Ein Tag ohne Zufall

(62)

Lovelybooks Bewertung

  • 62 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 1 Leser
  • 18 Rezensionen
(31)
(21)
(10)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Tag ohne Zufall“ von Mary E. Pearson

Im Augenblick ist alles möglich. Destiny wird von ihren Eltern von einem Internat ins nächste verfrachtet, seit sie sieben ist. Sie lässt niemanden an sich heran, denn Freundschaften schließen hat keinen Zweck, wenn man ohnehin bald wieder gehen muss. Doch dann ist da plötzlich dieser perfekte Tag, an dem sich die Zufälle überschlagen - oder sollte es Schicksal sein? Jedenfalls steht da auf einmal zufällig diese blassrosa Luxuslimousine mit hochgeklapptem Lederverdeck und laufendem Motor, und zufällig finden sich drei Mitschüler, die aus den unterschiedlichsten Gründen nichts gegen eine Spritztour haben. So beginnt ein spontaner Roadtrip voller sonderbarer Begegnungen, an dessen Ende Destiny ihren Schutzschild fallen lassen kann. Und plötzlich weiß sie, dass die Wahrheit ganz anders aussieht, als sie immer dachte.

Überraschend tiefgründig und berührend. Eines der besseren Jugendbücher!

— daydreamin
daydreamin

Traurig und tiefgründiger als man denkt. Die Hauptperson in ein Netz aus Selbstbetrug und Lüge verstrickt und doch sympathisch.

— Loki_Laufeyson
Loki_Laufeyson

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wahnsinnig tolle Geschichte, sehr schön erzählt und auch sehr poetisch.

— isybooks
isybooks

Unglaubliches Buch, mit vielen Wahrheiten und überraschender Wendung, zählt zu meinen Lieblingsbüchern. *-*

— CreativeSoul
CreativeSoul

Nettes Buch für Zwischendurch

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

Magisch und doch real, leicht und anmutig erzählt. Man kann es weder aus der Hand legen, noch vergessen. Ein Meisterwerk.

— ghostwhisperreader
ghostwhisperreader

Mary E. Pearson ist eine Meisterin im Gänsehaut machen . Mir wurde richtig heiß beim Lesen & ich musste meinen. LESEN !!!

— PhoebeFibi
PhoebeFibi

Einfach perfekt.

— Einsamkeit
Einsamkeit

Ich habe etwas anderes erwartet und war deshalb sehr überrascht.

— Cambion
Cambion

Wird bald gekauft. Bin schon gespannt! :))

— Cadiz
Cadiz

Stöbern in Jugendbücher

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Flawed und Perfect ergänzen sich perfekt. Eine empfehlenswerte Dilogie!

marcelloD

Schattenkrone - Royal Blood

Durch die vielen Perspektiven und Handlungen war die Geschichte sehr spannend. Die Charaktere haben aber noch mehr Potenzial!

cityofbooks

Diabolic

Ein unglaubliches Leseerlebnis, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt!

Tensiar

To all the boys I’ve loved before

Zu Beginn etwas schleppend, dann aber sehr rührend und amüsant geschrieben, habe es in einem Rutsch durchgelesen.

HannaBuecherwurm

In deinem Herz

Toller Abschluss einer fantastischen Trilogie :)💕

foreverdreaming

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Wirkte wie ein Sog auf mich & las sich nahezu in Lichtgeschwindigkeit. Leider blieb ich oft verwirrt & wurde nicht ganz warm mit der Story

