Martine Leavitt Keturah, Gefährtin des Todes

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Inhaltsangabe zu „Keturah, Gefährtin des Todes“ von Martine Leavitt

Die junge Keturah hat sich im Wald verirrt. Sie ist dem Tode nahe – und der steht mit einem Mal leibhaftig vor ihr: dunkel, schön und dazu bereit, über Keturahs Schicksal zu verhandeln. Gelingt es Keturah innerhalb eines Tages, die große Liebe zu finden, darf sie leben. Keturah macht sich auf die Suche nach dieser Liebe. Aber wird sie es schaffen, den einen, den Richtigen zu finden und dem Tod zu entkommen?

Sehr tolles Buch..!

— MiorinCaolean

Wow, wunderschönes spannendes Buch, bis zur letzten Seite. Könnte ich auch bestimmt mehrmals lesen.

— Alantya

Wunderschönes Märchen und zarte Liebesgeschichte mit sympathischen Figuren - perfekt um sich mit einem Tee einzukuscheln!

— JokersLaugh

Das Buch ist Märchen und Liebesgeschichte zugleich. Leichte Kost mit einer Prise Magie für kalte, winterliche Tage.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Keturah, Gefährtin des Todes

    JokersLaugh

    16. August 2015 um 11:52

    Jedes Jahr, wenn es langsam Herbst wird und der Regen wieder öfter gegen die Fensterscheibe prasselt, koche ich mir eine große Kanne Tee, kuschle mich auf mein Sofa und lese die Geschichte von Keturah & Lord Death. Ist quasi schon ein Ritual geworden. Empfohlen wurde mir das Buch vor einigen Jahren von einer ausgesprochen netten Buchhändlerin, der ich bis heute sehr dankbar für diesen Tipp bin. Ist ja doch eher ein "Underdog". Keturah ist eine dieser Hauptfiguren, die man irgendwie sofort mag. Sie hat ein gutes Herz, möchte allen helfen und immer das Richtige tun, vergisst jedoch sich selbst dabei nicht. Genau das ist auch der Grund, warum sie noch nicht sterben kann/möchte: Sie muss vorher noch ihre wahre Liebe finden, denn das hat sie sich immer gewünscht. Und so beginnt das Märchen in einer kalten Nacht im Wald, als der Tod kommt, um Keturah zu holen. Sie erzählt ihm eine Geschichte, jedoch ohne Ende, und sichert sich so einen Tag Gnadenfrist. Gevatter Tod hat allerdings, von ihrem Mut und ihrer Schönheit beeindruckt, beschlossen sie zur Frau zu nehmen. Keturah lehnt ab und schwört, dass sie es schafft ihren Seelenverwandten zu finden (und nebenbei das Dorf vor der drohenden Pest zu retten). Es folgt ein ereignisreicher Tag im Dorf. Wir lernen Keturahs liebevolle Großmutter, ihre (wirklich tollen) Freundinnen Beatrice und Greta, den Lord und seinen Sohn, sowie andere Dorfbewohner kennen und Keturah macht sich sogar ein wenig Zauberei zu nutze, um den einen wahren Mann zu erkennen. Natürlich ist die Zeit zu kurz und schon steht sie wieder vor Gevatter Tod, der sie mitnehmen will. Doch auch diesmal verrät sie das Ende des Märchens nicht und er schenkt ihr noch einen weiteren Tag... Die Geschichte um Keturah ist einfach schön geschrieben und alle Figuren sind so liebevoll gezeichnet, dass es einem das Herz wärmt. Ich konnte das Dorf mit den kleinen Häusern und Gärten vor meinem geistigen Auge sehen und die Pasteten, die Keturah backt, habe ich beinahe schon riechen können. Das Ende ist sehr passend und es bleiben wirklich keine Fragen offen. Man erfährt, was aus jeder wichtigen Figur wurde und bleibt dann mit einem Lächeln und einem kleinen Kloß im Hals zurück.

