihr Lover Stefan befürchten, dass sie mit einem solchen brotlosen Job den Boden unter den Füßen verliert. Nur Henry, der attraktive Vater ihrer Freundin Ines und als Verleger selbst ein Büchermensch, versteht sie. Er zeigt Kristin, dass ihre Träume keine Luftschlösser sein müssen. Immer wieder versetzt sie Stefan, um mit Henry über Bücher und das Schreiben zu reden. Henry scheint ein Seelenverwandter zu sein, dem Kristin schon bald so nah wie nur irgend möglich kommen möchte. Eine verbotene Liebe, wie sie sich Kristin in ihren Geschichten noch nicht erträumt hat … Der Roman „Schreibfieber“ ist unter dem Titel „Einfach fliegen“ im Thienemann-Verlag erschienen und wurde für diese E-Book-Edition von der Autorin bearbeitet und aktualisiert. „Sahlers Roman … widerlegt alle Negativklischees des Genres, zeichnet eine vielschichtige, nachdenkliche Heldin, die ihr Leben selbstverantwortlich in die Hand nimmt.“ - Deutschlandfunk Über die Autorin: Martina Sahler, Jahrgang 1963, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln. Das Studium der Germanistik und Anglistik brachte ihr auch die Erkenntnis, dass ihr die bunte Praxis des Schreibens lieber ist als die graue Theorie. Nach Volontariat in einem großen Publikumsverlag und mehrjähriger Arbeit als fest angestellter Redakteurin für Belletristik arbeitet sie seit über 20 Jahren freiberuflich rund ums Buch - als Ghostwriter, Lektorin und Autorin. In ihrem Büro mit Blick in Bergische Wälder und den Katzen Lottie und Lilly um die Beine schreibt sie Frauenromane, historische Romane und Jugendbücher.

Einfühlsam und authentisch

— Estrelas

Man solle an seinen Träumen festhalten, auch wenn diese für andere unverständlich erscheinen.

— Tinka-Wallenka

Kristins Leben als eines von 4 Kindern einer alleinerziehenden Mutter wird sehr eindrücklich u. realitätsnah aus ihrer eigenen Sicht erzählt

— Sick

Ein Leben ohne Träume ist wie ein Buch ohne Worte/ein Wildbach ohne Wasser ! Halte sie fest und versuche sie Wirklichkeit werden zu lassen..

— Karoliina

Eine Geschichte über das Leben und die Träume, die es wert sind festzuhalten.

— ColourfulMind

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  • Weihnachtsaktion für "Wilde Zeiten" und "Young History"

    Cyberliebe

    MartinaSahler

    18. December 2014 um 19:08

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Weihnachtsaktion für meine Jugendbuchreihen "Wilde Zeiten" und "Young History" gestartet. Für kurze Zeit gibt es alle sechs Titel für 99 Cent (frühere Verlagsausgaben: 9,90 €). Vielleicht ist etwas für euch dabei? Ich würde mich freuen!
    Liebe Grüße
    Martina
    http://amzn.to/1kKf9R5

  • Empfehlenswert!

    Schreibfieber

    Tinka-Wallenka

    Meine Meinung: Die Beschreibung der wohnsiedlung und ihrer Bewohner war nicht fernab der Realität, eher im Gegenteil! Man kann sich gut vorstellen, dass einne solch Nachbarschaftskonstellation wirklich existiert. Kristin hält an ihrem Traum fest und lässt sich auch nicht unterkriegen. Auf ihrem Weg zu sich selbst, hat sich ihr Wunsch zu Screiben immer mehr verfestigt und sie ist den verschiendensten Menschen dabei begegnet. Einige sprachen ihr Mut zu, andere rieten ihr von diesem "brotlosen Job" ab und wieder andere interessierten sich schlichtweg nicht für ihren Lebenstraum. Kristin findet einige gute Freunde von denen zwei sogar ihr Interesse an der Welt der Literatur teilen. Dennoch läuft nicht alles rund in ihrem Leben, denn sue hat mit Rückschlägen in der Liebe zu kämpfen. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, nur hat mir ab und an ein bisschen was gefehlt und ich musste erst mit dem Stil der Erzählweise warm werden. Denn am Ende eines jeden Kapitels hat man immer eine gewisse Vorstellung womit es nun weitergeht, doch mmeist kam dieser Punkt erst 2 oder 3 Kapitel später und auch insgesammt wirkten die Kapitel auf mich zunächst irgendwie zerrissen und zusammenhangslos, da sie nicht aneinander angeknüpft haben. Doch mit der Zeit, war ich sogar dankbar dafür. Denn ich hatte über Pfingsten viele Überstunden schieben müssen und bin kaum zum Lesen gekommen. Und letztlich konnte ich so die Kapitel einfach immer weiterlesen ohne "zurückspulen" zu müssen, um den Anschluss wieder zu finden. Als weiteren Kritikpunkt muss ich leider anbringen, dass der klappentext sehr irreführend ist, da er eine "verbotene Liebe" prognostiziert, statt dem, was das Buch letztlich ausmacht. Dennoch konnte mich das Buch überzeugen und ich konnte mich in Kristin sogar selbst ab und an wiederfinden. Daher gibt es eine klare Leseempfehlung von mir und 4 Sterne!

