Martine Leavitt My Book of Life by Angel

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Inhaltsangabe zu „My Book of Life by Angel“ von Martine Leavitt

Vorne auf mein Buch schrieb ich
"Mein Buch des Lebens von Angel",
was übrigens mein echter Name ist,
Und meine wahre, eigene Geschichte,
vielleicht einst von einem anderen
Engel zu verlesen.

Angel, 16 Jahre alt, trifft auf Cal - diese Begegnung
verändert ihr normales Leben. Bevor sie es richtig
merkt, macht Cal sie drogenabhängig und schickt
sie auf den Babystrich. Angel beginnt, ihr Leben
zu hassen. Sie schafft es aber erst, auszubrechen,
als Cal ein noch jüngeres Mädchen mitbringt.
Angel nimmt den Leser mit auf die Reise in ihr
Innerstes. Man wird Zeuge von Angels Gedankenfetzen,
Überlegungen, inneren Monologen und
Gesprächen.

"Wie soll ich dieses besondere Buch beschreiben?
Es ging unter die Haut. Ein wunderbares Buch
trotz traurigem und zugleich hoffnungsmachendem
Inhalt. Die feinsinnige und einfühlsame
Sprache hat mich ebenfalls fasziniert." A.S.

Sehr schwieriges Thema auf eine ganz andere Art und Weise erzählt. (Würde ihm eigentlich lieber keine Bewertung geben)

— andreas-wortliebe

Die Story ließt sich leicht und verständlich. Leider konnte mich das Buch dennoch nicht überzeugen.

— PinkFlyingElephant

Dieses Buch handelt auch ein bisschen um das echte Leben, bzw. so wie es in dem Buch beschrieben wird, kann es auch so passieren. 5 Sterne!

— silberlesen

Ein schockierender und berührender Roman in Versform!

— Melodycookie

Ein ungewöhnlicher Schreibstil, aber dennoch wirklich schön!

— sommersonnne

Ein Tagebuch in Versform, das vom Leben auf dem Babystrich erzählt – fesselt und geht unter die Haut.

— Tialda

Emotional & intensiv. Eine Geschichte, die tief berührt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eines der heftigsten, grausamsten und brutalsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich fühle mich fertig und kann an nichts anderes denken...

— splitterherz

Unglaublich schön! MUST-READ!!

— jasimaus123

Faszinierendes, besonderes Buch! Must Read!

— BuecherFeenkiste

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  • Fesselt und geht unter die Haut

    My Book of Life by Angel

    Tialda

    Rezension: Auf den ersten Blick hat mich von Martine Leavitts “My Book of Life by Angel” natürlich das Cover angesprochen. Trotz Hardcover wirkt es auf den ersten Blick wie ein sehr persönliches, mit Klebestreifen zusammengehaltenes Tagebuch aus – und genau so liest es sich auch. Ich wusste nicht, dass die Geschichte in freier Versform geschrieben ist, und fühlte mich so nach dem Aufschlagen der ersten Seite etwas irritiert, vor allem weil ich mit Gedichten nichts anfangen kann. Doch als ich dann anfing zu lesen, zog mich Angels aus der Egoperspektive erzählte Geschichte sofort tief in ihren Bann. Man wird direkt mitten ins Angels Leben katapultiert und erfährt gleich auf den ersten Seiten, dass ihre beste Freundin Serena verschwunden ist, und dass Angel von einem Mann namens Call, mit dem sie auch eine Beziehung führt, auf den Babystrich geschickt wird. Nach und nach offenbart sich, dass sich Angel und Serena auch von dort kannten, was vermutlich mit der Verschwundenen passiert ist und wie Angel eigentlich da landete, wo sie jetzt ist. Durch die Versform wird aus dem Schreibstil natürlich etwas ganz besonderes. Es ist, als würde man direkt in Angels Kopf sitzen, denn die Verse lesen sich so, als würden alle Gedankenfetzen und Erinnerungen der 16-Jährigen an einem vorbeirauschen – ‘Kopfkino’ in seiner ursprünglichsten Form. Am meisten berührte mich Angels Glaube an Engel, der ihr dabei hilft, ihre Freier zu ertragen, und ihr Kontakt zu der augenscheinlich knallharten Prostituierten Widow, die ihren richtigen Namen vergessen hat. Außerdem ist das Ende eines, mit dem ich so nicht gerechnet hatte – ein Lichtstrahl am Ende des Tunnels. Fazit: Ein Tagebuch in Versform, das vom Leben auf dem Babystrich erzählt – fesselt und geht unter die Haut.