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  • Das Herz entscheidet

    Keturah, Gefährtin des Todes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. December 2013 um 22:23

    Martine Leavitt behandelt in ihrem Buch KETURAH – GEFÄHRTIN DES TODES die Themen Liebe und Tod auf märchenhafte Weise: die junge Keturah verirrt sich im Wald und glaubt, das Ende sei gekommen. Doch sie schafft es, den Tod zu überzeugen, ihr eine Frist zu gewähren, indem sie ihm eine Liebesgeschichte erzählt. Am nächsten Tag, so sagt sie, würde sie ihm das Ende der Geschichte erzählen, bis dahin solle er sie gehen lassen. Entzückt von der Liebesgeschichte schlägt der Tod ihr einen Kompromiss vor: wenn sie innerhalb dieses geschenkten Tages die große Liebe findet, darf Keturah leben. Keturah macht sich auf die Suche nach ihrer großen Liebe, doch es ist alles andere als einfach! Wer ist der richtige? Sie schaut sich jeden Mann genau an, gibt sich Mühe, das Herz des jungen Lord Temsland zu erobern, in der Hoffnung, die Liebe zwischen ihnen möge sich entfachen. Als er ihr eine Liebeserklärung macht, ist sie gerettet. Doch warum freut Kethura sich nicht? Das Buch ist Märchen und Liebesgeschichte zugleich. Leichte Kost mit einer Prise Magie für kalte, winterliche Tage. Und am Ende steht die Gewissheit, dass Liebe nicht erzwungen werden kann, wenn das Herz bereits entschieden hat, für wen es schlägt. Alexa

