Martyn Bedford CRASH - Ins falsche Leben

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Inhaltsangabe zu „CRASH - Ins falsche Leben“ von Martyn Bedford

Als Alex Gray aufwacht, weiß er nicht, wo er ist. Was ist letzte Nacht passiert? Ein Blick in den Spiegel gibt die schockierende Antwort: Das Gesicht, das ihm entgegenblickt, hat Alex noch nie gesehen ... Statt eines schmächtigen, rothaarigen Jungen mit Sommersprossen blickt ihm ein braun gebrannter, muskulöser Typ entgegen. Alex steckt im falschen Körper - und in einem komplett falschen Leben. Philips Leben. Mit dessen Familie, dessen Freunden, dessen Schule. Alex will nur eins: raus aus diesem Albtraum, zurück in seinen Körper.

Dieses Buch regt wirklich zum Nachdenken an. Hatte auf der letzten Seite tatsächlich Gänsehaut. :-) Tolles Ende.

— Stinsome
Stinsome

mal ganz andere Seelentransfergeschichte, die durch eine tolle Charakterstudie besticht und sich abseits des Mainstreams bewegt

— harakiri
harakiri

Ohne das Buch zu kennen, erinnert der Inhalt an den Film "Memento" und an das Buch "Ich.darf.micht.schlafen". Von Bedford war ich eigentlich Besseres gewohnt.

— Holden
Holden

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  • Gibt es Seelen?

    CRASH - Ins falsche Leben
    AffeL

    AffeL

    Als Alex, 14, aufwacht, befindet er sich in einem fremden Körper und an einem anderen Ort. Dafür gibt es nur eine Erklärung: Seine Seele ist „umgezogen“. Doch er kann sich nicht erinnern, was an dem Abend, vor einem halben Jahr, als er so spät von seinem Freund nach Hause kam, passierte. Er versucht sich in dem neuen Körper (von Philip, ebenfalls 14) einzuleben, der ein Kricketspieler und Mädchenschwarm ist. Er erfährt, dass er einen Autounfall hatte und er Fahrer Fahrerflucht begangen hat. Er lag also sechs Monate im Koma bevor seine Seele seinen eigenen Körper verlassen hat. Nun versucht er verzweifelt in seinen eigenen Körper zurück zu kommen... ...schafft er es und gibt es überhaupt Seelen? Eine spannende Geschichte in der spannende Fragen und physische Probleme den Leser zum Grübeln bringen. TOP vom Schreibstil.

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    • 3
    joleta

    joleta

    03. April 2014 um 18:40
  • das ist mal etwas anderes

    CRASH - Ins falsche Leben
    Gimagemelli

    Gimagemelli

    28. October 2013 um 15:49

    Es war sehr spannend aber auch verwirrend, nur schon alleine die Vorstellung, sehr gruselig.
    Gut gemacht und ich finde auch gut umgesetzt aus der Sicht eines Teenagers.
    Aber
    Mich hätte auch interessiert was Phillip bzw. ob Phillip auch etwas dazu zu sagen hat, wie und ob er es bewusst erlebt hat. Wo er war ...
    Hat mir gefallen.

  • Crash - Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    Chaosbibliothek