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    • 2
  • Grausam, anders, schonungslos.

    My Book of Life by Angel

    splitterherz

    16. June 2014 um 12:56

    "Auf einem Zahnarztstuhl, wenn du so auf dem Kopf stehst und dich an nichts anderem festklammern kannst, möchtest du daran glauben, dass es noch nicht alles ist, was du bekommen wirst - wenn so viele Leute versuchen, den Engel aus dir rauszurprügeln, dann gibst du ums Verrecken nicht auf." ["My Book of Life by Angel" // Martine Leavitt // S. 145] Erster Satz: Als Serena auf einmal weg war, suchte ich überall, wo sie sich sonst herumtrieb und sie war nirgendwo, nirgendwo, wie so viele von den anderen Mädchen. Inhalt: Als Angel auf Call trifft verändert sich ihr ganzes Leben. Bevor sie es wirklich merkt, macht Call sie drogenabhängig und schickt sie auf den Babystrich, um für ihn anschaffen zu gehen - schließlich weiß er, wo ihr kleiner Bruder Jeremy ist und wenn sie nicht gehorcht, könnte ihm etwas zustoßen. Als Call schließlich auch die kleine Melli aufgabelt, hält Angel es nicht mehr aus. Sie muss etwas tun, damit Melli nicht dasselbe Schicksal durchleiden muss, wie sie selbst. Mit einem riskanten Plan versucht Angel sich und Melli aus Calls Fängen zu befreien... Meine Meinung: Dieses Buch ist eines der grausamsten, die ich je gelesen habe. Wenn nicht vielleicht sogar DAS Grausamste. Und das liegt nicht daran, dass das Buch schlecht ist, sondern vielmehr daran, dass die Thematik zu den grausamsten Dingen auf dieser Welt zählt, so grausam, dass ich während des Lesens oft den Gedanken hatte, nicht in so einer Welt leben zu wollen - ja, so grausam, dass sich in mir alles zusammengezogen hat. Worum es geht? Um Drogen, Prostitution, den Babystrich. Bevor ihr jetzt wegklickt, weil allein das schon grausam klingt, kann ich sagen, dass dieses Buch sehr besonders ist und zwar nicht nur, weil es ein Tabuthema anspricht, sondern auch, weil es ganz eigenwillig und tiefgründig ist. Weil es seine eigene Sprache hat und die Dinge gleichzeitig verschweigt und beim Namen nennt. Dieses Buch erzählt eine traurige, grausame und unglaubliche Geschichte, eine Geschichte, die den Leser am Menschen zweifeln lässt, aber gleichzeitig erzählt sie diese Geschichte so, dass vieles lediglich im Leserkopf stattfindet, denn die Umschreibungen sind teils verschwommen, teils mit einem einzigen Wort schon zu viel. Ein Widerspruch? Vielleicht. Auf jeden Fall hat mich dieses Buch wachgerüttelt und zum Nachdenken gebracht... ...weil es in all seiner Grausamkeit irgendwie auch etwas schönes hatte. Nichts, das man direkt sehen konnte - ganz im Gegenteil. Wer in dieser Geschichte etwas schönes finden möchte, muss aufmerksam lesen, sich in Protagonistin Angels Gedankenwelt einfühlen (was im Grunde unmöglich ist, wenn man nicht dasselbe erlebt hat, wie sie) und ihre Worte über sich herabrieseln lassen. Auch wenn sich die ersten zwanzig Seiten merkwürdig lesen, denn das Buch ist in einer Art Gedichtform geschrieben, und der Stil schon ziemlich gewöhnungsbedürftig ist, sollte man versuchen, sich darauf einzulassen. Es steckt sehr viel Tiefe in den Worten, die mich zeitweise sehr berühren konnten und mich noch immer nicht ganz losgelassen hat. So primitiv und platt die Worte auf den ersten Blick vielleicht wirken könnten, so wenig sind sie es, denn es steckt so viel