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    Traumfeder

    10. April 2012 um 19:06

    Keturah ist sechzehn Jahre alt, als sie dem Tod begegnet. Da sie eine gute Geschichtenerzählerin ist, beginnt sie damit eine dem Tod zu erzählen. Sie träumt von der wahren Liebe und macht eben diese zu ihrem Thema. Um sich einen weiteren Tag zu erbitten, will sie ihm das Ende am nächsten Tag erzählen. Er geht den Handel ein, bietet aber auch einen eigenen an. Sollte sie es schaffen an diesem einen Tag ihre große Liebe finden, lässt er sie weiter leben. Auch wenn sie jetzt diesen Tag gewonnen hat, weiß Keturah, dass man dem Tod niemals entkommen kann. Ihre Freudinnen, Beatrice und Greta, wollen sie unterstützen, auch wenn sie dadurch die Männer verlieren könnten, die sie lieben. Doch ist es überhaupt möglich die wahre Liebe innerhalb eines Tages zu finden, oder passiert so etwas nur in Märchen? Als ich zum ersten Mal die Beschreibung des Buches gelesen habe, war mein Interesse sofort geweckt. Ein Mädchen, das einen Handel mit dem Tod schließt um die Chance auf wahre Liebe zu erhalten. Ich kenne bisher kein Buch, in dem der Tod so personalisiert wurde, wie hier. Ihm wurde ein Charakter und Gefühle gegeben, was eine äußerst faszinierende Seite von ihm aufzeigt. In Keturahs Augen ist der Tod ein wunderschöner junger Mann. Da er der Herr der Toten ist, ist er zwar überall, doch eigentlich ist er immer allein. Einsam durchstreift er die Jahrtausende, hat Anteil an allen Leben, doch ein eigenes bleibt ihm verwehrt. Ist er tatsächlich dazu bestimmt für immer allein zu sein? Darf der Tod sich überhaupt verlieben? Die wahrscheinlich größte Frage hierbei ist doch, ob ein übermenschliches Wesen wie der Tod überhaupt Gefühle haben darf? Keturah muss feststellen, dass der Tod wirklich so etwas Gefühle besitzen muss. Erst seine Neugier über ihre Geschichte, macht den Handel zwischen ihnen möglich. Je öfter sie sich begegnen, desto mehr wird ihr klar, dass der Tod sich in sie verliebt hat. In ihr hofft er die Gefährtin gefunden zu haben, die ihn durch die Ewigkeit geleiten wird. Keturah beweist sehr viel Mut dem Tod immer wieder die Stirn zu bieten, doch noch mehr, in dem sie sich den Dorfbewohnern stellt. Tide-by-Rood ist ein kleines Dörfchen, dessen Bewohner äußerst abergläubisch sind. Eine andere Zeit eben und damit auch ein anderer Glaube als wir ihn heute kennen. Da Keturah sich mit dem Tod eingelassen hat, wird sie als Ausgestoßene behandelt, man fürchtet sie. Einzig der Sohn des Lords hört ihr zu und akzeptiert sie. Könnte er möglicherweise ihre wahre Liebe sein? Die Begegnungen zwischen Keturah und dem Tod machen den Reiz dieses Geschichte aus. Ähnlich wie Scheherazade in 1001 Nacht, hängt auch Keturahs Leben an ihrer Fähigkeit Geschichten zu erzählen. Doch Keturah kämpft nicht allein um ihr eigenes Leben, sie setzt sich für alle Dorfbewohner ein. Es ist bewundernswert, wie die Autorin es geschafft hat, dem Tod Leben einzuhauchen und ihm eine Persönlichkeit zu geben. Der Tod wurde zu jemandem, der sich nicht scheut hart zu sein, aber gleichzeitig auch nett und liebenswert sein kann. Als Gegenstück zu ihm wurde in Keturah eine Heldin geschaffen, die den Mut besitzt dem Tod immer wieder ins Auge zu blicken ohne wirklich mutig zu sein. Obwohl er immer da ist, gibt sie ihren Willen zu Leben nicht auf. Im Buch gibt es diese eine Stelle, an der der Tod mit Keturah spricht. Thema des Gesprächs ist der Glaube der Bewohner, dass er weit weg, doch er versichert, dass er immer da ist. Die besagte Stelle trifft vollkommen zu, denn niemand von uns will glauben, dass der Tod uns so nahe ist. Würden wir die ganze Zeit daran denken, könnte sicherlich niemand mehr ein Leben vorweisen, die Angst wäre zu groß um überhaupt etwas zu machen. "Sie glauben, mein Reich ist weit weg. Würden sie nachts ruhig schlafen, wenn sie wüssten, wie nahe ich bin? Würden sie so munter am Feuer singen, wenn sie wüssten, dass ich in ihren kalten Betten auf sie warte? Würden sie sich so sehr ihrer Ernte freuen, wenn sie wüssten, dass ich in ihrem Rübenkeller ruhe?" Der Tod. (S.145) Fazit Eine mutige Heldin, die für ihre Vorstellung von wahrer Liebe kämpft und deshalb sogar dem Tod die Stirn bietet. Ein junger Mann, der alles tut um das Herz des Mädchens zu gewinnen und schließlich der Tod persönlich, der eine Gefährtin sucht. Eine Geschichte, die viel Wahrheit in sich trägt, diese aber mit dem Mantel der Fantasie umschließt. Ein Buch, das es sicherlich zu lesen lohnt.

