Martina Sahler Weiße Nächte, weites Land

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Inhaltsangabe zu „Weiße Nächte, weites Land“ von Martina Sahler

"Weiße Nächte, weites Land" - der erste Teil der Wolgasiedler-Saga jetzt als Taschenbuch. Ein historischer Abenteuerroman von der Erfolgsautorin Martina Sahler ("Das Hurenschiff") Drei Schwestern suchen ihr Glück fern der Heimat. Im 18. Jahrhundert folgen viele Deutsche dem Ruf der Zarin Katharina der Großen nach Russland zu kommen und sich dort anzusiedeln. Auch die Geschwister Christina, Klara und Eleonora machen sich auf den Weg. "Weiße Nächte, weites Land" erzählt von ihrem Aufbruch in die Fremde. Schon bald stellen die Auswanderinnen fest, dass die Wirklichkeit viel härter ist als sie sich vorstellen konnten. "Nun, das liegt doch auf der Hand, Koletschka". Die Zarin kam näher und ließ sich neben ihm auf dem Bett nieder, strich mit einem Finger über seine Brust bis zum Schlüsselbein und den Arm hinauf. "Der Fleiß der Deutschen ist sprichwörtlich - sie werden nicht mal eine Generation benötigen, um an der Wolga einen wichtigen Stützpunkt für den Handel mit dem Orient, vor allem mit Persien, zu schaffen" ... (Martina Sahler: Weiße Nächte, weites Land) Martina Sahler (geb. 1963) lebt im Bergischen Land und arbeitete viele Jahre in der Verlagsbranche, bevor sie begann mit ihren eigenen Romanen ein großes Lesepublikum zu begeistern. Zu ihren größten Erfolgen zählen die Historienromane "Das Hurenschiff" und "Die Tulpenkönigin".

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  • Die Wolgadeutschen

    Weiße Nächte, weites Land

    Fleur91

    06. May 2017 um 13:24

    In dem Buch geht es um Deutsche Auswanderer, die dem Ruf der Zarin Katharina folgen und nach Russland auswandern.Man begleitet im Grunde ein halbes Dorf mit den unterschiedlichsten Charakteren. Im ersten Teil des Buches lernt man die Dorfbewohner und das Dorfleben kennen. Ich hatte anfangs bedenken weger der vielen Namen, aber Martina Sahler hat die ganzen Charaktere wunderbar beschrieben und ausgearbeitet, sodass dies kein Problem für mich war und ich die Leute immer  zuordnen konnte. Im zweiten Teil geht es um die lange Reise nach Russland und dann schließlich um den Aufbau der Kolonie.Auf einzelne Charaktere werde ich nicht eingehen, da es einfach zu viele sind und eigentlich keiner dabei war, mit dem ich besonders mitgefiebert habe oder der mir besonders ans Herz gewachsen ist. Das Buch ist gut geschrieben und liest sich sehr schnell und sehr einfach. Die Geschichte war sehr interessant und ich habe die Charaktere unglaublich gerne begleitet. Es passiert auch so einiges auf der Reise. Das Buch hat allerdings auch nicht gerade wenig Seiten und auf den letzten Kapiteln ging der Geschichte meiner Meinung nach leider ein wenig die Puste aus. Erwähnen sollte man vielleicht, dass die Zarin in diesem Buch kaum eine Rolle spielt und selbst nur einmal vorkommt. Wer sich also in erster Linie für Katharina die Große interessiert, wird mit diesem Buch keine Freude haben. Es war ein wirklich gutes Buch, aber für fünf Sterne hat mir einfach was gefehlt. Ich wurde gut unterhalten, aber die Geschichte hat mich einfach nicht richtig gefesselt. Dennoch würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Nur starke Menschen bekommen schwere Wege ...

    Weiße Nächte, weites Land

    engineerwife

    28. January 2015 um 14:12

    Gestern Abend habe ich das schöne Buch von Martina Sahler zu Ende gelesen. Eine interessante Auswanderungsgeschichte über die Deutschen, die damals dem Ruf der Zarin Katharina gefolgt sind und in Russland ihr Glück suchten. Das Buch las sich sehr flüssig, das Ende war stimmig, wenn mir auch die letzten Jahre fast ein bisschen zu gerafft waren. Nun habe ich aber zu meiner Überraschung gesehen, dass es einen zweiten Teil gibt, da freue ich mich schon drauf. Ein bisschen erinnerte mich der Roman an "Fackeln im Sturm", natürlich diesmal in Russland statt Amerika. Christina stand der schönen Ashton definitiv in nichts nach :)