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    • 2

    AmberStClair

    03. November 2014 um 20:06
  • Leserunde zu "Schreibfieber (Wilde Zeiten)" von Martina Sahler

    Schreibfieber

    MartinaSahler

    Hallo zusammen, ich würde gerne mit euch gemeinsam meinen Roman "Schreibfieber" lesen und nebenbei, wenn ihr mögt, auch eure allgemeine Meinung zu meiner E-Book-Edition 'Wilde Zeiten' erfahren. Der Roman hatte in der Printausgabe 220 Seiten. Die Printausgabe ist vor mehreren Jahren unter dem Titel "Einfach fliegen" bei Thienemann erschienen und inzwischen vergriffen. Für diese E-Book-Ausgabe habe ich ihn bearbeitet, aktualisiert und aufgehübscht. Stil und Thema eignen sich nach meiner Meinung besonders für junge und junggebliebene Leserinnen, die selbst gerne schreiben. Dies ist der Werbetext: Eigentlich könnte Kristin mit ihrem Leben zufrieden sein: In der Schule läuft es gut und ihr Liebesleben lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Doch Kristin will mehr. Genauer gesagt, will sie Schriftstellerin werden. Aber ihre Familie und ihr Lover Stefan befürchten, dass sie mit einem solchen brotlosen Job den Boden unter den Füßen verliert. Nur Henry, der attraktive Vater ihrer Freundin Ines und als Verleger selbst ein Büchermensch, versteht sie. Er zeigt Kristin, dass ihre Träume keine Luftschlösser sein müssen. Immer wieder versetzt sie Stefan, um mit Henry über Bücher und das Schreiben zu reden. Henry scheint ein Seelenverwandter zu sein, dem Kristin schon bald so nah wie nur irgend möglich kommen möchte. Eine verbotene Liebe, wie sie sich Kristin in ihren Geschichten noch nicht erträumt hat … „Sahlers Roman … widerlegt alle Negativklischees des Genres, zeichnet eine vielschichtige, nachdenkliche Heldin, die ihr Leben selbstverantwortlich in die Hand nimmt.“ - Deutschlandfunk Gerne stelle ich 20 E-Books im MOBI-Format zur Verfügung. Ich freue mich auf euch! Herzliche Grüße von Martina

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    • 196
  • Toller Jugendroman ohne das typische Liebesthema!

    Schreibfieber

    TheMaLaSo

    30. September 2014 um 15:02

    Kristin ist 17 Jahre jung und steht kurz vor ihrem Abitur. Ihre große Leidenschaft ist das Schreiben und Lesen. Jede freie Minute versucht sie dafür zu nutzen und möchte nach ihrem Abitur auch mehr aus ihrem Hobby machen - nämlich mit Hauptberuf Autorin werden. Leider hat nicht jeder Verständnis dafür. Am meisten stößt sie damit bei ihrer Mutter auf Granit. Sie ist alleinerziehend für 4 Kinder und das Geld ist immer knapp. Da wäre eine ordentliche Ausbildung und Job natürlich eine gute Gelegenheit die Haushaltskasse aufzubessern. Als dann auch noch der Vater ihrer besten Freundin in ihr Leben tritt, der Chef eines Buchverlages, scheint ihre Chance gekommen zu sein. Meine Meinung Das Buch ist in Ich-Form geschrieben und wird aus Sicht von Kristin erzählt. die Ich-Form mag ich sehr gerne, da es Gefühle der Personen immer sehr gut herüberbringt und man sich als Leser sehr gut in die Person hineinversetzen kann. Die Handlung gefällt mir gut und hat mich sogleich in den Bann gezogen. Es handelt sich um eine Teeniegeschichte der besonderen Art und ich denke, dass so mancher Teenie davon lernen könnte. Sie zeigt, dass man Wünsche und Träume nicht so schnell aufgeben sollte und ab und zu dafür kämpfen muss, auch wenn man nicht so viel Unterstützung hinter sich stehen hat und manchmal alleine dasteht. Kristin ist als Charakter sehr sympathisch, vor allem auch deshalb, weil sie nicht das tut, was ihre Mutter gerne von ihr hätte - kein Abitur, einen reichen Freund und gut bezahlten Job. Kristin sieht Sinn darin Abitur zu machen - und da bin ich ganz ihrer Meinung. Man merkt ihr dennoch an, dass sie ein Teenie ist - Eifersucht, Verliebtheit in Vorbildpersonen, das alles gehört dazu. Unsympathisch sind mir ihre Schwestern und ihre Mutter. Die kleinste Schwester ist eine Diva, sie lässt sich von vorne bis hinten bedienen. Ihre große Schwester ist meiner Meinung nach eine Intrigantin und ihre Mutter nur geldgierig. Auch ihr Freund erntet bei mir nicht unbedingt Pluspunkte. Anfangs steht er noch voll hinter Kristin, doch schnell merkt man, dass er ein Problem mit ihrer Leidenschaft den Büchern hat. Der Handlungsverlauf entwickelt sich für mich ins Positive, denn neben all den Gegnern findet sie letztendlich doch noch einen Verbündeten. Schade finde ich nur, dass die Geschichte etwas abrupt endet. Ich hätte wirklich gerne mehr davon gelesen. Der Autorin ist eine niedliche kleine Teeniegeschichte gelungen. Ich würde nicht sagen, dass es eine Liebesgeschichte ist, denn diese spielt nur eine kleine Nebenrolle. Hier geht es mehr um das Leben einer 17jährigen und ihrer Leidenschaft, die Martina Sahler mehr als gut herüber bringt.