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    Wolfspeaker

    11. November 2011 um 12:58

    Das Cover des Buches zeigt eine weiß gekleidete, ziemlich blasse Frau und eine verhüllte Gestalt in einer Umarmung. Der Hintergrund ist in einem dunklen Waldgrün gehalten. Ein Cover, das ziemlich gut auf eine der Szenen im Buch passt und damit definitiv die Ausnahme ist (im positiven Sinne). Die Geschichte, von der das Buch handelt, erzählt die Hauptperson – Keturah – selbst. „Eine Geschichte von Zauberei und Liebe, von Tod und Tapferkeit, und eine, die das Herz wärmt“. – Besser kann ich die Geschichte auch nicht zusammenfassen. Die 16-jährige Keturah ist eine Geschichtenerzählerin. Als sie am nahe gelegen Waldrand den Hirsch aus ihren Geschichten sieht, folgt sie ihm – und verirrt sich im Wald. Dort trifft sie auf den Tod, der plant, sie mit sich zu nehmen. Keturah schlägt ihm jedoch einen Handel vor und darf vorerst in ihr Dorf zurückkehren. Findet sie innerhalb eines Tages die Liebe ihres Lebens, darf sie am Leben bleiben, ansonsten muss sie mit dem Tod ziehen … Keturah, die Hauptperson der Geschichte, ist nicht nur eine gute Geschichtenerzählerin, sondern ist auch etwas Besonderes. Keturah kann seit ihrer Kindheit den Tod sehen. Den Tod, den auch die normalen Sterblichen spüren: Wenn sie Hunger leiden oder der kalte Wind ihnen durch die Knochen pfeift. Mit Keturahs Geschichte zeigt Martine Leavitt, dass an dem Tod nichts Schlechtes ist. Gerade er macht das Leben lebenswert. Tod und Leben gehören eben einfach zusammen. Keturahs Umgang mit dem Tod ist vielleicht respektlos, aber sicher nicht schlechter als der, den die Menschen in ihrem Dorf (oder auch wir selbst) mit ihm pflegen. Keturah versucht, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, lässt sich auf einen Handel mit ihm ein – aber nicht nur für sich, sondern auch für die Menschen, die sie liebt. Ob sie dabei die Liebe ihres Lebens finden wird werde ich nicht verraten, aber ihre Suche danach ist deutlich mehr als nur lesenswert. Das Ende der Geschichte kam (zumindest für mich) unerwartet. Aber es passt zu der Geschichte, es ist ein gutes Ende, genau wie das Buch ein gutes Buch ist – sogar besser. Eine Geschichte zum Nachdenken, „eine Geschichte von Zauberei und Liebe, von Tod und Tapferkeit, und eine die das Herz wärmt“ – und damit eine Geschichte, die perfekt in die jetzige Jahreszeit passt. Ein Buch, mit dem man es sich mit einer warmen Decke auf dem Sofa gemütlich machen kann – um es dann an einem Stück durchzulesen.

