Marv Wolfman

 4,1 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor*in von Batman Arkham Knight, Teen Titans von George Perez und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marv Wolfman

MARV WOLFMAN ist einer der produktivsten und einflussreichsten Autoren der Comic-Moderne, der die Heldenhistorie von Green Lantern, Blackhawk und den Teen Titans für DC Comics sowie von Fantastic Four, Spider-Man und Nova für Marvel Comics entscheidend mitgestaltete. Zusammen mit George Pérez schuf er THE NEW TEEN TITANS (erscheint bei Panini unter TEEN TITANS VON GEORGE PÉREZ) und die alles verändernde CRISIS ON INFINITE EARTHS. Zudem war er maßgeblich an der Neugestaltung der Figur Superman nach CRISIS und der Entwicklung der THE NEW TEEN TITANS-Ableger VIGILANTE, DEATHSTROKE THE TERMINATOR und TEAM TITANS beteiligt. Er schuf Figuren wie Blade für Marvel sowie die Titel NIGHT FORCE und DIAL „H“ FOR HERO für DC und schrieb darüber hinaus diverse Romane. Wolfman gestaltete Fernsehserien und Animationsfilme wie die Superman- Zeichentrickserie der 1980er oder die erfolgreiche Cartoon Network-Serie Teen Titans. Seine Roman-Adaption von CRISIS ON INFINITE EARTHS wurde 2005 bei iBooks veröffentlicht, und für seine Roman-Adaption des Films Superman Returns erhielt er 2006 den renommierten Scribe Award. 2015 wurde sein Roman zum Videospiel Batman: Arkham Knight veröffentlicht. Wolfman arbeitete auch an vielen Videospielen mit, darunter Superman Returns, Green Lantern: Rise of the Manhunters und DC Universe Online, und sein Drehbuch für Disneys Epic Mickey 2: The Power of Two wurde für einen Writer’s Guild Award nominiert. Wolfman erhielt zudem den National Jewish Book Award für sein Sachbuch Homeland: The Illustrated History of the State of Israel. 2011 wurde er in die Eisner Awards Hall of Fame aufgenommen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

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Crisis on Infinite Earths (Deluxe Edition)

Neu erschienen am 24.01.2023 als Gebundenes Buch bei Panini Verlags GmbH.
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Teen Titans von George Perez

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Alle Bücher von Marv Wolfman

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Batman Arkham Knight

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Erschienen am 21.03.2016
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God of War

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Erschienen am 21.06.2011
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Teen Titans von George Perez

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Erschienen am 03.11.2020
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Teen Titans von George Perez

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Erschienen am 23.03.2021
Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741624605)

Teen Titans von George Perez

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80 Jahre Marvel: Die 1970er

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Neue Rezensionen zu Marv Wolfman

Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741624605)
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Rezension zu "Teen Titans von George Perez" von Marv Wolfman

Wunderbarer Band, der die Titans weiter definiert
Mueli77vor 8 Tagen

Francis Kane, eine alte Freundin von Wally West kehrt nach längerer Zeit wieder an die Uni zurück und trägt ein schwerwiegendes Geheimnis in sich, dem sich schon bald die Titans widmen müssen. Aber sie ist nicht die einzige Bekannte aus der Vergangenheit, die wieder auftaucht und den Titans Probleme bereitet. Mit dem russischen Superhelden Starfire gibt es nicht nur wegen der neuen Titan Starfire, alias Koriand`r Schwierigkeiten.
Aber es gibt auch gute Erlebnisse, wie der entspannende Kurzurlaub der Titans, bei dem sich gerade die vier neuen Mitglieder dem Rest des Teams ausführlicher „vorstellen“ und so einiges aus ihrer Vergangenheit preisgeben, was das Team sicher nicht erwartet hat …

Wie auch schon in den ersten beiden Bänden überzeugt dieser Band mit genialen Geschichten und eindrucksvollen Figuren, die dennoch glaubhaft wirken. Der Zusammenhalt der Gruppe wird durch die vierteilige Miniserie, die von Juni bis September 1982 parallel zur Hauptserie lief, weiterhin vertieft und sogar einige Geheimnisse gelüftet. Mit insgesamt 8 US-Ausgaben, je vier von der Hauptserie, plus die Miniserie, gibt es diesmal dennoch weitaus weniger Action, als bisher, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil, es ist eher so, dass gerade durch die vorwiegend zwischenmenschlichen Aktionen genug Spannung aufkommt, um den Leser bei der Stange zu halten, wobei der eigentlich recht kurze Actionmoment dafür umso heftiger daherkommt.