Lenneth88

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine kleine Spritzour

    Ein Tag ohne Zufall
    daydreamin

    daydreamin

    14. February 2017 um 13:45

    Der 19. Oktober hat für die siebzehnjährige Destiny eine besondere Bedeutung. Genau an diesem Tag darf der Leser sie begleiten und einen tiefen Einblick in ihre Vergangenheit und Psyche werfen. Destiny ist kein gewöhnliches Mädchen, denn sie fühlt sich von ihren Eltern verstoßen und zurückgelassen. Seit bereits zehn Jahren wohnt sie quasi dauerhaft in Internaten und hat sich komplett von ihrer Umwelt abgeriegelt. Freundschaften oder Gefühle lässt sie niemals zu. Umso wunderschöner ist es, Seth, Aidan und Mira dabei zu begleiten, wie sie Destiny auf dem gemeinsamen Roadtrip immer mehr aus der Reserve locken können. "Ich habe mir einen Tag gewünscht, an dem alles ist, wie es sein soll, als Ausgleich für sämtliche Ungerechtigkeiten dieser Welt. Dabei weiß ich doch nur zu gut, dass sich das Schicksal nicht um Gerechtigkeit schert." In diesem Jugendbuch steckt sehr viel mehr als ich erwartet hatte. Die Protagonisten sind liebenswert und einzigartig, ihr unerlaubter Tagesausflug witzig und abwechslungsreich. Doch tatsächlich werden durch Destinys familiären Hintergrund auch ernste Aspekte beleuchtet und zwar so einfühlsam, tiefgründig und berührend, dass bei mir sogar Tränen geflossen sind. Ihr Schicksal hat mich wirklich überrascht und mitgenommen, nicht zuletzt wegen Mary E. Pearsons fantastischem Schreibstil.  Fazit In meinen Augen zählt "Ein Tag ohne Zufall" zu den besseren Jugendbüchern. Destinys Geschichte ist überraschend tiefgründig und berührend. Mary E. Pearson erzählt nicht nur von einem spritzigen Roadtrip mit allerlei witzigen Zufällen, sondern liefert außerdem einen intensiven Einblick in ein trauriges Schicksal.

    Mehr
  • Ein Tag ohne Zufall - oder auch nicht

    Ein Tag ohne Zufall
    isybooks

    isybooks

    20. August 2015 um 14:52

    Des ist ein einsames Mädchen, dass sich durch ihr Leben kämpft. Ihre Familie hat sie verstoßen und sie kommt ständig in ein neues Internat. Sie hat auch keine Freunde, denn sie weiß, dass dadurch der Abschied schwerer wird, wenn sie auf eine neue Schule kommt. An einem 19. Oktober jedoch ändert sich Des' Leben komplett. Mit drei Mitschülern tritt sie eine Ein - Tages - Reise an und völlig unerwartet hat sie neue Freunde. Zuerst kommt einen Des sehr verwirrt vor, was sie ja in gewisser Hinsicht auch ist. Sie bleibt immer für sich und versucht sich unsichtbar zu machen. Aber an diesem 19. Oktober geht das nicht mehr. Auf einmal stehen da ein Auto und drei Mitschüler parat und zusammen treten sie eine spontane Tagesreise an. Zuerst noch skeptisch gegenüber den anderen öffnet sich Des jedoch immer mehr. Vor allem zu Seth baut sie eine gute Beziehung auf und sie scheint sich wohl bei ihm zu fühlen. Unfreiwillig muss Des zugeben, dass sie auch die beiden Anderen gerne hat und vertraut ihnen zum Schluss ihr größtes Geheimnis an. Ein Tag ohne Zufall ist eigentlich ein ironischer Titel, da der 19. Oktober damals, als Des noch ein kleines Mädchen war, und heute, wo Des fast erwachsen ist, ein Tag ist, der nur aus Zufällen besteht. Das, was jedoch nicht zufällig passiert, ist der Abschied von ihrer Familie. Damit, denke ich, will Pearson zeigen, dass man die wichtigen Dinge im Leben selber in die Hand nehmen soll bzw. muss und nicht dem Schicksal überlassen soll. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, weil es kein typischer Jugendroman ist. Es sind immer wieder Passagen in den Kapiteln, über die man nachdenken muss - die das auch verlangen. Ja, das Buch geht mehr oder weniger gut aus, aber bis zu dem Happy End ist es ein langer, schwieriger Weg. Ein Weg, den man ohne Freunde nicht meistern kann.

    Mehr
  • Genial!

    Ein Tag ohne Zufall
    PhoebeFibi

    PhoebeFibi

    27. March 2013 um 19:45

    Ich hatte bereits ' Zwei und die Selbe' gelesen , und wusste daher schon ungefähr was auf mich zukam - ich wusste , dass die Autorin ihre Leser nicht schonen wird . Und so ist es ! Im Grunde genommen , hatte ich dass Gefühl , bis zu einem bestimmten Punkt die Hauptcharakterin garnicht zu verstehen , sie verwirrte mich , und doch konnte ich mich nicht einfach von ihr abwenden. Im Laufe des Buches baut man viel Mitleid und auch fast schon wieder Hass auf , Mitleid mit ihr , Hass auf ihre Eltern . Als dann die Tiefpunk des Buches kam , ging es in mit drinnen drunter und drüber . Auf einmal kann man die Gefühle , ihr Handeln verstehen und zuordnen , so als hätte Mary E. Pearson sorgfältig einen Faden gezogen , der alles ins Rollen bringt. Ein gelungenes Buch , dass mich sehr positiv überrascht hat !