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  • Buchverlosung zu "Das Hurenschiff" von Martina Sahler

    Das Hurenschiff

    MartinaSahler

    Hallo zusammen, seit heute steht mein Roman "Das Hurenschiff" als E-Book im Kindle-Shop bei amazon zum Download bereit. Die Knaur- Printausgabe gibt es ab nächster Woche in allen Buchhandlungen und Online-Shops. Zu Veröffentlichung starte ich eine Verlosung von drei Taschenbuchausgaben unter allen, die hier kommentieren, warum sie das Buch gerne lesen würden. http://amzn.to/1yc9BnR Herzliche Grüße von Martina

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    • 100
  • Eine Reise ins Ungewisse

    Weiße Nächte, weites Land

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. November 2014 um 15:58

    Deutschland 1776: die Weber-Schwestern Christina, Eleonora und Klara stehen von einem Tag auf den anderen vor dem Nichts, als ihre geliebte Mutter verstirbt. Was sollen sie tun, wo Klara doch noch ein Kind ist und Elonora sich mit ihrer Tochter Sophia durchs Leben kämpfen muss? Christina hat die scheinbar rettende Idee: warum folgen sie nicht dem Ruf der Zarin Katharina der Großen, die nicht müde wird, Deutsche nach Russland zu locken? Die Schwestern schließen sich einem Treck nach Russland, nichts ahnend, was ihnen das Land an der Wolga bescheren wird. "Weisse Nächte, weites Land" ist der erste Band der Wolga-Siedler-Saga von Martina Sahler. Ich hatte vor einigen Wochen schon Band 2 gelesen und war sehr neugierig, wie die Weber-Schwestern nach Russland kamen. Und dieser Roman hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive berichtet, man folgt allerdings immer mal wieder anderen Figuren. So lernt man zum Beispiel die spitzzüngige und sehr auf ihren Vorteil bedachte Christina kennen, aber auch den Bauernsohn Matthias oder die Apothekerstochter Anja. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich so alle wichtigen Mitglieder aus Waidbach kennenlernen konnte. Der Roman erzählt zudem von der Reise der deutschen Aussiedler nach Russland, von dem sie sich Reichtum und Wohlstand erhoffen. Die Realität schaut jedoch anders aus und die Autorin scheut ich nicht davor, so manches dramatisches Ereignis in ihr Buch einzubinden. Dabei wird sie aber nie sensationslüstern oder blutig, sondern bleibt schlicht und einfach nah an der Realität. Auch übertreibt sie es nicht mit den Schicksalsschlägen für die Auswanderer, so dass hier ein schöner, zu Herzen gehender, aber keinesfalls schwülstiger Roman entstanden ist. Der Stil von Martina Sahler ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist leicht, aber nicht zu locker und sie vermag mit dem Blick auf kleine Details dem Leser das Russland des 18. Jahrhunderts näher zu bringen. Toll! Fazit: ein schöner Auftakt zu einer wunderbaren Reihe. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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  • Wie die Wolgadeutschen an die Wolga kamen

