Martina Winkelhofer Das Leben adeliger Frauen

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Inhaltsangabe zu „Das Leben adeliger Frauen“ von Martina Winkelhofer

DAS LEBEN DER ARISTOKRATINNEN: ZWEI SEITEN EINER MEDAILLE Aristokratinnen - sie standen an der Spitze der Gesellschaft der ausklingenden Donaumonarchie. Stellt man sich den Alltag der adeligen Damen in der k.u.k. Monarchie vor, so denkt man an ein Leben in riesigen Palästen, an edle Roben, kostbaren Schmuck und an glanzvolle Hoffeste. Doch was verbarg sich wirklich hinter dieser äußerlichen Pracht? Einzigartige Darstellung des Alltags an der Seite von Kaiser Franz Joseph Martina Winkelhofer gewährt noch nie dagewesene Einblicke in das Leben und Wirken adeliger Frauen unter Kaiser Franz Joseph. Denn hinter der glanzvollen Fassade zeigt sich eine Welt der Entsagung, der Strenge und der Disziplin. Tagebücher, Korrespondenzen und die Erinnerungen zahlreicher Aristokratinnen lassen in diesem Buch die glorreiche Seite der Monarchie wieder auferstehen, zeigen aber gleichzeitig Frauenleben im Widerstreit zwischen Konventionen, Verpflichtungen, gesellschaftlichen Erwartungen und individuellen Lebensentwürfen. - spannend und unterhaltsam - erstklassig recherchiert - kein geschichtliches Vorwissen notwendig - über 130 Abbildungen - Glossar, Namensregister, Fußnoten und Quellenverzeichnis **************************************************************************************************************** >>Die Historikerin Martina Winkelhofer erzählt von der Rolle adeliger Frauen zur Kaiserzeit in einer Tiefe und Eindringlichkeit, als hätte sie selbst in der Donaumonarchie gelebt. Das historische Sachbuch liest sich wie ein fesselnder Roman! >>Ein eindrucksvolles Werk über das Leben als Aristokratin vor rund 150 Jahren! Besonders fasziniert haben mich die Themen Salonkultur, der aristokratische Jahresablauf sowie die Schicksale unverheirateter Frauen. **************************************************************************************************************** MARTINA WINKELHOFER ÜBER DAS HABSBURGERREICH: Das Leben adeliger Frauen Der Alltag des Kaisers The Everyday Life of the Emperor (englische Ausgabe)

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  • Rezension zu "Das Leben adeliger Frauen" von Martina Winkelhofer

