Martina Sahler Wie ein Kuss von Rosenblüten

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Inhaltsangabe zu „Wie ein Kuss von Rosenblüten“ von Martina Sahler

Köln, 1795. Die Franzosen haben die verschlafene, heruntergekommene Stadt erobert. Jetzt soll alles anders werden – auch für Billa? Sie wünscht sich so sehr eine Möglichkeit, aus dem vorbestimmten Leben als Tochter einer Schneiderin auszubrechen. Amsterdam, Paris – das wäre es! Als ihr bester Freund Toni beschließt, vor seinem tyrannischen Vater zu fliehen und die Stadt zu verlassen, wird Billa vor eine schwere Entscheidung gestellt. Denn Toni ist längst mehr für sie geworden ist als nur ein Freund ... Historischer Liebesroman ab 12 Jahren. Reihe "Liebe in allen Zeiten"

Nette Geschichte mit verzückter Teetrinkaura voll Taft und Seidenstoff;)Schöne Geschichte, die nicht umhaut,aber schöne Lesestunden beschert

— Melvadja

Schöner kurzer historischer Jugendroman für Zwischendurch

— Federzauber

Ganz nette Geschichte, aber leider kam der historische Aspekt mir viel zu kurz.

— Anni_im_Leseland

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  • Rezension zu "Wie ein Kuss von Rosenblüten" von Martina Sahler

