Der Duft des Zorns

von Marvin Roth 
3,9 Sterne bei13 Bewertungen
Der Duft des Zorns
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Positiv (9):
kassandra1010s avatar

Ein Duft der die Sinne benebelt? Wilkommen in einer kleinen beschaulichen Stadt.... Ein Alptraum aus dem Parfumflakon!

Kritisch (2):
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Interessante Idee, für mich leider nicht überzeugend umgesetzt. Splatter, Dauergemetzel, Ekelszenen - dabei wenig berührend. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Der Duft des Zorns"

In der Kleinstadt Walkers Hill bricht das Chaos aus. Eine schier unglaubliche Welle der Gewalt brandet über die ländliche Gemeinde. Die Bürger, wie auch die Sicherheitsbehörden müssen hilflos zusehen, wie Menschen sterben. FBI-Agent Roger Thom eilt nach Walkers Hill um die Mordorgie auzuklären. Doch auch er schwebt in Gefahr, dem Wahnsinn zum Opfer zu fallen. Eine alte Regionallegende scheint sich zu erfüllen. Ein Fluch, der vor Generationen ausgestoßen wurde, hält die Menschen in Atem. Ist Mister Moto für die Gewaltorgie verantwortlich, oder sind es profitgierige Männer, die aus dem Hintergrund heraus agieren?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943168617
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Spica Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:01.03.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    unclethoms avatar
    unclethomvor einem Jahr
    Neu entdeckt und begeistert...

    Es war auf der Buchmesse in Frankfurt 2016, dass mir dieses Buch vom Verlag empfohlen wurde. Und ich kann sagen, das war ein Volltreffer.
    Ein Thriller der von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend ist und zum Finale hin sogar noch die Spannung steigern konnte. Ich kann sagen dass Marvin Roth eine meiner Entdeckungen ist für 2017. Demnächst folgt auch noch ein weiterer Titel des Autors zur Sprache auf meinem Blog.
    Es ist natürlich nicht der typische Thriller, denn man könnte darin auch eine Mysterische Geschichte finden. Daher ist das Buch nichts von der Stange sondern durchaus etwas Besonderes.
    Eigentlich vermeide ich es aus dem Inhalt des Buches zu verraten, doch hier ist es glaube ich angezeigt. Ich schreibe es aber so, dass man nichts vom Fortgang der Geschichte erfährt bei mir.

    Es geht in der Story darum, dass ein Parfum gestohlen wird, welches bei Kontakt damit die Menschen Mordlüstern und andere Menschen quälen möchte. Dieser Fantastische Ansatz der Story ist an sich schon sehr ungewöhnlich, doch die Umsetzung der Story finde ich wirklich großartig gelungen.

    Schauplätze, Figuren und auch zum Teil die Dialoge haben mir sehr gut gefallen und wirken sehr real.
    Das Buch lässt sich sehr flüssig und schnell lesen und man ist wegen der recht hohen Spannung von Anfang an schnell in der Story gefangen. Und so ist es nicht einfach das Buch für Pausen aus der Hand zu lesen.

    Deswegen bin ich so sehr gespannt auf das weitere Buch des Autors das ich hier noch bereitliegen habe.
    Insgesamt kann ich das Buch guten Gewissens Empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Duft der die Sinne benebelt? Wilkommen in einer kleinen beschaulichen Stadt.... Ein Alptraum aus dem Parfumflakon!
    Eine Kleinstadt im Außnahmezustandt!

    Als Yavuz ungeahnt in einer amerikanischen Kleinstadt landet, erlebt er dort ein Massaker. Ausgerechnet in einem Kleinstadtrestaurant beginnt ein Alptraum, der einer für die NSA entwickelten Duftstoffes zu einem Vorgeschmack eines neuen chemischen Hilfsmittels aufzeigt.

     

    Der Duft des Zorns lässt den Einen mit Rosenduft umnebelt zu einer wahren Killermaschine werden und für den Anderen bringt der Duft nichts als Übelkeit mit sich.

     

    Die Stadt gerät außer Kontrolle und ein Kleinkrieg entbrennt zwischen der Nationalgarde, der NSA sowie dem örtlichen Sicherheitstrupp.

     

    Ausgerechnet Yavus, ein Autoverkäufer aus Deutschland und ein sich zur Ruhe gesetzten Pathologen bringen die Wende, doch da wäre noch die alte Mähr von Mister Moto….

