Mary Beth Chapman Wenn das Leben andere Blüten trägt

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Inhaltsangabe zu „Wenn das Leben andere Blüten trägt“ von Mary Beth Chapman

Mary Beth Chapman träumte von einem ruhigen und friedvollen Leben. Stattdessen heiratete sie Steven Curtis Chapman, dessen Musik-Karriere nach einer Weile steil bergauf ging. Das brachte viel Unruhe, Hektik und einsame Zeiten in ihr Leben. Und dann bricht eine unfassbare Tragödie über sie herein – ihre kleine Adoptivtochter Maria stirbt bei einem Autounfall. Mary Beth Chapman lässt uns an der Geschichte ihres Lebens teilhaben. Eindrücklich schildert sie, wie sie lernt, mit der tiefen Trauer zu leben. Und wie sie mit Zweifeln an der Güte Gottes kämpft. Die ergreifende Biografie einer Frau, die sich trotz allem entschieden hat, Gott mit ihrem Herzen zu suchen. Und die trotz tiefer Verletzungen Ja zum Leben und Glauben sagt.

Eine besonders berührende Biografie - unbedingt lesen!

— cho-ice

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    Wenn das Leben andere Blüten trägt

    cho-ice

    06. September 2014 um 16:14

    Diese eindrückliche Biografie wäre ohne ein äußerst tragisches Ereignis wohl nie geschrieben worden: Mary Beth Chapman erlebt 2008, wie ihre jüngste Adoptivtochter Maria auf ihrer Einfahrt ums Leben kommt, als ihr jüngster leiblicher Sohn sie beim Einparken versehentlich überfährt. Da sie die Frau des sehr erfolgreichen US-amerikanischen Sängers Steven Curtis Chapman ist, ging die Geschichte dieses Unfalls um die Welt. Auch ich erinnere mich daran, damals davon gehört und mehr als ein Gebet für die Familie gesprochen zu haben. Als Mary Beths Buch herauskam, war für mich klar: Das muss ich lesen! „Wenn das Leben andere Blüten trägt“ ist jedoch bei Weitem nicht nur eine Geschichte über eine unfassbare Tragödie. Es ist ein sehr ehrlicher Blick in das Leben einer Frau, die … sich ihr Leben ursprünglich ganz anders vorgestellt hat,  … mit einem erfolgreichen Musiker verheiratet ist und das Musikbusiness gut kennt, … viele Kinder hat und den anstrengenden und schönen Alltag, den das mit sich bringt, … mit Depressionen kämpft, die jeglicher Logik widersprechen, … entschlossen ist, in alldem nicht von Gottes Seite zu weichen,  … schwierige Zeiten durchlebt hat, auch schon vor dem Unfall, … von Gott immer wieder in ungewöhnliche Situationen gestellt wird, … ein Herz für vernachlässigte und verwaiste Kinder hat und schließlich drei Waisen aus China adoptiert, … versucht, ihre Berufung zu leben, und mit ihrer Organisation Familien bei der Adoption von Waisen aus dem Ausland unterstützt, … sich nicht einfach unterkriegen lässt. Zwei weitere Dinge haben mich beim Lesen sehr bewegt: 1. Mary Beth gibt auch tiefe Einblick in ihre Ehe, die nicht immer einfach verlaufen ist, da Steven und sie von ihrer Persönlichkeit her wie Feuer und Wasser sind – ein Mut machendes Zeugnis für dauerhafte Liebe. 2. Auf ihrem Weg erlebt Mary Beth immer wieder Fingerzeige Gottes; sein ganz persönliches Reden zu ihr. Dass sie davon auch in ihrem Buch erzählt, macht ihren Glauben noch greifbarer und bezeugt Gottes Größe und Fürsorge für seine Kinder. Im Englischen lautet der Titel des Buches „Choosing to see“, also auf Deutsch etwa: „Ich entscheide mich, zu sehen.“ Im Buch wird immer wieder darauf angespielt – „sehen“ ist durchgehend groß geschrieben, auch in der deutschen Ausgabe. Mein Fazit: Mary Beth Chapman vermittelt durch ihr kostbares Buch tatsächlich die Fähigkeit, zu sehen, also genauer hinzusehen und Gott selbst im tiefsten Schmerz wahrzunehmen. Es ist ein beeindruckendes Plädoyer dafür, Ihm in allen Lebenslagen zu vertrauen und mit wirklich allem zu Ihm zu gehen. Eine so gute, berührende Biografie verdient es definitiv, neu aufgelegt zu werden (vielleicht mit neuem Titel?!).

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