Marv Wolfman

 4,1 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor*in von Batman Arkham Knight, Teen Titans von George Perez und weiteren Büchern.

Lebenslauf

MARV WOLFMAN wurde 1946 geboren und feierte 1968 seinen Einstand als Autor bei DC, wo er erste Comics mit den Teen Titans veröffentlichte. Bei Marvel inszenierte Wolfman ab 1972 Storys über Spider-Man, Daredevil und die Fantastic Four und die ersten Auftritte von Black Cat, Nova, Blade und Bullseye. Zudem schrieb er einen Großteil der klassischen Horrorserie Die Gruft von Dracula. Bei DC richteten Wolfman und George Pérez 1980 die Teen Titans mit großem Erfolg neu aus, machten Dick Grayson zu Nightwing und schufen populäre Figuren wie Cyborg, Raven, Starfire und Deathstroke. Ihre Serie THE NEW TEEN TITANS wurde ein kreativer und kommerzieller Erfolg, woraufhin sie 1985 und 1986 die Event-Serie CRISIS ON INFINITE EARTHS inszenierten, die das DC-Universum neu ausrichtete und zum Erbgut moderner Superhelden-Geschichten wurde. Des Weiteren verfasste Wolfman Comics mit Superman, Batman, Green Lantern, Vigilante, John Carter oder der Duck-Familie, Videogames, Romane und Drehbücher zu TV-Serien wie Superman, Transformers und Pocket Dragons Abenteuer.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marv Wolfman

Cover des Buches Batman Arkham Knight (ISBN: 9783833232602)

Batman Arkham Knight

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Erschienen am 21.03.2016
Cover des Buches God of War (ISBN: 9783862010776)

God of War

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Erschienen am 21.06.2011
Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741620225)

Teen Titans von George Perez

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Erschienen am 02.11.2020
Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741622458)

Teen Titans von George Perez

 (1)
Erschienen am 22.03.2021
Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741624605)

Teen Titans von George Perez

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Erschienen am 25.10.2021
Cover des Buches 80 Jahre Marvel: Die 1970er (ISBN: 9783741613449)

80 Jahre Marvel: Die 1970er

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Erschienen am 23.07.2019
Cover des Buches Crisis on Infinite Earths (Deluxe Edition) (ISBN: 9783741631337)

Crisis on Infinite Earths (Deluxe Edition)

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Erschienen am 23.01.2023
Cover des Buches DC Celebration: Robin (ISBN: 9783741623264)

DC Celebration: Robin

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Erschienen am 12.07.2021

Neue Rezensionen zu Marv Wolfman

Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741624605)
Mueli77s avatar

Rezension zu "Teen Titans von George Perez" von Marv Wolfman

Wunderbarer Band, der die Titans weiter definiert
Mueli77vor einem Jahr

Francis Kane, eine alte Freundin von Wally West kehrt nach längerer Zeit wieder an die Uni zurück und trägt ein schwerwiegendes Geheimnis in sich, dem sich schon bald die Titans widmen müssen. Aber sie ist nicht die einzige Bekannte aus der Vergangenheit, die wieder auftaucht und den Titans Probleme bereitet. Mit dem russischen Superhelden Starfire gibt es nicht nur wegen der neuen Titan Starfire, alias Koriand`r Schwierigkeiten.
Aber es gibt auch gute Erlebnisse, wie der entspannende Kurzurlaub der Titans, bei dem sich gerade die vier neuen Mitglieder dem Rest des Teams ausführlicher „vorstellen“ und so einiges aus ihrer Vergangenheit preisgeben, was das Team sicher nicht erwartet hat …

Wie auch schon in den ersten beiden Bänden überzeugt dieser Band mit genialen Geschichten und eindrucksvollen Figuren, die dennoch glaubhaft wirken. Der Zusammenhalt der Gruppe wird durch die vierteilige Miniserie, die von Juni bis September 1982 parallel zur Hauptserie lief, weiterhin vertieft und sogar einige Geheimnisse gelüftet. Mit insgesamt 8 US-Ausgaben, je vier von der Hauptserie, plus die Miniserie, gibt es diesmal dennoch weitaus weniger Action, als bisher, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil, es ist eher so, dass gerade durch die vorwiegend zwischenmenschlichen Aktionen genug Spannung aufkommt, um den Leser bei der Stange zu halten, wobei der eigentlich recht kurze Actionmoment dafür umso heftiger daherkommt.

Zu den Zeichnungen gibt es kaum etwas zu sagen, was ich nicht bereits in den letzten Reviews bereits geäußert habe. Die einzige Neuerung ist leider eine traurige, und zwar die, dass George Perez inzwischen nicht mehr unter uns weilt. Nachdem Perez‘ bereits im Dezember ’21 über seinen Twitter-Account bekannt gegeben hat, dass er an Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstadium leidet und es bedauerlicherweise keine Möglichkeiten einer Heilung gibt, ist er am 6. Mai dieses Jahres im Alter von nur 67 Jahren verstorben. Seine größten Erfolge sind die Arbeiten an den Avengers, den X-Men und hier an den Teen Titans. Sein Stil, seine Art, vor allem mehrere Akteure gleichzeitig und dennoch extrem detailliert darzustellen, werden unvergessen bleiben.