    Chaosbibliothek

    06. May 2013 um 17:58

    Klapptext Fremdes Bett. Fremdes Haus. Fremde Leute. Als Alex Gray aufwacht, weiß er nicht, wo er ist. Was ist letzte Nacht passiert? Ein Blick in den Spiegel gibt die schockierende Antwort: Das Gesicht, das ihm entgegenblickt, hat Alex noch nie gesehen... Meinung Alex wacht in einem anderem Körper auf und weiß, verständlicher Weise, zunächst nicht wie er damit umgehen soll. Nur eins ist ihm klar, wenn er jemandem erzählt, was mit ihm passiert ist, würde ihm kein Glauben geschenkt werden, sondern es würde an seinem Geisteszustand gezweifelt werden. Er ist überfordert mit der Situation und wird mit seiner neuen Familie und deren Alltag schneller konfrontiert, als ihm lieb ist. Er ist in allen Augen jemand anderes. Er ist Philip. Alex ist gerade mal 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Sein einstiges Ich war der zurückgezogene, Schach und Klarinette spielende Strebertyp. Nun ist er in einem neuen Körper gefangen, der nicht mehr durch Asthmaanfälle eingeschränkt und an sich sehr sportlich ist. Als Phillip muss er sich den Problemen des Alltags und seinen eigenen Stellen. Er wirkt für sein Alter sehr erwachsen und wird, dadurch dass er in einem neuen Körper ist, selbstbewusster als sein altes Ich. Das Buch beginnt mit an der Stelle an der Alex in einem ihm fremden Zimmer aufwacht. Der Leser besitzt genauso wenige Informationen wie Alex selbst und muss abwarten bis dieser seine Fragen beantwortet bekommt. Man hängt quasi an den Worten des Autors und will im Grunde genommen nur eine plausible Antwort für die schon sehr merkwürdige Situation haben. Dem zu Folge muss man allerdings manche Situationen aussitzen bei denen auch Alex/Philip nicht weiter kommt. Zunächst konnte ich den Jugendroman nicht in das Thriller-Genre einordnen, weil ich das Genre im Zusammenhang mit einem Krimi oder als Art einer Horror-Inszenierung betrachtet habe. Daher habe ich mich mal etwas schlau gemacht. Charaktertypisch für einen Thriller ist das Erzeugen einer kontinuierlichen Spannung, also eines „thrills“. Dieser kann durch verschiedene Stilmittel abgeschwächt oder verstärkt werden. Auch typisch für diese Art des Genres ist die Benutzung von Cliffhangern, Spannungsbögen oder Red Herrings (Täuschungsmanövern). Martyn Bedford erschafft mit den Voraussetzungen, die ein Jugendbuch erfüllt einen solchen Thriller. Es besteht eine kontinuierliche Spannung, die durch fehlende Informationen und Neugier erzeugt wird. Außerdem besteht immer eine gewisse „Lebensgefahr“ durch einen nicht kontrollierbaren Faktor… Insgesamt hat mich die Geschichte positiv überrascht. Da ich zu Beginn etwas skeptisch dem ganzen gegenüber stand, kam ich doch ganz gut in den Geschichtsverlauf hinein. Teilweise gab es einige logische Komponenten und Schwierigkeiten, die ich sehr gut nachvollziehen konnte und auch der mystische Teil war interessant, hätte meiner Meinung jedoch mehr ausgebaut werden können. Fazit Alles in allem, war dieser Jugendthriller eine interessante, spannende Geschichte für zwischendurch und ist definitiv der Altersgruppe zu empfehlen.

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  • Crash

    CRASH - Ins falsche Leben
    Nik75

    Nik75

    11. April 2013 um 18:43

    Heute stelle ich euch den Jugendthriller „Crash – Ins falsche Leben“ von Martyn Bedford vor. Alex ein 14jähriger Junge wacht plötzlich im Körper eines anderen auf. In einer anderen Stadt und bei anderen Eltern. Er kann sich nur noch daran erinnern, dass er mit seinem Freund David am Vorabend Schach gespielt hat und anschließend den Heimweg angetreten hat. Was ist am Nachhauseweg passiert? Er kann sich an nichts erinnern. Wie wird er mit dem Leben im neuen Körper umgehen? Meine Meinung: Das Thema Seelen- bzw. Körpertausch finde ich sehr spannend. Es muss echt bizarr sein, wenn sich die Seele plötzlich in einem anderen Körper befindet und man nicht weiß wie das passieren konnte. Genau so was ist Alex passiert. Alex ist 14 Jahre alt, hat Asthma, spielt Schach und Klarinette. Jetzt ist sein Geist plötzlich im Körper von Philip einer richtigen Sportskanone. Dieser spielt Kricket, Basketball, hat einen tollen Körper und ist ein richtiger Mädchenschwarm. All das was Alex nicht ist. Darum ist es für Alex umso schwieriger mit diesem neuen Körper umzugehen, weil er nicht weiß wie er auf die Mädchen reagieren soll und mit Sport hat er auch nichts am Hut. Der Autor hat das Buch sehr flüssig und spannend geschrieben. Er hat die Ängste von Alex in dem fremden Körper sehr gut herübergebracht. Man konnte den Kampf den Alex die ganze Zeit geführt hat sehr gut nachempfinden. Die Hauptfrage war warum bin ich in diesem Körper und wie komme ich in meinen alten Körper zurück. Wie muss ich mich als Philip verhalten, wer sind meine Freunde, wie verläuft mein Leben etc. Ich fand diesen Körpertausch sehr spannend und Alex hat mir richtig leid getan, denn für ihn als Philip zu leben war nicht leicht. Dadurch, dass Alex Philip und sein Umfeld nicht kannte hat er so ziemlich jeden mit seinen Handlungen und seinen Aussagen vor den Kopf gestoßen. Ich könnte mir nicht vorstellen in einem anderen mir fremden Körper zu leben. Es muss wirklich die Hölle sein, besonders wenn man weder die Personen noch das Umfeld kennt. Ich finde Alex hat seine verfahrene Situation gut gemeistert. Mir hat der Roman sehr gut gefallen .Er war spannend, außergewöhnlich und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich bin froh dass sich diesen Roman lesen durfte, denn es war toll in Alex und Philips Welt einzutauchen und zu sehen wie Alex mit seiner Seele gekämpft hat.