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  • Leider nicht wirklich meins...

    Schreibfieber

    Phantazia

    08. August 2014 um 11:08

    Inhalt: Kristin lebt in einer ärmlichen Wohnsiedlung zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ihren drei Geschwistern Annett, Jonathan und Marie.Sie besucht als einzige der Familie das Gymnasium und hat manchmal das Gefühl, ihrer Mutter auf der Tasche zu liegen. Deswegen gibt sie das meiste Geld, das sie beim Babysitten verdient auch an die Haushaltskasse ihrer Familie ab, anstatt es für ihre große Leidenschaft zu verwenden. Bücher.Kristin liest und schreibt für ihr Leben gern. Deswegen scheint ihr Leben plötzlich perfekt, als sie den Vater ihrer neuen besten Freundin Ines kennenlernt. Henry Hellmann ist ein buchverliebter Verleger, der seinen Schatz aus Tinte und Papier bereitwillig mit Kristin teilt. Er erkennt Kristins Talent als Autorin und verschafft ihr sogar einen Vorstellungstermin bei einer lokalen Zeitung.Doch die Reihe würde nicht „Wilde Zeiten“ heißen, wenn es nicht heiß herginge zwischen den Charakteren.So lernen wir zum Beispiel Stefan, Kristins Freund, kennen, der ähnlich wie ihre Familie kein Verständnis für ihren Lebenstraum hat. Sehr schnell wird einem als Leser klar, was Stefan eigentlich von Kristin will. Sex.Tja, als er den eine Zeit lang nicht bekommt, fängt er etwas mit Kristins älterer Schwester Annett an. Nachdem Kristin die beiden beim Knutschen erwischt, ist die Freude natürlich groß.Auch zwischen Henry und Kristin geht es zwischenzeitlich ziemlich heiß her, allerdings beendet Henry das, bevor etwas „passieren“ kann.Das Ende des Buchs ist offen, lässt also platz für die Spekulationen des Lesers. Wer weiß, vielleicht wird ja aus Kristin und ihrem Nachbarn Niklas aka „Harry Spinner“ etwas? => Okay, so wie ich das dargestellt habe, hört es sich gar nicht schlecht an. Ist es eigentlich auch nicht, wäre die Story nicht so sexlastig. Kristin ist immerhin erst 17! Ja, manche Mädels in dem Alter können ganz schöne … sein, aber Kristin scheint mir viel zu vernünftig.Außerdem ist die Handlung an manchen Stellen wirklich schon vorauszuahnen. Mir war gleich nach den ersten Kapiteln klar, dass Kristins und Stefans Beziehung zum Scheitern verurteilt war. Dass er früher oder später Kristin mit ihrer Schwester betrügen würde, hat man auch schon kommen sehen.Aber ich muss sagen, dass ich das Ende sehr gut gelungen fand. Ich musste sogar grinsen und ein paar Mal hab ich wohl „Oh wie süß!“ gesagt, was mir einen verwunderten Blick von meinem Vater eingebracht hat :)Ich muss einigen Leser bei der Leserunde auf lovelybooks zustimmen. Vom Klappentext her hat es sich wirklich so angehört, als würde mehr aus Kristin und Henry werden. Da war ich dann doch etwas verwirrt und enttäuscht, als das Buch aus war.Aber nochmal 'ne ganz wichtige Frage: Was soll das denn bitte für eine Salbe gewesen sein, bei der man das Gehör verliert? Wenn es die Folge der Explosion gewesen wäre, hätte ich es ja verstanden, aber eine Salbe? Nee, das klingt irgendwie so unwahrscheinlich wie Ostern und Weihnachten an einem Tag... Figuren: Kristin ist 17 Jahre alt und will unbedingt Schriftstellerin werden. Obwohl die meisten in ihrem Umfeld das für brotlose Kunst halten, arbeitet sie weiter an der Verwirklichung ihres Traums. Sie ist natürlich bildschön und bringt die Männer um den Verstand.Leider konnte ich mich überhaupt nicht in sie hineinversetzen. An vielen Stellen hätte ich ganz anders gehandelt als sie. Manchmal konnte ich nur mit den Augen rollen und ein, zwei Mal hätte ich meinen e-book-reader gegen die Wand geschmissen.Stefan ist meiner Meinung nach ein riesiges A … So wie er Kristin behandelt! Er ist echt nur wegen dem Sex mit ihr zusammen. So hat es zumindest für mich ausgesehen.Annett ist da nicht besser. Schmeißt sich dem Freund ihrer Schwester an den Hals und nutzt ihre Schönheit, um sich reiche Ärzte zu angeln.Ich weiß auch nicht, aber mehr kann ich eigentlich nicht zu den Figuren sagen. Wie ich schon mal gesagt hab, brauche ich etwas länger, um mich an die Charaktere zu gewöhnen. Aber hier hätten 200 Seiten mehr wohl auch kaum geholfen. Aufbau/Sprache: Hier muss ich sagen, hatte ich die meisten Probleme. Ich bin in die Sprache reingekommen und die z.T. Merkwürdigen Formulierungen haben mir dann den Rest gegeben. Es waren einfach zu viele Sprachliche Bilder, die im Kontext eher weniger gepasst haben. Bis ich dann mal verstanden hatte, was genau ausgesagt werden sollte, hat es teilweise echt gedauert.Außerdem bin ich über einige grammatische Fehler gestolpert (unter anderem Dativ, Genitiv und Akkusativ), die vielleicht nochmal ausgebessert werden sollten.Bei den Rückblenden hatte ich das Gefühl, dass die falsche Zeit verwendet wurde. Kann allerdings sein, dass ich mich da irre. Zeiten sind ja nicht so meine Stärke ;) Fazit: Sicherlich ein schnuckeliges Geschichtchen, allerdings nicht mein Fall. Wenn ich eines bei dieser Leserunde gelernt habe, dann dass ich keine Lovestorys vertrage. Beim nächsten Mal werde ich das berücksichtigen. (Es tut mir ehrlich leid, dass es so gelaufen ist.)Die Massage des Buches, dass man seine Träume verwirklichen soll, egal was die anderen sagen, war hinter dem Gefühlschaos der Protagonistin etwas versteckt. Finde ich ehrlich gesagt etwas schade, weil die Story das Zeug zu einer Mutmachgeschichte für junge Autoren hätte.Ich fühl mich gerade ein bisschen wie auf neobooks. Meiner Meinung nach besteht noch etwas Überarbeitsungsbedarf, was grammatische Feinheiten angeht. Die Formulierungen kann man jetzt ja nicht mehr ohne Weiteres umwerfen und das verlange ich auch nicht.Nach meinen Prinzipien, was das Rezensieren angeht, kann ich nicht mehr als 2,5 Sterne geben. Auf 3 werde ich nicht aufrunden, weil mich die Geschichte einfach nicht gepackt hat.Ich hoffe, mir wird das nicht allzu übel genommen :/ … Diese Rezension erschien zuerst auf:http://kateslittlesweetthings.blogspot.de

