Mary Campisi A Family Affair

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Inhaltsangabe zu „A Family Affair“ von Mary Campisi

Familiengeheimnisse- ob sie will oder nicht

— takaronde
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  • Interessante Geschichte-doch ich konnte mich mit den Figuren nicht anfreunden

    A Family Affair

    takaronde

    07. June 2014 um 20:20

    Christine Blacksworth ist Anwältin in der Firma ihres Vaters. Eines Tages kommt dieser von seinem 4-Tages-Ausflug in eine ländliche Blockhütte nicht zurück. Stattdessen gibt es einen Anruf, von einem Nate, dass ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei. Nur dass dieser Unfall hunderte von Meilen von der Blockhütte entfernt geschehen ist.  Nachdem Christine ihren Vater beerdigt hat, fährt sie in diese Blockhütte und stellt fest, das sich dort schon seit längerem niemand mehr aufgehalten hat. Danach mach sie sich auf den Weg zu der Frau, mit der ihr  Vater jahrelang ein Verhältnis gehabt haben soll, zumindest hat ihr Onkel Harry ihr das erzählt. Es stellt sich heraus, dass Christines Vater jeden Monat 4 Tage mit dieser anderen Familie verbracht hat. Es gibt einen Sohn namens Nate, der älter als Christine ist und eine Halbschwester. Christine versucht mit der "fremden" Frau aufzuarbeiten, was da 14 Jahre lang nebenher gelaufen ist... Der erste, der mich in diesem Buch stört ist Onkel Harry. jeder Satz von ihm nervt, seine Gedankengänge sind durchweg ätzend. Er weiß, dass keiner in der Firma ihn braucht und schert sich eigentlich nur um seinen eigenen Kram, spielt jedoch in Nachhinein bei Christines Vater den Moralapostel. Obwohl er selbst kein Kind von Traurigkeit ist und jede Möglichkeit sucht sich zu vergnügen. Der zweite ist Nate. Jahrelang sieht er mit an, wie seine Mutter einen verheirateten Mann liebt und jedes Mal verzweifelt, wenn dieser wieder zu seiner Familie zurückkehrt. Genau das macht er Christine zum Vorwurf. Doch diese kann weder etwas für die Unfähigkeit von Nates Mutter, noch für das Verhalten ihres Vaters, noch für Nates eigene Blödheit bei seiner Mutter leben zu bleiben. Als erwachsender Mann hätte er ja gehen können, statt sich mit dem unmöglichen Leben seiner Mutter abzufinden. Die dritte Person, die nervt  ist Christines Mutter. Hauptsache der schöne Schein ist gewahrt. Alles andere ist unwichtig. Man hat bei dieser Person das Gefühl der richtig gedeckte Mittagstisch ist wichtiger als die eigene Tochter. Zu guter Letzt ist da Christine selbst. Für mich ist diese Frau absolut unglaubwürdig. Sie lässt sich von Nate für die Fehler ihres Vaters beschimpfen und verliebt sich kurz darauf in ihn?  Für mich unlogisch. Wahrscheinlich hat sie das von ihrem Vater... Mich hat das Hin- und Herspringen zwischen den Gedanken von Christine und Onkel Harry gestört. Die Geschichte läuft damit nicht voran und für mich ist Onkel Harry irgendwie nur Füllmaterial.  Auch die vielen Familiengeheimnisse verlieren irgendwann ihren Reiz. Scheinbar ist nichts so wie es scheint. Was mir gut gefallen hat ist der wunderbare Schreibstil von Mary Campisi. Ich könnte mir gut vorstellen wieder ein Buch von ihr zu lesen. An diesem hier haben mir halt die Charaktere nicht gefallen, aber das kann ja in einem anderen Buch anders sein.

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