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  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    katniss

    katniss

    10. January 2013 um 12:45

    Als Alex Gray aufwacht, weiß er nicht, wo er ist. Was ist letzte Nacht passiert? Ein Blick in den Spiegel gibt die schockierende Antwort: Das Gesicht, das ihm entgegenblickt, hat Alex noch nie gesehen...
    >>Bedfords knapper Stil und seine psychologische Innensicht machen >CRASH - ins falsche Leben< zu einem fesselnden Thriller. <<
    The Times

  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    Angii

    Angii

    31. July 2012 um 18:29

    Ich liebe die Geschichte, die sich in dem Buch einfach grandios entwickelt. Denn wer von uns hatte noch nie einen Albtraum, in dem man im falschen Körper aufwacht? Also ich hatte so etwas schon und ich denke das hatten schon viele von euch, aber keiner hat es bis jetzt zu Papier gebracht. Das Ganze ist auch nicht so einfach zum Aufschreiben, man merkt auch, dass der Autor seine Probleme hatte, besonders bei den Charakteren. Der Hauptcharakter ist für mich ein wenig zu blöd geraten, denn anstatt dass er immer weiter dafür kämpft, dass er nicht "Phillip" ist, gibt er auf. Ich würde bei so etwas NIE aufgeben, vielleicht kommt das auch daher, dass ich enorm stur bin. Mich hat das schon ein wenig gestört. Am Ende fand ich es die Wendungen auch ein wenig zu schnell. Ansonsten gibt es hier nichts zu meckern. Der Schreibstil des Autoren passt perfekt zu dem Buch. Anfangs ist er total verwirrend und man kommt sich richtig wie Alex vor, der gerade in einem fremden Bett aufwacht. Dieser Stil zieht sich durch das gesamte Buch und man kommt sich bei den meisten Szenen vor wie Alex, den männlichen Lesern wird das noch häufiger so gehen, denn ich - weiblich- kann mir nicht gerade gut vorstellen in einem männlichen Körper zu duschen. Die Gestaltung des Covers finde ich sehr gelungen, denn die Schrift passt einfach wie die Faust aufs Auge. Ich finde, das Ganze hat auch etwas Düsteres und ich weiß nicht, warum ich das denke, vielleicht aufgrund der Farbwahl. FAZIT Ein tolles, tolles, tolles Buch! Das man einfach gelesen haben sollte, besonders wenn man auf Jugendthriller oder normale Thriller steht. Ich bin mir nicht ganz sicher, wo ich dieses Buch einordnen würde. Ich kann mich jetzt eigentlich nur noch wiederholen, deshalb komme ich jetzt zur Punkteverteilung.

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  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    readeralex

    readeralex

    31. July 2012 um 12:43

    Habt ihr euch schon einmal vorgestellt, das Leben eines anderen zu leben? Genau das passiert Alex Gray, als er im Körper eines anderen Jungen aufwacht. Er findet sich in einem neuen Körper, neuen Haus, in einem neuen Leben wieder – im Leben von Philip Garamond (kurz Flip), nur sein eigener Verstand und Gedächtnis sind ihm geblieben. Doch er weiß nicht, was vor seinem Körperwechsel, also vor einem halben Jahr, passiert ist. So muss er neben der Frage, wie und warum er in dieses Leben eines anderen Jungens gekommen ist, auch Probleme lösen, um im Alltag nicht als anderer Mensch aufzufallen. Alex‘ neue Eltern, Schwester und Hund sind zwar nett zu ihm, doch er kann sich einfach nicht erklären, wie er einfach ein halbes Jahr verpassen konnte und wie es sein kann, dass Flip am selben Tag Geburtstag hat wie Alex. Auf der Suche nach Antworten fährt er kurz entschlossen zu seinen richtigen Eltern und nach Hause und findet heraus, dass irgendetwas Schlimmes mit seinem alten Körper passiert sein muss. Doch mehr erfährt er nicht, und so kommt er später der Lösung in einem Internet – Forum etwas näher… Gibt es noch andere, denen dasselbe wie ihm passiert ist und kann er wieder in sein altes Leben zurückkehren? So, mehr werde ich nicht verraten, weil das die ganze Spannung wegnehmen würde, wie es zu diesem Körpertausch gekommen ist. Crash ist aus mehreren Gründen ein richtiger Pageturner: Zum einen ist der Schreibstil sehr der Altersgruppe angemessen und durch die Probleme, die Alex im Alltag hat (zum Beispiel die Mädchen, die bei ihm/Flip Schlange stehen), ist die Geschichte auch sehr humorvoll geschrieben. Auf der anderen Seite wird trotzdem die Spannung aufrecht erhalten, weil nicht alle Fragen auf einmal beantwortet werden, sondern Alex der Wahrheit immer wieder ein kleines Stückchen näher kommt und man bis zum Ende nicht weiß, ob er wieder in seinen richtigen Körper zurückkehren kann. Es kommt auch etwas Fantasy bzw. Esoterik ins Spiel, was sich bei dieser Thematik aber wahrscheinlich von selbst erklärt. Auch gefallen hat mir Alex‘ Charakter, der sehr real wirkte und überhaupt nicht ausgedacht. Seine Gedanken und Gefühle konnte man gut verstehen und die Zwickmühle zwischen seinem alten und „seinem“ neuen Leben wirkten sehr überzeugend. Alle, die gerne Jugendthriller ohne Blut und Gewalt, aber dafür umso mehr mit realistischen Charakteren, lesen, liegen mit diesem Buch also absolut richtig!

