Mary Balogh Sonne des Glücks

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Inhaltsangabe zu „Sonne des Glücks“ von Mary Balogh

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  • Rezension zu "Sonne des Glücks" von Mary Balogh

    Sonne des Glücks
    luckydaisy

    luckydaisy

    17. May 2011 um 23:24

    Ich bin ein großer Mary-Balogh-Fan und weiß, zu welch literarischen Höhenflügen die Autorin fähig ist. Hier ist ihr Schreibtalent jedoch deutlich abgestürzt. Erstmal eine kurze Inhaltsangabe: Der uneheliche Robert und Jeanne - die hochwohlgeborene Tochter eines Grafen - lernen sich als 17,- bzw. 15 jährige kennen und erleben die erste Liebe miteinander. Durch Intrigen der Eltern trennen sich ihre Wege und jeder glaubt, vom anderen betrogen worden zu sein... 10 Jahre später sehen sie sich wieder: Jeanne ist die verwitwete Contessa das Minas und Robert hat eine Offizierskarriere beim englischen Heer eingeschlagen. Napoleon belagert Portugal und es herrscht Krieg. Robert glaubt nun, daß Jeanne aufgrund ihrer französischen Abstammung für Napoleon spioniert - kann sich aber nicht davor schützen, nochmals sein Herz an seine Jugendliebe und vermeintliche Feindin zu verlieren... So weit so gut. Ausgesprochen gut hat mir das Setting gefallen, da Portugal und die Napoleonischen Kriege dort nur äußerst selten Schauplatz für einen Liebesroman sind. Große Sympathie habe ich für den Helden etwickelt. Robert ist zu wahren und tiefen Gefühlen fähig und wird zerrissen zwischen der Loyalität zu seinem Land und seiner verzweifelten Liebe zu Jeanne... Jeanne als Heldin war dagegen eine Katastrophe und hat mir das Lesevergnügen im Prinzip verhagelt. Sie hatte mehrfach die Möglichkeit, Robert von der Wahrheit zu überzeugen. Aber sie hat ihn im Unklaren gelassen, hat sich an seinem Elend geweidet und war insgesamt äußerst selbstgerecht. Als Identifikationsfigur für die Leserin ist Jeanne daher m.M. nach so gar nicht geeignet. Dennoch 3 Sterne für den flüssigen Schreibstil und das spannende Setting.

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