    Das Leben adeliger Frauen
    Tialda

    Tialda

    24. November 2011 um 15:53

    x Autorin: Martina Winkelhofer x Titel: Das Leben adeliger Frauen: Alltag in der k.u.k. Monarchie x Originaltitel: Adel verpflichtet – Frauenschicksale in der k.u.k. Monarchie x Genre: Sachbuch x Erscheinungsdatum: 25. August 2011 x 256 Seiten x Haymon Verlag x ISBN: 385218892X x Erste Sätze: „Adel verpflichtet“ – Wozu? Dieses Buch beleuchtet die persönliche und gesellschaftliche Lebenswelt adeliger Damen in der ausklingenden Donaumonarchie. Es will aber – wie der Titel verraten soll – nicht nur die besonderen Rechte, die Frauen adeliger Abstammung im Zeitalter Kaiser Franz Josephs genossen, sondern insbesondere auch die Pflichten beschreiben, an die diese oft herausragenden Persönlichkeiten gebunden waren. Klappentext: Was verbarg sich hinter der äußerlichen Pracht adeliger Frauen in der k.u.k. Monarchie? Martina Winkelhofer gewährt noch nie dagewesene Einblicke in das Alltagsleben der Aristokratinnen unter Kaiser Franz Joseph. Tagebücher, Korrespondenzen und die Erinnerungen zahlreicher Aristokratinnen lassen die glorreiche Seite der Monarchie wieder auferstehen, zeigen aber gleichzeitig Frauenleben im Widerstreit zwischen Konventionen, Verpflichtungen, gesellschaftlichen Erwartungen und individuellen Lebensentwürfen. Rezension: „Das Leben adeliger Frauen“ ist ein sehr umfassendes Werk über den Alltag der adeligen Frau in der königlichen und kaiserlichen Monarchie. Martina Winkelhofers Schreibstil ist zwar sachlich aber trotzdem angenehm zu lesen und so vermittelt sie dem Leser interessant einen Teil der Geschichte der Donaumonarchie. Aufgeteilt ist das Buch in 12 grobe Kapitel und am Anfang jeden Kapitels stehen in Stichpunkten welche Themen das Kapitel genau behandelt. Es wird nicht unnötig kompliziert herumformuliert – die Autorin erzählt frei heraus, als würde sie einem gegenübersitzen und deckt dabei eigentlich jedes interessante Thema ab. So geht es um die Kindheit und die Jugend, Verlobung und Heirat, Ehe und Familienleben, wie es unverheirateten Frauen erging und welche Traditionen und Werte allgemein galten. Auch wird ein genaueres Augenmerk auf die Charity-Events der Kaiserzeit, das Vermögen der Aristokratie, Krankheiten und vor allem Depressionen und das Alter bis hin zum Tod gelegt. Abgeschlossen wird das Buch mit einem Kapitel, das sich mit dem Ende des Adels in Österreich beschäftigt. Am interessantesten fand ich vor allem die Kapitel der Aristokratischen Salonkultur und dem Jahresablauf der Aristokratie. So steckte hinter der Salonkultur ein richtiges System, wann man wen zu besuchen hatte und was dies für Konsequenzen hatte, wenn man dabei etwas wichtiges vergaß. Beim Jahresablauf wird auf die verschiedenen Wohnsitze zu den verschiedenen Jahreszeiten und auf die unterschiedlichen „großen“ Feste des Adels eingegangen. Abgerundet wird das Werk mit Zitaten aus Briefen und Tagebucheinträgen (sowohl von Männern als auch von Frauen) und vielen schwarz/weiß Fotos um noch tiefer in die Welt der Aristokratie im späten 19. Jahrhundert eintauchen zu können. Zudem findet man am Ende des Buches ein Glossar, in dem die wichtigsten Worte erklärt werden, ein Quellen- und Literaturverzeichnis, was die verschiedenen Fußnoten bedeuten und ein Register mit allen Namen der Aristokraten, die im Buch Erwähnung finden. Fazit: Ausgezeichnet recherchiert wird einem ein Stück Frauengeschichte näher gebracht.

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  • Rezension zu "Das Leben adeliger Frauen" von Martina Winkelhofer

    Das Leben adeliger Frauen
    verena83

    verena83

    06. November 2011 um 11:46

    In „Das Leben adeliger Frauen“ beschreibt Martina Winkelhofer den Alltag der Aristokratinnen in der k. u. k. Monarchie. Unter anderem gewährt sie dabei Einblicke in die Kindheit und Jugend, die Verlobung und Heirat und die Ehe bzw. das Familienleben junger adeliger Frauen. Doch auch das Schicksal unverheirateter Frauen, die Wohltätigkeitsarbeit der Aristokratie, Krankheiten, Schicksalsschläge und Depressionen sowie Witwenschaft und Tod kommen nicht zu kurz. Zu guter Letzt schildert Martina Winkelhofer außerdem noch den langsamen Untergang des Adels nach dem 1. Weltkrieg. Zwar hat es einige Zeit in Anspruch genommen dieses Sachbuch über das Leben der Aristokratinnen unter Kaiser Franz Joseph zu lesen, aber nach Beendigung der Lektüre war ich einfach hellauf begeistert. Von Beginn an war ich einfach absolut gefesselt… dies liegt sicherlich einerseits daran, dass mich das Leben der Menschen Ende des 19.Jh./Anfang des 20. Jh. schon immer irgendwie faszinierte. Andererseits hat es Martina Winkelhofer aber auch geschafft ein Buch über das Leben adeliger Frauen in der damaligen Zeit zu schreiben, das von der ersten bis zur letzten Seite einfach wahnsinnig spannend und interessant ist. Normalerweise kommt bei mir während des Lesens eines Sachbuches früher oder später immer irgendwann Langeweile auf, dieses Mal war das jedoch nicht ein Mal der Fall. Ich stand einfach im Bann dieser absolut einzigartigen Zeit am Ende der Monarchie und es war wirklich ein Vergnügen mehr über den Alltag damals zu erfahren… vor allem weil sich dieses Buch vorrangig mit den adeligen Frauen beschäftigt, über die zumindest ich bisher noch nicht so wahnsinnig viel wusste. Während des Lesens erhält man dabei einen wunderbaren Einblick in das damalige Leben der Aristokratinnen… und man lernt dabei auch beide Seiten der Medaille kennen. Denn nach außen hin lebten diese Damen in der Monarchie augenscheinlich ein Leben, das keine Wünsche offen ließ, doch andererseits mussten sie den strengen gesellschaftlichen Konventionen zu 100 Prozent entsprechen… ein Ausbruch aus den rigiden Traditionen war praktisch unmöglich. Alles in allem hat mich „Das Leben adeliger Frauen“ absolut überzeugt und da mich niemals zuvor ein Sachbuch so unglaublich gefesselt hat, erhält Martina Winkelhofers Werk von mir die volle Sternenanzahl.