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  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. July 2012 um 07:25

    Mal ein etwas anderes Thema für einen Thriller das sehr gut umgesetzt wurde. Inhalt Alex wacht auf und befindet sich in einem fremden Körper. Doch nicht nur das. Auch die Umgebung ist eine Andere genau wie die Personen um ihn herum. Das Einzige was ihm geblieben ist ist seine Seele. Alex ist verzweifelt. Doch jeglicher Versuch Kontakt zu seinen richtigen Eltern scheitert. Alex will zurück in seinen Körper, in sein Leben und begibt sich auf die Suche nach einer Lösung... Charaktere Alex der eines Morgens ganz urplötzlich im Körper und im Leben eines fremden Jungen aufwacht hat mir total leid getan. Er war mir total sympathisch und immer wenn irgendwas missglückte habe ich mit ihm mitgelitten. Alex war die einzige wirkliche große Rolle in diesem Buch. Neben Alex gab es aber noch Phillip bzw.Flip die Person in dessen Körper Alex aufwacht. Phillip hat außerdem eine nervige Schwester,drei Freundinnen und ein paar Kumpels mit denen Alex in seinem Leben nie etwas anfangen würde. Später stößt noch Rob dazu die einzige Person mit der Alex offen über sein Problem reden kann. Außerdem verliebt sich Alex in ein Mädchen, das Phillip nie auch nur mit dem Po angeschaut hätte. Schreibstil Der Schreibstil ist sehr locker,flüssig und fesselnd. Es gab zwar hier und da ein paar Durststrecken doch die nächsten spannenden Stellen ließen nicht lange auf sich warten. Auch die Umgebung sowie die Personen konnte ich mir dank der guten Beschreibungen sehr gut vorstellen. Aufgebaut ist das Buch in ganz normalen Kapiteln und gleich auf der ersten Seite erwacht Alex in dem fremden Körper. Fazit Ein guter Jugendthriller mit einem sehr interessanten und mal etwas anderem Thema. Ich musste total an den Film "Freaky Friday" denken. Auch wenn das ne Komödie ist und Mutter und Tochter ihre Körper tauschen. Trotzdem hat es mich irgendwie daran erinnert. Auf jeden Fall fand ich das Buch von der ersten Seite an spannend.Klar der Leser wird auch sofort mitgerissen, denn gleich zu Beginn wacht Alex in dem fremden Körper und dem fremden Leben auf. Der einzige Minuspunkt ist das es zwischendurch, kurzzeitig immer ein paar Durststrecken gab. Aber genauso gab es auch reichlich spannende Momente und gerade die Neugier auf das Ende des Buches ließ die Seiten dahinfliegen. Für alle Thrillerliebhaber ob jung oder alt , die es nicht blutig oder gewalttätig mögen kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    07. July 2012 um 19:25