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  • Einfühlsam und authentisch

    Schreibfieber

    Estrelas

    29. June 2014 um 10:48

    Die 17-jährige Kristin möchte Schriftstellerin werden. Neben der Schule übernimmt sie viel Verantwortung - bei der Betreuung sowohl ihrer Geschwister als auch fremder Kinder, um die Familie im sozial-schwachen Umfeld zu unterstützen. Und sie kämpft gegen die Vorurteile von Freund und Familie und für ihren Traum. Vor einem authentisch dargestellten Hintergrund wird hier einfühlsam die Geschichte eines jungen Mädchens erzählt, das seinen Traum lebt, obwohl ihm Steine in den Weg geworfen werden. Sehr gut ist die Begeisterung für Geschichten greifbar. So erfreuten mich die unerwarteten Begegnungen der Protagonistin mit anderen Büchermenschen und verbundene Zukunftschancen. Sprachlich greift Martina Sahler auf jugendsprachliche Entwicklungen zurück (z.B. Kommentare in Englisch oder Chat-bezogene Abkürzungen) und bildet einfallsreiche Vergleiche und Wortkreationen, was zur Glaubwürdigkeit und zum Wohlfühlen mit diesem Roman beiträgt. Ich habe mich damit wohlgefühlt!

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  • Es ist nicht wichtig, von was man träumt, die Hauptsache ist, dass man überhaupt träumt!