Und so schließe ich dieses Review mit einem traurigen und einem lächelnden Auge, mit dem Wissen, dass George Perez‘ Kunst auf ewig weiterleben und er somit niemals vergessen wird. Inzwischen, während ich dieses Review verfasse, sind bei Panini bereits die Folgebände 4 bis 5 erschienen. Im Original liegt die Serie bereits bis einschließlich Band 14 vor, wobei Perez nur bis Band 9 beteiligt war. Dennoch gehören die Teen Titans meiner Auffassung nach in jede gut sortierte Comicsammlung, genauso wie Perez‘ andere Arbeiten. Denn eines muss ich mit aller Offenheit und Ehrlichkeit sagen. Selbst wenn Perez einen schlechten Tag hatte und mal etwas weniger gute Arbeit abgeliefert hat, waren seine Zeichnungen immer noch besser, als das meiste, was bei beiden großen Verlagen in Hochzeiten erschienen ist. Aber das ist auch ein gutes Stück persönliche Meinung.

Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741622458)
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Rezension zu "Teen Titans von George Perez" von George Perez

Wunderbare Ausgabe mit kleinen Mankos
Mueli77vor 3 Jahren

Die Teen Titans haben sich getrennt und das aus gutem Grund. Doch nun taucht eine junge unbekannte Frau mit magischen Kräften auf, um das Team neu zu formieren. Raven, die Tochter von Trigon und einer sterblichen Mutter sucht einen Weg ihren Vater aufzuhalten und findet diesen in dem jungen und teils ungestümen Team, bestehend aus Robin, Wonder Girl, Cyborg, Changeling (ehemals Beastboy) und Starfire, sowie kurzzeitig auch Kid Flash. Doch es ist ein steiniger Weg die jungen Helden zu einem Team zu formen …


Der Run von Wolfman und Pérez zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten unter den Titan-Fans. Hier wurden Figuren teilweise neu definiert oder haben eine Entwicklung durchlaufen, die mitunter bis heute anhält. Dick Grayson hat hier zum Beispiel durch die Führung des Teams seinen Weg weg von Batman gefunden und seine eigene Identität als Nightwing entwickeln können, und auch Donna Troy hat hier den Schritt heraus aus Wonder Womans Schatten, als Wonder Girl gewagt. Zum Teil basiert auch die aktuelle Netflix-Serie auf dem was Wolfman und Pérez hier erschaffen haben. Man könnte also ruhig sagen, dass es sich hierbei um die indirekte Vorlage zur Serie handelt.
Wenn man allerdings erst durch die Netflix-Serie auf die Titans aufmerksam wurde, dann sollte man etwas vorsichtiger an diesen Band herangehen, da auch die Erzählweise ein andere ist, als es in aktuellen Comics üblich ist. Ich möchte es noch nicht wirklich nostalgisch nennen, oder gar klassisch, auch wenn beides dennoch zutrifft, aber Leser, die vorrangig aktuelle Comics lesen, könnten sich mit diesem Band etwas schwerer tun.


George Pérez war in den späten 70er bis in die 90er hinein einer der ganz großen US-Comiczeichner und Fanliebling. Gerade seine Cover und Pin-Ups mit sehr vielen Figuren hatten oft schon Wimmelbildcharakter, was ihn gerade als Zeichner für Teamserien prädestinierte. In „The New Teen Titans“ hatte sich sein Stil dahingehend schon so weit gefestigt, dass er aus der Masse der damals vorwiegend noch nicht so gehypten und oftmals ähnlich wirkenden Zeichnerriege herausstach. Anders als heute, wo Autoren und Zeichner richtige Stars sind, und oftmals auch als Zugpferd für eine Serie dienen können, wurden sie bis in die späten 80er eher als austauschbar in den Chefetagen der Verlage betrachtet. Neben Pérez sind es vor allem Künstler wie Frank Miller, Klaus Jansson, die Buscema- und Romita-Familie und Durchstarter wie Todd McFarlane und Erik Larssen, die diese Denkweise und das Ansehen verändert haben.
Und so erwartet euch in diesem Band schon ein leicht klassischeres Artwork, welches aber schon typisch für George Pérez ist. Wer sich also mit Pérez Artwork wohlfühlt kann hier bedenkenlos zugreifen.