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. November 2011 um 12:24

    Inhalt: Die 16-jährige Keturah lebt mit ihrer Großmutter in einem kleinen Dorf, um das sich - mit Ausnahme seiner Bewohner - niemand Gedanken macht. Sie ist eine beliebte Geschichtenerzählerin und mit ihrem einfachen Leben zufrieden. Doch eines Tages wird sie von einem geheimnisvollen Hirsch in den Wald gelockt und verirrt sich dort. Nach drei Tagen weiß sie, dass sie sterben wird und wartet auf den Tod. Als dieser ihr entgegentritt, schafft sie es ihn zu überzeugen, sie noch einen Tag am Leben zu lassen. Wenn sie innerhalb dieses Tages ihre große Liebe findet, darf sie weiterleben. Keturah macht sich auf die Suche, doch wie soll sie die große Liebe an nur einem Tag finden? Auch ihre zweite Mission, bei der es um die Rettung des ganzen Dorfes geht, droht zu scheitern. Verzweifelt handelt Keturah erneut mit dem Tod und kommt ihm dabei immer näher... Aufmachung: Das Cover stellt eine Szene aus dem Buch dar, weshalb es auf jeden Fall zum Inhalt passt. Auch die recht düsteren Farben geben die Atmosphäre der Geschichte gut wieder. Ich mus gestehen, dass mir erst auf den zweiten Blick aufgefallen ist, dass es sich bei diesem Bild nicht um ein Foto handelt. Davon war ich positiv überrascht, da es so stimmiger ist. Es wäre einfach nicht richtig gewesen, "echte" Menschen auf dem Cover dieser Fantasygeschichte abzubilden. Die Schrift gefällt mir weniger gut, da sie eher zu einem Kinderbuch gepasst hätte. Meinung: Das es sich bei diesem Buch nicht um eine typische Fantasygeschichte handelt, wird bereits auf den ersten Seiten klar. Keturah erzählt ihre eigene Geschichte, was wirklich gut passt, da sie schließlich Geschichtenerzählerin ist. Dies merkt man auch am Erzählstil, der sehr an Märchen und alte Erzählungen erinnert. Man hat wirklich das Gefühl, dass diese Geschichte schon lange an Lagerfeuern erzählt wurde, bevor sie jemand aufgeschrieben hat. Vieles, beispielsweise das Dorf Tide-by-Rood, wirkt so, als wäre es nicht bloß der Fantasie einer Autorin entsprungen, sondern als hätte es tatsächlich existiert. Dadurch scheint die Geschichte irgendwie authentisch. Die Atmosphäre ist ruhig und märchenhaft, aber auch geheimnisvoll und düster, da sich das Buch mit der Thematik Tod auseinandersetzt. Das fand ich wirklich sehr interessant, besonders da der Tod hier in Gestalt eines Mannes kommt, der Gevatter Tod genannt wird. Dieser ist eine sehr düstere Erscheinung, aber doch nicht ganz die Art Mann, für den man ihn anfangs hält. Mit Keturahs Charakter hatte ich so meine Probleme. Man hält sie zu Beginn für ein kluges Mädchen, da sie den Tod sehr geschickt überredet, sie noch am Leben zu lassen. Danach verhält sie sich jedoch etwas naiv und dumm, weil sie unbedingt ihre große Liebe finden möchte, sich dabei aber nicht groß um ihre Gefühle schert. Sie ist bereit, einfach irgendjemanden zu heiraten, der von dem Liebeszauber, den sie von der Dorfhexe Sor Lily bekommt, als der "Richtige" erkannt wird. Dann ist sie plötzlich entschlossen, jemanden zu heiraten, den sie nicht liebt und der auch nicht vom Liebeszauber erkannt wurde... Man kann aber eine Entwicklung sehen, da sie nach der Begegnung mit dem Tod mutiger und selbstbewusster werden muss, um ihre Ziele rechtzeitig zu erreichen. Eine sympathische Eigenschaft von ihr ist außerdem, dass sie nicht nur an sich selbst denkt, sondern auch ihre Freundinnen und das ganze Dorf glücklich sehen will, bevor sie stirbt. Es gibt sehr interessante Nebencharaktere wie zum Beispiel die Hexe Sor Lily oder Keturahs Freundinnen, die wirklich sehr sympathisch sind. Jeder scheint seine eigene liebenswerte Macke zu haben. Leider muss ich auch negatives über die Charaktere sagen, da man wirklich mehr aus ihnen hätte machen können. Man erfährt einfach zu wenig von ihnen, über ihr Aussehen und ihre Vergangenheit wird nur selten etwas gesagt. So lernt man sie nur oberflächlich kennen und kann sich deshalb nicht gut in sie hineinversetzten. Dadurch fiebert man auch nicht richtig mit ihnen mit. Für mich ist gerade das sehr wichtig bei einem guten Buch. Auch die eigentliche Liebesgeschichte kommt mir zu kurz. Ich habe die Romantik und die Gefühle vermisst, die ich hier eigentlich erwartet hatte. Das Ende wiederum hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Happy End, aber ein ungewöhnliches. Ich habe es zwar von Anfang an so kommen sehen, doch wird man gegen Ende nochmal gekonnt in die Irre geführt, sodass man sich bis zum Schluss fragt, wie es wohl ausgehen wird. Fazit: Es wäre eine so tolle Geschichte gewesen, wenn die Autorin ein bisschen mehr Spannung und Romantik eingebaut hätte! Trotzdem ist es ein schönes, ruhiges, stellenweise auch trauriges Buch und ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Deshalb gebe ich ihm 3,5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    SitataTirulala