    Zitat: Ich lebe! Ich lebe! Ich lebe! (S.130) Inhalt: Eines Morgens wacht Alex auf und alles um ihn herum hat sich verändert. Sein Bett ist ihm fremd. Sämtliche Möbel, die nicht einmal seine Möbel sind, stehen an anderen Plätzen. Auch das Zimmer, in dem er aufwacht, kennt er nicht. Alex kann sich nicht an letzte Nacht erinnern. Das einzige, was er noch weiß ist, dass er mit seinem besten Freund Davis Schach gespielt hatte und sich dann auf den Heimweg gemacht hat. Nach einem Blick in den Spiegel offenbart sich ihm die furchtbare Wahrheit. Er steckt im Körper eines anderen! Wie sich später herausstellt, gehört der Körper einem Jungen namens Philip Garamond, der von seinem Umfeld auch Flip genannt wird. Alex hinterlässt seiner Mutter an ihrer Arbeitsstelle eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Er hofft, dass sich schnell alles aufklärt. Ruhelos läuft er durch die Straßen. Allerdings wird er von Philips Geschichtslehrer - der in Alex ja Philip sieht - erwischt und mit in die Schule genommen. Nun muss Alex auch noch einen Schultag in dem fremden Körper mit für ihn fremden Personen verbingen. Natürlich kann das nicht reibungslos verlaufen... Nach der Schule hört Alex die Handymailbox ab. Erfreut stellt er fest, dass er eine Nachricht auf der Mailbox hat. Diese ist allerdings nicht wie erhofft von seiner Mutter, sondern von einer ihrer Arbeitskolleginnen. Und diese droht ihm, das nächste Mal die Polizei zu rufen, falls er sich noch so einen makabren Scherz erlauben sollte. Wo ist er hier um Himmels Willen hineingeraten? Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen seinem alten Leben als Alex und nun als Philip mehr als 200 km Entfernung liegen. Wie kann er seine Eltern überzeugen, dass er Alex in einem fremden Körper ist? Später findet Alex diese Internetseite, die von Rob betrieben wird. Kann Rob ihm wirklich helfen...? Meinung: Ich habe dieses Buch durch Zufall entdeckt und mich auch sehr auf das Lesen gefreut. Die Einführung in die Geschichte ist sehr gut gelungen und ich war anfangs aufgrund der guten Idee und der Beschreibungen begeistert. Die Verwirrung von Alex ist förmlich spürbar. Dies, gepaart mit einigen beschriebenen Situationen - z. B. wie fühlt man sich beim Duschen in/mit einem fremden Körper - haben mich doch oftmals schmunzeln lassen. Der Einstieg ist Herrn Bedford damit schonmal hervorragend gelungen. Leider ging es mir in der Folge nicht das ganze Buch über so. Nachdem der Autor eine für mich noch nachvollziehbare Erklärung für Alex Zustand beschreibt, ist die Geschichte ab diesem Zeitpunkt zusehends abgeflacht. Richtige Highlights sind mir von da an auch nicht mehr in Erinnerung geblieben. Die Geschichte wird aus der dritten Person heraus erzählt. Der Schreibstil ist, vor allem zu Beginn der Handlung, flüssig und sehr gut zu lesen. Warum dieser Knick - letztendlich auch bei den humorvollen Darstellungen, die mich am Anfang des Buches gefesselt hatten - eingetreten ist, kann ich nicht genau sagen. Auch wenn der Schreibstil weiterhin als gut bezeichnet werden kann und natürlich auch noch die eine oder andere überraschende Wendung eingetreten ist, konnte ich von der Geschichte nicht mehr gebannt und gefesselt werden. Die Protagonisten sind alle gut und ausreichend dargestellt. Allerdings sind die meisten Charaktere hier auch nur nebensächlich, da sich die Geschichte vorrangig um den Hauptprotagonisten Alex dreht. Alex, ein introvertierter Teenager, befindet sich plötzlich im Körper von Philip und muss sich von jetzt auf gleich in dessen Leben zurechfinden. Und das natürlich ohne zu wissen, was da überhaupt mit ihm passiert war. Gerade war er noch ein Teenager, der Klarinette und Schach spielt, nun ist er in Philips Körper einer der beliebtesten Schüler, und darüber hinaus noch ein ausgezeichneter Kricketspieler. Natürlich stehen die Mädchen ebenfalls Schlange... Mit der ganzen Situation ist Alex mehr als überfordert. Als er Cherry kennenlernt, fühlt er sich zu ihr hingezogen. Allerdings passt dieser Typ Mädchen nicht zu Pilips Leben. Auch wenn es sich nicht um die von mir erwartete Geschichte mit vielen unerwarteteten Wendungen und Überraschungen handelt, bekommt der Leser doch, zumindest anfangs, eine gute Portion Humor und Einblicke in die menschliche Psyche. Wer gut durchdachte Geschichten mit nicht überzogenen Spannungsbögen mag, ist hier genau richtig. Urteil: Der Autor hat mit "Crash" eine gute Idee gut umgesetzt. Mich konnte die Geschichte nicht vollends überzeugen. Ich vegebe an dieser Stelle 3/5 Büchern, da ich letzendlich jedoch mindestens von der Einführung und den Anfangssequenzen der Geschichte begeistert war.

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  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    tedua

    tedua

    25. June 2012 um 17:47

    Eigentlich ist Alex ein ganz normaler Junge, bis er eines Tages aufwacht und alles anders ist. Er wacht auf und muss feststellen, dass er im Körper des gleichaltrigen Philip steckt. Alex hat keine Ahnung, was passiert ist und warum er plötzlich ein anderer ist. Er beginnt zu recherchieren und stellt fest, dass er einen Unfall hatte und sein Körper im Koma liegt. Seine Seele hat sich daraufhin einen anderen Körper gesucht. Doch warum, und wie kann Alex wieder zurück in seinen Körper? Dieses Buch ist unglaublich spannend. Hat man erst mal mit dem Lesen angefangen, mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist unglaublich fesselnd, und dabei kommt dieser Thriller ganz ohne Gewalt und Blutvergießen aus. Das hat mir eigentlich am besten gefallen. Es ist mehr ein psychologischer Thriller, der aber sehr unter die Haut geht. Der Schreibstil ist einerseits sehr jugendlich und einfach gehalten, andererseits aber doch so anspruchsvoll, das auch erwachsene Leser ihre Freude an diesem Buch haben werden. Auch kann das Buch von Jungen und Mädchen gleichermaßen gelesen werden. Für mich ist das Buch sehr vielseitig, denn es ist nicht nur ausschließlich spannend und unterhaltsam, sondern es regt auch noch zum Nachdenken an. Gibt es wirklich eine Seele, die unter Umständen den Körper verlassen kann? Das Buch ist absolut lesenswert! Ich kann es ohne Einschränkungen weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    78sunny

    78sunny

    22. June 2012 um 20:25

    5 von 5 Sternen Inhalt: Als Alex eines Morgens die Augen aufmacht, ist er nicht mehr in seinem eigenem Zimmer, dem Haus seiner Familie und nicht einmal mehr in seinem eigenem Körper. Er steckt in Philips (Flips) Körper und niemand scheint zu bemerken, dass Philip nicht mehr Philip ist sondern Alex. Was ist geschehen? Muss Alex sich mit seinem neuen Leben als Philip abfinden oder gibt es einen Weg zurück? Wie kam das Buch zu mir Dieses Buch wurde mir vom dtv premium Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Aufmachung Die Aufmachung ist für ein Jugendbuch, dass auch Jungs ansprechen soll, sehr gut gestaltet. Schlicht aber doch wieder durch die peppige neongrüne Farbe des Schriftzuges auffallend. Leider ist der Bucheinband recht starr und selbst bei sehr vorsichtigem Lesen sind Leserillen nicht zu verhindern. Die Kapitel haben für ein Jugendbuch eine angemessene und angenehme Länge. Meinung: Wow, also damit hätte ich nicht gerechnet. Dieses Buch ist ein wahrer Pageturner. Ich habe es an einem Tag durchgelesen. Thriller sind eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre, aber Jugendthriller konnten mich schon das ein oder andere Mal begeistern. Dieses Buch würde ich persönlich nicht als Thriller bezeichnen, obwohl er schon an die Psyche geht. Für mich ist es ein Roman. Also alle die Thriller abschrecken aus Angst vor Blut und Gewalt können hier ruhig zugreifen. Spannung und psychische Anspannung findet man allerdings sehr wohl in diesem Buch. Der Schreibstil ist einem Jugendbuch angemessen, aber anspruchsvoll genug, um auch Erwachsene zu begeistern. Die Geschichte wird in der dritten Person und und in der Vergangenheit geschrieben. Der absolute Pluspunkt dieses Romans ist seine Vielfältigkeit. Zum einen ist er von Anfang bis Ende spannend und man fiebert mit Alex, dem Hauptprotagonisten unglaublich mit. Es gibt in dem Buch kaum Gewalt und es ist nicht blutig, die Spannung wird durch die Unwissenheit gehalten wie Alex in den fremden Körper gekommen ist und ob es ein Zurück gibt. Jetzt fragt man sich, kann man darüber 340 Seiten schreiben? Auch ich habe mich das des öfteren während des Buches gefragt. „Was kann denn jetzt noch bis zur Auflösung kommen?“ Tja, etliches, kann ich da nur sagen und alles kein bisschen langweilig. Neben Spannung machen aber vor allem die Emotionen und die zwischenmenschlichen Beziehungen den Charme dieses Buches aus. Alles genau in der richtigen Mischung und zeitlich abgestimmter Dosierung. Ich war sehr überrascht wie psychologisch und emotional das ganze verarbeitet wurde. Alex Empfindungen wirkten unglaublich authentisch. Die zwischenmenschlichen Beziehungen zu Alex neuer Familie und auch zu seiner alten, zu den neuen und alten Freunden und zu den Mädchen in seinem neuen Leben wurden sehr überzeugend geschildert. Man kann sich leicht mit Alex identifizieren und leidet und fiebert dadurch mit ihm mit. Sein Charakter wird sehr detailliert ausgearbeitet und man hat das Gefühl ihn in- und auswendig zu kennen. Ich konnte voll und ganz in sein Leben abtauchen. Das Buch ist also eine unglaubliche Mischung aus Spannung, Emotionen und der Schilderung zwischenmenschlicher Beziehungen. Grundidee 4,5/5 Schreibstil 5/5 Spannung 5+/5 Emotionen 5+/5 Charaktere 4,5/5 Lesergruppe: Dieses Buch ist sowohl für männliche als auch für weibliche Leser geeignet. Ob jung, ob alt ist völlig egal. Auf Grund der geringen Gewalt und dem psychischen Stress vielleicht erst ab 14. Fazit: Dieses Buch hat mich völlig überrascht. Es ist ganz und gar kein Thriller im eigentlichem Sinn, eher ein Jugendroman voller Spannung, Emotionen und zwischenmenschlicher Beziehungen. Ein Pageturner ohne Gleichen, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    franzi303