Zu den Zeichnungen gibt es kaum etwas zu sagen, was ich nicht bereits in den letzten Reviews bereits geäußert habe. Die einzige Neuerung ist leider eine traurige, und zwar die, dass George Perez inzwischen nicht mehr unter uns weilt. Nachdem Perez‘ bereits im Dezember ’21 über seinen Twitter-Account bekannt gegeben hat, dass er an Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstadium leidet und es bedauerlicherweise keine Möglichkeiten einer Heilung gibt, ist er am 6. Mai dieses Jahres im Alter von nur 67 Jahren verstorben. Seine größten Erfolge sind die Arbeiten an den Avengers, den X-Men und hier an den Teen Titans. Sein Stil, seine Art, vor allem mehrere Akteure gleichzeitig und dennoch extrem detailliert darzustellen, werden unvergessen bleiben.

Und so schließe ich dieses Review mit einem traurigen und einem lächelnden Auge, mit dem Wissen, dass George Perez‘ Kunst auf ewig weiterleben und er somit niemals vergessen wird. Inzwischen, während ich dieses Review verfasse, sind bei Panini bereits die Folgebände 4 bis 5 erschienen. Im Original liegt die Serie bereits bis einschließlich Band 14 vor, wobei Perez nur bis Band 9 beteiligt war. Dennoch gehören die Teen Titans meiner Auffassung nach in jede gut sortierte Comicsammlung, genauso wie Perez‘ andere Arbeiten. Denn eines muss ich mit aller Offenheit und Ehrlichkeit sagen. Selbst wenn Perez einen schlechten Tag hatte und mal etwas weniger gute Arbeit abgeliefert hat, waren seine Zeichnungen immer noch besser, als das meiste, was bei beiden großen Verlagen in Hochzeiten erschienen ist. Aber das ist auch ein gutes Stück persönliche Meinung.

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Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741622458)
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Rezension zu "Teen Titans von George Perez" von George Perez

Wunderbare Ausgabe mit kleinen Mankos
Mueli77vor 2 Jahren

Die Teen Titans haben sich getrennt und das aus gutem Grund. Doch nun taucht eine junge unbekannte Frau mit magischen Kräften auf, um das Team neu zu formieren. Raven, die Tochter von Trigon und einer sterblichen Mutter sucht einen Weg ihren Vater aufzuhalten und findet diesen in dem jungen und teils ungestümen Team, bestehend aus Robin, Wonder Girl, Cyborg, Changeling (ehemals Beastboy) und Starfire, sowie kurzzeitig auch Kid Flash. Doch es ist ein steiniger Weg die jungen Helden zu einem Team zu formen …


Der Run von Wolfman und Pérez zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten unter den Titan-Fans. Hier wurden Figuren teilweise neu definiert oder haben eine Entwicklung durchlaufen, die mitunter bis heute anhält. Dick Grayson hat hier zum Beispiel durch die Führung des Teams seinen Weg weg von Batman gefunden und seine eigene Identität als Nightwing entwickeln können, und auch Donna Troy hat hier den Schritt heraus aus Wonder Womans Schatten, als Wonder Girl gewagt. Zum Teil basiert auch die aktuelle Netflix-Serie auf dem was Wolfman und Pérez hier erschaffen haben. Man könnte also ruhig sagen, dass es sich hierbei um die indirekte Vorlage zur Serie handelt.
Wenn man allerdings erst durch die Netflix-Serie auf die Titans aufmerksam wurde, dann sollte man etwas vorsichtiger an diesen Band herangehen, da auch die Erzählweise ein andere ist, als es in aktuellen Comics üblich ist. Ich möchte es noch nicht wirklich nostalgisch nennen, oder gar klassisch, auch wenn beides dennoch zutrifft, aber Leser, die vorrangig aktuelle Comics lesen, könnten sich mit diesem Band etwas schwerer tun.


George Pérez war in den späten 70er bis in die 90er hinein einer der ganz großen US-Comiczeichner und Fanliebling. Gerade seine Cover und Pin-Ups mit sehr vielen Figuren hatten oft schon Wimmelbildcharakter, was ihn gerade als Zeichner für Teamserien prädestinierte. In „The New Teen Titans“ hatte sich sein Stil dahingehend schon so weit gefestigt, dass er aus der Masse der damals vorwiegend noch nicht so gehypten und oftmals ähnlich wirkenden Zeichnerriege herausstach. Anders als heute, wo Autoren und Zeichner richtige Stars sind, und oftmals auch als Zugpferd für eine Serie dienen können, wurden sie bis in die späten 80er eher als austauschbar in den Chefetagen der Verlage betrachtet. Neben Pérez sind es vor allem Künstler wie Frank Miller, Klaus Jansson, die Buscema- und Romita-Familie und Durchstarter wie Todd McFarlane und Erik Larssen, die diese Denkweise und das Ansehen verändert haben.
Und so erwartet euch in diesem Band schon ein leicht klassischeres Artwork, welches aber schon typisch für George Pérez ist. Wer sich also mit Pérez Artwork wohlfühlt kann hier bedenkenlos zugreifen.