    24. June 2011 um 21:55

    Inhalt: Als die 16-jährige Keturah Reeve nach tagelangem Umherirren im Wald auf den Tod trifft, gelingt ihr durch das ihr gegebene Talent zum Geschichtenerzählen das, was anderen Sterblichen verwehrt bleibt: Sie erhält einen Aufschub, um die große Liebe ihres Lebens zu finden. Fest entschlossen, ihre Chance zu nutzen, kehrt Keturah in ihr kleines Dörfchen Tide-by-Rood zurück - doch wie soll sie innerhalb eines Tages ihre wahre Liebe finden? ---------- Meine Meinung: Ganz nett. Den Großteil des Buches über war das der Eindruck, der mich beim Lesen begleitet hat. Keturahs Geschichte beginnt am Lagerfeuer, wo sie ihren Zuhörern verspricht, die wahrste Geschichte zu erzählen, die sie je erzählt hat. Wenn man dieses Setting als Rahmenhandlung im Hinterkopf behält, dann erscheint einem der Schreibstil sehr passend, der sonst weniger ansprechend auf mich gewirkt hat. Viele Entscheidungen, die Keturah trifft, sind mir doch sehr fragwürdig erschienen für jemanden, der eine letzte Chance hat, dem Tod von der Schippe zu springen, was zeitweise sogar dafür gesorgt hat, dass sie mir als Protagonistin ein bisschen unsympathisch geworden ist. Eigentlich war ich fest entschlossen, nicht mehr als drei Sterne für dieses Buch zu vergeben. Was ihm letztlich doch noch den vierten eingebracht hat, ist das Ende: Ich habe während des ganzen Handlungsstrangs geglaubt, er wäre linear und ich wüsste, wohin er läuft. An dieser Stelle ist es Martine Leavitt allerdings gelungen, mich in die Irre zu führen und ein in meinen Augen sehr schönes Ende zu gestalten. Das letzte Drittel des Buches wusste deutlich mehr zu gefallen als die ersten beiden zusammen. ---------- Fazit: Knappe vier Sterne für ein Buch voller Märchen, Romantik, Magie und Freundschaft, an dem ich vielleicht etwas mehr Freude gehabt hätte, wenn ich es vor ein paar Jahren in Händen gehalten hätte.

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    Tim38

    29. April 2011 um 20:19

    Keturah, ein 16 Jahre junges Mädchen, ist Geschichtenerzählerin und fest eingebunden in die Gemeinschaft eines kleinen Dorfes, das weit ab in einer vernachlässigten ärmlichen Region eines Königreichs liegt. Eines Tages verirrt Keturah sich bei der Verfolgung eines majestätischen Hirsches im Wald. Halb umgekommen vor Hunger und Durst trifft sie im Wald schließlich auf den Tod. Eigentlich ist ihr Schicksal nun besiegelt, aber Keturah verhandelt geschickt und der Tod erlaubt ihr die Rückkehr zu den Lebenden bzw. in ihr Dorf, wenn sie es schafft, die große Liebe zu finden, von der sie ihm in ihrer Geschichte erzählt hat. Auf ihrer Suche reift in Keturah die Erkenntnis heran, dass ihre bisherigen Maßstäbe nicht mehr gültig sind. Über diese Erfahrung hinaus ist ihr wichtiger als ihr eigenes Anliegen die Liebe und Fürsorge für andere, ihre Großmutter, ihre Freundinnen, die Dorfgemeinschaft. Manchmal scheint es, als wollte sie ihr eigentliches Ziel gar nicht wirklich verfolgen, obwohl es vordergründig anders erscheint. Am Ende erkennt sie, dass ihr Traum von einem Leben in der dörflichen Gemeinschaft nicht für sie bestimmt ist und sie fällt eine folgenschwere Entscheidung. Ich hatte eigentlich aufgrund des Titels und der Aufmachung des Buches etwas ganz anderes erwartet als dieses ruhige, poetische Märchen, das trotz seiner schlichten Erzählweise auch für Erwachsene manches zum Nachdenken bietet und noch geraume Zeit in einem nachklingt. Ein Buch, dass verzaubert und berührt. Sehr schön und empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    VanessaC