    franzi303

    17. June 2012 um 14:02

    Eines Morgens wacht Alex Gray auf und befindet sich im Körper eines anderen Jungen: Philip Garamond. Alex wundert sich, was geschehen ist, doch er hat keine Erinnerungen mehr. Langsam findet er sich in die Rolle ein: Philip war ein Junge, der mehrere Verehrerinnen hat. Er hatte zwei Freundinnen und war Rugbyspieler. Doch nicht davon trifft auf Alex zu. Der echte Alex ist anders und somit überträgt er seine Hobbys und Einstellungen auf Philip, was viele ziemlich verwundert. Alex versucht herauszufinden, wieso er in den Körper gelangt ist und erfährt, dass seine Erinnerung ein halbes Jahr übersprungen hat. Nun lebt Alex als Philip, genannt Flip (was den englischen Titel erklärt) in Großbritanien, geht auf seine Schule und lebt bei seinen Eltern, seiner Schwester Teri (die etwas gegen ihn zu haben scheint) und mit dem Hund Beagle. Alex kann die Tatsache nur schwer akzeptieren und versucht, seine richtigen Eltern, Mr. und Mrs. Gray zu erreichen. Doch diese reagieren nicht. Also fährt Alex im Alleingang von den Garamonds zu den Grays. Hier erfährt er, dass etwas mit Alex’ Körper passiert sein muss, was seine Familie schockiert und traumatisiert hat. Er will näheres erfahren, also googelt er seinen Namen und erfährt die Wahrheit. Alex wurde nach einem Abend bei seinem Freund David von einem Auto angefahren und liegt seitdem im Koma. Der Fahrer hat Fahrerflucht begangen und wurde nie gefunden. Beim googeln stellt er in einem Forum seine Situation dar und gelangt auf eine Internetseite, die ihm seine Fragen beantworten kann. Demnach ist er ein PE, ein psychisch Evakuierter. Alex’ Körper liegt im Koma, also hat sich Alex’ Seele einen Seelenverwandten gesucht, in dessen Körper er ‘gefahren’ ist. Denn Philip wurde am selben Tag im selben Jahr im selben Krankenhaus wie Alex geboren. Alex lernt außerdem einen jungen Mann namens Rob kennen, der auch ein PE ist. Früher war er Chris, jetzt ist er in Robs Körper. Mit Robs Hilfe versucht Alex einen Weg zu finden, wieder in seinen eigenen Körper zu gelangen. Doch der einzige Weg scheint der Tod zu sein. Doch das wäre Mord. Das Buch ist ein absolut genialer Thriller. Alex Gray ist in einem anderen Körper gefangen und seine Gedankengänge und Überlegungen sind wirklich interessant zu verfolgen. Die Geschichte und die Frage ‘Wie’ lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen, bis es durchgelesen wurde. Und beim Lesen stellte ich mir die Frage: ist soetwas wirklich möglich? Haben wir Menschen eine Seele, die ‘umherziehen’ kann, wenn wir dem Tode nah sind? Durch die Story beginnt man darüber nachzudenken, was wirklich in uns ist, was uns, den Menschen, ausmacht. Und natürlich möchte man wissen, ob Alex wieder in seinen Körper zurück kann oder ob er für immer in Philips Körper gefangen bleibt. Martyn Bedford erzählt die Geschichte auch aus der Perspektive des Erzählers, nicht aus einer Ich-Sicht. Auch die Charaktere sind toll. Mir hat es Beagle, der Golden Retriever der Familie Garamond, am meisten angetan, weil er einfach so süß ist. Doch auch Alex, Rob und Cherry sind mit ans Herz gewachsen, weil ihre Persönlichkeiten so normal sind. Alles in allem ist das Buch für mich ein spannender Thriller gewesen, der mich zum Nachdenken angeregt und mich mitgerissen hat in eine Welt voller Fragen über die Seele und den Körper eines Menschen. Meine Bewertung Ein spannender Thriller mit Suchtgefahr! Dafür vergebe ich fünf volle Sterne und empfehle es an alle weiter, die gerne Thriller lesen. Ihr werdet nicht enttäuscht.