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  • Rezension zu "Das Leben adeliger Frauen" von Martina Winkelhofer

    Das Leben adeliger Frauen
    Klusi

    Klusi

    03. November 2011 um 23:13

    In ihrem neuen Buch lässt die Historikerin Martina Winkelhofer ihre Leser hinter die Kulissen der k.u.k Monarchie schauen. Sie zeichnet ein klares Bild, wie wir uns das reale Leben des Adels, Ende des 19. Jahrhunderts in Österreich, vorstellen können. Gerade dieser Zeitabschnitt, mit all seiner Pracht, wie man sie aus Filmen und Romanen kennt, wird häufig verklärt betrachtet und ist für viele mit besonders romantischen Vorstellungen verbunden. Hier gewährt uns die Autorin Einblicke in die verschiedenen Lebensbereiche aristokratischer Familien und beleuchtet dabei ganz besonders die Rolle der Frauen. Aus alten Archiven, aus Tagebüchern und Korrespondenzen hat sie ihre Informationen gezogen und für ihre Leser schön übersichtlich aufbereitet. Von der Kindheit und Jugend bis zum Alter beschreibt sie die Gepflogenheiten, die bestehenden Rangordnungen und Traditionen. Sie berichtet über Standesbewusstsein, die Bräuche und Vergnügungen im Jahreslauf. Ansichten über Kindererziehung, Umgangsformen, Salonkultur und Lebensart werden ausführlich erörtert, und auch heikle Themen, wie Vermögensverhältnisse oder der Umgang mit Krankheit und Tod, kommen zur Sprache. Der zeitliche Bogen spannt sich bis zum Niedergang der Donaumonarchie und der Aufhebung des Adels, durch die deutsch-österreichische Republik, zum Ende des 1. Weltkriegs. Besonders interessant ist auch die Ausgestaltung des Buches mit vielen alten Fotografien. Sie runden das Bild ab und geben einen lebhaften Eindruck von den Menschen, der damaligen Mode und vom Einrichtungsstil. Sieht man sich das umfangreichen Quellen- und Literaturverzeichnis im Anhang an, bekommt man nur eine kleine Ahnung davon, wie aufwändig sich die Recherche für dieses Buch sicher gestaltet hat. Es ist lehrreich und informativ, es rückt verklärte Vorstellungen ins rechte Licht, räumt Vorurteile aus, und es ist dabei auch noch wunderbar unterhaltsam. Ein Glossar, Register und eine vollständige, übersichtliche Aufstellung aller Fußnoten ergänzen dieses schön gestaltete Büchlein. Für ein Sachbuch liest es sich angenehm kurzweilig, und man ist im Nu gefesselt, denn letztendlich ist doch kein Roman so spannend, wie das wahre Leben.

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  • Rezension zu "Das Leben adeliger Frauen" von Martina Winkelhofer

    Das Leben adeliger Frauen
    sabatayn76

    sabatayn76

    08. October 2011 um 19:32

    Mittel, Muße, Möglichkeiten oder 'Man benimmt sich einfach ordentlich.' Inhalt: Martina Winkelhofer hat Wissenswertes aus dem Alltag in der k.u.k. Monarchie zusammengetragen und geht in 'Das Leben adeliger Frauen' auf Kindheit und Jugend, Verlobung und Heirat, Ehe und Familienleben, das Schicksal unverheirateter Frauen, Standesbewusstsein und Traditionen, Wohltätigkeit, Salonkultur, Jahresablauf, Vermögen, Krankheiten und Schicksalsschläge, Witwenschaft, Alter und Tod sowie auf das Ende des Adels in Österreich ein. Mein Eindruck: 'Das Leben adeliger Frauen' liest sich unterhaltsam wie ein Roman und ist dennoch so lehrreich wie ein Sachbuch. Mir haben der klare Schreibstil und die verständliche Sprache der Autorin sehr gefallen, die es ermöglichen, das Buch schnell zu lesen, welches dennoch nicht ohne Anspruch ist. Die Autorin beantwortet Fragen, die ich mir schon oft gestellt habe, räumt mit Vorurteilen und Halbwissen auf und vermittelt ein detailliertes und umfassendes Bild der k.u.k. Monarchie. Die zahlreichen Abbildungen veranschaulichen das Geschriebene und sorgen dafür, dass man sich richtig in die damalige Zeit eindenken und einfühlen kann. Mein Resümee: Großartig! Ein Buch, das Spaß macht und bei dem ich sehr viel gelernt habe. 'Der Alltag des Kaisers' von derselben Autorin wandert direkt auf meinen Wunschzettel.