    15. March 2011 um 12:28

    Tod einer Kreatur Das Buch war echt nicht schlecht habe es regelrecht verschlungen und kann es nur weiter empfehlen. Die 16-jährige Keturah trifft im Wald auf Gevatter Tod und um vor ihm fliehen zu können erzählt sie ihm einfach den Anfang ihrer Geschichte. Von der Suche nach der großen Liebe die sie leider noch nicht gefunden hat. Tja und da Gevatter Tod das Ende der Geschichte kennen möchte gewährt er ihr einen Tag Aufschub bevor er sie sich hollen kommt. Sie muß sich also sputten um ihre große Liebe zu finden damit er sie sogar ganz verschont. Also macht sich Keturah in ihrem kleinem mittelalterlichen Dorf auf die Suche nach ihrer großen Liebe, allerdings mit Hilfe ihrer beiden Freundinnen naja und mit der hilfe der Dorfhexe. Aber kann sie wirklich dem Tod von der Schippe springen können? Lest es selbst ich verrate es euch nicht. *g*

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    Dubhe

    03. March 2011 um 19:17

    Als Keturah geboren wurde starb ihre Mutter, kurz darauf ihr Vater. In der Obhut ihrer Großeltern wuchs sie auf, doch schon einige Zeit nach dem Tod ihres Vaters stirbt auch ihr Großvater. Nun sind Jahre vergangen und Keturah ist 16. Der Landlord jagt seit geraumer Zeit einen Hirschen, doch dieser entwischt ihm immer. Keturah selbst ist eine gute Geschichtenerzählerin und hat schon viele Märchen über den Hirsch erzählt. Eines Nachmittags arbeitet Keturah gerade im Garten als sie den Hirsch am Waldrand erspäht. Faziniert folgt sie ihm und verirrt sich. Nach 3 Tagen kommt Gevatter Tod zu ihr. Sie will sterben. Er erzählt ihr von der Pest die bald ihre geliebte Heimat heimsuchen will und Keturah erzählt ihm eine Geschichte um Aufschub zu gewähren. Gevatter Tod gewährt ihn ihr und am nächsten Abend muss sie ihm dafür die Geschichte erzählen. Noch eine Gunst gewährt er ihr, indem er sagt, wenn sie bis morgen Abend ihre große Liebe heiratet, darf sie weiterleben. Am Waldrand setzt der Tod sie ab und John, der Sohn des Landlords, findet sie. Gerede kommt im Dorf über Keturah auf. Ihre besten Freundinnen, Beatrice und Greta, zieht sie ins Vertrauen und gemeinsam halten sie Ausschau für Katurahs große Liebe. Schafft Keturah es ihre große Liebe zu finden? Schafft sie es das Dorf und dessen Bewohner vor der Pest zu schützen? . Lange (seit Dezember) halte ich nun Ausschau nach einem Buch, welches so ist wie "Ash" und nun habe ich es endlich gefunden! Die Autorin erzählt in märchenhaften Stil und verzaubert so alle Leser und Leserinnen. Das gute an dem Buch ist, dass es eigentlich nur eine Fantasyfigur darin gibt, Gevatter Tod. Der Titel mag einem am Anfang vielleicht komisch vorkommen, im Buch wird es zwar plausiebler, doch noch immer nicht verständlich. Erst das Ende ergibt diesen Titel sinn. Ebenso verhält es sich mit dem Cover. Es zeigt Keturah und Gevatter Tod. Erst in der Mitte des Buches kommt ebenso eine Stelle vor. Aber dahinter steckt noch mehr. An den Personen ist nichts auszusetzen. Weder an der Hauptperson, Keturah, noch an einer Nebenperson wie zum Beispiel der Schneider. Alles passt an ihnen. Keturah ist nicht einmal ein einziges Mal dumm, was in manschen Büchern vorkommt. Ich kann es jedem FAn von Märchen und "Ash" weiterempfehlen. Auch an welche, die die normalen Fantasybücher mit Vampiren satt haben.