    Weiße Nächte, weites Land

    SiCollier

    01. November 2014 um 22:41

    Nur starke Menschen bekommen schwere Wege. (Seite 175) Meine Meinung Herbstzeit ist für mich (lesemäßig) Rußlandzeit. Da ich von den Wolgadeutschen wenig mehr als diese Bezeichnung kenne, schien mir dieses Buch die Gelegenheit zu sein, zum einen die Wissenslücke zu schließen, zum anderen die „Rußlandreise“ anzutreten. Beides ist mir diesem Buch weitgehend gelungen. „Weitgehend“ darum weil das, was ich als „Rußlandstimmung“ bezeichnen würde, nicht so ganz aufkommen wollte. Da im Buch allerdings nur sehr wenige Russen vorkommen und die Aussiedler sich auch an der Wolga recht deutsch verhalten, ist das eigentlich kein Wunder und gibt so recht einen der Konflikte wider, die offen oder unterschwellig eine Rolle spielen. Etwa Mitte des 18. Jahrhunderts ließ die Zarin Katharina die Große in großem Umfang Einwanderer aus Deutschland ins Land kommen, um bisher brach liegende Gebiete an der Wolga zu besiedeln und in fruchtbares Ackerland zu verwandeln. Die Verhältnisse im damaligen Deutschland waren für viele dermaßen bedrückend, daß es nach ihrer Meinung schlimmer eigentlich nicht mehr kommen konnte. So machten sich Abertausende auf den Weg ins ferne Rußland, das ihnen wie das gelobte Land vorkam. Der erste Teil des Buches spielt im Hessischen nahe Büdingen und stellt die Hauptakteure und deren Herkunft vor; er erschien mir zunächst zwar etwas ausführlich, da ich vom Buchrückentext her anders eingestimmt war, jedoch trägt die lange Exposition sehr zum Verständnis der Situation und warum seinerzeit so viele ausgewandert sind bei. Die Autorin entwirft ein sehr anschauliches Szenario der Zustände in der hessischen Heimat. Daß die Menschen den Worten der Werber der Zarin mehr als gerne Glauben schenkten und ein Paradies erwarteten, ist nachvollziehbar. Daß aber nicht alles Gold ist, was glänzt, wird bald klar, wenn man an die entbehrungsreiche Reise an die Wolga und die anscheinend „eingeplanten Verluste“ denkt. Dort angekommen, finden die Kolonisten alles andere als ein Paradies vor. Es ist die Frontier, die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation, in die sie geraten sind, und es heißt ganz bei Null zu beginnen. Über etliche Jahre erleben wir das Schicksal der Auswanderer, die sich in der Ferne eine neue Heimat schaffen, mit. Im Mittelpunkt stehen dabei die drei Weber Schwestern, die verschiedener nicht sein könnten und von denen jede auf ihre Art versucht, ihren Traum vom Glück gegen alle äußeren Umstände zu verwirklichen. Das Buch ließ sich flüssig lesen, das Kopfkino ist recht bald angesprungen und die Figuren erwachten zum Leben. Wie erwähnt, kam bei mir die rechte „Rußlandstimmung“ nicht auf, was aber wohl nicht verwunderlich ist, wenn die Figuren das ganze Buch über versuchen, nach ihren deutschen hergebrachten Sitten und Gewohnheiten zu leben, nur eben an der Wolga. Insgesamt habe ich den Roman gerne gelesen und freue mich auf die Fortsetzung „Dunkle Wälder, ferne Sehnsucht“, in dem es um das weitere Schicksal der Auswanderer geht. Kurzfassung Ein „Auswandererroman“ der anderen Art oder warum und wie die Wolgadeutschen an die Wolga kamen. Lesenswert.

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  • Weiße Nächte weites Land

    Weiße Nächte, weites Land

    jackdeck

    Martina Sahlers Auswandererroman ist eines der Bücher, die ich kaum aus der Hand legen konnte und in jeder freien Minute weitergelesen habe. Meisterhaft führt uns die Autorin die Geschichte der hessischen Auswanderer vor Augen, die im Jahre 1765 dem Ruf der deutschstämmigen Zarin Katharina nach Russland folgen. Daheim herrschen bittere Not und Hoffnungslosigkeit. Das ferne unbekannte Land scheint die Lösung aller Probleme zu bieten. Natürlich war mir der Begriff "Wolga-Deutsche" ein Begriff - aber mehr halt auch nicht. Dieser Aspekt der Geschichte meines Volkes war mir nie wirklich bewußt geworden - wann lernt man darüber schon was in der Schule? Allenfalls von der Seite Katharinas der Großen war mir aus der Geschichte bekannt, dass sie auch Deutsche angesiedelt hatte. Die Geschichte wird flüssig, absolut spannend und mitreißend erzählt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, es war so aufregend, die Familienschicksale zu verfolgen, mit zu leiden bzw. mich mit zu freuen. Die Protagonisten sind sehr vielseitig, authentisch und lebendig, die Handlung nahm oft eine Wende, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Ein Roman zum Abtauchen, zum Mit-Leben, Mit-Lachen und Mit-Leiden und zugleich ein Roman, bei dem man Neues lernt. Absolut empfehlenswert!