     

    Ein wirklich spannender und packender Thriller, der abwechslungsreich aufzeigt, dass das Böse viele Gesichter haben kann und wer weiß wohin uns die Forschung noch hinführen wird!

     

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    pardens avatar
    pardenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante Idee, für mich leider nicht überzeugend umgesetzt. Splatter, Dauergemetzel, Ekelszenen - dabei wenig berührend. Schade.
    Homo homini lupus...

    HOMO HOMINI LUPUS...

    Es geht um die Bürger der Kleinstadt Walkers Hill, in der unvermittelt das Chaos ausbricht. Es scheint, als sei jeder verrückt geworden - jeder kämpft plötzlich gegen jeden, Gewalt beherrscht die Gemüter, zahllose Opfer und Verwundete sind zu beklagen. Polizisten fallen dem Wahn ebenso zum Opfer wie alle anderen, keiner scheint dem Einhalt gebieten zu können.
    FBI-Agent Roger Thom begibt sich dennoch nach Walkers Hill, den Auftrag im Gepäck, herauszufinden, was diese Mordorgie ausgelöst hat. Ein alter Fluch, ein vergangenes Unrecht, geheimnisvolle Männer in Uniform und in Schutzantzügen - was spielt hier wirklich eine Rolle? Wird es gelingen, das Gemetzel zu beenden?

    'Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf' - so lautet ein bekannter Spruch. Dieses Buch beweist, dass diese spätestens seit Titus Maccius Plautus (ca. 254–184 v. Chr.) verbreitete Erkenntnis auch heute seine Gültigkeit nicht verloren hat. Nur dass die Wissenschaft dem Menschen ermöglicht, diese Haltung noch perfider in die Tat umzusetzen.

    'Was wäre wenn?', fragt der Autor in seinem Vorwort und stellt sich dem Gedankenspiel, welche Möglichkeiten es heutzutage gibt, in geheimen Labors manipulative Substanzen herzustellen, die das Wesen eines Menschen verändern könnten - und welche Skrupel es wohl geben mag, diese auch tatsächlich einzusetzen. Gibt es hier noch Fragen der Moral und der Ethik?

    Mich hat diese Idee zu einer Geschichte wirklich neugierig gemacht. Doch ohne lange drum herum zu reden, muss ich leider sagen, dass die Umsetzung dieser Idee für mich eher enttäuschend war. Kurze Kapitel von zwei oder drei Seiten mit ständigem Wechsel von Personen und Orten bieten tatsächlich in erster Linie eine Orgie an Gewalt. SPLATTER und Ekelszenen beherrschen die Szenen, wobei sich erst gegen Ende des Buches einige Hauptcharaktere herauskristallisieren. Über lange Phasen las ich beinahe achselzuckend von ständig neuen Opfern, bildhaften Beschreibungen von Wunden und diversen Mageninhalten.
    Die Figuren, sofern sie länger als ein Kapitel überleben, bleiben eindimensional und häufig klischeehaft. Es gibt kaum Gelegenheit, eine Figur länger zu verfolgen oder sie gar sympathisch zu finden. Ein leichter mystischer Touch begleitet die Geschichte, bleibt letztlich aber mystisch ohne bei mir wirkliche Fragezeichen zu hinterlassen. Und ein Serienkiller kommt dann auch noch ins Spiel, spielt aber keine wirklich bedeutende Rolle. Für mich nicht deutlich, wozu dieses 'noch-mehr-an-Gewalt' wohl dienen soll? Der Vergleich, welches Verbrechen wohl schwerer wiegt?

    Viel zu viele Charaktere, zu viele Themen, die oft nur angeschnitten werden und dann verpuffen, eine splatterhafte Abfolge von wirren Szenen - leider hätte ich mir die Umsetzung anders gewünscht. Die Idee hätte wirklich Potential gehabt.
    Dazu ein Lektorat, das gelinde gesagt nicht besonders eifrig gewesen sein kann. 'Verwundert betrachtete er, dass aus seinem Blickwinkel schiefe Bild der Wirklichkeit, ehe alles schwarz um ihn herum wurde.' (S. 253), mag hier als Beispiel dafür reichen. Mich stört eine Anhäufung solcher Fehler tatsächlich im Lesefluss. Dieser war durch oft eher kurze Sätze ansonsten meist durchaus gegeben.

