Martine Bailey Das Schatzbuch der Köchin

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Inhaltsangabe zu „Das Schatzbuch der Köchin“ von Martine Bailey

Die besten Schmöker-Zutaten: eine gewitzte Köchin und eine dramatische Verwechslungsstory. Mit historischen Rezepten und Lebensweisheiten. Eines weiß die Köchin Biddy Leigh: Ihrer neuen Herrin Lady Carinna ist nicht zu trauen. Nur unter Protest reist Biddy mit ihr im Jahre 1772 nach Italien. Schon bald stellt sie entsetzt fest, dass Lady Carinna schwanger ist – sicher nicht von ihrem zeugungsunfähigen Gemahl. Immer weiter wird Biddy in Carinnas Lügennetz hineingezogen, bis sie sogar in die Rolle ihrer Herrin schlüpfen soll. Da können ihr nur ihre Schlagfertigkeit helfen und das alte Kochbuch, das eine gute Freundin ihr mit auf die Reise gab ...

Gute Geschichte vom Anfang bis zum Ende....nett für zwischendurch.

— kofler_sonja
kofler_sonja

lese keine in Ich-Form geschriebene Bücher. Sehr spezieller Schreibstil. Schon der Anfang hat mich nicht überzeugen können. nicht gelesen

— dieben
dieben

Nach dem ich es anfänglich wieder weglegen wollte, hat es sich dann doch nach einigen Seiten gelohnt es zu lesen,wurde richtig spannend.

— claudi-1963
claudi-1963

ein wirklich schönes Buch

— MamaMelli87
MamaMelli87

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    Das Schatzbuch der Köchin
    claudi-1963

    claudi-1963

    07. May 2014 um 21:16

    “Das Schatzbuch der Köchin” Am Anfang habe ich mich sehr schwer getan in das Buch hinein zu kommen, aber von Seite zu Seite wurde es besser und vorallem interessanter. Also für alle Leser lasst euch von den ersten Seiten nicht entmutigen. Da ist zum einen die nicht ganz einfache Herrschaft Lady Carinna und die Köchin Biddy Leigh die mit anderen Gefolgen zu einer Reise nach Italien aufbrechen wo sie so manches Abenteuer bestehen müssen. Lady Carinna ist eine nicht ganz einfache Herrin, die es ihren Bediensteten nicht immer leicht macht und so kommt es vor das Biddy Leigh ihr ein Essen kocht und schön dekoriert und Lady Carinna es dann an ihren Hund verfüttert. Biddy Leigh geht nur mit auf die Reise nach Italien weil sie sich so erhofft das Geld für ihre anstehende Hochzeit zu verdienen. Aber für diese Reise vergisst sie natürlich nicht das Kochbuch das sie von ihrer gelieben Mrs. Garland mit auf die Reise bekommt und von dem es auch immer wieder Auszüge in dem Buch enthalten sind. Das sie in Italie sich auch noch als Lady Carinna ausgeben muss hätte sie in England sicher niemals gedacht. Jedoch dieses Wandelspiel bringt sie noch in eine ganz schreckliche Lage. Aber am Ende wird dann doch alles gut. Aber damit noch etwas Spannung bleibt möchte ich euch nicht zu viel verraten wie es mit der Reise weiter geht was noch alles passiert.Es ist kein kurzweiliger Roman mit seinen 526 Seiten hat man schon ganz schön was zu lesen, aber es lohnt sich auf alle Fälle für jeden historischen Romanleser. Was auch sehr schön ist das immer wieder Rezepte aus dem Kochbuch zwischen den einzelnen Kapitel abgedruckt wurden.

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  • Ein außergewöhnlicher Roman

    Das Schatzbuch der Köchin
    Granuaile

    Granuaile

    26. January 2014 um 18:20

    Die Köchin Biddy Leigh weiß ganz genau das ihrer neuen Herrin nicht zu trauen ist. Sogar das beste Essen was sie bereitet verfüttert Lady Carinna an ihren Hund. Und nun muss sie Ihre Herrin auch noch nach Italien begleiten. Eine beschwerlichen Kutschreise über London, Paris und die schneebedeckten Alpen beginnt. In den Städten und Dörfern ihre Stationen sammelt Biddy unaufhörlich Rezepte auch wenn sie Ihre Herrschaft mit der englischen Küche versorgen soll. Bald findet sie auch heraus weshalb ausgerechnet sie mit nach Italien kommen musste. Ihre Herrin Carinna ist schwanger,aber nicht von ihrem kranken Mann. Ein Netz aus Lügen und Täuschungen umschlingt die ganze Geschichte. Immer tiefer gerät Biddy in Carinnas Intrigengeflecht, bis sie sogar in die Rolle ihrer Herrin schlüpfen soll. Aber Biddy ist klug und lässt sich nicht unterkriegen. Der Roman ist flüssig geschrieben und die Seiten fliegen nur so dahin. Nach einer langen leseflaute hat mir dieses Buch wieder richtig Spaß gemacht. Die Geschichte ist undurchschaulich und die Protagonisten gut beschrieben. Jede Person hat tiefe, auch die Nebenfiguren. Was mir auch gut gefallen hat ist das Biddy wirklich intelligent ist, die Autorin hat das glaubhaft beschrieben. In Romanen wimmelt es leider viel zu oft von allzu intelligenten Personen ohne das man das dem Autor abnimmt, was hier ganz und gar nicht zutrifft, wirklich erfrischend. Der Roman beschreibt sehr gut das Leben auf Reisen im 18. Jahrhundert. Im Nachwort ist zu erfahren dass Frau Bailey akribisch recherchiert hat und das ist im Roman zu bemerken. Sie hat Reisetagebücher und Tagebücher von Herrschaft und Dienern gelesen, was dem Roman eine gewisse Einzigartigkeit bringt. Die Geschichte birgt nicht nur eine tolle Reisegeschichte sondern auch noch einen Kriminalplot der glaubwürdig und nicht vorhersehbar ist. Ein außerordentlich guter Roman. Jedem Kapitel steht ein Rezept aus der Zeit und zumeist auch aus der jeweiligen Region zuvor an dem die Reisegesellschaft gerade ihren Aufenthalt hat. Die Geschichte wird zumeist aus der Sicht von Biddy aber zuweilen auch aus der Sicht von Loveday, dem schwarzen Diener, der Biddys Freund wird geschrieben. Die weiteren Personen lernt der Leser vor allem durh die Briefe kennen die Biddy und Loveday heimlich lesen. Volle Leseempfehlung für Leser die historische Romane der etwas anderen Art mögen in dem nicht unbedingt große historische Ereingnisse und hochrangige Persöhnlichkeiten vorkommen müssen. Genau das richtige für mich.

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  • Ein wahres Schatzbuch!

    Das Schatzbuch der Köchin
    Klusi

    Klusi

    15. January 2014 um 19:38

    England, Oktober 1773: Biddy Leigh ist Küchenhilfe auf Mawton Hall. Sie träumt von ihrer nahenden Hochzeit mit ihrem geliebten Jem. An Allerheiligen wollen sie das Verlöbnis bekannt geben. Ihr kleines Reich ist die Küche, und besonders viel Freude macht es ihr, neue Rezepte auszuprobieren oder mit ihrer guten Freundin, der Köchin Mrs. Garland, zu fachsimpeln. Von Mrs. Garland hat Biddy auch ein altes, handgeschriebenes Kochbuch. Dann kommt eines Tages Sir Geoffreys junge Braut, Lady Carinna, auf dem Landsitz an. Sie möchte so schnell wie möglich nach Italien weiterreisen. Als sie Biddy kennenlernt, beschließt sie, diese in ihrem Gefolge mitzunehmen. Biddy zögert, denn das würde bedeuten, dass ihre Hochzeit mindestens ein Jahr verschoben werden müsste. Aber letztendlich ist sie machtlos gegen den Willen ihrer neuen Herrin und fügt sich in ihr Schicksal. Während der langen und beschwerlichen Reise wundert sich Biddy immer wieder, wie viel Vertraulichkeit ihr Lady Carinna entgegenbringt. Geschmeichelt lässt sie sich auf so manches Spielchen ein, sogar auf einen zeitweiligen Rollentausch. Für sie ist es ein vergnüglicher Zeitvertreib, fremde Sprachen zu lernen und so geziert zu sprechen wie die hohen Herrschaften. Erst viel später merkt Biddy, dass Lady Carinna durchaus berechnend handelt und ihre besonderen Hintergedanken bei all den Aktionen hat. Je näher die kleine Reisegesellschaft ihrem Ziel in der Toskana kommt, umso offensichtlicher werden Lady Carinnas Beweggründe. Worauf hat sich die gute Biddy da nur eingelassen? Obwohl „nur“ eine Dienerin, ist das Küchenmädchen Biddy stark und mutig und hält mit ihrer Meinung nicht hinter den Berg. Sie trägt das Herz auf der Zunge, was ihr nicht immer gut bekommt. Es ist interessant, zu verfolgen, wie sich während der langen Reise nach Italien, Biddys Verhältnis zu ihrer Herrin immer mehr wandelt, und es dauert eine ganze Weile, bis man erfährt, was Lady Carinna mit den diversen Änderungen bezweckt. Biddy schildert alles aus ihrer Sicht und nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Da wird ihre Herrin auch schon mal scharf kritisiert, und doch steht sie Loyal zu ihr, wenn es darauf ankommt. Einige der Kapitel sind auch aus dem Blickwinkel des schwarzen Dieners Mr. Loveday beschrieben, der eigentlich Keraf heißt und in seiner Heimat Batavia gefangen genommen und nach England verschleppt wurde. In ihm findet Biddy einen guten Freund und Vertrauten. Sehr schön finde ich die Gestaltung des Buches, angefangen von dem Einband, der einem uralten, abgenutzten Buch nachempfunden ist, bis hin zu den einzelnen Kapiteln, die jeweils von einem Rezept aus Biddys Schatzbuch eröffnet werden. Das Konzept des Romans ist erfrischend anders. Er ist üppig und zugleich leicht geschrieben, wie ein exquisites Mehr-Gänge-Menü. Die stark bildhafte Sprache und eine blumige Ausdrucksweise machen das Lesen zu einem wahren Genuss und Vergnügen. Mit „Das Schatzbuch der Köchin“ ist der Autorin ein hervorragendes, vielschichtiges und sehr unterhaltsames Romandebüt gelungen, dem man auf jeder Seite die gute und gründliche Recherche anmerkt.

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  • Das Leben einer Köchin

    Das Schatzbuch der Köchin
    Leseloft

    Leseloft

    12. January 2014 um 14:19

     Biddy Leigh ist eine junge Köchin. Sie liebt ihre Arbeit und träumt davon, mit ihrem Verlobten ein eigenes, kleines Gewerbe zu eröffnen, in welchen sie sich dann als Köchin verwirklichen kann. Alles läuft wunderbar, Biddy plant ihre Hochzeit, bis ihr Herr, Sir Geoffrey, die junge Lady Carinna heiratet. Diese flieht vor ihrem Gatten nach Mawton Hall, wo Biddy arbeitet. Doch nur kurze Zeit hält es Lady Carinna dort aus. Sie lässt verkünden, dass sie eine Reise nach Italien machen will und einige Bedienstete auf diese mitnimmt. Unter diesen befindet sich nicht nur Biddy, sondern auf der Leibdiener von Lady Carinna, Loveday, mit welchen sich Biddy auf anhieb versteht. Nur widerwillig fährt die junge Köchin mit auf dieser Reise, ihren Verlobten muss sich schließlich zurücklassen. Doch es hat einen Grund, das ausgerechnet sie mitfahren soll. Ihre Herrin hütet ein süßes Geheimnis, dessen Biddy bald auf die schliche kommen soll. Spielerisch wird ihr auf der langen Reise von England nach Italien gutes Benehmen, die französische sowie italienische Sprache von ihrer Herrin beigebracht. Biddy denkt sich nichts dabei, doch ihre Herrin verfolgt ein einziges Ziel damit. Biddy soll sich als Lady Carinna ausgeben, den diese ist schwanger und will ihr Kind heimlich zur Welt bringen. Den von Skr Geoffrey ist diese Kind nicht. Und genau diese Rolle ist es, die Biddy schließlich in eine Zwickmühle nach der anderen bringt. Sie ist hin- und hergerissen. Biddy verliebt sich in Italien, in einen Koch, der denkt, sie sei eine Lady aus gutem Hause. Allerdings muss Biddy weiterhin die Rolle der Lady Carinna spielen, während um sie herum alles zu Bruch geht. Das einzige, woran sie sich festhalten kann, ist das “Schatzbuch der Köchin”, ein Buch mit alten Rezepten ihrer verstorbenen Herrin, welches sie sorgsam mit neuen Rezepten von ihrer Reise führt. “Das Schatzbuch der Köchin” ist ein sehr schöner und, wie ich finde, auch sehr authentischer historischer Roman von Martine Bailey. Die Zweiklassengesellschaft wird sehr gut dargestellt. Doch diese Kluft wird auch geschlossen, da sich Lady Carinna ja sehr freundlich Biddy Leigh gegenüber zeigt, auch wenn es zu ihrem eigenen Nutzen ist. Ebenso werden die Intrigen und die Suche nach Macht und Geld, die in der damaligen, wie auch in der heutigen Zeit, eine große Rolle spielten wunderbar und nicht übertrieben beschrieben. Biddy habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie kommt sympathisch und selbstbewusst rüber, sie weiß was sie will. Dennoch vergisst sie nie die Menschlichkeit und bringt allen Menschen, egal ob Diener oder Herr, gegenüber Verständnis auf. An manchen Stellen wirkt sie ein bisschen naiv, aber auch das macht sie nur noch sympathischer. Sie ist einfach ein herzensguter Mensch. Gerade auch am Ende finde ich es toll, wie sie einem Menschen hilft, da ich aber nicht zu viel verraten möchte, sage ich nicht wem. Alles in allem hat mir “Das Schatzbuch der Köchin” sehr gut gefallen. Es fehlt weder an Gefühl, noch an Spannung in diesem Buch. Der Beginn ist etwas schleppend, man fragt sich, wieso manche Dinge, gerade die Herkunft von Loveday so genau beschrieben wird, doch alles klärt sich auf. Die Wendung gegen Ende, hätte ich so nicht erwartet und geben dem ganzen Buch eine besondere Note. Ich kann es also wirklich nur empfehlen.