    Wie ein Kuss von Rosenblüten

    Charlousie

    13. March 2012 um 05:29

    […] unsere Hände wanderten streichelnd über unsere Körper, sodass alle wunderschönen Empfindungen miteinander zu einer großen süßen Wolke verschmolzen. […] Er und ich. Ich und er. Wir beide. S. 228 Der Inhalt: Köln, 1794: Billa kann sich eigentlich nicht beklagen. Obwohl ihr Vater nun schon seit Jahren tot ist und sie gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Sophie und ihrer Mutter gut über die Runden kommt, macht der Gedanke an die Zukunft sie oft sehr unglücklich. Ihr ist es in der Nähstube ihrer Mutter zwar erlaubt beim Ausbessern der Kleidung und beim Flicken zu helfen, doch die Realisierung ihrer wahren Kreationen von wunderschön fallenden Stoffen und filigranen Kleidern bleiben ihr verwehrt. Abgesehen davon, dass ihre Familie diese kostbaren Stoffe gar nicht besitzt, wünscht sie sich dennoch mehr vom Leben. Und während sie noch vor sich hin träumt, bemerkt sie gar nicht, was ihr bester Freund von Kindertagen plant. Denn ihm geht es zu Hause weniger gut als ihr. Als Billa seine Pläne erfährt, findet sie die Zeit gekommen, das Träumen aufzugeben und in der Realität zu leben. Also folgt sie dem spontanen Gedanken und reißt als Junge verkleidet mit Toni aus. Doch vor seinen Ängsten kann man nicht fliehen, auch nicht Toni. Wenn das also mal gut geht… Historik, Verträumtheit, Selbstverwirklichung, Liebe und die Auswirkungen der französischen Revolution „Wie ein Kuss von Rosenblüten“ ist erneut ein Roman, den ich verschlungen habe. Obgleich er mir weniger Herzklopfen bescherte, als so manch andere Geschichte aus der Reihe „Liebe in allen Zeiten“, habe ich ihn dennoch in vollsten Zügen genossen und seine inhaltliche, sprachliche sowie historische Seite bestaunt. Dies ist mein erster Roman von Martina Sahler, dem durchaus noch weitere folgen könnten, beispielsweise als nächstes „Der Duft von Lavendel“. „Wie ein Kuss von Rosenblüten“ passt erneut perfekt in das Schema dieser verspielten, verträumten und geschichtlich angereicherten Serie. Es wird aus der Sicht eines jungen Mädchens ein guter Einblick in die damaligen Verhältnisse gegeben. In diesem Fall zu der Zeit direkt nach der französischen Revolution in Frankreich. In ganz Deutschland marschierten die Franzosen in die Städte ein, nicht immer so friedlich, wie Martina Sahler es in diesem Roman in der Stadt Köln darstellt, aber dennoch entfernt vergleichbar. Die Schwierigkeiten auf dem Weg eine erwachsene Persönlichkeit auszubilden bleiben in allen Zeiten dieselben Die Protagonistin Billa ist eine sehr verträumte Figur, die sich mit viel Fantasie in andere Welten flüchtet, um dem tristen Alltag in der Nähstube ihrer Mutter zu entfliehen. Sie weiß dennoch nicht so genau, was sie vom Leben zu erwarten hat und ist auf dem Weg zu ihrer persönlichen Reife ziemlich verwirrt von verschiedenen „Erwachsenen“-Affären. Diese Verwirrtheit und Unsicherheit spiegelt bei einigen LeserInnen bestimmt genau das wider, was sie selbst erleben und sich schon einmal gefragt haben. Letztlich ist es unerheblich in welcher Zeit wir leben, die Grundprobleme und der Versuch sich selbst zu finden, um Erwachsen zu werden, ist immer dieselbe. Wie am Anfang bereits angedeutet hat mich dieser Band aus der Reihe „Liebe in allen Zeiten“ am wenigsten Euphorie empfinden lassen, dies allerdings nur, weil sich die männliche Konkurrenz in Liebesdingen sehr zurückhielt. Es gibt also eine Figur, die für Billa sehr wichtig ist und für die sie im Laufe der Handlung stärker greifende Gefühle entwickelt. Dafür gingen die historischen Aspekte in dieser Geschichte tiefer, so dass sich das eine mit dem anderen wieder ausgleicht und ich das Gefühl habe, einen rundum perfekten Roman genossen zu haben. Durch den flüssigen Schreibstil liest sich „Wie ein Kuss von Rosenblüten“ äußerst schnell und darum bin ich froh, denn so konnte ich mir diesen herrlichen Inhalt an nur einem einzigen Abend auf der Zunge zergehen lassen. Mein endgültiges Urteil: Martina Sahler hat mit „Wie ein Kuss von Rosenblüten“ einen in der Zeit vom Ende des 18. Jahrhunderts sehr gut nachempfundenen Roman kreiert, der mich thematisch extrem interessierte und meinen Erwartungen gerecht wurde. Die Interaktionen unter den Figuren sind glaubwürdig und mit viel Gefühl gemeinsam mit einer berauschenden Geschichte verbunden. Ich kann diese Reihe, speziell auch diesen Roman, jede/r Romantikerin ans Herz legen. Ebenso jede/r „Hobby-Historikerin“, denn wir waren alle einmal jung und es tut gut, manchmal daran erinnert zu werden!

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  • Rezension zu "Wie ein Kuss von Rosenblüten" von Martina Sahler

    Wie ein Kuss von Rosenblüten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2012 um 18:24