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    • 3

    Arun

    24. October 2014 um 17:24
  • Leserunde zu "Weiße Nächte, weites Land" von Martina Sahler

    Weiße Nächte, weites Land

    MartinaSahler

    Hallo zusammen, weil mein Roman "Weiße Nächte, weites Land" in diesen Tagen zu den bestverkauften Titeln in den Amazon-Kindle-Charts gehört und ich mich darüber riesig freue, möchte ich gerne eine Leserunde veranstalten. Der Verlag stellt uns dafür zehn Printexemplare zur Verfügung, die ich unter allen Bewerberinnen verlose. Wer kein Losglück, aber einen Reader hat - der Roman ist zurzeit für 4,99 € sehr günstig in allen Formaten (Amazon, Thalia, Weltbild u.v.a.) zu haben. Die Saga beschreibt die fiktiven Schicksale mehrerer Auswanderer, die es im 18. Jahrhundert auf Einladung von Katharina der Großen von Deutschland nach Russland zog. "Weiße Nächte, weites Land" ist dieses Jahr mit dem HOMER-Literaturpreis in Silber in der Kategorie "Historisches Ereignis" ausgezeichnet worden. Klappentext: "Deutschland im 18. Jahrhundert. Die beiden Schwestern Christina und Eleonora könnten unterschiedlicher nicht sein. Christina ist temperamentvoll und stets auf ihren Vorteil bedacht – ganz anders als die zurückhaltende junge Witwe Eleonora. Beide folgen dem Ruf der Zarin Katharina, in Russland ein neues Leben zu beginnen. Doch die Wirklichkeit erweist sich als sehr viel rauher und grausamer, als es sich beide in ihren Träumen ausgemalt haben." Ich freue mich auf eure Bewerbungen! Herzliche Grüße Martina

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    • 227

    CHRISSYTINA

    02. October 2014 um 10:51
  • Gut recherchierter historischer Roman

    Weiße Nächte, weites Land

    mabuerele

    26. September 2014 um 15:02

    „…Nur wer den Mut hat zu träumen, hat auch die Kraft zu kämpfen…“  Waidbach war ein kleiner Ort in Deutschland. Als 1766 die Werber der  russischen Zarin Katharina in den Ort kamen, fühlten sich viele von dem verlockenden Angebot angezogen. Dazu gehörten auch die Schwestern Christina und Eleonora. Beide waren in einer Weberfamilie großgeworden. Nach dem Tode des Vaters reichten die Einkünfte kaum zum Leben. Nun hatte sie auch die Mutter zu Grabe getragen. Christina träumte von einem besseren Leben in St. Petersburg. Sie wollte das Leben genießen und sich die Rosinen aus dem Kuchen picken. Eleonora war eine junge Witwe, die sich durch Sanftmut und Gemeinschaftssinn auszeichnete. Bei all ihrem Tun musste sie auch an ihre dreijährige Tochter Sophia denken. Deshalb wollte sie die lange Reise gründlich planen. Beide hatten noch eine minderjährige Schwester. Klara war gegen die Ausreise, doch in bitteres Erleben ließ sie ihre Entscheidung revidieren. Da die russischen Werber Ehepaare bevorzugten, kam es zu schnellen und unbedachten Hochzeiten. Dadurch waren Konflikte vorprogrammiert. Die Autorin hat einen spannenden und exakt recherchierten historischen Roman geschrieben. Die Personen der Gruppe aus Waidbach wurden ausreichend charakterisiert. Sie waren alle Menschen mit Stärken und Schwächen, mit Hoffnung auf ein besseres Leben. Ich habe mich in meinen obigen Ausführungen allerdings auf die beiden Schwestern beschränkt. So unterschiedlich wie die Motive für die Übersiedlung nach Russland waren die familiären und finanziellen Verhältnisse, die Wünsche und Träume. Das wird im Buch sehr gut herausgearbeitet.     Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu hat der flüssige Schreibstil beigetragen. Die Autorin beherrscht das Spiel mit Metaphern. Dadurch wurde mir die Weite Russlands genauso anschaulich vor Augen geführt wie die Strapazen der Reise und die Schwierigkeiten des Neuanfangs. Bedingt durch Christinas Charakterzug, sich über Regeln hinweg zu setzen, konnte ich Einblicke in die Welt des Adels in St. Petersburg nehmen. Literarisch waren diese Stellen sehr gekonnt dargestellt. Neben dem Glanz der Metropole wurden auch ihre Gefahren deutlich. Interessant und spannend fand ich es, die Entwicklung der Protagonisten zu verfolgen. Einige konnten ihre Stärken ausbauen und so zu ungeahnten Erfolgen gelangen, die sie für die Allgemeinheit einsetzten, andere scheiterten, weil ihre negativen Seiten in den Vordergrund traten. Sehr bald wurde klar, dass die Träume von einer unbeschwerten Zukunft und die Wirklichkeit zwei entgegengesetzte Seiten einer Medaille waren. Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und der Wille zum Erfolg waren die treibenden Kräfte, die ihnen halfen, nach jeder Niederlage wieder aufzustehen. Die Autorin hat die Schwierigkeiten, die in dem rauen Klima, der Begegnung mit den Nomadenvölkern der Steppe und der Abgeschiedenheit lagen, auf beeindruckende Weise dem Erfolgswillen der Gruppe gegenübergestellt. Die Europakarte von 1766 ermöglicht mir als Leser, die Reise zu verfolgen. Ein ausführliches Personenverzeichnis mit kurzer Charakteristik am Anfang und ein Nachwort vervollständigen das Buch. Das Cover mit der Pferdekutsche im Schnee und dem angedeuteten Schneesturm passt zum Inhalt des Romans. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die vielschichtige und spannende Handlung zeigt in anschaulicher Sprache, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren, bis die Ankömmlinge in der neuen Heimat Fuß gefasst hatten.  

