Martina Tischlinger

 3,8 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor*in von Camping mit Mord, Kloß mit Soß und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Martina Tischlinger lebt mit ihrem Mann in Nürnberg. Gelegentlich füllt sich ihr Heim mit erstaunlichen Charakteren: schrille, schräge, urige, auch fiese Typen, die sich schon mal am Frühstückstisch ins Gespräch einmischen, als seien sie aus Fleisch und Blut. Die Autorin ist selbst oft verblüfft, welches Eigenleben ihre Figuren auf dem Papier entwickeln. Sie sammelt starke Sätze, verzaubernde Wörter und Szenen, um sich damit in das Abenteuer, ein Buch zu schreiben, zu stürzen. Die Leidenschaft fürs Schreiben hat sie früh für sich entdeckt. Mehrere Franken-Krimis und Komödien wurden bereits veröffentlicht, auch unter einem Pseudonym. Außerdem sind zahlreiche Weihnachtsgeschichten und Kurzgeschichten erschienen, in Mundart auch beim Bayerischen Rundfunk.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Martina Tischlinger

Cover des Buches Camping mit Mord (ISBN: 9783740808259)

Camping mit Mord

 (4)
Erschienen am 09.04.2020
Cover des Buches Kloß mit Soß (ISBN: 9783954515080)

Kloß mit Soß

 (3)
Erschienen am 19.11.2015
Cover des Buches Herzbizzln (ISBN: 9783839204122)

Herzbizzln

 (1)
Erschienen am 08.02.2023
Cover des Buches Voodoo für Anfänger (ISBN: 9783733785260)

Voodoo für Anfänger

 (1)
Erschienen am 15.10.2015
Cover des Buches Zuckerschneggerla (ISBN: 9783740804268)

Zuckerschneggerla

 (2)
Erschienen am 20.09.2018
Cover des Buches Bauernseufzer (ISBN: 9783740800826)

Bauernseufzer

 (0)
Erschienen am 23.02.2017
Cover des Buches Saure Zipfel (ISBN: 9783954518005)

Saure Zipfel

 (0)
Erschienen am 17.03.2016

Neue Rezensionen zu Martina Tischlinger

Cover des Buches Herzbizzln (ISBN: 9783839204122)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Herzbizzln" von Martina Tischlinger

Enttäuschte Träume, leere Konten und ein toter Herzensbrecher
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Im Landgasthof „Zum Storchen“ findet das Zimmermädchen Fanny ausgerechnet im Zimmer mit der Nummer 13 einen Toten. Dabei wird das Zimmer nur in äußersten Notfällen vermietet, dafür aber von Tochter Cäcilie „Cilli“ Bätz und Enkelin Kahti Bätz heimlich für so manches Schäferstündchen benützt. Niemand darf davon wissen. Weder die Ermittler und schon gar nicht Kreszentia „Zenta“ Bätz, die gewiefte Matriarchin des Landgasthofes, die despotisch den Kochlöffel schwingt und leidenschaftlich auf Begräbnisse und Leichenschmäuse geht, obwohl sie die Verblichenen gar nicht kennt.  


Als sich herausstellt, dass der Tote, Amadeus Riedinger, ein veritabler Herzensbrecher war, der den Frauen den Himmel auf Erden versprochen hat, nur um dann rührselige Geschichten über kranke oder verunfallte Familienmitglieder zum Besten zu geben und die Bankkonten der verliebten Frauen abzuräumen, liegt das Motiv nahe. Nur welche der zahlreichen Frauen ist die Täterin? 


Meine Meinung: 


Dieser Krimi ist recht turbulent und zeichnet sich durch das umfassende Lokalkolorit aus. Nicht nur, dass im Landgasthof, der im sogenannten Knoblauchland liegt, ausschließlich fränkische Küche auf die Teller kommt, die von der Zenta höchstpersönlich gekocht wird, wird auch dem fränkischen Dialekt gefrönt.  


Die echten Ermittlungen durch die Polizei treten zugunsten der Detektivarbeit der Zenta in den Hintergrund. Die schrullige Seniorchefin gleitet ohne Rücksicht auf Verluste wie eine Fregatte durch den Krimi.  


