Mary Ann Shaffer

 4.4 Sterne bei 361 Bewertungen
Autorin von Deine Juliet, Deine Juliet und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mary Ann Shaffer

Mary Ann Shaffer, mit vollem Namen Mary Ann Fiery Shaffer wurde 1934 in Martinsburg, West Virgina geboren und war eine amerikanische Buchhändlerin und Schriftstellerin. Shaffer arbeitete im Buchhandel, in Bibliotheken und im Verlagswesen, bevor sie ihren Traum verwirklichte, ein Buch zu schreiben, das j"emand so gefiel, dass er es verlegen wollte". Sie ist im Februar 2008 verstorben.

Alle Bücher von Mary Ann Shaffer

Deine Juliet

Deine Juliet

 (251)
Erschienen am 03.11.2015
Deine Juliet

Deine Juliet

 (30)
Erschienen am 08.10.2018
Deine Juliet

Deine Juliet

 (45)
Erschienen am 22.08.2018

Neue Rezensionen zu Mary Ann Shaffer

Neu

Rezension zu "Deine Juliet" von Mary Ann Shaffer

Ausflug in die Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges
Leonisvor 2 Monaten

Inhalt: Die Londoner Schriftstellerin Juliet Ashton muss wie jeder andere wieder lernen, dass der Krieg vorbei ist und jetzt eine andere Zeit begonnen hat. Da erreicht sie unerwartet ein Brief aus Guernsey.  Der Schreiber, Dawsey Adams hat ein Buch erworben, welches früher Juliet gehörte und in dem ihre Adresse verzeichnet ist. Da es auf seiner Insel an allem fehlt und sie der einzige Kontakt zum Festland ist, bittet er Juliet ihm Bücher zu schicken. Die Literaturliebhaberin kann ihm diese Bitte natürlich nicht ausschlagen. 
Auf diesen Brief folgen viele weitere und Juliet erfährt Dawseys Geschichte und die eines Buchclubs mit dem Namen "Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf"
Das die Autorin da nicht in London sitzen bleiben kann, sondern sich auf nach Guernsey macht ist klar, doch dass diese Reise ihr ganzes Leben verändern wird, ist ihr noch nicht bewusst als sie ihre Koffer packt.

Meine Meinung: Das Buch bietet eine Geschichte mit vielen verschiedenen Gefühlen. Während des Hörens konnte ich mir das ein oder andere Lächeln nicht verkneifen, wohingegen andere Stellen einen wirklich nachdenklich und traurig machen.
Die Briefform des Romans ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell damit klar. Da die Briefe von verschiedenen Personen gelesen werden, kommt man da auch nicht durcheinander.
Des weiteren bringen die Leser die Emotionen sehr passend rüber.
Die Geschichte besitzt keine große Spannung, dennoch ist die Handlung nicht langweilig oder vorhersehbar.
Ich persönlich finde das Ende etwas kurz und abrupt, was wahrscheinlich mit der Geschichte der Autorin, Mary Ann Shaffer zusammenhängt.

Fazit: Ein schönes Hörbuch, das man zwischendurch mit hören kann.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Deine Juliet" von Mary Ann Shaffer

Mary Ann Shaffer/Annie Barrows: Deine Juliet
littleowlvor 3 Monaten

Meine Meinung

Ich habe „Deine Juliet“ aus einer Laune heraus im Buchladen gekauft, weil Briefromane eine magische Anziehungskraft auf mich ausüben und mir der Roman „In Liebe, Layla“ von Co-Autorin Annie Barrows sehr gefallen hatte. „Deine Juliet“ wurde inzwischen übrigens auch verfilmt. Ich habe die Verfilmung noch nicht gesehen, werde das aber auf jeden Fall nachholen – allein schon deshalb, weil ein Film mit Lily James gar nicht schlecht sein kann.