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  • Der Traum von einem besseren Leben

    Weiße Nächte, weites Land

    ejtnaj

    21. September 2014 um 10:26

    Christina und Eleonora könnten nicht unterschiedlicher sein und doch entschließen sich die beiden Schwestern mit der kleinen Schwester Klara und Eleonoras Tochter Sophie dem Ruf der Zarin Katharina zu folgen. Doch die Reise bringt die meisten der Kolonisten an ihre Grenzen. Bei ihrer Reise durch die Weiten Russlands muss Christina erkennen, dass ihre Wünsche nur Träume waren und die Wirklichkeit eine andere Sprache spricht. Aber Christina lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für ihre Träume, doch wird es ihr auch gelingen diese umzusetzen? Für mich war es der erste historische Roman der Autorin Martina Sahler den ich gelesen habe. Die Freche Mädchen Bücher kenne ich und aus diesem Grund hat mich neben dem Klappentext auch dieses Buch angesprochen. Der Einstieg in die Handlung ist mir sehr leicht gelungen und ich habe das Buch fast schon verschlungen. Zwar konnte ich nicht alle Entscheidungen der handelnden Figuren nachvollziehen und mit Christina wurde ich auch gar nicht war, was aber einfach an ihrer Art lag und nicht am Schreibstil der Autorin. Der Erzählstil war auch sehr ansprechend und wenn mich etwas im Lesefluss gestört hat, dann ist es der Wechsel zwischen den Erzählsträngen, da es doch einige sind. Aber richtig störend fand ich es nicht. Einen Spannungsbogen gab es auch und dieser war auch bis zum Schluss erhalten, so dass man sich während des Lesens seine Gedanken zum Ausgang des Romans machen konnte. Die Handlungsorte waren gut beschrieben und man konnte sich alles sehr gut vorstellen, ob es die Reise nach Lübeck war oder die Kolonie in Russland. Ebenso detailliert waren auch die verschiedenen Figuren beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Wenn man eine Figur als meine Lieblingsfigur nenne könnte dann wäre das Eleonora, denn sie hatte etwas Herzliches an sich das man sich einfach nur mögen konnte. Zwar habe ich die Beweggründe der Auswanderer begriffen nur die Vorstellungen und Träume fand ich dann doch etwas utopisch. Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich habe einige schöne Stunden mit dem Buch verbracht. Auf die Fortsetzung des Buches bin ich schon ganz gespannt und hoffe das man nicht zulange darauf waren muss um zu erfahren wie es denn weitergeht. Ich vergeben für das Buch 5 von 5 Sternen.

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  • Auf in das tiefste Herz Russlands

