Mary Ann Shaffer

 4.4 Sterne bei 340 Bewertungen
Autorin von Deine Juliet, Deine Juliet und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mary Ann Shaffer

Mary Ann Shaffer, mit vollem Namen Mary Ann Fiery Shaffer wurde 1934 in Martinsburg, West Virgina geboren und war eine amerikanische Buchhändlerin und Schriftstellerin. Shaffer arbeitete im Buchhandel, in Bibliotheken und im Verlagswesen, bevor sie ihren Traum verwirklichte, ein Buch zu schreiben, das j"emand so gefiel, dass er es verlegen wollte". Sie ist im Februar 2008 verstorben.

Neue Bücher

Deine Juliet

 (21)
Neu erschienen am 08.10.2018 als Taschenbuch bei btb.

Alle Bücher von Mary Ann Shaffer

Deine Juliet

Deine Juliet

 (245)
Erschienen am 03.11.2015
Deine Juliet

Deine Juliet

 (21)
Erschienen am 08.10.2018
Deine Juliet

Deine Juliet

 (43)
Erschienen am 22.08.2018

Neue Rezensionen zu Mary Ann Shaffer

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HibiscusFlowers avatar

Rezension zu "Deine Juliet" von Mary Ann Shaffer

Ein Briefroman mit einem ganz besonderen Charme
HibiscusFlowervor 11 Tagen

Klappentext des Verlages:
London, Ende der vierziger Jahre: Die junge Schriftstellerin Juliet erhält einen ungewöhnlichen Brief. Absender ist Dawsey Adams, ein Bauer von der Kanalinsel Guernsey, der antiquarisch ein Buch erworben hat, das zuvor ihr gehörte. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Briefwechsel, durch den Juliet von der Existenz der »Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf« erfährt, einer literarischen Gesellschaft, die einige der Inselbewohner gründeten, um sich über die schwere Kriegszeit hinwegzuhelfen. Je mehr Juliet über Dawsey und die anderen erfährt, desto mehr wünscht sie sich diese Menschen zu treffen. Und so beschließt sie, auf die Insel zu reisen. Dort stößt Juliet auf die Geschichte von Elizabeth, einem verschollenen Mitglied des Clubs, und ihrer großen Liebe zu einem deutschen Offizier. Und sie lernt Dawsey immer besser kennen…

"Ich frage mich, wie das Buch nach Guernsey gelangt ist. Vielleicht haben Bücher einen geheimen Instinkt, der sie den idealen Lesern zuführt. Wie wunderbar, wenn es so wäre." (S. 14 - Juliet an Dawsey)

Auf das Buch bin ich durch eine andere Leserin aufmerksam geworden, deren Rezension dazu sich fast schon wie eine Liebeserklärung liest. Jetzt, nach dem Lesen, kann ich jede einzelne Zeile sehr gut nachvollziehen und dies allein zaubert ein Lächeln bei mir hervor.

Ein Briefroman mit einem ganz besonderen Charme, der durch die Erzählungen unterschiedlicher Absender an solch einer Tiefe gewinnt, die einfach nicht spurlos an den LeserInnen vorbeigehen kann. Die Nachkriegsstimmung wird hier ebenso eingefangen wie die schrecklichen Zeiten des Krieges und der Besatzung. Verluste sind spürbar, rühren nicht selten zu Tränen und werden doch von dem Handeln und dem Zusammenhalt so mancher zur Seite gedrängt.