    Gerade weil der Autor die Leserunde begleitet hat, tut es mir leid, dass ich zu keinem besseren Fazit komme. Doch hoffe ich auf das Verständnis, dass jeder mit anderen Erwartungen an eine Lektüre geht - und diese konnte mich aus den genannten Gründen eben leider nicht überzeugen.
    Trotzdem vielen Dank, dass ich die Möglichkeit bekam, hier mitzulesen...


    © Parden

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 4 Jahren
    biologische Waffe

    Ein Transporter verunglückt. Seine Ladung hat einen verführerischen Duft und gerät daher in die Hände der Bewohner von Walkers Hill. Plötzlich wird in dem Ort gemordet, was das Zeug hält. Normale Menschen entpuppen sich plötzlich als Killer. Die Behörden müssen tatenlos zusehen, denn sie wissen nicht, wie sie das Geschehen beenden können. FBI-Agent Roger Thom soll den Fall klären, aber auch ihm droht Gefahr. Die Menschen des Ortes glauben, dass sich ein alter Fluch erfüllt. Wer aber ist verantwortlich für diese Orgie der Gewalt?

    Die Geschichte ist sehr flüssig und temporeich geschrieben. Die Spannung ist von Anfang an da. Aber es ist auch eine Welle von Gewalt, die über den Leser gespült wird. Mir war das oft zu viel.

    Es gibt mehrere Handlungsstränge, die parallel verlaufen. Ein Vielzahl von Mitwirkenden macht die Sache dann manchmal etwas schwierig, zumal es keine Hauptfiguren gibt. Experimente mit einem gefährlichen biologischen Kampfstoff sind außer Kontrolle geraten und nun versuchen die beteiligen Gruppen unter den Teppich zu kehren bzw. ihre Interessen zu sichern.

    Eine unwahrscheinliche Geschichte, die nach einigem Nachdenken dann doch gar nicht mehr zu unwahrscheinlich ist.

    Spannend und blutrünstig.

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    irismarias avatar
    irismariavor 4 Jahren
    Menschen werden zu Killermaschinen

    "Der Duft des Zorns" von Marvin Roth ist ein ungewöhnlicher Thriller, denn in ihm gibt es nicht einen oder zwei durchgehende Handlungsstränge mit entsprechenden Protagonisten, sondern eine Vielzahl davon. Die Grundidee der Geschichte ist, dass ein Pharmakonzern eine Substanz entwickelt, die beim Einatmen massive Aggressionen bei den Menschen auslöst. Durch unglückliche Umstände werden mehrere Flacons mit der Substanz in der amerikanischen Kleinstadt Walkers Hill geöffnet und die bisher friedlichen Bewohner ziehen mordend durch die Stadt. Immer mehr Morde geschehen und die Staatsgewalt verzweifelt versucht, die Gewalt einzudämmen. Doch ganz so friedlich war die Vergangenheit der Ortsbewohner nicht und eine alte Legende über einen Killer erwacht zu neuem Leben.

    Die Grundidee von "Der Duft des Zorns" finde ich gelungen und auch wie die verschiedenen Personen versuchen, ihr Leben zu retten und mit dem Gewaltausbruch umzugehen, fand ich gut beschrieben. Allerdings hätten mir weniger Handlungsstränge und eine längere Auflösung der Geschichte noch besser gefallen als diese Fülle an Personen und Gewaltszenen.

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 4 Jahren
    Der Tod geht um in Walkers Hill

    == Buchrückentext ==

    In der Kleinstadt Walkers Hill bricht das Chaos aus. Eine schier unglaubliche Welle der Gewalt brandet über die ländliche Gemeinde. Die Bürger, wie auch die Sicherheitsbehörden müssen hilflos zusehen, wie Menschen sterben. FBI-Agent Roger Thorn eilt nach Walkers Hill um die Mordorgie aufzuklären. Doch auch er schwebt in Gefahr, dem Wahnsinn zum Opfer zu fallen. Eine alte Regionallegende scheint sich zu erfüllen. Ein Fluch, der vor Generationen ausgestoßen wurde, hält die Menschen in Atem. Ist Mister Moto für die Gewaltorgie verantwortlich, oder sind es profitgierige Männer, die aus dem Hintergrund heraus agieren?



