Mary-Louise Parker Die Männer meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Die Männer meines Lebens“ von Mary-Louise Parker

Eine Liebeserklärung an die Männer – die Autorin und Schauspielerin Mary-Louise Parker schreibt an die Männer ihres Lebens: zornig, zärtlich, haarsträubend komisch und voller Gefühl.Mary-Louise Parker hat 32 Briefe an die Männer ihres Lebens geschrieben. In herzzerreißenden Liebeserklärungen schreibt sie an ihren verstorbenen Vater, den sie schmerzlich vermisst, an ihren Großvater, den sie nie kennengelernt hat, an ihren Sohn, den sie abgöttisch liebt. Sie schreibt ehemaligen Liebhabern und den Wildfremden, die der Zufall manchmal zu Zeugen unserer verletzlichsten Momente macht. Da ist der Surfer, der nur ein Kleidungsstück besitzt – einen Lendenschurz, der Schauspiellehrer, der sie fast durchfallen lässt, der zukünftige Mann ihrer Tochter, der Feuerwehrmann, dem sie am 11. September in New York auf der Straße in die Arme fällt, der krebskranke Mann, mit dem sie auf einer Cocktailparty eine schmerzlich kurze, innige Freundschaft schließt. Mary-Louise Parker, mit ihrer Hauptrolle in der Serie ›Weeds‹ als Schauspielerin weltweit bekannt geworden, begeistert mit ›Die Männer meines Lebens‹ Kritik und Leser gleichermaßen. Ein Buch über das Wichtigste: die Liebe, in all ihren Facetten.

MLP sieht toll aus, ist erste Sahne in ihrem Job & sie kann auch schreiben, dass es einem die Schuhe auszieht. Poetisch, berührend,großartig

— thursdaynext
thursdaynext

Warmherzig, messerscharf, liebevoll - Menschen, die ihr Leben beeinflussten, im guten wie im schlechten. Grandios.

— Bri
Bri

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    Die Männer meines Lebens
    Charmed

    Charmed

    11. January 2017 um 14:40

    Viele kennen Mary-Louise Parker vielleicht aus Serien wie Weeds. Mit diesem Buch hat sie in jedem Fall bewiesen, dass sie auch schreiben kann. Es ist mal eine ganz andere Autobiographie. Nicht eine Erzählung reiht sich an die andere, sondern lauter Briefe.Briefe an Männer, die Ihr während ihres bisherigen Lebens begegnet sind. Männer, die sie -in welcher Form auch immer- mit geprägt haben. Nicht alle konnte sie wirklich kennenlernen und nicht alle Begegnungen waren positiv, aber dennoch erwähnenswert.Jeder einzelne dieser Briefe ist voller Hingabe und Emotionen verfasst. Als Leser erhält man einen sehr privaten Einblick in das Leben der Schauspielerin und ich hoffe inständig, dass sie auch weiterhin noch Zeit zum schreiben findet. Ich würde mich freuen, noch mehr von ihr lesen zu können.

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    Die Männer meines Lebens
    thursdaynext

    thursdaynext

    22. October 2016 um 17:02

    Selten, sehr selten hat mich ein Buch so aus den Latschen gehauen wie Mary - Louise Parkers poetisches Meisterwerk. Dabei enthält es kurze Geschichten, geht in die Tiefe und greift dort frontal Herz & Seele an. Es ist ...sozusagen ...Erbauungslektüre. Feiert das Leben, die Liebe, das Lächeln und beschwört die alten Flower Power Ideale längst vergangener Hippie Zeiten hervor. Dabei geht es in ihrem Buch um MÄNNER!!! MLP lebt um sich weiterzuentwickeln und das ohne großes Trara darum zu machen. Sie tut es, Punkt. MLP sieht toll aus, ist erste Sahne in ihrem Job & sie kann auch schreiben, dass es einem die Schuhe auszieht. Poetisch, berührend,großartig. Mehr Anlass zu diesem Kleinod zu greifen braucht es nicht. Wer jetzt denkt ich hab ein Rad ab liest bitte selbst. Wer mehr über den Inhalt wissen möchte, der sollte die Rezension von Bri lesen. Ich wünsche mir, dass MLP ein ebensolches und dabei doch ein gänzlich anderes Buch auch über die Frauen ihres Lebens schreibt und bin solange mal „Grüne Tomaten“ gucken, übrigens zum wiederholten Mal... Love & Peace & many Dodos

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  • Beloved, forgiven, not forgotten

