Das Buch Kinder von fern erzählt in vier Einzelschicksalen die Flucht der Kinder in die Niederlanden.
Jedes der Kinder hat einen anderen Hintergrund und doch finden sie alle zusammen.
Da weiß man doch, wie glücklich man sich schätzen kann, dass man keinen Krieg erleben muss, sondern in Frieden und Sicherheit aufwachsen kann.
Da es aus Kindersicht erzählt wird spricht es auch die jungen LeserInnen an und sie fühlen sich mit den Kindern verbunden.
Die passenden Zeichnungen runden das Gesamtbild ab und machen die ganze Geschichte noch viel lebendiger.
Es eignet sich auch perfekt zum Vorlesen. Ein großartiges Buch.
Fazit: Dieses Buch ist wirklich ein Muss in jedem Kinderzimmer und sollte auch im Unterricht besprochen werden, da können alle Kinder davon profitieren. Auch mich hat dieses Buch sehr bewegt und sehr zum Nachdenken gebracht. Es bietet sehr viel Redebedarf und Diskussionsstoff. Wirklich mehr als gelungen.
Martine Letterie
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Martine Letterie
Kinder von fern
Kinder mit Stern
Neue Rezensionen zu Martine Letterie
Das Cover ist wirklich hübsch gestaltet und fällt sofort ins Auge. Es wirkt freundlich und modern, genau so, dass man als Kind sofort Lust bekommt, hineinzublättern.
Schon nach den ersten Seiten merkt man, wie gut das Buch aufgebaut ist. Die Geschichten greifen fließend ineinander, jede hat ihren eigenen Ton, und doch ergibt alles ein harmonisches Ganzes. Dadurch bleibt man von Anfang bis Ende gespannt dabei.
Besonders beeindruckend sind die modernen Schilderungen, die die Lebensrealitäten von Kindern auf der Flucht einfühlsam und verständlich darstellen. Trotz der ernsten Thematik bleiben die Geschichten jederzeit kindgerecht und gut nachvollziehbar. Sie eröffnen jungen Leser:innen neue Perspektiven, ohne sie zu überfordern.
Kinder von fern ist damit ein rundum gelungenes Kinderbuch: klug aufgebaut, einfühlsam erzählt, visuell ansprechend und in seiner Botschaft unglaublich wertvoll. Eine absolute Empfehlung.
'Kinder von fern' ist das neue Kinderbuch der niederländischen Autorin Martine Letterie, mit den Illustrationen von Elena Cavion.
Im Mittelpunkt stehen vier Flüchtlingskinder, zum einen Fatima und Samuel aus Syrien sowie Azad und Tamar aus Afghanistan. In kindgerechter Sprache werden die einzelnen Geschichten aus den Perspektiven der jeweiligen Kinder erzählt. Die Erzählungen wirken realistisch, sind sehr berührend, zugleich nicht ohne und leicht zu verdauen. Die jungen Leser bekommen einen tiefen Einblick in die Fluchthintergründe und die Herkunftsländer und kommen so in Berührung mit Gewalt, Verfolgung und Krieg, welche die einzelnen Kinder zur Flucht gezwungen haben. Man kann sich gut hereinfühlen, fühlt sich aber auch etwas bedrückt, wenngleich es ein sehr aktuelles Thema ist. Schade finde ich persönlich, dass nur zwei Länder/ Regionen vorgestellt werden, da wir auch immernoch die ukrainische Situation sehr präsent haben und zugleich viele Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent kommen.
Die Illustrationen sind sehr weich in Pastell gezeichnet und wirklich bei diesem schwierigen Thema etwas sanftmütig.
Ich bewundere Letterie, dass sie sich einen solchen Thema annimmt und Kindern die Situation und Hintergründe geflüchteter Kinder, näher bringen möchte und somit um Verständnis wirbt. Es bewirkt Empathie und evtl auch Hilfsbereitschaft und Unterstützung.
Toll finde ich, dass die Kinder der Geschichte schließlich in einer Willkommensklasse aufeinander treffen und hier ihre einzelnen Geschichten erzählen und gemeinsam Hoffnung für die Zukunft schöpfen. Dieser Abschluss macht es für mich zu einer runden Sache.
In Begleitung finde ich dieses Buch wichtig und empfehlenswert.
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