    Schreibfieber

    Sick

    16. June 2014 um 16:42

    Kristin möchte weg aus der Kölner Plattenbausiedlung, aber mit siebzehn Jahren sagt sich so etwas leichter als getan. Der einzige Ausweg besteht für sie im Lesen und vor allem Schreiben von Geschichten. Neben den Abiturvorbereitungen, dem Babysitter-Job und ihrem Freund Stefan bleibt dafür allerdings weniger Zeit, als ihr lieb ist. Ihrer Mutter und der älteren Schwester Annett ist die Schreiberei ein Dorn im Auge, denn damit lässt sich kein Geld verdienen. Als sie aber ihre neue Freundin Ines zum ersten Mal Zuhause besucht, fühlt sie sich wie auf Wolken. Deren Vater Henry ist bei einer großen Zeitung angestellt und teilt ihre Leidenschaft für die Literatur, anders als seine Tochter. Prompt leiht er ihr einige Werke aus seiner umfassenden Bibliothek und bespricht mit ihr die Inhalte der Klassiker, sehr zu Ines‘ Missfallen, die sich schon immer daran gestört hat, dass ihr Vater sie in ihren sportlichen Ambitionen nicht unterstützt. Auch Stefan versteht ihre Besessenheit für Bücher nicht, immer öfter gibt es Krach… Kristins Leben als eines von vier Kindern einer alleinerziehenden Mutter, die nachts Taxi fährt, wird sehr eindrücklich und realitätsnah aus ihrer eigenen Sicht geschildert. Auch die Hintergründe für die Familienkonstellation und ihre Beziehung zu Stefan werden behandelt, sodass man Kristin recht gut kennenlernt. Obwohl ihr großer Traum ein Leben als Schriftstellerin ist, kommt sie keineswegs naiv rüber, was ihrer Herkunft geschuldet sein dürfte. Zwar reden insbesondere ihre Mutter und ihre Schwester ihr ständig ins Gewissen, weil sie schon längst richtig arbeiten könnte, aber auch das bringt Kristin nicht von ihrem Weg ab. In Ines‘ Vater Henry findet sie endlich jemanden, der sie unterstützt, auch wenn sie dabei zwischen zwei Stühlen sitzt. Über ihre Werke erfährt man nicht so viel, aber ihre Leidenschaft spürt man sehr deutlich. Das Einzige, was mich etwas gestört hat, war der Schluss, der sehr abrupt kam. Damit hatte ich nicht gerechnet und ich habe mich gefühlt, als würde ich in der Luft hängen. Sicher hat das den Vorteil, dass sich jeder selbst denken kann, wie es mit Kristins Zukunft weiter geht, aber das ist leider gleichzeitig der Nachteil, denn es wird nicht wirklich eingegrenzt. Ein seeeeehr offenes Ende, bei dem alles möglich ist. Zudem sind manche Wendungen für mich recht vorhersehbar gewesen, aber sie haben insgesamt gut in die Geschichte reingepasst. Trotz allem hat mir der Ausflug in Kristins Welt sehr gut gefallen, denn ich mochte sie. Wer offene Enden allerdings so gar nicht leiden kann, der wird mit dieser Geschichte wohl nicht glücklich.

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  • ein interessantes Jugendbuch

    Schreibfieber

    Monalisa73

    16. June 2014 um 15:55

    Das E-Book "Schreibfieber" von Marina Sahler entführt den Leser nach Köln in ein Hochhausviertel. Kristin geht aufs Gymnasium und möchte danach gerne studieren. Ihre größte Leidenschaft sind die Bücher und das Schreiben. Sie möchte das gerne zum Beruf machen. Doch ihre Mutter, Schwester und Freund können das nicht verstehen. Kristin fühlt sich unverstanden und eingeengt, bis sie den Vater von ihrer Freundin Ines kennenlernt. Das Buch liest sich leicht, man kommt schnell ins Geschehen rein und es vermittelt sehr ausdrucksstark die Atmosphäre in der Hochhaussiedlung.

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  • Ein bezaubernder Roman über Bücher, Träume & Sehnsüchte

    Schreibfieber

    schafswolke

    13. June 2014 um 22:30

    Kristin geht mit ihren 17 Jahren aufs Gymnasium und träumt davon etwas mit Büchern zu machen, denn sie liest und schreibt für ihr Leben gerne. Doch leider sehen ihr Freund und ihre Familie in Kristins Leidenschaft nur ein nutzloses Hobby, mit dem sie niemals Geld verdienen wird. In Henry, dem Vater ihrer neuen Freundin Ines, findet sie einen Seelenverwandten, der ihre Leidenschaft zu Büchern teilt. Henry ermuntert Kristin dazu ihren Traum auch zu leben. So langsam beginnt Kristins Leben sich zu verändern, sie fängt an sich auf neues einzulassen. Der Roman von "Schreibfieber" von Martina Sahler ist eine flüssig zu lesende Geschichte aus dem Leben einer 17jährigen. Ich hatte das Buch viel zu schnell durch und hätte gerne noch ein paar Seiten mehr gelesen. Die Geschichte ist authentisch und lebt durch ihre Figuren, die auch bei einem in der Nachbarschaft wohnen könnten. 4 wundervolle Sterne für einen ganz normalen Jugendroman.

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  • Träume soll man/frau ausleben !