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    Kerry

    Kerry

    20. December 2012 um 20:08

    Es ist der 19. Oktober und wie jedes Jahr rechnet die 17-jährige Destiny "Des" Faraday damit, dass auch an diesem Tag alles schief geht, was schief gehen kann. Gewöhnlich erhält sie alle drei Monate von Ihrer Tante Edie Besuch im Internat, in dem sie untergebracht wurde. Seit ihrem 15. Lebensjahr lebt sie nun schon in einem Internat in Hedgebrook. Was Des befürchtet hat, tritt jedoch ein - ihrer Tante sind die Reifen ihres Autos durchstochen worden und sie kann somit nicht kommen. Des ist frustiert, immer geht am 19. Oktober etwas schief. Des ist ein einsames Mädchen. Freundschaften mit anderen Internatsschülern schließt sie nicht, denn sie ist nie lange auf einem Internat. Sobald es Probleme gibt und die gibt es regelmäßig, fließt das Geld ihrer Eltern und sie wird auf ein anderes Internat geschickt. Die zwei Jahre, die sie bereits in Hedgebrook ist, ist die längste Zeit, die sie jemals auf einer Schule verbracht hat. Auch an diesem Tag kündigen sich die Probleme an: Des schwänzt den Unterricht - es ist einfach zu frustrierend. Vor dem Internatsgebäude trifft sie auf Mr. Nestor, einen Vertretungslehrer. Dieser merkt, dass es ihr nicht gut geht und Des lässt einmal den ganzen Frust heraus und äußert nur einen einzigen Wunsch: Einen einzigen Tag lang soll alles so laufen, wie es sein sollte! Obwohl es verboten ist, das Schulgelände zu verlassen, weiß Des einfach, dass sie raus muss. Sie "findet" ein Auto, in dem der Schlüssel steckt. Schnell macht sie einen Mitschüler ausfindig, der Strafarbeit leisten muss, aber einen Führerschein hat. Ihn überredet sie, einfach mal abzuhauen. Noch bevor sie das Schulgelände verlassen können, gesellen sich zwei weitere Mitschüler hinzu und die vier erleben einen Tag, an den nichts so ist, wie es jemals war ... Ein tiefgründiges Jugendbuch! Der Plot des Buches wurde sehr detailliert erarbeitet, wobei der Leser nach und nach die Geschichte hinter Destinys Geschichte erfährt - warum sie seit Jahren in Internaten lebt und wie es ihr dabei ergeht. Die Figuren, allen voran Protagonistin Des, wurden sehr facettenreich in Szene gesetzt, wobei ihr mir bei den Nebencharakteren gerne etwas mehr "Vergangenheit" gewünscht hätte. Der Schreibstil ist ausgesprochen emotational fesselnd, ja, ich gebe es zu, es flossen Tränen. Sicherlich war mir bereits zum Beginn des Buches klar, in welche Richtung es sich entwickeln würde, als es dann jedoch soweit war, kullerten die Tränchen einfach, ich konnte nichts dageben tun. Als Fazit kann ich mitgeben, dass es sich um ein tiefgründiges und emotionales Jugendbuch mit kleines Schwächen handelt, dass mir dennoch schöne Lesestunden bereitet hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    Lenchen94