Aber was ist mit Lesern, die mit „klassischem“ Material, egal wie gut es sein man, ihre Probleme haben? Nun, hier gilt wie so oft: „Probieren geht über studieren“ und man sollte die Chance nutzen, eventuell in den Band hineinzulesen. Entweder, sobald die Geschäfte wieder öffnen dürfen, durch einen persönlichen Besuch im Comicladen eures Vertrauens, oder aber ihr kennt eventuell jemanden, bei dem ihr den Band ausleihen könnt. Hin und wieder gibt es auch auf Verlagsseiten kurze Leseproben, welche aber meines Erachtens nur selten die wahre Qualität widerspiegeln. Seid ihr also unsicher, oder nur durch die Netflix-Serie auf die Titans aufmerksam geworden, dann tastet euch lieber vorsichtig an die Comis heran. Da könnte dann aktuelleres Material, wie „Titans: Brennender Zorn“ durchaus besser geeignet sein.

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Cover des Buches Teen Titans von George Perez (ISBN: 9783741620225)
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Rezension zu "Teen Titans von George Perez" von Marv Wolfman

Ein zeitloser Klassiker und zu recht Vorlage zur TV Serie auf Netflix
Mueli77vor 2 Jahren

Die Teen Titans haben sich getrennt und das aus gutem Grund. Doch nun taucht eine junge unbekannte Frau mit magischen Kräften auf, um das Team neu zu formieren. Raven, die Tochter von Trigon und einer sterblichen Mutter sucht einen Weg ihren Vater aufzuhalten und findet diesen in dem jungen und teils ungestümen Team, bestehend aus Robin, Wonder Girl, Cyborg, Changeling (ehemals Beastboy) und Starfire, sowie kurzzeitig auch Kid Flash. Doch es ist ein steiniger Weg die jungen Helden zu einem Team zu formen …


Der Run von Wolfman und Pérez zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten unter den Titan-Fans. Hier wurden Figuren teilweise neu definiert oder haben eine Entwicklung durchlaufen, die mitunter bis heute anhält. Dick Grayson hat hier zum Beispiel durch die Führung des Teams seinen Weg weg von Batman gefunden und seine eigene Identität als Nightwing entwickeln können, und auch Donna Troy hat hier den Schritt heraus aus Wonder Womans Schatten, als Wonder Girl gewagt. Zum Teil basiert auch die aktuelle Netflix-Serie auf dem was Wolfman und Pérez hier erschaffen haben. Man könnte also ruhig sagen, dass es sich hierbei um die indirekte Vorlage zur Serie handelt.
Wenn man allerdings erst durch die Netflix-Serie auf die Titans aufmerksam wurde, dann sollte man etwas vorsichtiger an diesen Band herangehen, da auch die Erzählweise ein andere ist, als es in aktuellen Comics üblich ist. Ich möchte es noch nicht wirklich nostalgisch nennen, oder gar klassisch, auch wenn beides dennoch zutrifft, aber Leser, die vorrangig aktuelle Comics lesen, könnten sich mit diesem Band etwas schwerer tun.


George Pérez war in den späten 70er bis in die 90er hinein einer der ganz großen US-Comiczeichner und Fanliebling. Gerade seine Cover und Pin-Ups mit sehr vielen Figuren hatten oft schon Wimmelbildcharakter, was ihn gerade als Zeichner für Teamserien prädestinierte. In „The New Teen Titans“ hatte sich sein Stil dahingehend schon so weit gefestigt, dass er aus der Masse der damals vorwiegend noch nicht so gehypten und oftmals ähnlich wirkenden Zeichnerriege herausstach. Anders als heute, wo Autoren und Zeichner richtige Stars sind, und oftmals auch als Zugpferd für eine Serie dienen können, wurden sie bis in die späten 80er eher als austauschbar in den Chefetagen der Verlage betrachtet. Neben Pérez sind es vor allem Künstler wie Frank Miller, Klaus Jansson, die Buscema- und Romita-Familie und Durchstarter wie Todd McFarlane und Erik Larssen, die diese Denkweise und das Ansehen verändert haben.
Und so erwartet euch in diesem Band schon ein leicht klassischeres Artwork, welches aber schon typisch für George Pérez ist. Wer sich also mit Pérez Artwork wohlfühlt kann hier bedenkenlos zugreifen.


Aber was ist mit Lesern, die mit „klassischem“ Material, egal wie gut es sein man, ihre Probleme haben? Nun, hier gilt wie so oft: „Probieren geht über studieren“ und man sollte die Chance nutzen, eventuell in den Band hineinzulesen. Entweder, sobald die Geschäfte wieder öffnen dürfen, durch einen persönlichen Besuch im Comicladen eures Vertrauens, oder aber ihr kennt eventuell jemanden, bei dem ihr den Band ausleihen könnt. Hin und wieder gibt es auch auf Verlagsseiten kurze Leseproben, welche aber meines Erachtens nur selten die wahre Qualität widerspiegeln. Seid ihr also unsicher, oder nur durch die Netflix-Serie auf die Titans aufmerksam geworden, dann tastet euch lieber vorsichtig an die Comis heran. Da könnte dann aktuelleres Material, wie „Titans: Brennender Zorn“ durchaus besser geeignet sein.

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