    Köln, Oktober 1794. Sibylla Rogler, von allen nur Billa genannt, lebt mit ihrer Mutter und der Schwester Sophie im Haus am Kirschbaum und muss sich dort tagein tagaus um die Ausbesserung alter Kleidung kümmern, dabei träumt sie doch von den edlen Stoffen, die die eleganten Französinnen tragen. Einziger Halt in ihrem tristen Alltag ist ihr bester Freund Toni. Toni, der Metzgerssohn, träumt ebenfalls von einem besseren Leben, er will um jeden Preis weg von seinem prügelnden Vater. Da übernehmen die Franzosen die Stadt und ein frischer Wind (im wahrsten Sinn des Wortes) weht durch Köln. Angeregt vom Umbruch will Toni nun seinen Plan in die Tat umsetzen und stellt Billa vor eine schwere Entscheidung. Doch Billa fühlt plötzlich so viel mehr für Toni... Die neue Planet Girl-Reihe "Liebe in allen Zeiten" entführt die Leserinnen an und in unterschiedlichste Orte und Zeiten und bringt so das Lebens- und vor allem Liebesgefühl der jeweiligen Zeit näher. So erfährt (und lernt) man lebendige Geschichte, verpackt in eine tolle Geschichte. Martina Sahler schafft es jedenfalls prima, Billas Gefühlschaos und die besondere Zeit einzufangen. Ihr Erzählstil ist der damaligen Zeit angemessen, ohne altmodisch oder steif zu wirken. Sie bringt uns das Köln des ausgehenden 18. Jahrhunderts näher und schildert die Arbeits- und Lebensumstände der damaligen Zeit anschaulich. Ihre Charaktere schließt man sehr schnell ins Herz, von Tonis Vater mal abgesehen, sie versuchen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ihren Weg zu gehen und entwickeln sich so weiter. Am Ende des Buches erzählt die Autorin auch noch kurz über den historischen Hintergrund des Buches, ebenfalls anschaulich und ohne oberlehrerhaft zu wirken. So macht Geschichtsunterricht einfach Spaß! Zu erwähnen sei auf jeden Fall noch das wunderschöne samtige Cover, so schaut man das Buch immer wieder gern an und nimmt es in die Hand, fehlt nur noch der Duft von Rosenblüten... Kommentar

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  • Rezension zu "Wie ein Kuss von Rosenblüten" von Martina Sahler

    Wie ein Kuss von Rosenblüten

    Dubhe

    25. August 2011 um 14:34

    Billa hat es einfach satt, mit groben Stoffen zu arbeiten. Doch was bleibt ihr anderes übrig? Damit verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt, doch Billa träumt von wunderschönen Königskleidern. Zarten Stoffen. Annerkennung. Doch das wird niemals geschehen. Oder? Und was ist mit der großen Liebe? . An sich kein schlechtes Buch. Doch ich denke, dass Lebensumstände ect. nicht immer stimmen. An sich würde ich dieses Buch als gewöhnliches Jugendbuch einordnen, nicht als besonders historisch. Ich habe schon bessere Bücher gelesen.

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  • Rezension zu "Wie ein Kuss von Rosenblüten" von Martina Sahler

    Wie ein Kuss von Rosenblüten

    Marie1990

    12. January 2011 um 11:30

    Köln, 1795. Die Franzosen haben die verschlafene, heruntergekommene Stadt erobert. Jetzt soll alles anders werden auch für Billa? Sie wünscht sich so sehr eine Möglichkeit, aus dem vorbestimmten Leben als Tochter einer Schneiderin auszubrechen. Amsterdam, Paris das wäre es! Als ihr bester Freund Toni beschließt, vor seinem tyrannischen Vater zu fliehen und die Stadt zu verlassen, wird Billa vor eine schwere Entscheidung gestellt. Denn Toni ist längst mehr für sie geworden ist als nur ein Freund. Dieser historische Roman aus der Reihe "Liebe in allen Zeiten" entführt den Leser, wie schon sein Vorgänger, in andere Zeiten und zu anderen Orten. So wird dem Leser das Leben und historische Fakten in einer romantischen, spannenden Geschichte näher gebracht. Die Sprache ist der Zeit angemessen und gut lesbar. Man erfährt viel über die damaligen Lebensumstände in Köln im 18. Jahrhundert und der Leser kann es sich durch die anschauliche Sprache gut vorstellen. Alle Charaktere sind liebevoll gestaltet, wenn man Tonis Vater mal außen vor lässt, wachsen dem Leser ans Herz und man fiebert mit ihnen. Im Laufe des Romans entwickeln sie sich weiter und machen so die ganze Geschichte realistischer. Am Ende gibt es einen kurzen historischen Exkurs der Autorin, der sehr interessant zu lesen ist. Das Cover ist wieder hübsch anzuschauen und passt zu dem anderen Band.

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