    Lenchen94

    15. July 2012 um 01:19

    Wenn man ein Buch mit einem seelischen Lächeln zuschlägt ... "Ein Tag ohne Zufall" verlangt uns nicht viel ab. Im Grunde genommen wird nur von einem Tag berichtet, an dem vier Internatsschüler sich auf einen Ausflug der anderen Art begeben, begleitet von sowohl unzähligen, als auch unglaublichen Zufällen. Logik kann man hier getrost vergessen, aber nichts anderes habe ich hier erwartet. Hier geht es nicht um die logische Genauigkeit, auch nicht um Spannungsbögen oder einen detaillierten Plot. Hier geht es um Wahrheit, Selbstfindung, Zufall und auch Schicksal. Spannung ist nicht vorhanden, sondern eher eine gewisse Erwartungshaltung. Die Autorin weiß, wie viel sie dem Leser vorenthalten kann, um diesen bei der Stange zu halten. Außerdem lässt sie genügend Freiraum, um den Leser selbst interpretieren zu lassen. In diesem Buch kommt es nicht nur auf die Sachen an, die die Charaktere sagen, sondern viel mehr auf die Sachen, die sie nicht sagen. Man kann hier viel zwischen den Zeilen lesen und so eine Menge vorausahnen. Das Buch ist sehr philosophisch angehaucht und bringt einen mehr als einmal zum Nachdenken. Ich möchte hier auch nichts über den eigentlichen Plot verraten, der Klappentext ist hier mehr als ausreichend ;) Alles andere wäre Spoilern ^^ Der Fokus wird charaktermäßig ganz klar auf die Protagonistin Destiny gelegt. Das ganze Buch über lernt man sie besser kennen und selbst auf den letzten Seiten erfährt man noch (mehr oder weniger) Neues über sie. Allerdings muss ich in meiner Lobhudelei auch anmerken, dass man die "Mitfahrer" Seth, Aidan und Mira besser hätte einbinden können. Alle drei haben zwar ihre Geschichten, die aber im Vergleich zu Destinys kaum richtig zur Geltung kommen. "Ein Tag ohne Zufall" hat einen wunderschönen Schreibstil und legt sehr viel Wert auf das Innenleben der Charaktere, weniger auf das, was um sie herum geschieht. Inhaltlich wiederholt sich einiges, was aber nicht schlimm ist, da das Buch von diesen Verdeutlichungen lebt. Mir persönlich hat der Schreibstil in "ZweiundDieselbe" zwar besser gefallen, da er einfach ausdrucksstärker ist und die Sachen mehr auf den Punkt bringt, dennoch glänzt auch "Ein Tag ohne Zufall" mit emotionalem Reichtum. Ich hoffe, ihr versteht, was ich damit meine ... Das Buch hat mich berührt, wenn auch auf eine leicht melancholische Art und Weise ... "Ein Tag ohne Zufall" ist sicher kein dicker Sommerschmöcker, der mit viel Spannung und Innovation aufwarten kann. Dieses Buch ist wie eine Wiese mit pastellfarbenen Blumen, mit einem (fast) wolkenlosen Himmel und der Sonne, die einem aufs Haupt scheint. Es ist ungeheuer schön und entspannend und wenn die Sonne sich dem Horizont nähert, beginnt man, über sich selbst und sein Leben nachzudenken. "Ein Tag ohne Zufall" ist das perfekte Buch für einen Lesenachmittag im Garten, in der Sonne, auf einer Wiese mit pastellfarbenen Blumen, die schön, aber nicht aufdringlich sind, genau wie dieses Buch ;) Wertung Story: 2,5/5 Charaktere: 4,5/5 Sprache/Schreibstil: 4,5/5 Emotional: 4,5/5 Endwertung: 4 Altersempfehlung: 12+

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    lucysnowe

    lucysnowe

    27. April 2012 um 21:50

    Es ist der 19. Oktober, ein Tag wie alle anderen, jedoch nicht für Destiny. Seit ihrem siebzehnten Lebensjahr fristet sie ein Dasein in verschiedenen Internaten, immer einsam, ohne ihre Familie und ohne Freunde. Früh vom Leben enttäuscht, hat sie das Glück für sich schon abgeschrieben, das Leben ist in ihren Augen ungerecht. Doch am 19. Oktober wird sich wieder einmal alles für sie ändern, denn ihr Wunsch _"ich möchte nur, dass einen Tag lang ausnahmsweise das Gute siegt. Dass es ein Mal gerecht und vernünftig auf der Welt zugeht. Dass einen Tag lang alles ist, wie es sein soll"_ geht für sie in Erfüllung. Zusammen mit drei Mitschülern, einem fremden rosa Cabrio und einem Lämmchen entflieht Destiny dem tristen Internat und erlebt einen Tag voller Lebensfreude, einen Tag ohne Zufall. Doch am Ende muss Destiny sich ihrer verdrängten Vergangenheit stellen. Die Geschichte hat mir zu Anfang gar nicht gefallen, ich bin nur schwer in das Buch hereingekommen, denn es entwickelt sich recht langsam. Die ersten zweihundert Seiten sind sehr langatmig, es wird keine Spannung aufgebaut, die Nebencharaktere wirken aufgrund des Erzählstils teils recht merkwürdig und man wird nicht so recht schlau aus ihnen. Dann jedoch erfährt man immer mehr über Destiny, über ihre eigentlich glückliche Kindheit, die im Alter von sieben Jahren schlagartig beendet wurde und man möchte mehr über die Hintergründe erfahren. Sind Destinys Eltern wirklich so herzlos, und verfrachteten sie ins Internat um sie loszuwerden? Und was ist Destinys Geheimnis, wird sie sich ihren neuen Freunden öffnen und über ihren Schatten springen? Am Ende wird es also spannender und dann lohnt es sich weiterzulesen. Denn das Ende des Buchs ist wirklich sehr emotional anrührend, aber nicht kitschig. Destinys Schmerz wirkt authentisch, man fühlt stark mit ihr mit. Das Ende belohnt insofern für die Strapazen des Anfangs.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    08. April 2012 um 15:58