    Weiße Nächte, weites Land

    CHRISSYTINA

    Zum Inhalt: In diesem Roman wird auf sehr eindrucksvolle Art und Weise die Geschichte der deutschen Auswanderer im 18. Jahrundert aufgegriffen. Martina Sahler erzählt die Geschichte Christinas und Eleonoras - zweier sehr ungleicher Schwestern. Christina ist bildschön, aber sehr oberflächlich und egozentrisch. Eleonora ist junge Witwe. Ihr Mann ist im Krieg gestorben und sie ist nun allein für die Versorgung ihrer kleinen Tochter zuständig. Die Situation in ihrem Heimatland ist sehr kläglich. Viele Menschen haben keine wirtschaftliche Existenz mehr und leben am Rande des Hungertods. Auch den beiden Schwestern geht es wirtschaftlich immer schlechter. Also entscheiden sie sich, die Herausforderung anzunehmen und in ein ihnen unbekanntes Land zu gehen, über das sie schon viel Gutes gehört haben. Russland stellt für sie den Inbegriff der Hoffnung und eines besseren Lebens dar und so folgen Sie dem Ruf der Zarin Katharina - einer Deutschen. Mit ihnen gehen viele aus ihrem Dorf. Doch die Reise in ihr neues Leben ist so beschwerlich, dass viele der Aussiedler nur knapp mit dem Leben davonkommen. Auch Christina und Eleonora bleiben von Problemen und den Wirren des Lebens nicht verschont. Wird die Zarin all ihre Versprechen halten? Meine Meinung: Ich persönlich habe diesen Roman wirklich geliebt. Er liest sich wunderbar flüssig und ist atmosphärisch unglaublich dicht. Erzählt wird nicht nur aus der Perspektive Christinas und Eleonoras, sondern auch aus der einiger anderer Aussiedler. Erfasst wird die Entwicklung eines ganzen Dorfes und nicht nur einzelner Protagonisten. Die Personen sind so ausdrucksstark beschrieben, dass sie sehr schnell vor dem geistigen Auge zum Leben erwachen und einen auch nach Abschluss des Romans nicht so schnell wieder verlassen. Martina Sahler hat die Landschaft Russlands sehr gut eingefangen. Die kalten russischen Winter haben mich persönlich sehr beeindruckt. Auch die Beschreibung der plündernden Nomadenvölker Russlands fand ich sehr interessant. Man merkt schnell, dass "Weiße Nächte, weites Land" ein sehr gut recherchierter Roman ist, der auf Tatsachen beruht, auch wenn die Protagonisten fiktiv sind. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, die voraussichtlich im Oktober 2014 erscheinen wird. Mein Fazit: Die Idee dieses Romans wurde wirklich grandios umgesetzt. Es hält, was es verspricht. Von mir eine absolute Kaufempfehlung!

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    • 3

    dani_eb

    09. September 2014 um 13:17
  • Katharinas Siedler

    Weiße Nächte, weites Land

    Bella5

    21. August 2014 um 15:21

    Die Geschichte der Russlanddeutschen in Romanform. Inhalt: "Deutschland im 18. Jahrhundert. Die beiden Schwestern Christina und Eleonora könnten unterschiedlicher nicht sein. Christina ist temperamentvoll und stets auf ihren Vorteil bedacht – ganz anders als die zurückhaltende junge Witwe Eleonora. Beide folgen dem Ruf der Zarin Katharina, in Russland ein neues Leben zu beginnen. Doch die Wirklichkeit erweist sich als sehr viel rauher und grausamer, als es sich beide in ihren Träumen ausgemalt haben." Meine Meinung: Der Anfang bedient fast ein Klischee, denn Schauplatz ist das Schlafzimmer der Zarin. :) Katharina der Großen wurden im Laufe der Zeit, wie auch Kaiserinwitwe Cixi, zahlreiche Affären angedichtet (zwar kann man argumentieren, dass Sophie von Zerbst ein reges Liebesleben für die damalige Zeit hatte, aber so mannstoll, wie teilweise spekuliert wurde, war sie wohl nicht.) Doch der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf dem Schicksal der Deutschen, die dem Ruf nach Osten folgten und ihr Glück im riesenhaften Reich suchten. Der Roman hat mich teils gut unterhalten; es hätten für meinen Geschmack aber auch weniger Figuren sein dürfen und sprachlich war es nicht immer mein Fall: " Die dunkelhaarige junge Mutter [...]und das Mädchen[...] boten einen Anblick, der jedem (sic!) Maler entzückt hätte." (S. 25) Fazit: Die Geschichte der Russlanddeutschen in Romanform.

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  • Weiße Nächte, weites Land