    Schreibfieber

    Karoliina

    11. June 2014 um 20:52

    Ein Leben ohne Träume ist wie ein Buch ohne Worte...   "Eigentlich könnte Kristin mit ihrem Leben zufrieden sein: In der Schule läuft es gut und ihr Liebesleben lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Doch Kristin will mehr. Genauer gesagt, will sie Schriftstellerin werden. Aber ihre Familie und ihr Lover Stefan befürchten, dass sie mit einem solchen brotlosen Job den Boden unter den Füßen verliert. Nur Henry, der attraktive Vater ihrer Freundin Ines und als Verleger selbst ein Büchermensch, versteht sie. Er zeigt Kristin, dass ihre Träume keine Luftschlösser sein müssen. Immer wieder versetzt sie Stefan, um mit Henry über Bücher und das Schreiben zu reden. Henry scheint ein Seelenverwandter zu sein, dem Kristin schon bald so nah wie nur irgend möglich kommen möchte. Eine verbotene Liebe, wie sie sich Kristin in ihren Geschichten noch nicht erträumt hat … "   In Kristin`s Leben geht drunter und rueber. Sie fuehlt sich anders als ihre Geschwister und die alleinerziehende Mutter hat mit ihren Job als Taxifahrerin alle Hände voll zu tun, um die Familie zu ernähren. nach der meinung der Mutter, sollte jedes Kind sehr schnell eine Lehrstelle bekommen und dabei mitverdienen. Kristin will jedoch Abitur machen und studieren... Sie schreibt fuer ihr leben gerne Geschichten.Woher kommt diese Leidenschaft ?   "Schreibfieber" ist von Martina Sahler in Thienemann-Verlag erschienen, wurde  fuer diese E-Book-Edition von der Autorin bearbeitet und aktualisiert. Die Autorin schreibt ueber das Leben, wie man es selbstverantwortlich in die Hand nehmen kann und wie man Träume nicht vernachlässigen soll. Ich habe das Buch verschlungen und war teils sehr traurig ueber die Umstände, unter denen Kristin zu Leben hat und auf der anderen Seite begeistert von ihren Lebensmut und wie sie das Leben meistert. Die Geschichte ist macht Mut und berichtet ueber Träume, die man ausleben soll... Das Cover ist wunderbar in der Zweiteilung, die Fabrgebung erfrischend und der Titel prägnant.   Vielen Dank fuer das Buch und die Leserunde ! Die anderen Bucher der E-Book-Edition habe ich schon auf mein Computer ...  wartend ... gelesen zu werden...  

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  • Wunderbare lesenswerte Geschichte

    Schreibfieber

    nodi

    11. June 2014 um 14:40

    Die 17jährige Kristin wohnt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern im 18. Stock eines Hochhauses. Sie geht auf ein Gymnasium und möchte Schriftstellerin werden. Ihr Freund Stefan und ihre Familie haben wenig Verständnis für ihre Leidenschaft, sie meinen es wäre brotlose Kunst. Als sie den Vater ihrer Freundin Ines kennenlernt, trifft sie endlich jemanden, der ihre Leidenschaft für Bücher teilt. Mir hat das Buch um Kristin sehr gut gefallen. Es liest sich leicht und flüssig und man kann sich richtig in die Geschichte hineinversetzen, da der Schreibstil der Autorin sehr bildhaft ist. Man spürt den Herzenswunsch der Hauptprotagonistin, Schriftstellerin zu werden, der aber leider von ihrer Familie und ihrem Freund nicht verstanden wird. Die Autorin hat eine wunderbare Geschichte geschaffen, die dem Leser zeigt, dass es sich lohnt seine Träume zu leben. Kristin war mir von Anfang an sehr sympathisch, sie ist eine starke Person die in ihren jungen Jahren auch schon sehr viel Verantwortung übernimmt. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut dargestellt, sie wirken alle sehr authentisch und aus dem Leben gegriffen. Der Roman um den Lebenstraum der jungen Kristin hat mir sehr gut gefallen. Er hat mich von Anfang an begeistert und er zeigt, dass es sich lohnt seinen Weg zu gehen, um seine Träume verwirklichen zu können.

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  • Können Träume wahr werden?

    Schreibfieber

    Donauland

    10. June 2014 um 16:16

    Der Jugendroman „Schreibfieber“ der Autorin Martina Sahler beschreibt das Leben einer Jugendlichen, die ihren Traum verwirklichen möchte und sich von ihrem Weg, eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden, nicht abbringen lässt. Die 17jährige Kirstin besucht das Gymnasium, sie lebt mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern zusammen in einer Wohnung. In ihrer Freizeit verdient sie ein Wenig als Babysitterin, doch ihrer Mutter wäre es lieber, sie würde die Schule abbrechen und einen ordentlichen Beruf erlernen. Doch Kristin träumt davon Schriftstellerin zu werden, leider versteht sie auch ihr Freund Stefan nicht. Erst als sie Henry, den Vater ihrer Freundin Ines, kennenlernt, findet sie jemand, der ihre Leidenschaft teilt. Mit Henry hat sie endlich jemand gefunden, mit dem sie sich über Bücher unterhalten kann. Die Autorin hat mich mit Schreibfieber richtig in Bann gezogen, der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, so fiel es mir leicht, in das Leben von Kristin einzutauchen, da der Autorin es wunderbar gelingt den Leser in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin zu beschreiben. Die Protagonisten sind detailliert dargestellt, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Kristin war mir sofort sympathisch, sie lässt sich von ihrem Traum nicht abbringen, obwohl sie keiner in der Familie versteht, geschweige denn sie unterstützt. Ihre Mutter aber auch ihre Schwester nehmen ihre Leidenschaft nicht ernst, sie wollen sie überreden, einen anständigen Beruf zu erlernen. Als alleinerziehende Mutter ist es sicherlich nicht einfach, die Kinder zu versorgen und dann möchte eine Tochter noch einen brotlosen Beruf ausüben. Ihrer Meinung nach sollte Kristin sich lieber einen reichen Mann suchen. Klar passt Kristins Traum nicht in so ein soziales Umfeld, trotzdem bleibt Kristin stark, verfolgt ihre Ziele und geht ihren Weg. Ihr Freund Stefan mag sie sehr, auch wenn er ihre Liebe zu den Büchern nicht versteht und sie deswegen abends oft nicht sieht. Nur Henry versteht ihre Leidenschaft, denn er leitet einen Verlag. Mit ihm führt sie wunderbare Gespräche und bekommt auch Tipps von ihm. Die Autorin schafft es wunderbar, den Leser zu fesseln und zu begeistern. Träume können wahr werden! Schreibfieber empfehle ich gerne weiter.