    == Leseeindrücke: ==

    Eine gefährliche Ladung gerät durch den Unfall eines Transporters in die Hände der falschen Menschen. Die Ladung bestand aus Parfumflakons, deren Substanz bei den Bewohnern Mordgier und Tötungslust auslöst. Mord und Tod gehen umher. Wer mit dieser Substanz in Berührung kommt oder sie einatmet, verspürt eine unsägliche Lust zu töten und zu quälen. Mord und Terror überzieht das Örtchen Walters Hill. Kann diesem Horror Einhalt geboten werden?  FBI Agent  Roger Thorn steht vor einer schier unlösbaren Aufgabe….

    Dieser action- und temporeiche Thriller hat mich restlos überzeugt. Viele Protagonisten und Schauplätze sorgen für dieses rasante Erzähltempo. Alle Charaktere werden annähernd gleich stark in die Handlung involviert. Die vielen Personen muss man sich auch allesamt erst einmal merken, dennoch bin ich gut in die Handlung reingekommen Der Spannungsbogen zieht sich von Anfang bis Ende straff wie ein blutiger Faden durch das Buch. Der Schreibstil lässt sich flüssig und zügig lesen. Die Kapitel sind angenehm kurz, oftmals kaum eine Seite lang, was eben auch für dieses rasante Tempo sorgt.

    Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven, da sich Blut, Mord und Tod quasi die Klinke in die Hand geben. Fast schon ein ziemlich starkes Gemetzel, ein sehr blutiger Thriller eben, worauf das Cover ja fürsorglich hinweist. Apropos Cover: Das Cover Wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar, aber je näher ich es mir betrachte, desto passender finde ich es.

    Insgesamt 286 Seiten voller Spannung und Handlung haben mich restlos begeistert, so dass ich gerne 5 von 5 Sternen vergebe!


    © esposa1969

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    Huschdegutzels avatar
    Huschdegutzelvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Rasant und realistisch - lesenswert!!
    Rasant und realistisch - lesenswert!!

    In der Kleinstadt Walkers Hill bricht das Chaos aus. Eine schier unglaubliche Welle der Gewalt brandet über die ländliche Gemeinde. Die Bürger, wie auch die Sicherheitsbehörden müssen hilflos zusehen, wie Menschen sterben. FBI-Agent Roger Thom eilt nach Walkers Hill um die Mordorgie auzuklären. Doch auch er schwebt in Gefahr, dem Wahnsinn zum Opfer zu fallen. Eine alte Regionallegende scheint sich zu erfüllen. Ein Fluch, der vor Generationen ausgestoßen wurde, hält die Menschen in Atem. Ist Mister Moto für die Gewaltorgie verantwortlich, oder sind es profitgierige Männer, die aus dem Hintergrund heraus agieren?


    So besagt es die Kurzbeschreibung und Autor Marvin Roth sorgt bereits im Vorwort dafür, dass mir als Leser eine leise Gänsehaut über die Arme schleicht. Googeln Sie mal "Projekt MK_Ultra"...!Und die Forschung für biologische Kriegsführung geht weiter.....

    Genau da setzt dann " Der Duft des Zorns" an: was wäre, wenn - und eine mögliche Antwort auf diese Frage wird hier gegeben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und das wirklich Faszinierende ist für mich hier - neben der packenden Geschichte - das Fehlen von Protagonisten. Oder die Vielzahl derer, das ist Ansichtssache.

    Ich hatte das Gefühl, mich wie ein unsichtbarer Beobachter durch die Stadt zu bewegen und dabei immer am wichtigsten Punkt des Geschehens zu sein; ich wurde genau dann weggezogen, wenn irgendwo die Spannung nach ließ, um gleich im nächsten Ereignismittelpunkt zu stehen.

    Erstaunlicherweise bleibt dennoch die Emotionalität nicht auf der Strecke, es gibt immer wieder fast in Nebensätzen eingestreute Momente der Hoffnung und der Erkenntnis, welche die Erzählung nicht in Düsternis versinken lassen.Dazu ist die Schilderung so plastisch und realitätsnah, dass ich nie das Gefühl hatte, das wäre zu sehr erfunden - sondern immer dachte: das könnte so sein, wenn....!