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    kleinfriedelchen

    04. January 2011 um 11:19

    Es war einmal ein junges Mädchen namens Keturah, dass am Waldesrand den verwunschenen Hirsch erblickte, über den sie am Lagerfeuer schon so viele Geschichten erzählt hatte. Fasziniert folge sie ihm in den Wald, immer weiter, bis sie sich schließlich in seinen Tiefen verirrt hatte. Nach tagelangem Umherirren, ohne Wasser oder Nahrung, gab sie langsam die Hoffnung auf Rettung auf und wartete auf Gevatter Tod. Doch der war so angetan von dem schönen Mädchen, dass er ihr eine Gnadenfrist gewährte: Würde es ihr gelingen, ihre wahre Liebe an nur einem Tag zu finden, dann würde er sie am Leben lassen. Schaffte sie dies nicht, würde sie stattdessen seine Braut werden und ihn in sein tristes Dasein begleiten. So wandte sich Keturah an die Hexe des Dorfes, um einen Zauber zu erlangen, der sie ihre wahre Lieber erkennen ließe. Doch die Zeit rannte ihr davon... Klingt wie ein Märchen? Das ist kein Zufall. Denn auch wenn nicht die Gebrüder Grimm oder Hans Christian Andersen die Autoren sind, ist die Geschichte um Keturah doch klar märchenhaft. In kurzen, einfachen Sätzen erzählt uns Keturah ihre Geschichte. Schauplatz ist ein altertümliches Bauerndorf, welches von der Pest bedroht wird. Darin lebt Keturah bei ihrer Großmutter, denn ihre Mutter ist schon bei ihrer Geburt gestorben. Außer der Großmutter stehen ihr noch ihre zwei treuen Freundinnen zur Seite und unterstützen sie tatkräftig bei ihrer Suche. Der passende Kandidat scheint schnell gefunden, doch um den jungen Ben Marshall heiraten zu können, der in Keturah verliebt ist, muss sie zur besten Köchin des Dorfes gewählt werden. Vom Stil her ist das Buch eher für junge Mädchen gedacht, ist es doch die Geschichte eines Mädchens auf der Suche nach seiner großen Liebe. Gerade deshalb war ich aber anfangs verwirrt darüber, dass Keturah so emotionslos vorgeht. Wahllos und fast schon unbeteiligt sucht sie mithilfe des Zaubers der Hexe nach dem richtigen Mann und es ist ihr egal, wer es wird. Wenn man aber bedenkt, dass Keturah der Tod quasi im Nacken sitzt, kann man ihr Handeln vielleicht besser verstehen. An großen Gefühlen oder Romantik hat es mir also lange Zeit gefehlt. Es gibt aber Bücher, die begeistern mich die ganze Zeit über eher mäßig, bis plötzlich auf den letzten Seiten ein so schöner oder überraschender Schluss kommt, dass ich meine Meinung doch noch ändere. Und so ging es mir bei Keturah. Denn am Ende kamen endlich die tiefen Emotionen, die mir das ganze Buch über gefehlt haben und machen alles wieder wett. Wie bei einem Märchen üblich, darf man natürlich auch ein Happy End erwarten, auch wenn dieses anders ausfällt, als man denken mag. Dieses Buch gehört zwar nicht unbedingt zu denen, die einen vor Spannung an den Seiten kleben lassen. Trotzdem ist es eine schöne, liebevoll durchdachte Geschichte der ruhigen Art. Und wer seine Erwartungen an herzzereißende Romantik und Gefühle etwas zurückschraubt, wird hier ein wundervolles Märchen vorfinden, in dem ein Mädchen versucht, den Tod zu besiegen.

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  • Rezension zu "Keturah, Gefährtin des Todes" von Birgitt Kollmann

    Keturah, Gefährtin des Todes

    Brownie

    10. September 2010 um 15:17

    Es ist ein durchaus interessantes und spannendes Buch.
    Ich hab mir jedoch ein bisschen mehr Romantik erhöfft, was der Inhalt der Geschichte jedoch wieder wet macht.
    Mit den wenigen Seiten, liest man es leider zu schnell durch aber das ist ja kein Grund nicht zuzugreifen :D
    Es lohnt sich auf jeden Fall
    MfG

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