Martina Schmid Herrschaftszeiten!

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Inhaltsangabe zu „Herrschaftszeiten!“ von Martina Schmid

Sofie kehrt nach langer Zeit in ihren Heimatort zurück, um ihre frühere Freundin Maria zu besuchen. Per Zufall stoßen die beiden auf ein seit zwei Jahrzehnten in der Erde vergrabenes Skelett. Weil die Polizei sichmerkwürdig zurückhält, ermitteln die zwei Freundinnen auf eigene Faust. Eine Spur führt sie zu einer Wahrsagerin. Doch dann bekommt der Fall plötzlich eine ganz unerwartete Wendung ...

Ein kurzweiliger und spannender Krimi mit einer typisch bayerischen "Note".

— LolaM
LolaM

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    Herrschaftszeiten!
    Buchdaisy

    Buchdaisy

    05. January 2015 um 22:46

    Ich hatte mir das Buch nach der Lektüre von „Feed Me!“ der Autorin bestellt und begann es mit einer entsprechenden Erwartungshaltung. Jedoch kann man beide Bücher nicht direkt vergleichen. „Herrschaftszeiten“ ist ein unterhaltsames Buch, das sich flüssig liest. Der Stil ist direkt, berichtet aber auch detailliert, z.B. über die Umgebung, die ich mir sofort vorstellen konnte. Die Handlung ist wie aus dem Leben gegriffen. Eigentlich wollte sich Sofie ja nur räumlich und im Privatleben verändern und ihre Freundin aus Jugendtagen besuchen, als die beiden zufällig Zeuge werden, wie ein Auto aus der Donau geborgen wird. Kurz darauf stoßen sie auch noch auf ein vergrabenes Skelett. Nun ist die Neugier geweckt, noch angestachelt durch das seltsame Verhalten der örtlichen Obrigkeit. Natürlich kommen die beiden dem Rätsel dann auch auf die Spur. So erfahren die Leser nach und nach, was sich vor 25 Jahren zugetragen hat und was seine Schatten bis ins Jetzt wirft. Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Auch der Bayerische Dialekt war nicht störend sondern eher liebenswert. Die Bibelverse hätte ich hingegen nicht gebraucht. Insgesamt empfehle ich das Buch gerne weiter – und habe es inzwischen an meine Bayerische Schwägerin weiter gereicht. An die Qualität von „Feed Me!“ kommt es aber meiner Meinung nach nicht heran. Ich vergebe 4 gute Sterne!

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  • Wenn die Idylle trügt...

    Herrschaftszeiten!
    esposa1969

    esposa1969

    18. December 2014 um 17:50

    Hallo liebe Leser, gerade wieder durfte ich an einer Krimi-Leserunde teilnehmen: == Herrschaftszeiten! == Autorin: Martina Schmid == Buchrückentext: == Was verbindet ein vergrabenes Skelett und ein aus der Donau geborgenes Autowrack? Das fragen sich Sofie und Maria, die sich ihr Wiedersehen in der Oberpfalz nach zwanzig Jahren eigentlich anders vorgestellt haben. Weil die Polizei sich merkwürdig zurückhält, forschen die beiden Freundinnen auf eigene Faust nach. Die verwirrenden Bilder einer Wahrsagerin machen die Sache nur noch unheimlicher. Bis der Fall eine gänzlich unerwartete Wendung nimmt . . . Ein Leichenfund, viele Rätsel. ein Pfarrer auf Abwegen - und Tote schweigen nicht. == Leseeindrücke: == Wir lernen zu Beginn der Handlung die Protagonistin Sofie, die nach einiger Zeit in ihren Heimatort Wörth a. d. Donau zurückkehrt, da sie ihre Freundin Maria besuchen möchte. Per Zufall stoßen die Freundinnen zuerst auf ein Autowrack und sodann auf ein seit langer Zeit tief in der Erde vergrabenes Skelett - nur der es vergraben hat weiß, wie lange es da schon liegen möge. Was Maria da freilegte, mochte Sofie ihrem ärgsten Feind nicht wünschen - "Pfui Deif´l!", kann man da nur sagen. Die Freundinnen streben eigene Ermittlungen an. Doch dann bekommt der Fall plötzlich eine ganz unerwartete Wendung ... Ganz besonders gut gefällt mir die Satzstruktur. Ganz knappe und kurze Sätze - klar und aussagekräftig. Der ostbayrische Dialekt ist bei der wörtlichen Rede sehr oft und sehr deutlich erkennbar - so kommt der Lokalkolorit dieser Region auch sprachlich zum Tragen. Von ihrer Freundin spricht sie nur über "die Maria" und eben alles wunderbar im Dialekt. Ich bin sehr gut in die Handlung reingekommen. Der Schreib - und Erzählstil der Autorin aus der Ego-Perspektive ist sehr fesselnd und detailliert. Dank ihrer Ich-Erzählung kann man sich gut in Sofie und ihre Gedankenwelt hineinversetzen. Auch der christliche Aspekt wie Bibelverse und -Psalme zwischen den Kapiteln hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt haben wir zwei Erzählstränge: Zum einen das, was seinerzeit anno 1989 geschah, was wir anhand des mysteriösen Prologes zuerst nur erahnen können, andererseits das Hier-und-Jetzt, in der Zeit, in der Sofie in die Ermittlerrolle schlüpft. Anhand der oftmals gegebenen Zeit- oder Ortsangaben, weiß der Leser aber immer genau, wann oder wo er sich gerade befindet. Die Idee, dass Privat- und Hobby-Ermittler immer mehr die Falllösung in Kriminalromanen übernehmen ist inzwischen bewährt und verbindet eben den eigentlichen Fall als Rahmenhandlung mit der jeweiligen Protagonistin (oder Protagonisten) und deren Privatleben als angenehme Nebenhandlung. Ebenso kurz und knapp wie die Sätze, gestalten sich auch die Kapitel. Die 29 Kapitel verteilen sich auf knapp 200 Seiten und lasen sich angenehm kurz und kurzweilig.  Das Schriftbild ist gut leserlich groß und augenfreundlich. Insgesamt habe ich mich bestens unterhalten und vollkommen gefesselt gefühlt  und mit den beiden ermittelt. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! Herzlichen Dank, dass ich lesen durfte! © esposa1969

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