Martina Winkelhofer

 4.5 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Das Leben adeliger Frauen, Eine feine Gesellschaft und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Martina Winkelhofer

Das Leben adeliger Frauen

Das Leben adeliger Frauen

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Erschienen am 14.12.2016
Eine feine Gesellschaft

Eine feine Gesellschaft

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Erschienen am 01.08.2016
Adel verpflichtet

Adel verpflichtet

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Erschienen am 15.07.2014
Der Alltag des Kaisers

Der Alltag des Kaisers

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Erschienen am 23.09.2015
So erlebten wir den Ersten Weltkrieg

So erlebten wir den Ersten Weltkrieg

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Erschienen am 25.10.2013
Viribus Unitis

Viribus Unitis

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Erschienen am 15.07.2014
Sisis Welt

Sisis Welt

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Erschienen am 02.04.2019

Neue Rezensionen zu Martina Winkelhofer

Neu

Rezension zu "Eine feine Gesellschaft" von Martina Winkelhofer

Es waren halt alles auch nur Menschen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Monaten

"Was einst ein Skandal war, damit werden heute Träume verkauft" - Zitat aus  ´Eine feine Gesellschaft - Martina Winkelhofer´

Der Blick hinter die Kulissen der High Society der Kaiserhäuser. Aufgeteilt in 8. Kapitel, die sich jeweils einem Lebensabschnitt zuwenden (außer 7 und 8.)
Die europäischen Kaiserhäuser zu Beginn des 20. Jahunderts werden beleuchtet und den Beginn der Klatschblätter.

Wenn man die einzelnen Schicksale beleuchtet, lässt sich einiges auf die späteren Handlungen schließen.

Das Buch entzaubert die Vorstellung eines Märchens. Es waren halt auch alles nur normale Menschen.

Der Stil ist einfach. Ich finde, dass es sich nicht, wie ein Sachbuch liest. Es ist eher ein unterhaltsames Sachbuch.

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E

Rezension zu "Eine feine Gesellschaft" von Martina Winkelhofer

Interessante Einblicke in die Welt des europäischen Adels
Esse74vor 2 Jahren

Man kann sich denken, daß selbst bei gekrönten Häuptern nicht immer alles Eitel Sonnenschein war. Winkelhofer hat sich in einer wirklich überzeugenden Art und Weise daran gemacht eine Vielzahl von Irrungen, Wirrungen, Affären und Skandalen des europäischen Adels aufzudecken. Vieles war mir bereits bekannt- wie das schlechte Verhältnis zwischen Wilhelm II. und seiner Mutter, deren strenge Erziehung, die Foltermethoden des Hofarztes aufgrund des lahmen Armes des Jungen sowie das eher doch egoistische Verhalten Kaiserin Elisabeths, Sisis, zu ihrem Sohn, dem Kronprinzen Rudolf und generell gegenüber ihren Kindern, die Affären der Königin Marie von Rumänien, die der Kronprinzessin von Sachsen, Lily Langtry, die Kokotte Edwards- dennoch tauchen auch viele historische Begebenheiten auf, die mir noch nicht bekannt waren. Ein ganzes Kapitel befasst sich mit Zar Nikolaus II. und seiner Familie, Rasputins Einfluß und der Krankheit des Thronfolgers Alexei (Hämophilie). Es ist ansprechend geschrieben und fesselnd, manches bringt einen zum Staunen in dem Buch, zum Kopfschütteln oder belustigt sogar.
Nur ein Fehler ist Winkelhofer unterlaufen- auf S. 273- das Bild des Zaren Nikolaus II. im Rollstuhl zeigt ihn nicht in Jekaterinburg als gebrochenen Mann im Exil- es wird oft falsch eingeordnet. Anfang 1918 rasierte sich der Zar den Bart ab. Das Bild zeigt ihn 1904 in Peterhof, als er an Typhus litt und den Rollstuhl seiner Gattin Alexandra benutzen musste. Sie brauchte ihn während ihrer Schwangerschaften zuerst aufgrund eines Rückenleidens.
Es sei Winkelhofer aber verziehen, denn dieses Bild wird oft falsch beschrieben.
Wenn man bedenkt, daß auch mein Urgroßvater den Kaiser und seine Familie noch als Vorzeigefamilie Preußens ansah, wie die meisten Deutschen, dann hätte die Wahrheit sicher sehr an der Fassade gerüttelt. Die Kaiserin Auguste Victoria war im europäischen Adel unbeliebt- man hielt sie für zu gewöhnlich, kleidete sie sich doch eher schlicht, legte keinen großen Wert auf Pomp und sprach am liebsten über ihre karitativen Werke, unpolitisch wie sie war- eine perfekte Ehefrau- aber man nannte sie die "Kirchenjuste", auch im Volk, weil sie sehr viele Kirchen bauen ließ, neben Waisenhäusern etc. Das hätte man vielleicht noch erwähnen können.