Hoffnung, Licht und Dunkel, Trauer und Gewalt in ihnen, dass ich teilweise mit jedem einzelnen von ihnen kämpfen musste, um das Buch heil zu überstehen. "Wenn du ein Gedicht schreibst, darfst du als kleines Mädchen Gott sein, in dir drin ist ein winziges Universum, ein Puppenstuben-Universum, mit Planeten in Erbsengröße und Sonnen, groß wie Murmeln - all das in dir drin..." [S. 146] Man kann nicht viel über dieses Buch sagen. Ich finde sogar, man sollte alles selbst herausfinden, sich selbst hineinfühlen, ohne es vorher in irgendeiner Rezension gelesen zu haben. Es hat keinen geschickt angelegten Plot, es erzählt einfach aus einem Milieu, aus dem Leben, wie es auch laufen kann und das reicht aus - mehr braucht es nicht, um mitzufühlen. Protagonistin Angel ist sicherlich keine einfache Protagonistin - wie könnte sie auch, ist doch das ganze Buch nicht einfach -, aber sie ist gerade dadurch schon symapthisch, da man mit ihr mitfühlt. Man baut etwas zu ihr auf, ohne wirklich zu wissen, was das ist und man möchte am liebsten all das Grausame, was ihr geschieht, vonihr abwenden. Man wird auf Figuren treffen, die man verabscheungswürdig halten wird, man wird Figuren treffen, die mehr sind, als das, was sie tun und auf Figuren, die man am liebsten umbringen würde. Der Umgang mit der ganzen Thematik ist ohnehin sehr hart und schonungslos, wenn auch auf einer ganz besonderen Ebene, die versucht Licht in eine grausame Welt zu bringen. Das mag jetzt alles sehr verworren und schwierig klingen, vielleicht nicht nach einem Buch, das man unbedingt lesen möchte, aber ich kann nur sagen, dass man es versuchen sollte. "My Book of Life by Angel" ist definitiv keine leichte Kost - ganz im Gegenteil sogar. Dieses Buch ist schrecklich, es wird euch den Atem nehmen, Hass spüren lassen und einen so großen Unglauben, dass man das Buch am liebsten an die Wand klatschen würde. Aber es fordert auch den Kopf, indem es nicht alles ausspricht, aber doch gerade so viel, dass man sich das Schlimme vorstellen kann und gleichzeitig regt es zum Nachdenken an. Außerdem basiert die Geschichte auf der Realität, wenn auch die Figuren fiktiv sind und gerade die letzten Seiten mit der Anmerkung des Autoren hat mich doch ziemlich sprachlos und aufgewühlt zurückgelassen. "My Book of Life by Angel" ist ein Buch, dass mich wohl nie wieder loslassen wird und das anders ist, aber gerade deswegen so viel geben kann. Fazit: Wenn es ein Buch auf dieser Welt gibt, dass mich an der Menschheit hat zweifeln lassen, dann ist es dieses hier. "My Book of Life by Angel" ist schonungslos, hart, grausam, aber gleichzeitig auch sprachgewaltig, anders und besonders. Es ist kein Unterhaltungsroman - ganz im Gegenteil. Es ist sicherlich kein Genuss dieses Buch zu lesen, denn die wenigen Dinge, die wirklich ausgesprochen werden, sind schlimm genug, wenn man bedenkt, dass die Phantasie noch einiges dazudenken wird, was noch tausend Mal schlimmer ist. Die Geschichte ist in einer Art Versform geschrieben und erzählt aus der Perspektive der sechzehnjährigen Angel das Leben, wie es auch laufen kann. Ein Leben mit Drogenmissbrauch, Babystrich, Gewalt und vielleicht sogar ohne Engel. "My Book of Life by Angel" hat mich aufgewühlt und ruhelos zurückgelassen und obwohl es kein Buch ist, dass man lesen möchte, so ist es doch auf jeden Fall eines, das man lesen sollte.

