Martina Sevecke-Pohlen Sandras Schatten

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Inhaltsangabe zu „Sandras Schatten“ von Martina Sevecke-Pohlen

"Sandras Schatten" schließt thematisch an "Im stillen Tal" an. Es handelt von Christa Hemmen, die in das Geheimnis, das Sandras Menserhagen umgibt, hineingezogen wird. Ein Stalker verfolgt seit J ahren Sandra. Die versteckt seine Angriffe aus Scham, versucht jedoch vergeblich, die Polizei wenigstens vor Ort zu haben. Als Christa Hemmen zufällig mit einem Anschlag des Stalkers konfrontiert wird, beschließt sie, das Geheimnis zu lüften. Christa Hemmen kämpft mit eigenen Problemen. vor Jahren konnte sie einen Brandanschlag auf ein Haus in der Nachbarschaft nicht verhindern. Nun glaubt sie, eine der zwei Überlebenden gesehen zu haben. Tatsächlich sind die geheimnisvollen Muh wieder in der Nähe und Christa beginnt eine Freundschaft mit Bea Muh, die damals überlebte. (Quelle:'Flexibler Einband/16.08.2012')
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  • Rezension zu "Sandras Schatten" von Martina Sevecke-Pohlen

    Sandras Schatten
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    23. May 2012 um 12:07

    Als Christa in ihre neue Wohnung zieht und das erste Mal ihre Vermieterin kennenlernt, ahnt sie noch nicht, was ihr alles noch bevorstehen wird. Sandra scheint eine ängstliche, zurückgezogene Frau zu sein und Christa findet nicht nur bald den Grund dafür heraus, sondern strudelt auch mitten in die Geschichte hinein. Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, in die Geschichte und die Charaktere hineinzukommen, da gerade Christa schon einiges erlebt haben muss, von dem der Leser nichts weiß. Nach einer kurzen Recherche habe ich dann herausgefunden, dass es mit Christa Hemmen schon ein anderes Buch gibt, welches von diesen Ereignissen berichtet. Es ist nicht zwingend nötig, um sich in dieser Geschichte zurecht zu finden, könnte aber den Einstieg durchaus erleichtern. (Link: Im stillen Tal) Nachdem ich dann die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden und mich langsam mit Christa und den anderen Charakteren angefreundet habe, war ich recht schnell von dem Buch gefesselt. Der Schreibstil ist zum Teil ein wenig abgehackt, mich hat das aber beim Lesen nicht weiter gestört. Dafür ist der Spannungsgrad durchgängig hoch und es passiert immer irgendetwas, was die Geschichte vorantreibt, auch wenn es nur ein kleines Detail ist. Einzig das Ende hat mich ein wenig enttäuscht, da nach der langen, aufgebauten Spannung alles ein wenig abrupt kam. Von der namensgebenden Figur Sandra erfährt man im Verhältnis eher weniger. Die eigentliche Protagonistin ist Christa. Ich fand ihren Charakter und ihre Handlungsweisen erst ein wenig gewöhnungsbedürftig und konnte mich auch bis zum Schluß nicht so recht für sie begeistern. Allerdings ist sie nicht unerträglich, sondern lediglich ein wenig seltsam - zumindest für meine Begriffe, was mir auch die Sympathie für sie etwas erschwert hat. Im Großen und Ganzen ist "Sandras Schatten" ein solider Krimi mit kleinen Schwächen. Vor allem die Auseinandersetzung mit dem Thema Stalking fand ich sehr gut, da dieses Thema in Krimis und Co. doch noch recht selten vorkommt und wenn, dann keine ernsthafte Auseinandersetzung damit stattfindet. Bewertung Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es auf einigen Strecken etwas schwächelt und ich mich mit Christa nicht so recht anfreunden konnte. Für Krimifans aber durchaus einen Blick wert!

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  • Rezension zu "Sandras Schatten" von Martina Sevecke-Pohlen

    Sandras Schatten
    Malibu

    Malibu

    31. March 2012 um 08:26

    Christa Hemmen zieht endlich in ihre eigene Wohnung, doch die Vermieterin ist ihr unheimlich, findet sie diese doch eigentlich ganz nett. Der befreundete Polizist Andy meint, dass Sandra Menserhagen etwas verrückt sei. Sie ruft anscheinend ständig die Polizei zu ihrem Grundstück, aber nie finden sie etwas. Dann liegt auf einmal ein ausgeweideter Welpe auf Sandras Terrasse und das war noch lang nicht alles, der Alptraum fängt erst an, es passieren unheimliche Dinge. Ist Sandra am Ende doch nicht verrückt? Dies ist der zweite Band um Christa Hemmen, der erste „Im stillen Tal“ ist die Vorgeschichte, was Christa geschehen ist, denn diese hatte auch kein leichtes Leben. Die Geschichte dieses Bandes ist gut ausgedacht von der Autorin, geht es hier doch um die Schuld und wie man damit umgeht. Das ist bei Christa sowie bei Sandra zu erkennen, dass beide mit etwas zu kämpfen haben. Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, um die Vorgeschichte von Christa mehr zu kennen. In diesem Band versucht Christa alles und jedem alles recht zu machen, sie überlegt hier zehn mal, bevor sie zu irgendjemand was sagt. So sieht es leider auch in der Realität aus, die Menschen sehen nach außen hin lieber perfekt aus, als dies zu zerstören mit den „falschen“ Worten. Das will die Autorin dem Leser deutlich klarmachen mit ihrem Krimiroman, wenn man zwischen den Zeilen liest. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt so gut voran mit dem Lesen, die Autorin beschreibt nüchtern die Schauplätze und die Geschehen rund um die Protagonisten. Die Spannung, die immer wieder etwas abflaut, nimmt jedoch wieder rasant zu und man weiß bis fast zum Ende nicht, wer hier hinter allem steckt. Das Thema Stalking ist hier ebenso präsent, aber wurde nicht ganz so präzise aufgegriffen, wie die Schuldfrage und wie man damit umgeht. Leider muss ich dem Buch einen kleinen Abzug geben, da mir die Personen und vor allem auch Christa nicht so realitätsgetreu nahe waren, wie es Bücher meist an den Leser bringen. Mir fehlte hier etwas der Bezug zu den Protagonisten, ich sah eher zu, als wäre ich mitten im Geschehen. Manche Fragen bleiben auch ungeklärt, wo ich mir gewünscht hätte, da wäre weiter drauf eingegangen worden oder detaillierter beschrieben worden. Das gibt dem Buch aber nichts desto trotz keinen Abbruch an seiner Geschichte und was es klar machen soll, was einen dann doch auch zum Nachdenken bringt. Das Buch ist jedem Krimiliebhaber zu empfehlen, der auch gern einmal regionale Krimis liest und eine etwas tiefgründigere Geschichte liest, die einem durch den Kopf geht.

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