    Weiße Nächte, weites Land

    mecedora

    18. August 2014 um 17:09

    Nur starke Menschen bekommen schwere Wege Hessen, im 18. Jahrhundert. Schwere Arbeit, Entbehrungen und Armut prägen das Leben der Landbevölkerung, als die Zarin von Russland, Katharina die Große, ein Manifest in die deutschen Lande schicken lässt, das ihren Landsleuten - stammt doch auch die mächtige Katharina aus Deutschland - vergleichsweise paradiesische Möglichkeiten verspricht, kämen sie nur nach Russland und bevölkerten sie, fleißig und in der Landwirtschaft erfahren, ebenso fruchtbare wie menschenleere Regionen auf dem Boden des weiten Zarenreichs. Landbesitz und Steuerfreiheit, ein Handgeld und Unterstützung, Religionsfreiheit und die Chance, neu anzufangen, lockt viele Menschen in die fremde Ferne - vor allem junge Leute entschließen sich zur beschwerlichen Reise in die Ungewissheit, scheinen die Zukunftsaussichten in der Heimat doch alles andere als rosig. Wie viele andere macht sich auch ein Großteil der Bewohner des hessischen Dorfs Waidbach auf den Weg gen Osten, mit ihnen die Schwestern Christina und Eleonora Weber, die nach dem Tod der Mutter keine Zukunft mehr in Hessen sehen. Unterschiedlicher als diese beiden Frauen könnten Schwestern kaum sein - Christina ist impulsiv und kokett, auf ihren Vorteil bedacht und sich ihrer Schönheit bewusst. Eleonora hingegen ist eine sanftmütige Frau, ebenso schön wie ihre Schwester, aber introvertierter, liebe- und aufopferungsvoll. "Weiße Nächte, weites Land" beschreibt nicht nur die Reise und die Entwicklung der Schwester auf dem Weg in ein neues Leben, sondern auch das der Menschen, die sie begleiten, das von Anja, der durch ein Brandmal entstellten Apothekerstochter, das Daniels, der Abenteuer in der Ferne sucht, das der Bauernbrüder Franz und Matthias, das der jungen Mutter Veronica und das der Familie Röhrich, die mit einem behinderten Bruder und einer trinksüchtigen Mutter neben Schmerz und Wut gleich mehrere Bürden trägt. Vielfältig ist das Personal dieses Romans - begrüßenswert vielfältig. Auch wenn mir persönlich aufgrund dieser Vielfalt und der Gleichstellung im Figurengefüge im Roman die Entwicklung der einzelnen Charaktere ein wenig zu kurz kommt und zu plakativ gerät (im Grunde sind alle Figuren Hauptfiguren in der auswandernden Dorfgemeinschaft, was für jede einzelne in meinen Augen kaum genügend Raum lässt), macht gerade das vielgestaltige Personal einen der großen Vorzüge des Romans aus. Ein anderer großer Vorzug: "Weiße Nächte, weites Land" ist ausgesprochen flüssig zu lesen und entwickelt auf den Leser durchaus eine wohlige Sogwirkung. Es unterhält sehr gut, unterhält mit vielen kleinen, miteinander verschränkten Geschichten und Erzählsträngen. Manchmal sind mir persönlich die Zeit- und Ereignissprünge ein wenig zu groß, fehlt mir die sukzessive Entwicklung, fehlen mir vor allem Details in der Beschreibung der doch so fremden neuen Erlebniswelt und der Emotionen. Auch an meiner persönlichen - wohlgemerkt recht tief gelagerten - Kitschgrenze wird ab einigen wenigen Stellen gekratzt. Ein wenig mehr Tiefe hätte ich mir gewünscht, ein wenig mehr Atmosphäre und ein tieferes Eintauchen in die fremden Regionen und Bräuche. Ein kleines Manko bedeutet dies allerdings nur, ist dieser Roman, der uns Leser in eine Welt entführt, die in historischen Romanen Schauplatz der Ereignisse ist (zu selten, wie ich finde, suche ich doch immer nach Romanen, die im Zarenreich spielen) doch wirklich ein Lesevergnügen. Empfehlenswert für alle Historienliebhaber, die gerne von Auswanderungen und Neuanfängen lesen. Anzumerken sei an dieser Stelle noch, dass "Weiße Nächte, weites Land" der erste Band einer Romanreihe ist. Trotzdem ist dieser Roman auch als eigenständig abgeschlossenes Buch zu lesen.

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  • So muss ein toller Roman sein.