    Die Männer meines Lebens
    Bri

    Bri

    17. October 2016 um 20:34

    Dear Mrs. You,ich verfolge Sie, beziehungsweise Ihr Tun, seit Sie die Figur der Ruth Jameson in Grüne Tomaten so wunderbar verkörperten. Schon in diesem Film zeigte sich Ihr einzigartiges Talent der unglaublichen Wandelbarkeit, das mich fortan immer wieder verblüffte und einnahm. Immer wieder haben Sie mich in verschiedenen Rollen überrascht – weil ich Sie zunächst nicht erkannt habe. Zwar haben Sie sich äußerlich nicht wirklich verändert, doch Ihre Fähigkeit, alles darzustellen, von der jungen bibeltreuen Frau mit Hang zum Glücksspiel bis zur Witwe mit zwei Kindern, die ihr Geld als toughe Dealerin verdient, hat den wundersamen Effekt, Sie zwar zu erkennen, aber eben nicht als Mary-Louise Parker. Ihre Vielseitigkeit und Authentizität sind es, die faszinieren. Ihr Privatleben ist tatsächlich privat und Sie haben es nicht nötig, sich dem Medienrummel preiszugeben. Damals, als sie der Zerberus No. ? sitzen ließ, hochschwanger, wegen einer anderen, haben Sie keine öffentliche Schlammschlacht veranstaltet. Bis jetzt, bis zu diesem wunderbaren, ehrlichen, offenen, liebevollen Buch, das Sie über die Männer Ihres Lebens schrieben. Und auch dieses Mal gehen Sie in Ihrer eigenen Art und Weise vor, indem Sie es nicht so machen, wie es andere täten. Sie schreiben keinen Brief an den untreuen Mistkerl – denn das war er, da wird Ihnen jede Frau und mancher Mann Recht geben – in dem Sie in an den Pranger stellen, Sie setzen sich mit Ihren damaligen Gefühlen auseinander, die Sie unfreundlich anderen gegenüber werden ließen. Und das macht den Unterschied und dieses Buch zu einem, das glitzert, bezaubert, berührt, überrascht und die Hauptperson, also Sie – denn Sie sind es, nicht die Männer, an die Sie ihre intensiven, manchmal intimen, Briefe richten – warm leuchten lässt, obwohl Sie hier nicht im Rampenlicht stehen. Zumindest nicht ganz direkt.Sie schreiben Briefe an all jene Männer, die Ihnen bis heute lebhaft in Erinnerung geblieben sind. Sowohl in positiver, als auch negativer, denn ja, auch Ihnen sind sie über den Weg gelaufen, die unehrlichen, die sich selbst und damit die ihnen nahe stehenden Personen zerfleischenden, die unzufriedenen Kerle – aber eben auch die glücklichen, die authentischen, die weisen, die hartnäckigen, die bis über alle Ohren und rettungslos verliebten Männer. Und ich hoffe, dass sie die Überzahl derer bilden, die Sie all die Jahre mit sich herumtrugen. Weshalb Sie diese Briefe schreiben? Vielleicht deshalb?“ Ich schreibe zwanghaft Enden um, die mich quälen. Das Gefühl, dass Gott entweder allzu geheimnisvoll tut oder aber völlig unfähig ist, die richtigen Prioritäten zu setzen, ist schwer zu verkraften. Ich höre Leute sagen «Es ist nicht grundlos passiert» oder «Es ist Gottes Plan» und wünschte, diese Aussagen würden einen Sinn für mich ergeben, aber das tun sie nicht. Ich trage dich noch immer mit mir herum und weiß nicht warum.Vielleicht gibt es für uns arme Menschen keine Antworten, aber ein paar Dinge wissen wir doch. Wir wissen, dass es einen Planeten mit viertausend Arten von Singvögeln gibt. Weil das möglich ist, und wie auf dem selben Planeten fühlende Wesen existieren, die nahezu vollständig aus Sternenstaub bestehen, und wie Poesie kraftvoll aus manchen dieser Wesen hervorbricht, und weil es Musik, Sex und Babys gibt, die im Schlaf lachen; weil wir alle in einem Universum treiben, das tatsächlich ein Hologramm sein könnte mit einer weiteren Dimension, die sich außerhalb der Definition von Relativität und Gravitation erstreckt, gibt es keinen Grund, warum meine Gebete deine Mutter, von der ich nicht einmal den Namen weiß, nicht erreichen sollten. Es gibt keinen Grund, der dagegen spräche, da nichts vollständig mit seiner Beschreibung harmoniert, nicht wirklich, und jede Theorie der Zeit und des Raums fehlerhaft ist.“Das schreiben Sie dem jungen Mann mit den großen Füßen, von dem Sie nicht mehr wußten, als dass seine Mutter ihn liebte, sich um ihn sorgte und mit ansehen musste, dass ihre eigenen Gebete nicht halfen. Er ist nicht der einzige Mann Ihres Lebens, dem Sie schreiben, obwohl er nicht wirklich zu Ihrem Leben gehörte. Sie geben den Namenlosen eine Geschichte, Sie zeigen uns Ihr eigenes Innerstes, Ihre wilde, unbeschwerte Jugend genauso wie die harten Zeiten der Ausbildung und des Karierrebeginns. Sie lassen uns ein in Ihr Leben und Ihre wunderbaren Gedanken – und dafür möchte ich Ihnen danken. Selten habe ich etwas liebevolleres, klügeres, mitfühlenderes, humorvolleres und inspirierenderes gelesen, als diese Briefe. Ich weiß, dass Sie meinen nie lesen werden, aber Sie haben mir mit diesem Buch so viel geschenkt, dass ich nicht anders kann, als diesen zu schreiben.Ihr Buch werde ich sicherlich noch oft in die Hand nehmen und ich werde mir die Originalausgabe besorgen, die mit der Austernschale auf dem Cover, die bereits auf die Geschichte hinweist, die mir so nahe ging, dass ich sie nicht in der Öffentlichkeit lesen konnte und wollte. Ich hoffe, auch die deutsche, von Annette Grube so einfühlsam übertragene, Ausgabe findet unzählige Leser, auch männliche, die sich nicht vom deutschen Titel und Cover verleiten lassen, das Buch in die sogenannte Frauenbuch – Ecke zu stellen. Denn dieses Buch gehört nur eine Ecke: die der immerwährenden Schätze.Danke für alles, vor allem aber für glückliche Lesestunden, die bis in den Alltag hineinreichen. XXX“ Ich vergesse immer wieder, dass wir alle aus Äther und Instinkt bestehen. Uns allen fehlen Teile, und wir kreisen um denselben Mond.“

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