Martina Scholz , Clarissa von Reinhardt Stress bei Hunden

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Inhaltsangabe zu „Stress bei Hunden“ von Martina Scholz

Stress - ein bislang viel zu wenig beachtetes Thema, wenn es um den treuesten Begleiter des Menschen geht. Denn nicht nur wir Menschen können durch Überforderung und mangelnde Ruhephasen gestresst werden, sondern auch Hunde. Dieses Buch informiert über die Ursachen und Folgen von Stress und erklärt, welche Symptome Sie an einem gestressten Hund beobachten können. Die Autorinnen berichten anhand von authentischen Fallbeispielen, zu welchen Verhaltensauffälligkeiten und gesundheitlichen Problemen es kommen kann, wenn ein Hund überfordert ist und wie man ihm hilft, sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden. (Quelle:'E-Buch Text/01.04.2014')

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  • Rezension zu "Stress bei Hunden" von Martina Nagel

    Stress bei Hunden

    Wortklauber

    13. July 2007 um 09:26

    Ein eher schmales Buch, 136 Seiten, großzügig gedruckt. Wie der Titel schon sagt, geht's um Stress: Definition, Physiologie, Symptome, Auslöser, (Beispiele von) Anti-Stress-Programme(n). Als Stress-Symptome werden genannt (unter der unbedingten Einschränkung, dass diese auch auftreten können, wenn der Hund nicht gestresst ist; auf den Zusammenhang kommt's an!): Nervosität, Ruhelosigkeit, Überreaktion, Beschwichtigungssignale, Koten und Urinieren, Ausschachten des Penis, Aufreiten, Hypersexualität/Hyposexualität, veränderter Sexualzyklus, übertriebene Körperpflege, Gegenstände zerstören, übertriebene Lautäußerungen, Störungen im Magen-Darm-Trakt, Allergien, Appetitlosigkeit, Fresssucht, unangenehmer Körper- und Mundgeruch, vibrierende Tasthaare, Bürste stellen, verhärtete Muskeln, Schuppenbildung, plötzlicher Haarausfall, schlechte Fellbeschaffenheit, ungesundes Aussehen, Hautprobleme, Veränderung der Augenfarbe, Hecheln, tropfende Nase, Schweißpfoten, Zittern, hektisches Schnappen, weit aufgerissene Augen/flackernder Blick, Fixieren, Stereotypien, Leine beißen, schlechte Konzentrationsfähigkeit, Vergesslichkeit, Übersprungshandlungen, Passivität, Schütteln. Als Stress-Auslöser werden genannt: Krankheiten oder Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit, Krankheiten mit Beeinträchtigungen der Sinnesorgane, Schmerzen, Hypersexualität, Läufigkeit, Schlafdefizite, Erschöpfung, plötzliche Veränderungen im Umfeld, Trauer um Verlust eines Sozialpartners, Bedrohung (tatsächlich oder imaginär), Erwartungsunsicherheit (wenn Mensch sich aus Sicht des Hundes unberechenbar verhält), Versagen (wenn er Frustration seines Menschen spürt), harte Ausbildungsmethoden, Agility/Dog-Dancing/Obedience (bei hohem Leistungsdruck), Schutzdienst, Welpenspielgruppen (wenn sie nicht professionell geführt sind), zu rauhes und wildes Spielen, Hektik/Gewalt/Wut/Ärger/Aggression im sozialen Umfeld, Kinder, viel Unruhe im Haus, zu viel emotionale Aufregung, Jagd- und Rennspiele, für den Hund unverständliches Verhalten, körperliches Unwohlsein, Unwetter, Unterbringung in Tierpension, Besuch beim TA, Besuch beim Hundefrisör, Ausstellungen, Autofahrten, Ketten- oder Zwingerhaltung, Einsamkeit/Langeweile, Verlassenheitsängste, zu hohe Populationsdichte (zu viele Hunde auf begrenztem Raum), falsche Zusammensetzung mehrer Hunde im Haushalt, Hund wird mit emotionalen Bedürfnissen seines Besitzers überfrachtet, zu häufiger/zu seltener Körperkontakt, zu viele/gar keine Regeln im Zusammenleben, falsche Passung zwischen Mensch und Hund. Ein paar Auszüge: - (durch Umfrage ermittelter Wert): höherer Stresswert bei Hunden, die weniger als 17 Stunden pro Tag schlafen oder ruhen. 17 Stunden Ruhe/Schlaf wird von den Autorinnen als Optimum betrachtet. - Vermutung liegt nahe, dass viele Hunde von besonders langen Spaziergängen bzw. wenn sie "überall mit hin genommen werden" überfordert sind. - Hunde, die überwiegend an der Leine geführt werden, weisen höheren Stresspunktewert auf als Hunde, die überwiegend frei laufen und Kontakt zu Artgenossen haben dürfen. (Beides sind für soziales Lebewesen Hund essentielle Faktoren.) - zu viel Sport erhöht den Stresspegel des Hundes. Abschließend folgen drei Beispiele, wie Hunde "ent-stresst" wurden. Im Fall von Diego, einem Schäfermischling, wurde aufgezeigt, dass auch ein Hund, der Kommandos perfekt beherrscht, trotzdem "Nervenbündel" sein kann. Zum Anti-Stress-Programm gehörte dann u. a. reduziertes Ballspielen, kommunikatives Spazierengehen in reizarmer Umgebung, verhindern, dass sich die zwei Hunde der Familie im Toben gegenseitig hochschaukelten, Halti weg, Umstellung auf Brustgeschirr, für die Frau Beschwichtigungssignale deuten und selbst aussenden lernen, Umgestaltung des Gartens, Futterumstellung. Grundregel: Zitat: "Wenn Sie wollen, dass Ihr Hund ruhig und ausgeglichen ist, müssen Sie selbst ruhig und ausgeglichen sein. Solange Sie ungeduldig, hektisch, laut und nervös sind, können Sie Ihrem Hund kein Vorbild für angemessen souveränes Handeln sein! - Stimmungsübertragung funktioniert nicht nur von Hund zu Hund, sondern auch von Mensch zu Hund - und umgekehrt."

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