Aber was ist mit Lesern, die mit „klassischem“ Material, egal wie gut es sein man, ihre Probleme haben? Nun, hier gilt wie so oft: „Probieren geht über studieren“ und man sollte die Chance nutzen, eventuell in den Band hineinzulesen. Entweder, sobald die Geschäfte wieder öffnen dürfen, durch einen persönlichen Besuch im Comicladen eures Vertrauens, oder aber ihr kennt eventuell jemanden, bei dem ihr den Band ausleihen könnt. Hin und wieder gibt es auch auf Verlagsseiten kurze Leseproben, welche aber meines Erachtens nur selten die wahre Qualität widerspiegeln. Seid ihr also unsicher, oder nur durch die Netflix-Serie auf die Titans aufmerksam geworden, dann tastet euch lieber vorsichtig an die Comis heran. Da könnte dann aktuelleres Material, wie „Titans: Brennender Zorn“ durchaus besser geeignet sein.

Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741620225)
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Rezension zu "Teen Titans von George Perez" von Marv Wolfman

Ein zeitloser Klassiker und zu recht Vorlage zur TV Serie auf Netflix
Mueli77vor 3 Jahren

Die Teen Titans haben sich getrennt und das aus gutem Grund. Doch nun taucht eine junge unbekannte Frau mit magischen Kräften auf, um das Team neu zu formieren. Raven, die Tochter von Trigon und einer sterblichen Mutter sucht einen Weg ihren Vater aufzuhalten und findet diesen in dem jungen und teils ungestümen Team, bestehend aus Robin, Wonder Girl, Cyborg, Changeling (ehemals Beastboy) und Starfire, sowie kurzzeitig auch Kid Flash. Doch es ist ein steiniger Weg die jungen Helden zu einem Team zu formen …


Der Run von Wolfman und Pérez zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten unter den Titan-Fans. Hier wurden Figuren teilweise neu definiert oder haben eine Entwicklung durchlaufen, die mitunter bis heute anhält. Dick Grayson hat hier zum Beispiel durch die Führung des Teams seinen Weg weg von Batman gefunden und seine eigene Identität als Nightwing entwickeln können, und auch Donna Troy hat hier den Schritt heraus aus Wonder Womans Schatten, als Wonder Girl gewagt. Zum Teil basiert auch die aktuelle Netflix-Serie auf dem was Wolfman und Pérez hier erschaffen haben. Man könnte also ruhig sagen, dass es sich hierbei um die indirekte Vorlage zur Serie handelt.
Wenn man allerdings erst durch die Netflix-Serie auf die Titans aufmerksam wurde, dann sollte man etwas vorsichtiger an diesen Band herangehen, da auch die Erzählweise ein andere ist, als es in aktuellen Comics üblich ist. Ich möchte es noch nicht wirklich nostalgisch nennen, oder gar klassisch, auch wenn beides dennoch zutrifft, aber Leser, die vorrangig aktuelle Comics lesen, könnten sich mit diesem Band etwas schwerer tun.


George Pérez war in den späten 70er bis in die 90er hinein einer der ganz großen US-Comiczeichner und Fanliebling. Gerade seine Cover und Pin-Ups mit sehr vielen Figuren hatten oft schon Wimmelbildcharakter, was ihn gerade als Zeichner für Teamserien prädestinierte. In „The New Teen Titans“ hatte sich sein Stil dahingehend schon so weit gefestigt, dass er aus der Masse der damals vorwiegend noch nicht so gehypten und oftmals ähnlich wirkenden Zeichnerriege herausstach. Anders als heute, wo Autoren und Zeichner richtige Stars sind, und oftmals auch als Zugpferd für eine Serie dienen können, wurden sie bis in die späten 80er eher als austauschbar in den Chefetagen der Verlage betrachtet. Neben Pérez sind es vor allem Künstler wie Frank Miller, Klaus Jansson, die Buscema- und Romita-Familie und Durchstarter wie Todd McFarlane und Erik Larssen, die diese Denkweise und das Ansehen verändert haben.
Und so erwartet euch in diesem Band schon ein leicht klassischeres Artwork, welches aber schon typisch für George Pérez ist. Wer sich also mit Pérez Artwork wohlfühlt kann hier bedenkenlos zugreifen.


Aber was ist mit Lesern, die mit „klassischem“ Material, egal wie gut es sein man, ihre Probleme haben? Nun, hier gilt wie so oft: „Probieren geht über studieren“ und man sollte die Chance nutzen, eventuell in den Band hineinzulesen. Entweder, sobald die Geschäfte wieder öffnen dürfen, durch einen persönlichen Besuch im Comicladen eures Vertrauens, oder aber ihr kennt eventuell jemanden, bei dem ihr den Band ausleihen könnt. Hin und wieder gibt es auch auf Verlagsseiten kurze Leseproben, welche aber meines Erachtens nur selten die wahre Qualität widerspiegeln. Seid ihr also unsicher, oder nur durch die Netflix-Serie auf die Titans aufmerksam geworden, dann tastet euch lieber vorsichtig an die Comis heran. Da könnte dann aktuelleres Material, wie „Titans: Brennender Zorn“ durchaus besser geeignet sein.

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