Eine entzückende Idee ist es, die Seele des ermordeten Amadeus Riedinger in die Ermittlungen einzubinden. Natürlich kann die körperlose Seele keine allzu deutlichen Hinweise geben, spukt aber immer wieder nicht nur durch Zentas Träume. 


In diesem Krimi tummeln sich zahlreiche skurrile Charaktere, wie Timo, der missratene Spross einer verarmten ortsansässigen, adeligen Familie.  


Das mehrfach angedeutete Geheimnis rund um das Zimmer 13 (es soll dort einmal einen Gehenkten gegeben haben) wird leider nicht weiter thematisiert. Vielleicht ist das ja ein Aufhänger für eine Fortsetzung?  


Fazit


Wer gerne Krimis mit skurrilem Personal liest, ist hier genau richtig. Von mir gibt es 4 Sterne.

Cover des Buches Camping mit Mord (ISBN: 9783740808259)
Lilli33s avatar

Rezension zu "Camping mit Mord" von Martina Tischlinger

Mörderische Oberpfalz
Lilli33vor 3 Jahren

Taschenbuch: 288 Seiten

Verlag: Emons Verlag (9. April 2020)

ISBN-13: 978-3740808259

Preis: 13,00 €

auch als E-Book erhältlich


Mörderische Oberpfalz


Inhalt:

Der fränkische Polizist Richard Staudinger wird von seiner großen Schwester Trudel und von seiner Chefin zum Urlaub verdonnert. Allzu weit will er nicht weg. Daher entschließt er sich zu einem Campingurlaub in der Oberpfalz. Zwischen Schweinebrüstl und Würstelweggla findet Richard sich plötzlich in einem Mordfall wieder.


Meine Meinung:

Dieser Krimi aus der Feder von Martina Tischlinger ist recht unterhaltsam geschrieben - gerade richtig, um ihn im Urlaub zu lesen. Es gibt viel zu schmunzeln, allerdings auch einige hoch spannende Szenen, bei denen man den Atem anhält. Trotzdem ist kein knallharter Krimi, dafür nimmt das Drumherum zu viel Platz ein. Richard ist ja gar nicht im Dienst, und so hat er mit den Ermittlungen eigentlich nichts zu tun. Wie er halt gar nicht aus seiner Haut kann und von verschiedenen Seiten zum Ermitteln animiert wird, ist aber schon amüsant. So hatte ich beim Lesen viel Spaß.


★★★★☆


Cover des Buches Camping mit Mord (ISBN: 9783740808259)
abuelitas avatar

Rezension zu "Camping mit Mord" von Martina Tischlinger

Kein "richtiger" Krimi....
abuelitavor 4 Jahren

Richard weiß, warum er Camping hasst…..und trotzdem macht er, der Polizeiobermeister Richard Staudinger, Zelturlaub im Naabtal. Eher allerdings gezwungen von zwei dominanten Frauen: seiner Schwester Trudl und seiner Chefin. Und das auch noch in einem uralten Zelt….

Er ist überhaupt eine sehr ulkige Type, dieser Richard und nur damit lebt und steht das Buch auch. Wie er so tollpatschig und doch eifrig mit ermittelt, als in der Nähe des Spukhäuschens ein Toter gefunden wird, das „hat“ was. Ausserdem wimmelt es hier von alten Sagen und Geschichten und Richard weiß so gar nicht, was er davon halten soll….

Es ist – ganz nett zu lesen und auch irgendwie witzig, was wie gesagt, am Protagonisten liegt, den die Autorin wirklich gelungen darstellt. Auch die übrigen weiteren Figuren sind ziemlich lustig dargestellt; sei es die schöne Wirtin Mona oder die Leni, Imbiss-Inhaberin, die Profit aus dem Mord ziehen will oder seine Chefin und die Mit-Camper….ganz gut gemacht.

Aber wie gesagt, ich würde das nun nicht unbedingt als Krimi bezeichnen, denn spannend in diesem Sinne ist das Buch nicht. 

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