    Unbedingte Leseempfehlung - das Lesen vom "Duft des Zorns" ist Hochspannung pur!

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    Biests avatar
    Biestvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein rasanter Thriller mit viel Action, unglaublichen Taten und viel Stoff zum Nachdenken.
    Angsteinflößend und enorm spannend

    „Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten.“
    Lukas 12/5

    Zum Inhalt:

    Nach einem folgenschweren Unfall in der Nähe des idyllischen Ortes Walkers Hill, bricht dort das blanke Chaos aus.
    Menschen beginnen ohne jeden ersichtlichen Grund auf bestialische Art und Weise ihre Mitmenschen zu ermorden und zu foltern. Innerhalb von Sekunden mutieren sie zu wahren Bestien.
    Einer Legende zufolge, hat Mister Moto, ein damals unschuldig ermordeter Mann, Rache geschworen. Treibt er nun sein Unwesen in Walkers Hill?
    Involviert sind ebenfalls das FBI, die NSA und ein bekanntes Pharmaunternehmen.
    Um sich zu schützen, haben sich einige Bewohner von Walkers Hill zu einer Bürgerwehr zusammengetan.
    Wird das Grauen ein Ende finden bevor das Leben in dem kleinen beschaulichen Ort restlos ausgelöscht ist?


    Meine Meinung:

    In einem wahnsinnigen Tempo mit viel Action und Spannung, erzählt der Autor Marvin Roth die Geschichte über den „Duft des Zorns“. Dabei geht es um einen gefährlichen Kampfstoff, der seinen Opfern die Sinne vernebelt und sie zu Killermaschinen mutieren lässt. Das Experiment gerät dabei immer mehr außer Kontrolle.

    Die Geschichte kommt dabei ohne eine wirkliche Hauptperson aus. Dank der ausführlichen Liste der Personen die im Buch eine Rolle spielen, verliert man hier nie den Überblick.
    Der Leser beobachtet das Geschehen daher eher als Außenstehender, hat aber so auch alles bestens im Blick. Die einzelnen Charaktere bleiben dabei eher oberflächlich beschrieben, was mich hier überhaupt nicht gestört hat, da der Fokus hauptsächlich auf den Geschehnissen und Vorkommnissen liegt.

    Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund und schildert die grausamen Taten und die Verletzungen die daraus resultieren ziemlich detailliert.
    Auch die Umgebung ist sehr bildlich dargestellt und man hat ein klares Bild vor Augen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich flott lesen. Die kurzen Kapitel regen den Lesefluss enorm an. Man mag das Buch nicht mehr aus den Händen legen.


    Fazit:

    Ein rasanter Thriller mit viel Action, unglaublichen Taten und viel Stoff zum Nachdenken.

    Kommentare: 1
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    Igelas avatar
    Igelavor 4 Jahren
    Hohes Erzähltempo!

    In dem kleinen Städtchen Walters Hill herrschen kriegsähnliche Zustände! Durch einen Unfall , bei dem ein Laster Parfümfläschchen verliert , breitet sich eine Welle der Gewalt und Aggression aus. Denn in den Fläschchen befindet sich  ein Serum , das bei Menschen je nach Veranlagung, Mord- und Gewaltfantasien auslöst. Die Person, die mit dem Serum in Berührung kommt oder daran riecht , muss wie durch Zwang töten oder quälen.
    Was nun geschieht in Walkers Hill ist eine Spur der Gewalt, Zerstörung und blutrünstigen Quälereien .
    Wer kann dies stoppen ? Vielleicht FBI Agent  Roger Thorn? Oder Yavuz  Kozuglu, die mehr oder weniger zufällig in die Ermittlungen rutscht?

    Dieser Thriller beinhaltet ein sehr hohes Erzähltempo und eine sehr hohe Anzahl an Protagonisten. Für einmal, und für mich neu, ist, dass alle Figuren eine ebenbürtige Rolle spielen. Einmal ein Buch in dem nicht ein oder mehrere Hauptfiguren zentral in den Mittelpunkt gerückt werden . Dadurch ist die Geschichte sehr abwechslungsreich. 
    Ich muss aber gestehen, dass ich am Anfang die verschiedenen Geschichten und vielen Figuren als verwirrend empfunden habe und es mir schwer fiel, den Überblick zu behalten . Doch nach einer kurzen Zeit des Einlesens und der Eingewöhnung wurden sie vertraut und ich konnte ohne Probleme der Handlung folgen.
    Teilweise empfand ich die Handlung als etwas überladen und an der Grenze des für mich Erträglichen. 