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  • 132 Seiten pures Schreibfieber

    Schreibfieber

    JessicaLiest

    08. June 2014 um 15:53

    Klappentext: Eigentlich könnte Kristin mit ihrem Leben zufrieden sein: In der Schule läuft es gut und ihr Liebesleben lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Doch Kristin will mehr. Genauer gesagt, will sie Schriftstellerin werden. Aber ihre Familie und ihr Lover Stefan befürchten, dass sie mit einem solchen brotlosen Job den Boden unter den Füßen verliert. Nur Henry, der attraktive Vater ihrer Freundin Ines und als Verleger selbst ein Büchermensch, versteht sie. Er zeigt Kristin, dass ihre Träume keine Luftschlösser sein müssen. Immer wieder versetzt sie Stefan, um mit Henry über Bücher und das Schreiben zu reden. Henry scheint ein Seelenverwandter zu sein, dem Kristin schon bald so nah wie nur irgend möglich kommen möchte. Eine verbotene Liebe, wie sie sich Kristin in ihren Geschichten noch nicht erträumt hat … Meine Meinung: Das Cover verdient wirklich ein dickes Lob. Dieses Verspielte macht es noch viel schöner als es schon ist. Meiner Meinung nach hätte es nicht besser gestaltet werden können. Kristin lebt mit ihren 17 Jahren bei ihrer Mutter und ihren Geschwistern Annett, Jonathan und Marie in einer kleinen Wohnung. Nebenbei jobbt sie als Babysitterin und unterstützt somit auch ihre Familie. Später bekommt sie aber noch ein großartiges Jobangebot. Die kurzen Einblicke in ihre Vergangenheit über ihren Vater und seine Kiste waren klasse. Aber ihr größter Wunsch ist es jedoch Schriftstellerin zu werden und diesen verliert sie auch nie aus den Augen. Die Charaktere wurden allesamt gut dargestellt: Ihre große Schwester Annett, sie arbeitet zugleich als Krankenschwester und war auch für eine Überraschung zuständig. Ihr jüngerer Bruder Jonathan, früher wurden die beiden oft für Zwillinge gehalten. Ihre jüngste Schwester Marie. Auch bekannt als die Diva der Familie. Über ihren Vater Luca hat man ebenfalls ein paar Daten erfahren. Ihre Mutter, sie hatte es nicht immer leicht. Stefan und seine Ozeanblauen Augen haben es ihr sehr angetan, obwohl er es nicht immer mag, wenn sie ihren Büchern mehr Aufmerksamkeit als ihm selbst. Auch er hat mich mit seinen Taten überrascht, auch wenn ich sie nicht nachvollziehen konnte, wieso und warum er es getan hat. Aber dies hat es umso mehr spannender gemacht. Ihre Freundin Ines und deren Vater Henry beide haben eine sehr wichtige Rolle gespielt. Vorallem Henry, den er ist wie ihr Seelenverwandter, unterstützt sie und glaub an sie. Ich bewundere Kristin, sie ist genauso alt wie ich und weiß genau was sie will. Sie lässt nicht von ihrem Lebenstraum ab und gibt die Hoffnung nie auf, auch wenn keiner an sie glaubt. So eine Person ist einfach zu bewundern. Vorallem als sie sagte: „Wenn mich ein Roman in seinen Bann zieht, bekomme ich sowie so alles, was um mich herum passiert, nur wie durch dünnen Glas mit“. Besser hätte man es nicht ausdrücken können. Bei diesem Buch hatte es genau die gleiche Wirkung auf mich. Dank des großartigen Schreibstiles der Autorin konnte ich mir immer alles bildlich vorstellen. Der Text war flüssig und angenehm zu lesen. Großes Lob.

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  • 132 Seiten pures Schreibfieber