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  • Rezension zu "CRASH - Ins falsche Leben" von Martyn Bedford

    CRASH - Ins falsche Leben
    loka123

    loka123

    31. May 2012 um 11:38

    „Er konnte es ja selber nicht richtig glauben. Er hoffte einfach, dass Philips Gesicht, wenn er das nächste Mal in den Spiegel schaute, verschwunden war und er wieder sein eigenen Gesicht erblicken konnte. Aber nein – „Phillip“ war jedes Mal wieder da.“ 1)Buchgestaltung: Note 2-3 Das Cover ist im Großen und Ganzen ganz OK. Der Titel des Buches – Crash- groß und fett gedruckt, lässt einen gleich nachdenken und inspiriert. Was im Hintergrund ist oder ob da überhaupt etwas ist, kann ich nicht so gut erkennen. Es ist halt schlicht und einfach, ohne ein Bild oder eine Person, aber ich finde, da hätte man noch etwas reinbringen können. Als ich mir das Cover im Internet angeschaut habe, fand ich es aber gut: die neongelben großen Buchstaben, wie gesagt, coole Idee! 2)Inhalt: Note 1 „Als Alex eines Morgens in den Spiegel sieht, muss er sich erst einmal übergeben. Statt eines schmächtigen, rothaarigen Jungen mit Sommersprossen blickt ihm ein braun gebrannter, muskulöser Typ entgegen. Alex steckt im falschen Körper – und in einem komplett falschen Leben. Flips Leben. Mit dessen Familie, dessen Freunden, dessen Schule. Alex will nur eins: raus aus diesem Albtraum, zurück in seinen Körper.“ Alex wacht auf als Philip- und muss fortan das Leben eines anderen leben. Eine super Idee – ich frage mich, wie man auf so etwas kommt. Etwas bizarr, dieser „Club“ der Leute, die das gleiche erlebt haben wie er, aber alles ist sehr real gestaltet und kommt gut rüber! Die Inhaltsangabe kommt auch sehr gut rüber und weckt Interesse. 3)Titel: Note 4 Meiner Meinung nach passt das "Crash" nicht so richtig. Es spielt auf den Unfall an, den Alex hatte, man denkt auch gleich irgendwie an den Crash zweier Autos oder so, aber die zentralere Rolle ist doch eher das „ins falsche Leben“ – das ganze Buch handelt davon, wie Alex sich als Philip schlägt und dessen Leben lebt. Ich finde, nur „Ins falsche Leben“ hätte gereicht – dann wäre es auch ein bisschen offener gewesen, wie das ganze passiert ist. 4)Schreibstil: Note 1 Martyn Bedfords Schreibstil finde ich gut. Er ist locker und leicht zu lesen, er achtet sehr aufs Detail und bringt Spannung und Dramatik, Gefühle und Neues gut rüber. Auch mit Fragen oder Feststellungen „lockert er die Atmosphäre“. 5)Geschichtliche Einteilung/Buchlänge: Note 1-(zählt doppelt) 360 Seiten: ziemlich viel, haben es aber in sich! Erst muss sich Alex an das neue Leben gewöhnen, dann tritt er mit Leuten mehr in Kontakt(Cherry, Rob), und dann die „verzweifelte Suche“ zurück in sein altes Leben. Das Ende ist echt spannend und dramatisch gestaltet, und zum Glück wird Alex wieder Alex, sonst wäre das Buch ja langweilig. 6)Charaktere: Note 1 (zählt doppelt) Da ist Alex, der mit seinem neuen Leben als Philip klar kommen muss. Eine schwere Aufgabe – ich könnte so etwas nicht, als Fremder leben. Aber er schafft es ja, bis auf kleine Details, gut rüberzukommen. Für die Leute muss er echt komisch ausgesehen haben, als er zu sich selber gereist ist, danach waren auch seine Familie und alle anderen erst sehr vorsichtig zu ihm. Aber es tut ihm gut, dass er dann den Kontakt zu Leuten herstellen kann, die das gleiche durchlebt haben wie er. Philips und Alex Eltern stellen einen guten Kontrast dar – verschiedene Lebensweisen und Vorstellungen. Auch Alex beiden einzigen guten Freunde als Philip, Cherry und Rob sind gut gewählt – ein normales, in der Schule unscheinbares Mädchen und ein Junge, der so tut, als ob er mit seinem neuen Leben bestens auskommt, aber immer noch seiner alten Freundin nachstellt. M.Bedford hat seiner Fantasie freien Lauf gelassen und realistische und interessante Figuren erfunden! Fazit: „Crash – Ins falsche Leben“ ist ein Thriller, der eine für mich unvorstellbare Geschichte erzählt. Mit einem guten Schreibstil und ausgeprägten Charakteren lässt der Autor uns an Alex Leben und seinen Emotionen, seinem Weg zu seinem alten Ich, teilnehmen. Eine spannende und interessante Reise! Gesamtschnitt: 1,50 >> Note 1-

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