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  • Eine wundervolle, traurige Geschichte

    My Book of Life by Angel

    jasimaus123

    16. May 2014 um 20:26

    Seit die 16-jährige Angel sich in Call verliebt hat und von zu Hauße rausgeschmissen wurde ist das junge Mädchen drogensüchtig und wird von Call, einem Zuhälter auf den Babystrich geschickt. Benebelt von den Drogen bringt sie jeden Tag das Geld nach Hause das sie verdient hat und hofft auf ein besseres Leben, immer wieder schweifen dabei ihre Gedanken an eine Freundin von ihr, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat, ab. Früher hat Angel noch gelacht als Serena gesagt hat das sie an Engel glaubt doch jetzt als Angel am Ende ist und bemerkt das sie von Call und den Drogen nicht mehr los kommt wünscht sie sich einen Engel. Plötzlich steht ein kleines Mädchen in ihrem Wohnzimmer. Melli. Call hat sie mitgenommen und will auch die 11-jährige Melli als Einnahmequelle nutzen. Melli erinnert Angel an ihren gleichaltigen Bruder und setzt sich ein neues Ziel: Sie muss Melli retten.  Zuerst war ich überrascht als ich anfing das Buch zu lesen. Anfangs dachte ich die Form des Buches würde sich verändern, doch schließlich war doch das ganze Buch in der Form eines Gedichtes geschrieben. Es reimte sich nicht, aber war durchaus teilweise sehr poetisch. Manchmal fiel es mir etwas schwer ein Gespräch zu verfolgen, doch man muss nur reinfinden und kommt dann mit dem Schreibstil sehr zurecht. Ich hab noch kein Buch in dieser Form gelesen weshalb es mich nur noch mehr angesprochen hat. Mit den rund 240 Seiten war ich in knapp einer Stunde durch.  Obwohl das Buch ziemlich wenig an Worten beeinhaltet, gibt es dafür viel mehr Emotionen. Man wurde quasi damit überschwemmt und es ist unmöglich auf Distanz zu bleiben. Man kommt der Protagonistin Angel sehr nahe und schließt sie schnell ins Herz, versteht ihre Gedanken und will ihr einfach nur helfen. Genauso schnell fand auch die kleine Melli einen Weg in mein Herz, das wundervolle kleine Mädchen das vom Schicksal in die falsche Richtung gedrückt wurde. Die Handlung ist in diesem Buch sehr wichtig! 'My Book of Life' enthält so viele wichtige Botschaften, die man als Leser mit hinaus ins Leben nehmen kann und so viele rührende Momente. Immer wieder schummelte sich einen Tränen meine Wangen hinunter weil mich dieses Buch so mitgerissen hat.  Drogen und Prostitution sind ein sehr schweres Thema, was meiner Meinung nach auch schwer in Bücher zu verpacken ist. Hier wurde das aber grandios gemeistert, man verfolgt Angels Monologe über den Willen mit den Drogen aufzuhören und gleichzeitig sieht man auch ihre Frustration wenn sie ihrem Drang nachgibt. Auf die Prostituation wurde sehr genau eingegangen, allerdings wurde es nicht detailhaft beschrieben wie sie ihre Arbeit tat sondern viel eher wie es ihr dabei ging. Sehr interessant fand ich auch die Gespräche die sie mit einer Frau namens Widow die sich ebenfalls prostituierte.  FAZIT: Ich finde es wirklich schade das so ein gutes Buch so unbekannt ist. Es enthält eine wichtige Nachricht, ein ernstzunehmendes Thema und eine Geschichte die mich zu tiefst berührt hat. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Es ist fantastisch! 

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