Dies würde ich gern der abwechslungsreichen Darstellung der Figuren zuschreiben, die im einzelnen interessante Bruchstücke jedoch nur im Gesamten ein wundervolles Bild erkennen lassen. Dass das Buch also aus zahlreichen Briefen besteht, ist nicht nur passend, sondern erzeugt auch Wirkung, weil sich die Geschichte nur so zusammenfügt und damit für eine gewisse Grundspannung sorgt, die von berührenden Szenen aber auch einer Prise Humor begleitet wird. Unweigerlich schließt man nicht nur die witzige, neugierige sowie warmherzige Juliet Ashton ins Leserherz, sondern auch all diejenigen, die trotz trauriger Geschichten sich sowohl den Mut wie auch die Hoffnung bewahrt haben; die, die einfach ein gutes Herz haben und natürlich die, die Bücher lesen, weil sie Trost spenden, für Zerstreuung sorgen, über schwere Zeiten hinweghelfen und ein Lächeln entlocken. Ein bewegendes Highlight im Lesejahr 2018 für mich.

"Wenn man gute Bücher gelesen hat, bereiten einem schlechte keine Freude mehr." (S. 60)

Kommentare: 3
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leaslesezaubers avatar

Rezension zu "Deine Juliet" von Mary Ann Shaffer

Ich hatte mir etwas mehr erhofft
leaslesezaubervor einem Monat

Als ich dieses Buch entdeckt habe, war ich sofort neugierig, nicht nur wegen des schönen Covers sonder eben auch wegen der Aufmachung. Selten bekommt man Briefromane in die Hände und deswegen war ich ganz besonders gespannt. Am Anfang war es dann auch relativ kompliziert sich mit dieser Art zu arrangieren, zumindest ging es mir dabei so. Die Briefe sind teilweise recht kurz gehalten und somit kommt es zu flotten Wechseln zwischen den einzelnen Personen.

Nach 50 Seiten circa war ich aber richtig drin und konnte mich mehr auf die einzelnen Briefe konzentrieren. Die Thematik ist auf jeden Fall toll, man merkt dabei auch einfach die Liebe zum Detail und eben auch zu den Emotionen. Die Autorin hat es geschafft besonders die Emotionen wirklich toll zu vermitteln, sodass ich sie förmlich spüren konnte!

Ich hatte mir aber irgendwie doch mehr "Einheit" gewünscht, irgendwie gab es keinen richtigen Pfad dem man folgen konnte. Ich hatte zeitweise echt das Gefühl die Orientierung zu verlieren und mich persönlich hat das wirklich gestört. Mir waren es teilweise dann auch einfach zu viele verschiedene Charaktere, die zwar als solche zu erkennen waren, weil sich der Stil unterschied aber trotzdem war es mir zu viel Wechsel.


Fazit:

Ein wirklich rührendes Buch, mit einer tollen Grundidee, für mich war es jedoch einfach zu viel Wechsel. Ich hätte es besser gefunden, wenn man hier und da mehr Augenmerk auf einige Charaktere gelegt hätte und einfach auch mal ein paar weniger Personen erwähnt hätte. Das wirkte oft undurchsichtig und hat mich etwas aus dem Konzept gebracht.

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NessaReadss avatar

Rezension zu "The Guernsey Literary and Potato peel Pie Socitey" von Mary Ann Shaffer

Ich will zurück nach Guernsey!
NessaReadsvor einem Monat

Dieses Buch war schon lange auf meiner Wunschliste und endlich konnte ich es lesen. Und ich war hin und weg.
Juliet verkörpert für mich den Prototyp einer starken Londoner Frau der 40er-50er in der Literatur. Sie spielt zwar nach den Regeln der Gesellschaft, hat aber ihren eigenen Kopf. Als sie auf der Suche nach einer neuen Idee für ein Buch, einen Brief von Dawsey aus Guernsey (sicher kein Zufall, dass sich das reimt :-) ) bekommt, zieht es sie nach Guernsey.
Die Geschichte ist einfach schön und, da ich kein besseres Wort finde, gemütlich. Es erzählt zwar in kleinen Anekdoten von der harten Realität von den Deutschen besetzt zu werden und kaum etwas zu essen zu haben, aber auch wie man Hoffnung finden kann und das Familie nicht immer aus Blutsverwandschaften besteht.
Eindeutig ein Buch, das ich jeden weiterempfehlen kann!

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