    Weiße Nächte, weites Land

    leseratte69

    Klappentext Deutschland im 18. Jahrhundert. Die beiden Schwestern Christina und Eleonora könnten unterschiedlicher nicht sein. Christina ist temperamentvoll und stets auf ihren Vorteil bedacht – ganz anders als die zurückhaltende junge Witwe Eleonora. Beide folgen dem Ruf der Zarin Katharina, in Russland ein neues Leben zu beginnen. Doch die Wirklichkeit erweist sich als sehr viel rauer und grausamer, als es sich beide in ihren Träumen ausgemalt haben. Meine Meinung Die Story In diesem Roman wird der Leser auf eine lange und spannende Reise, an der Seite der Auswanderer, nach Russland geschickt. Die Autorin hat dieses so wunderbar beschrieben, so das man sich als Leser direkt mit den Personen und derer Erlebnissen, verbunden fühlt. Den Auswanderern wurde das Paradies versprochen. Dafür geben sie das wenige, was sie besitzen auf. Doch am Zielort angekommen, stehen sie wieder vor dem Nichts. Der Leser erlebt die Verzweiflung der Menschen. Immer wieder müssen sie schwere Verluste und Rückschläge über sich ergehen lassen. Doch sie geben nicht auf und versuchen aus eigener Kraft, sich eine neue Existenz aufzubauen. Immer wieder müssen sie mir Rückschlägen kämpfen. Feindliche Nomaden rauben sie aus und zerstören immer wieder ihr hab und Gut. Doch was bleibt ihnen anderes über, als weiterhin an ihrem Traum festzuhalten. Den eine Rückkehr ist ausgeschlossen, sind sie doch letztendlich nichts anderes als Gefangenen im einem fremden Land. Denn die Zarin würde sie niemals gehen lassen. Der Schreibstil Das Buch einmal begonnen, konnte und wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen, so das die Seiten nur so dahin fliegen. Die Geschichte ist aus der Sicht der verschiedenen Familien geschrieben, die wir zu Beginn alle kennen lernen und auf ihrer langen, harten und spannenden Reisebegleiten dürfen. Die Charaktere Wir begegnen in diesem Roman, vielen unterschiedlichen Charakteren. Die einen mag man als Leser sofort. Die anderen sind einem von Anfang an sehr unsympathisch oder gar ein Dorn im Auge. Dennoch sind sie alle sehr realistisch und authentisch dargestellt und konnten mich mit ihren Handlungen und Taten überzeugen. Mein Fazit Weiße Nächte, weites Land, ist ein toller, sehr emotionaler und mitreißender Auswandererroman, der mich von den ersten Seiten an in seinen Bann gezogen hat. Ich kann dieses Buch wirklich jedem Fan dieses Genres empfehlen. Es beinhaltet alles was ein gutes Buch benötigt, Spannung, Dramatik, Liebe, Hoffnung, Von mir gibt es fünf von fünf Sternen.

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    • 5
  • Weiße Nächte, weites Land

    Weiße Nächte, weites Land

    lesemaus

    10. August 2014 um 18:15

    Die Zarin Katharina fordert die Einwanderung in ihr Land und verheißt den Einwanderen Ruhm und Wohlstand. So macht sich die kleine Gemeinde Waidbach auf den Weg nach Russland, nach Petersburg. So lautet das Ziel ihrer Reise. Unter ihnen sind zwei Webersschwestern, die nicht unterschiedlicher sein können. Der Weg nach Russland ist beschwerlich und die Menschen haben fast keine Kraft und Hoffnung mehr, bis sie erfahren, dass Petersburg nicht das Ziel ist. Es geht weiter in Russland rein. Damit hatte keiner gerechnet. Werden trotzdem all ihre Träume in Erfüllung gehen? Die Autorin schreibt in leicht anmutetenter Sprache die Geschichte. Dabei wird aus unterschiedlichen Figurenperspektiven berichtet, so dass man einen guten Einblick in das Leben der Dorfgemeinde bekommt und ihre Träume kennen lernt. Das Buch baut auf einer Landkarte und einem Personenverzeichnis auf, so dass man immer nachschlagen kann, wo gerade die Gemeinde ist. Die Geschichte kam mir sehr historisch gut belegt rüber. So auch die Figuren, die sehr menschlich sind. Es gibt einen Punktabzug, da ich nicht ganz einverstanden bi mit dem Verlauf der einen Figur. Wobei es im realen Leben, leider auch so ist, dass die schlechten Menschen Glück haben.

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  • Russlanddeutsche mal anders...

    Weiße Nächte, weites Land

    itwt69

    10. August 2014 um 10:53

    Der Roman beschreibt die Auswanderungswelle von Deutschen nach Russland im 18.Jahrhundert - ein vielleicht nicht so sehr beachteter Teil der Geschichte zwischen den beiden Völkern. Das Buch hat seine Längen, ich wollte es jedoch nicht missen, es gelesen zu haben. Vieles war mir vollkommen neu, deshalb 3,5 Sterne. PS: Ein eBook dieser Länge für 4,99€ kann man getrost als Schnäppchen bezeichnen, sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis!

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