Wie gesagt, ich liebe Briefromane, allerdings sind sie aus zwei Gründen nicht ganz einfach zu schreiben: 1. Die Persönlichkeit von Figuren allein durch ihre Erzähl-/Schreibstimme zu vermitteln, ist eine große Kunst. 2. Es ist schwer, einen Plot durch Briefe zu erzählen ohne dass es völlig gekünstelt wirkt. Alles in allem haben die beiden Autorinnen leider keine der beiden Herausforderungen wirklich gut gemeistert.

Der Anfang des Romans war sogar noch recht vielversprechend. Ich fand die Prämisse, dass zwei Briefeschreiber durch ein verirrtes Buch zueinanderfinden, wirklich interessant und der Einstieg ist mir leichtgefallen. Zudem wirkte der Briefwechsel zu Beginn noch ganz natürlich. In der zweiten Hälfte, als Juliet auf Guernsey ist, verliert sich der Plot jedoch und Spannung kommt auch nicht mehr auf. Außerdem hatte ich große Probleme damit, die laufend neu hinzukommenden Briefeschreiber auseinanderzuhalten, weil viele exakt gleich klingen. Merkwürdig fand ich auch, dass Juliet Sophie und Sidney ellenlange Briefe schreibt, man die Antworten aber nicht zu lesen kommt bzw. keine Antworten kommen. Dieses Problem hat sich zum Ende hin immer mehr verschärft, so lange bis Juliet im Grunde nur noch Monologe für den Leser hält.

Juliets und Dawseys Liebesgeschichte konnte mich leider nicht mitreißen. Der Briefwechsel zwischen den beiden liest sich einfach wie ein freundliches Gespräch unter zwei Literaturfans, nicht wie eine beginnende Romanze. Auch Juliets Beschreibungen ihrer späteren Begegnungen mit Dawsey lassen keine Romantik aufkommen. Schade fand ich, dass seine Persönlichkeit nicht sehr vielschichtig gestaltet wurde bzw. in seinen Briefen nicht wirklich rüberkommt. Protagonistin Juliet ist an sich ganz sympathisch, war aber ein kleines bisschen zu perfekt als dass ich sie wirklich hätte ins Herz schließen können. Insgesamt hat es mich gestört, dass der Roman nur eindeutig „gute“ und „schlechte“ Charaktere hat.

Ein Pluspunkt ist, dass die historischen Hintergründe wirklich interessant waren. Die Geschichte spielt im Jahr 1946 und die Auswirkungen des 2. Weltkriegs sind überall in Europa spürbar. Ich fand es spannend, mehr über Guernsey und die anderen Kanalinseln zur Zeit des Nationalsozialismus zu erfahren. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass sie damals unter deutscher Besatzung waren.

Fazit

Obwohl ich normalerweise ein großer Fan von Briefromanen bin, hat mich „Deine Juliet“ leider nicht sehr gut unterhalten.

Kommentieren0
40
Teilen

Rezension zu "Deine Juliet" von Mary Ann Shaffer

Eine tolle Geschichte
VoiPerkelevor 4 Monaten

Deine Juliet hat mir sehr gut gefallen. Juliet die Protagonistin ist eine sehr sympathische Frau, die mit ihrem Humor und ihrem unerschütterlichen Sturkopf absolut überzeugt. Auch die anderen Charaktere weisen eine gewisse Tiefe auf und wirken authentisch. 

Zu den historischen Hintergrund wurde offenbar gut recherchiert, wobei ich mir auch vorstellen kann, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen miteinbezogen hat. Es ist mir auch wichtig zu erwähnen, dass der Krieg in den Hintergrund gerückt wird und wirklich nur Juliet und ihre Liebe zur Literatur im Vordergrund steht.

Generell ist das Buch eine klare Liebeserklärung an die Literatur.

Jedoch fande ich es fast etwas schade, dass der Roman in Briefform erzählt wird. Ein fließender Text mit Beschreibungen und Schilderungen vor allem bezüglich der wunderschönen Landschaft auf der Kanalinsel, hätte mich das Buch noch mehr genießen lassen. 

Dennoch ein toller Roman mit einer klaren Leseempfehlung! 

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 556 Bibliotheken

auf 55 Wunschlisten

von 12 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks