Mary Beard

 4.3 Sterne bei 46 Bewertungen

Lebenslauf von Mary Beard

Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie gilt in der angelsächsischen Welt als die bekannteste lebende Althistorikerin und zugleich als eine der streitbarsten. Immer wieder schaltet sie sich in aktuelle Debatten ein. Sie ist Herausgeberin des Bereichs Altertumswissenschaften für das »Times Literary Supplement« sowie Autorin und Moderatorin der berühmten BBC-Serie ›Meet the Romans‹. Für ihre große Geschichte Pompejis erhielt sie 2008 den Wolfson History Prize. Im Juli 2010 wurde Mary Beard zum Fellow of the British Academy gewählt. 2016 erschien bei S. Fischer ihr Welt-Bestseller »SPQR. Die tausendjährige Geschichte Roms«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mary Beard

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Cover des Buches Frauen und Macht9783103973990

Frauen und Macht

 (27)
Erschienen am 08.03.2018
Cover des Buches SPQR - Die tausendjährige Geschichte Roms9783100022301

SPQR - Die tausendjährige Geschichte Roms

 (10)
Erschienen am 13.10.2016
Cover des Buches Pompeji9783596299690

Pompeji

 (4)
Erschienen am 26.10.2017
Cover des Buches Kleopatras Nase9783103972177

Kleopatras Nase

 (4)
Erschienen am 22.06.2017
Cover des Buches Das Lachen im alten Rom9783805349796

Das Lachen im alten Rom

 (0)
Erschienen am 01.04.2016
Cover des Buches Das Kolosseum9783150186114

Das Kolosseum

 (0)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches The Roman Triumph0674032187

The Roman Triumph

 (1)
Erschienen am 07.04.2010
Cover des Buches The Invention of Jane Harrison0674008073

The Invention of Jane Harrison

 (0)
Erschienen am 03.05.2002

Neue Rezensionen zu Mary Beard

Neu

Rezension zu "Frauen und Macht" von Mary Beard

Frauen und Macht. Macht für Frauen!
kaffeeplusbuchvor einem Monat

Mit Power und Empowerment! "Ein schmales Buch mit der Sprengkraft einer handtaschentauglichen Kleinwaffe." schrief Susanne Mayer in „Die Zeit“ über Mary Beards wunderbares Buch „Frauen & Macht" . Passende Worte. Nicht ohne Grund war dieses Buch nicht nur bei uns in Deutschland in den Bestsellerlisten. Mary Bird schreibt darüber wie hartnäckig sich Sexismus und Frauenfeindlichkeit halten und wieso dies so ist. Ein Buch was einem in der auseinandersetzung mit diesen Themen nicht fehlen sollte. Ladys, nehmt euch die Macht!

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Rezension zu "Frauen und Macht" von Mary Beard

Mächtige Frauen
Nico-aus-dem-Buchwinkelvor 2 Monaten

Angepriesen von der Zeit als ein Buch mit der „Sprengkraft einer handtaschentauglichen Kleinwaffe“, kommt „Frauen und Macht: Ein Manifest“ von Mary Beard erst einmal recht schmal daher. Was findet sich auf den 112 Seiten, das nicht bereits gesagt wurde, das feministische Debatten bereichert und dazu auch noch Sprengkraft hat?


Warum schweigen Frauen?

Mary Beard, Frauenrechtlerin, Historikerin und Professorin in Cambridge, hat schon öfter mit (streitbaren) Aussagen auf sich aufmerksam gemacht und genießt einige Berühmtheit. In diesem kleinen Büchlein sind nun zwei Vorlesungen von ihr versammelt, gemeinsam mit beispielhaftem Bildmaterial. Beard widmet sich zentral der Frage: Warum schwiegen Frauen vor #metoo – und tun dies auch immer noch – statt von ihren sexuellen Demütigungen zu erzählen?

Die Antwort liefert sie gleich mit: Weil die Machtlosigkeit und das Schweigen der Frauen eine jahrtausendealte Tradition haben. Antike Beispiele für ihre These findet Mary Beard viele. Zum Beispiel in der „Odyssee“, als Telemachos, der Sohn von Odysseus, seiner Mutter Penelope den Mund verbietet. Oder im antiken Rom, der Zeit der großen Redner. Dass Frauen im Forum die Stimme erhoben – (beinahe) undenkbar. Frauenfeindliche Einstellungen, Annahmen und Vorurteile seien seit damals fest in Kultur, Sprache und Geschichte verankert, was große Auswirkungen auf uns und unsere heutige Gesellschaft habe, so Beard.


Mächtige Frauen

Mary Beard behandelt behandelt einige aktuelle Themen, etwas Hasskommentare gegenüber Frauen und kommt schließlich bei Frauen in Machtpositionen an. Natürlich hat sich die Stellung der Frau seit den 70er Jahren verbessert, aber von Gleichberechtigung keine Spur.


Die wenigen Frauen in sichtbaren Machtpositionen würden ihre Weiblichkeit verleugnen, um ihre Position zu sichern, lautet eine weitere These. Beispiele dafür findet Mary Beard genug. Die beiden Vorträge sind nachvollziehbar, einleuchtend und mit vielen Thesen stimme ich überein – allein: Das Buch ist kurz. Manchmal hätte ich mir gewünscht, Punkte würden nicht nur angerissen, sondern tiefergehend ausdiskutiert. Und ein wirkliches Mittel für Chancengleichheit findet Beard auch nicht. Missstände aufzeigen, Zusammenhänge bewusst machen und darüber diskutieren, das reicht mir einfach nicht. Allein auf rhetorischem Wege ist Gleichberechtigung in meinen Augen nicht zu erreichen. Dafür bin ich – im Gegensatz zu Mary Beard – nicht optimistisch genug.

„Frauen und Macht: Ein Manifest“ ist interessant zu lesen und sicherlich ein Beitrag mit Mehrwert in der Diskussion um Gleichberechtigung. Allerdings fehlt mir die auf dem Buchrücken angepriesene „Sprengkaft“, ich hatte mir (noch) mehr erhofft. 4 von 5 Sterne von mir.

Die Rezension ist auch zu finden auf meinem Blog im Buchwinkel.

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Rezension zu "Frauen und Macht" von Mary Beard

Schockierende, jedoch keine neuen Erkenntnisse
bloggingbookreviewvor einem Jahr

Die Autorin Mary Beard ist Professorin an der Universität Cambridge im Fach alte Geschichte. Darüber hinaus ist sie sehr bekannt durch ihren unermüdlichen und heruszuhebenden Kampf für die Rechte der Frau und der umfassenden Gleichstellung aller Geschlechter. In ihrem Essay - Frauen und Macht - versucht sie durch die Abschrift zweier von ihr gehaltener Vorträge das Machtgefälle zwischen den Geschlechtern in westlichen Gesellschaften zu verdeutlichen. Nichts für diejenigen die tiefgreifende Informationen zu Sexismus und Geschlechterdiskriminierung suchen, aber ein sehr guter Einstieg in das Thema. 


Das Buch ist in zwei Teile untergliedert. Im ersten Teil des Buches schreibt Beard über die Tatsache, dass die öffentliche Sprache schon immer ein Instrument des Mannes war. Dies führt sie auf die altgriechische Historie zurück, in welcher die Frauen selbst von ihren Söhnen kommandiert werden konnten und sich dem beugen mussten, sofern es sich um öffentliches Auftreten handelte. 

Im zweiten geht es mehr um die Misrepräsentation von Frauen in Ämtern und wie sich mächtige Frauen immer wieder Tiraden ausgesetzt fühlen müssen. Außerdem um Strategien der Nachahmung von männlichen Eigenschaften, sofern es sich um bekannte und Mächtige Frauen, wie Margret Thatcher oder Angela Merkel handelt. Wie dominiert die Politik von männlichen Idealvorstellungen ist, lässt sich besonders am Wahlkampf in den Vereinigten Staaten erkennen, indem Trump mit martialischer Männlichkeit die Sprache und das öffentliche Interesse immer wieder auf sich und weg von der Konkurrentin Hillary Clinton lenkte. 

Beard macht einen groben Umriss und steckt das Thema gezielt ab. Es handelt sich wirklich um eine sehr kurze Einführung - ich habe 1,5 Stunden gebraucht um die knapp 80 Seiten zu lesen. Hierbei handelt es sich nicht um eine Lektüre für Kenner*innen, sondern eher für diejenigen die sich noch nicht tiefergehend mit dem Thema befasst haben. Empfehlenswert ist sie dennoch - wenn auch zu kurz und zu knapp.

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