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  • Eine mitreißende Geschichte

    Das Schatzbuch der Köchin
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    06. December 2013 um 11:41

    Ein ungewöhnlich geschriebener Roman mit einem sehr interessanten Aufbau erwartet den Leser. Ein Buch, das nicht nur Fans historischer Romane begeistern wird. Nicht die großen geschichtlichen Ereignisse stehen hier im Vordergrund, sondern die liebevollen Kleinigkeiten und die menschlichen Emotionen. Die junge Hilfsköchin Biddy Leigh folgt im Jahre 1772 ihrer neuen jungen Herrin Lady Carinna nur widerwillig auf eine Reise von England nach Italien. Mit dabei sind weitere Bedienstete auch der persönliche, dunkelhäutige Diener Loveday, der ursprünglich aus der Südsee stammt und davon träumt, als freier Mann in seine Heimat zurückzukehren. Mit ihm versteht sich Biddy auf Anhieb. Beide lesen heimlich die Korrespondenz ihrer Herrschaften und kommen so nach und nach einigen Geheimnissen auf die Spur, unter anderem, dass Lady Carinna schwanger ist und ihr Kind heimlich zur Welt bringen will. Doch das Kind stammt nicht von ihrem greisen Gemahl, von dem sie sich bereits kurz nach der Heirat trennte! Während der Reise wird Biddy spielerisch von ihrer Herrin mit den Gewohnheiten der feinen Gesellschaften und fremden Sprachen vertraut gemacht. Damit verfolgt Lady Carinna einen ganz bestimmten Zweck, denn für eine kurze Zeit, soll Biddy nun in ihre Rolle schlüpfen. Damit gerät die junge Köchin von einer Zwickmühle in die andere. Allerdings findet sie in Italien auch eine neue Liebe, und zwar ausgerechnet einen Koch. Aber leider muss sie ihre Rolle noch eine kleine Weile weiterspielen, während sich rings um sie neue Intrigen entspinnen, die mit dem Tod ihrer Herrin bei deren Niederkunft noch kein Ende haben. Und so ganz nebenbei sammelt Biddy auf ihrer Reise für sich und ihre alte Freundin die neuen Rezepte, die sie in das uralte Schatzbuch der Köchin neu einträgt. Dieses befand sich einmal im Besitz ihrer früheren, verstorbenen Herrin und dieses Buch hält sie in Ehren. Die Autorin beschreibt sehr detailliert und authentisch das Verhältnis zwischen der Diener- und Herrschaftsklasse, die alltägliche Mühsal im Haushalt ebenso wie alte Traditionen und Aberglauben. Aufgelockert wird die Geschichte durch die Einblendung der Korrespondenz, welche die Diener lesen. Auch die kluge Protagonistin Biddy schließt der Leser sofort ins Herz. Eine weitere originelle Idee im Buch: Zu Beginn jedes neuen Kapitels findet man eines der Rezepte aus der damaligen Zeit. Herrlich entspannende Lektüre. Fünf von fünf Punkten.

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