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Tialdas avatar

Rezension zu "Das Leben adeliger Frauen" von Martina Winkelhofer

Rezension zu "Das Leben adeliger Frauen" von Martina Winkelhofer
Tialdavor 7 Jahren

x Autorin: Martina Winkelhofer
x Titel: Das Leben adeliger Frauen: Alltag in der k.u.k. Monarchie
x Originaltitel: Adel verpflichtet – Frauenschicksale in der k.u.k. Monarchie
x Genre: Sachbuch
x Erscheinungsdatum: 25. August 2011
x 256 Seiten
x Haymon Verlag
x ISBN: 385218892X
x Erste Sätze: „Adel verpflichtet“ – Wozu? Dieses Buch beleuchtet die persönliche und gesellschaftliche Lebenswelt adeliger Damen in der ausklingenden Donaumonarchie. Es will aber – wie der Titel verraten soll – nicht nur die besonderen Rechte, die Frauen adeliger Abstammung im Zeitalter Kaiser Franz Josephs genossen, sondern insbesondere auch die Pflichten beschreiben, an die diese oft herausragenden Persönlichkeiten gebunden waren.

Klappentext:

Was verbarg sich hinter der äußerlichen Pracht adeliger Frauen in der k.u.k. Monarchie? Martina Winkelhofer gewährt noch nie dagewesene Einblicke in das Alltagsleben der Aristokratinnen unter Kaiser Franz Joseph. Tagebücher, Korrespondenzen und die Erinnerungen zahlreicher Aristokratinnen lassen die glorreiche Seite der Monarchie wieder auferstehen, zeigen aber gleichzeitig Frauenleben im Widerstreit zwischen Konventionen, Verpflichtungen, gesellschaftlichen Erwartungen und individuellen Lebensentwürfen.

Rezension:

„Das Leben adeliger Frauen“ ist ein sehr umfassendes Werk über den Alltag der adeligen Frau in der königlichen und kaiserlichen Monarchie.

Martina Winkelhofers Schreibstil ist zwar sachlich aber trotzdem angenehm zu lesen und so vermittelt sie dem Leser interessant einen Teil der Geschichte der Donaumonarchie. Aufgeteilt ist das Buch in 12 grobe Kapitel und am Anfang jeden Kapitels stehen in Stichpunkten welche Themen das Kapitel genau behandelt.

Es wird nicht unnötig kompliziert herumformuliert – die Autorin erzählt frei heraus, als würde sie einem gegenübersitzen und deckt dabei eigentlich jedes interessante Thema ab. So geht es um die Kindheit und die Jugend, Verlobung und Heirat, Ehe und Familienleben, wie es unverheirateten Frauen erging und welche Traditionen und Werte allgemein galten. Auch wird ein genaueres Augenmerk auf die Charity-Events der Kaiserzeit, das Vermögen der Aristokratie, Krankheiten und vor allem Depressionen und das Alter bis hin zum Tod gelegt. Abgeschlossen wird das Buch mit einem Kapitel, das sich mit dem Ende des Adels in Österreich beschäftigt.

Am interessantesten fand ich vor allem die Kapitel der Aristokratischen Salonkultur und dem Jahresablauf der Aristokratie. So steckte hinter der Salonkultur ein richtiges System, wann man wen zu besuchen hatte und was dies für Konsequenzen hatte, wenn man dabei etwas wichtiges vergaß. Beim Jahresablauf wird auf die verschiedenen Wohnsitze zu den verschiedenen Jahreszeiten und auf die unterschiedlichen „großen“ Feste des Adels eingegangen.

Abgerundet wird das Werk mit Zitaten aus Briefen und Tagebucheinträgen (sowohl von Männern als auch von Frauen) und vielen schwarz/weiß Fotos um noch tiefer in die Welt der Aristokratie im späten 19. Jahrhundert eintauchen zu können. Zudem findet man am Ende des Buches ein Glossar, in dem die wichtigsten Worte erklärt werden, ein Quellen- und Literaturverzeichnis, was die verschiedenen Fußnoten bedeuten und ein Register mit allen Namen der Aristokraten, die im Buch Erwähnung finden.

Fazit:

Ausgezeichnet recherchiert wird einem ein Stück Frauengeschichte näher gebracht.

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