    Schreibfieber

    JessicaLiest

    08. June 2014 um 15:52

    Klappentext: Eigentlich könnte Kristin mit ihrem Leben zufrieden sein: In der Schule läuft es gut und ihr Liebesleben lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Doch Kristin will mehr. Genauer gesagt, will sie Schriftstellerin werden. Aber ihre Familie und ihr Lover Stefan befürchten, dass sie mit einem solchen brotlosen Job den Boden unter den Füßen verliert. Nur Henry, der attraktive Vater ihrer Freundin Ines und als Verleger selbst ein Büchermensch, versteht sie. Er zeigt Kristin, dass ihre Träume keine Luftschlösser sein müssen. Immer wieder versetzt sie Stefan, um mit Henry über Bücher und das Schreiben zu reden. Henry scheint ein Seelenverwandter zu sein, dem Kristin schon bald so nah wie nur irgend möglich kommen möchte. Eine verbotene Liebe, wie sie sich Kristin in ihren Geschichten noch nicht erträumt hat … Meine Meinung: Das Cover verdient wirklich ein dickes Lob. Dieses Verspielte macht es noch viel schöner als es schon ist. Meiner Meinung nach hätte es nicht besser gestaltet werden können. Kristin lebt mit ihren 17 Jahren bei ihrer Mutter und ihren Geschwistern Annett, Jonathan und Marie in einer kleinen Wohnung. Nebenbei jobbt sie als Babysitterin und unterstützt somit auch ihre Familie. Später bekommt sie aber noch ein großartiges Jobangebot. Die kurzen Einblicke in ihre Vergangenheit über ihren Vater und seine Kiste waren klasse. Aber ihr größter Wunsch ist es jedoch Schriftstellerin zu werden und diesen verliert sie auch nie aus den Augen. Die Charaktere wurden allesamt gut dargestellt: Ihre große Schwester Annett, sie arbeitet zugleich als Krankenschwester und war auch für eine Überraschung zuständig. Ihr jüngerer Bruder Jonathan, früher wurden die beiden oft für Zwillinge gehalten. Ihre jüngste Schwester Marie. Auch bekannt als die Diva der Familie. Über ihren Vater Luca hat man ebenfalls ein paar Daten erfahren. Ihre Mutter, sie hatte es nicht immer leicht. Stefan und seine Ozeanblauen Augen haben es ihr sehr angetan, obwohl er es nicht immer mag, wenn sie ihren Büchern mehr Aufmerksamkeit als ihm selbst. Auch er hat mich mit seinen Taten überrascht, auch wenn ich sie nicht nachvollziehen konnte, wieso und warum er es getan hat. Aber dies hat es umso mehr spannender gemacht. Ihre Freundin Ines und deren Vater Henry beide haben eine sehr wichtige Rolle gespielt. Vorallem Henry, den er ist wie ihr Seelenverwandter, unterstützt sie und glaub an sie. Ich bewundere Kristin, sie ist genauso alt wie ich und weiß genau was sie will. Sie lässt nicht von ihrem Lebenstraum ab und gibt die Hoffnung nie auf, auch wenn keiner an sie glaubt. So eine Person ist einfach zu bewundern. Vorallem als sie sagte: „Wenn mich ein Roman in seinen Bann zieht, bekomme ich sowie so alles, was um mich herum passiert, nur wie durch dünnen Glas mit“. Besser hätte man es nicht ausdrücken können. Bei diesem Buch hatte es genau die gleiche Wirkung auf mich. Dank des großartigen Schreibstiles der Autorin konnte ich mir immer alles bildlich vorstellen. Der Text war flüssig und angenehm zu lesen. Großes Lob.

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  • Ein authentisches Jugendbuch

    Schreibfieber

    ColourfulMind

    08. June 2014 um 11:54

    "Man bringt es im Leben zu nichts, wenn man an unrealisierbaren Träumen festhält. Du darfst nicht mit dem Kopf durch die Wand wollen, Kristin. Das macht dich nur unglücklich." Eine Geschichte über das Leben und die Träume, die es wert sind festzuhalten. "Schreibfieber" von Martine Sahler ist eine erfrischende und authentische Geschichte über die junge Kristin, welche den Traum hat einmal eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden. Doch ihr Umfeld und ihre sozialen Gegebenheiten wollen ihr immer wieder weis machen, dass solche Träume in einem Leben wie ihrem keinen Platz haben. Dabei beschreibt die Autorin das Leben von Kristin sehr authentisch und bedrückend. Ich fand es immer wieder traurig und es hat mich wütend gemacht, wie vor allem ihre Familie auf sie einredet, dass Bildung und Integrität keinen Wert hat, und sie sich lieber darauf konzentrieren muss einen Mann zu finden. Es wird schnell klar, dass Kristin ebenso wie ihr Traum nicht in so ein Leben passt. Sie ist stark, verträumt aber auch konzentriert auf ihr Ziel. Sie war mir sofort sympathisch und ich habe es genossen, diesen kurzen Abschnitt ihres Lebens durch ihre Augen zu verfolgen. Die Geschichte ist mit den wenigen Seiten recht kurz gehalten und lässt sich schnell und flüssig lesen. Doch auch wenn es an Seiten nicht viel hergibt, die Story tut es alle mal. Denn es ist keine einfache Geschichte für zwischendurch, sondern hat auch eine Botschaft für ihre vielleicht unsicheren und jungen Leser. Man kann seine Träume und Ziele erreichen, egal wie viele Steine einem in den Weg gelegt werden. Gebt euch nie mit dem zufrieden, was euch nicht glücklich macht, aber einfach ist. Denn es lohnt sich, zu kämpfen. Einzig das recht überstürzte Ende hat mich ein wenig enttäuscht, weil es auf mich so wirkte, als würde noch etwas fehlen, irgendein Abschluss. Deswegen sind es schlussendlich auch "nur" 4 Sterne geworden. Trotzdem ist "Schreibfieber" eine authentische Geschichte über das Leben, die es wert ist gelesen zu werden.

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