    Der Schreibstil ist klar und prägnant. Durch die rare Direkte Rede, hat das Buch Erzählcharakter. Dies habe ich als angenehm empfunden, denn sonst wäre mir das Geschriebene noch näher gegangen. Blut, Tod, Mord und Totschlag spielen eine zentrale Rolle und durch den Erzählstil habe ich es als erträglich empfunden.

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    jenvo82s avatar
    jenvo82vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein überraschend, temporeicher Actionthriller um eine Chemikalie, die den Tod in Menschengestalt aktiviert.
    Massenmord in der Kleinstadtidylle

    In Walkers Hill, einer idyllischen, amerikanischen Kleinstadt tobt das Chaos, nachdem ein Transporter mit gefährlicher Fracht verunglückt. Die zerstörerische Substanz gerät in die Hände der Bewohner des Ortes und entfaltet dort ihre sofortig tödliche Wirkung. Aus ganz normalen Menschen werden plötzlich grausame Killermaschinen, die wahllos töten und jeden vernichten, der ihren Weg kreuzt. Bis die Behörden und die Staatsgewalt Zugang erhalten, sterben Unmengen von Zivilisten, weil sie einfach zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Doch Walkers Hill birgt noch weitere Geheimnisse, die besser unentdeckt geblieben wären …

    Fazit: Ein sehr ansprechender, temporeicher Actionthriller, der mit einer ungewöhnlichen Perspektive punkten kann. Der Roman kommt mehr oder weniger ohne Hauptprotagonisten aus und schildert sehr detailliert, die Auswirkungen und Grausamkeiten eines Massenmordes auf großer Ebene. Der Leser kann viele Parallelen zu einem Kriegsgeschehen ziehen, kann Ängste, Unsicherheiten aber auch große menschliche Leistungen bewundern. Bis zuletzt existieren mehrere Handlungsstränge nebeneinander, die aber größtenteils entwirrt werden. Erschreckend bis zum Schluss: Korruption, Machtüberschätzung und Grausamkeit, ohne Zweifel und Reue. Und die bange Frage: Wie unrealistisch ist ein solches Szenario tatsächlich? Könnte nicht etwas Ähnliches geschehen, hier in unserer vermeintlich heilen Welt?

    Der Roman wäre sicher auch eine gelungene Drehbuchvorlage für einen Actionstreifen á la Hollywood. Anders – Erfrischend – Lesenswert.   

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Spica_Verlags avatar
    Zur Leipziger Buchmesse veröffentlichen wir den Thriller "Der Duft des Zorns" von Marvin Roth. Am 12. März um 13:30 ist der Autor auf der Messe in Halle 3 auf dem Literaturforum 'buch aktuell' live zu erleben.

    „Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten.“
    Lukas 12/5


    In der Kleinstadt Walkers Hill bricht das Chaos aus. Eine schier unglaubliche Welle der Gewalt brandet über die ländliche Gemeinde. Die Bürger, wie auch dieSicherheitsbehörden müssen hilflos zusehen, wie Menschen sterben.
    FBI-Agent Roger Thom eilt nach Walkers Hill um die Mordorgie auzuklären. Doch auch er schwebt in Gefahr, dem Wahnsinn zum Opfer zu fallen
    Eine alte Regionallegende scheint sich zu erfüllen. Ein Fluch, der vor Generationen ausgestoßen wurde, hält die Menschen in Atem. Ist Mister Moto für die Gewaltorgie verantwortlich, oder sind es profitgierige
    Männer, die aus dem Hintergrund heraus agieren?

    Zur Veröffentlichung verlosen wir 10 Exemplare hier exklusiv auf Lovelybooks im Rahmen der Leserunde. Wir freuen uns auf Eure lebhaften Beiträge und Meinungen.

    Wer neugierig auf das Grauen in Walkers Hill ist: einfach das Los in die Trommel werfen. Wir drücken die Daumen!

    Alle Teilnehmer der Leserunde möchten wir darauf hinweisen, dass von ihnen eine rege Teilnahme und die Erstellung einer Rezension sowie deren mögliche Verteilung gewünscht ist.
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