Martine Leavitt

 3,9 Sterne bei 30 Bewertungen

Lebenslauf von Martine Leavitt

Martine Leavitt wurde 1953 in Taber, Kanada geboren. Ihre Jugendbücher wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. war sie im Finale des „National Book Award“. Sie hat sieben Kinder und lebt mit ihrem Ehemann in Alberta, Kanada.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Martine Leavitt

Cover des Buches Keturah, Gefährtin des Todes (ISBN: 9783423624893)

Keturah, Gefährtin des Todes

 (26)
Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches My Book of Life by Angel (ISBN: 9783522201896)

My Book of Life by Angel

 (23)
Erschienen am 19.03.2014
Cover des Buches Mein Leben als Superheld (ISBN: 9783423623490)

Mein Leben als Superheld

 (1)
Erschienen am 23.04.2008
Cover des Buches Keturah and Lord Death (ISBN: 9781590789490)

Keturah and Lord Death

 (0)
Erschienen am 01.10.2012

Neue Rezensionen zu Martine Leavitt

Cover des Buches Keturah, Gefährtin des Todes (ISBN: 9783446234758)ariadnes avatar

Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

Märchenhafte Geschichte
ariadnevor 3 Jahren

Keturah hab ich jetzt auch schon gefühlte 5 Jahre auf dem SuB und war so froh es in meiner Bibliothek entdeckt zu haben, dass ich endlich mal selbst rausfinden konnte, ob denn nun an den vielen positiven Rezis etwas dran ist. 

Nja, irgendwie hab ich dann doch etwas anderes erwartet, aber das waren auch meine hochgeschraubten Erwartungen. Das Buch liest sich sehr schön, erinnert an alte Märchen und Erzählungen, aber so richtig mein Ding ist es nicht.
Die ganze Liebesgeschichte blieb meiner Meinung nach etwas unterentwickelt, die Person des Gevatters Tod hätte ich gern näher kennengelernt, er blieb einfach zu schemenhaft für mich.
Da es relativ kurz ist, hab ich nicht wirklich viel Zeit dafür investiert.

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Cover des Buches Keturah, Gefährtin des Todes (ISBN: 9783423624893)Aniyas avatar

Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Martine Leavitt

Einer meiner Lieblinge im Bücherregal
Aniyavor 6 Jahren

Jedes Jahr, wenn es langsam Herbst wird und der Regen wieder öfter gegen die Fensterscheibe prasselt, koche ich mir eine große Kanne Tee, kuschle mich auf mein Sofa und lese die Geschichte von Keturah & Lord Death.

Ist quasi schon ein Ritual geworden.

Empfohlen wurde mir das Buch vor einigen Jahren von einer ausgesprochen netten Buchhändlerin, der ich bis heute sehr dankbar für diesen Tipp bin. Ist ja doch eher ein "Underdog".

Keturah ist eine dieser Hauptfiguren, die man irgendwie sofort mag. Sie hat ein gutes Herz, möchte allen helfen und immer das Richtige tun, vergisst jedoch sich selbst dabei nicht.

Genau das ist auch der Grund, warum sie noch nicht sterben kann/möchte: Sie muss vorher noch ihre wahre Liebe finden, denn das hat sie sich immer gewünscht.

Und so beginnt das Märchen in einer kalten Nacht im Wald, als der Tod kommt, um Keturah zu holen. Sie erzählt ihm eine Geschichte, jedoch ohne Ende, und sichert sich so einen Tag Gnadenfrist. Gevatter Tod hat allerdings, von ihrem Mut und ihrer Schönheit beeindruckt, beschlossen sie zur Frau zu nehmen. Keturah lehnt ab und schwört, dass sie es schafft ihren Seelenverwandten zu finden (und nebenbei das Dorf vor der drohenden Pest zu retten).

Es folgt ein ereignisreicher Tag im Dorf. Wir lernen Keturahs liebevolle Großmutter, ihre (wirklich tollen) Freundinnen Beatrice und Greta, den Lord und seinen Sohn, sowie andere Dorfbewohner kennen und Keturah macht sich sogar ein wenig Zauberei zu nutze, um den einen wahren Mann zu erkennen.

Natürlich ist die Zeit zu kurz und schon steht sie wieder vor Gevatter Tod, der sie mitnehmen will.

Doch auch diesmal verrät sie das Ende des Märchens nicht und er schenkt ihr noch einen weiteren Tag...

Die Geschichte um Keturah ist einfach schön geschrieben und alle Figuren sind so liebevoll gezeichnet, dass es einem das Herz wärmt. Ich konnte das Dorf mit den kleinen Häusern und Gärten vor meinem geistigen Auge sehen und die Pasteten, die Keturah backt, habe ich beinahe schon riechen können.

Das Ende ist sehr passend und es bleiben wirklich keine Fragen offen. Man erfährt, was aus jeder wichtigen Figur wurde und bleibt dann mit einem Lächeln und einem kleinen Kloß im Hals zurück.

 

 

 

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Cover des Buches My Book of Life by Angel (ISBN: 9783522201896)Tialdas avatar

Rezension zu "My Book of Life by Angel" von Martine Leavitt

Fesselt und geht unter die Haut
Tialdavor 7 Jahren

Rezension:

Auf den ersten Blick hat mich von Martine Leavitts “My Book of Life by Angel” natürlich das Cover angesprochen. Trotz Hardcover wirkt es auf den ersten Blick wie ein sehr persönliches, mit Klebestreifen zusammengehaltenes Tagebuch aus – und genau so liest es sich auch.

Ich wusste nicht, dass die Geschichte in freier Versform geschrieben ist, und fühlte mich so nach dem Aufschlagen der ersten Seite etwas irritiert, vor allem weil ich mit Gedichten nichts anfangen kann. Doch als ich dann anfing zu lesen, zog mich Angels aus der Egoperspektive erzählte Geschichte sofort tief in ihren Bann.

Man wird direkt mitten ins Angels Leben katapultiert und erfährt gleich auf den ersten Seiten, dass ihre beste Freundin Serena verschwunden ist, und dass Angel von einem Mann namens Call, mit dem sie auch eine Beziehung führt, auf den Babystrich geschickt wird. Nach und nach offenbart sich, dass sich Angel und Serena auch von dort kannten, was vermutlich mit der Verschwundenen passiert ist und wie Angel eigentlich da landete, wo sie jetzt ist.

Durch die Versform wird aus dem Schreibstil natürlich etwas ganz besonderes. Es ist, als würde man direkt in Angels Kopf sitzen, denn die Verse lesen sich so, als würden alle Gedankenfetzen und Erinnerungen der 16-Jährigen an einem vorbeirauschen – ‘Kopfkino’ in seiner ursprünglichsten Form.

Am meisten berührte mich Angels Glaube an Engel, der ihr dabei hilft, ihre Freier zu ertragen, und ihr Kontakt zu der augenscheinlich knallharten Prostituierten Widow, die ihren richtigen Namen vergessen hat. Außerdem ist das Ende eines, mit dem ich so nicht gerechnet hatte – ein Lichtstrahl am Ende des Tunnels.

Fazit:

Ein Tagebuch in Versform, das vom Leben auf dem Babystrich erzählt – fesselt und geht unter die Haut.

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