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  • Rezension zu "Das Leben adeliger Frauen" von Martina Winkelhofer

    Das Leben adeliger Frauen
    RoccosMom

    RoccosMom

    30. September 2011 um 21:12

    Das Leben adeliger Frauen. Alltag in der k.u.k. Monarchie – Martina Winkelhofer Man kennt das Leben der Aristokratinnen nur aus Filmen und denkt bei der Donaumonarchie in erster Linie an Kaiserin „Sissi“. Doch inwieweit stimmt das Bild, das wir von den Damen in der k. u. k. (kaiserlich und königlich) -Zeit haben, mit den realen Verhältnissen überein? Wozu Adel wirklich verpflichtete, das erfährt man in diesem Buch. Martina Winkelhofer entführt einen in eine längst vergangene Zeit. Man erfährt viel über die Erwartungen, die an die Aristokratinnen gestellt wurden und über ihre beengten Lebensverhältnisse. In ganz eigenen Kapiteln erfährt man mehr über die Kindheit, Jugend, Verlobung, Heirat, Ehe, Familienleben, welches Schicksal unverheiratete Frauen hatten, Standesbewusstsein, Traditionen, Werte, Wohltätigkeiten, die aristokratische Salonkultur, den Jahresablauf und das Vermögen der Aristokratie, Krankheiten, Schicksalsschläge, Depressionen, Witwenschaft, Alter und Tod bis hin zum Ende des Adels in Österreich, nach dem großen Krieg. Die Autorin lässt die glanzvolle Zeit der Monarchie, in ihrem schon fast belletristisch anmutenden Werk wieder auferstehen. Sie hat eine wunderbare Art die Dinge zu beschreiben und hat mich mit jedem einzelnem Kapitel in ihren Bann gezogen. Großartig, wie Frau Winkelhofer einem zum Beispiel näher bringt, wie die Aristokratinnen bei aller Weitläufigkeit der adeligen Güter einer engen gesellschaftlichen und familiären Rolle in einer Männerwelt gegenüber standen. Voller Pflichtbewusstsein lebten diese Damen in einer streng geregelten Welt, mit vordiktierten Verhaltensregeln und Moralvorstellungen. Einfach faszinierend zu lesen, wie selbstverständlich sie damit umgegangen sind! Während des Lesens sieht man die damalige Gesellschaft aber nicht nur vor dem inneren Auge entstehen, nein, sie zerfällt auch wieder. Nämlich dann, wenn man von den Veränderungen der Gesellschaft liest und dem Untergang der Aristokratie. Denn bei all ihrer Treue zur Dienerschaft war auch der Adel, nach dem großen Krieg, nicht vor einem Untergang gefeit. Die vielen Abbildungen der Originalfotos adeliger Frauen lockern das Buch auf und geben einen schönen visuellen Einblick auf die damaligen Schönheitsideale und Kleiderordnungen. Für Wissensdurstige gibt es im Anhang dann auch noch ein Glossar, Fußnoten und ein Adelsregister. Das gezeichnete Cover zeigt, im unteren Drittel, ein Zusammentreffen der adeligen Gesellschaft. Auf dem gesamten Oberteil prangt, in goldener Schrift mit Spotlack, der Titel. Obwohl „nur“ ein Taschenbuch, sieht die Aufmachung dadurch standesgemäß aus! „Das Leben adeliger Frauen“ kann man problemlos auch ohne großes Vorwissen lesen. Zudem hat mich das Buch sprachlich und inhaltlich auf jeden Fall überzeugt. Ich bin regelrecht überrascht, wie fesselnd die Zeilen waren. Von mir gibt es daher die volle Punktzahl und eine unbedingte Leseempfehlung!

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