    »Manche Leute wollen eben nicht hören, was los ist, auch wenn man es ihnen nett sagt. Sie wollen nicht aus ihrer Phantasiewelt herausgerissen werden. Sie vertragen die Wahrheit nicht.« *Meine Meinung* Mit „Ein Tag ohne Zufall“ hat Mary E. Pearson eine Geschichte geschrieben bei der man lacht, nachdenkt und bis zum Ende nicht so recht weiß wo es einen denn eigentlich hinführt. Das Buch ist aus der Sicht von Destiny geschrieben, so bekommt man gleich von Anfang an mit wie sie über ihr Leben und ihre Mitschüler denkt doch so richtig durschauen kann man sie bis zur letzten Seite nicht. Denn ihre verschlossene Art wie sie sich ihren Mitschülern und Menschen in ihrem Umfeld präsentiert bleibt prägt auch den Erzählstil der Autorin. Nur Stückchenweiße wird aus der Vergangenheit der Hauptprotagonistin erzählt und man denkt *Mein Fazit* Langweilig wird es bei diesem Buch auf keinen Fall. Es ist immer irgendwas los und es gibt immer mehr von Destiny und ihren drei Begleitern zu erfahren. Besonders gut haben mir diese ganzen Zufallsauflistungen gefallen, die Destiny immer wieder erzählt hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    27. August 2011 um 18:11

    Kann es nicht mal einen Tag geben, an dem alles so läuft, wie es sein soll? Ein Tag, an dem es gerecht zugeht und alle das bekommen, was sie verdienen? Das wünscht sich Destiny sehnlichst, denn für sie geht eigentlich immer alles schief. Auch dieser Tag hatte keinen guten Start, doch dann trifft sie auf diesen seltsamen Gastlehrer, und von da an ist plötzlich alles perfekt.Vor der Schule steht ein rosafarbenes Cabrio, die Fahrertür steht offen, im Handschuhfach liegt Geld – Destiny steigt ein und macht sich mit drei Mitschülern auf zu einem abenteuerlichen Roadtrip voller sonderbarer Begegnungen, beginnender Freundschaften und glücklichen Fügungen. Doch ist alles ein Zufall, oder ist es Schicksal? Destiny wird es herausfinden… »Ein Tag ohne Zufall« ist ein ungewöhnliches, magisches, mal melancholisches, mal lustiges Buch über Freundschaft, Ehrlichkeit, Selbstfindung und zweite Chancen. Ab 12 (Daniela Renz)

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    Phie

    Phie

    15. June 2011 um 12:09

    Klappentext: " ich möchte nur, dass einen Tag lang ausnahmsweise das Gute siegt. Dass es ein Mal gerecht zugeht. Dass einen Tag lang alles ist, wie es sein soll. Einen einzigen Tag lang. Ist das denn zu viel verlangt? Ich gehe zur Schule zurück- und halte verblüfft an. Da steht ein Auto mit laufendem Motor. Nur eine kleine Runde drehen...?" Meinung: Es war nicht nur das Titelbild, sondern auch der Klappentext der mich angezogen hat und so das Buch Einzug in mein Regal fand. Innerhalb von zwei Tagen habe ich dieses doch recht dünne Buch durchgelesen und musste leider lange Zeit auf Spannung warten. Es fehlte einfach an den Momenten wo man einfach die Luft anhält oder sich denkt: "Wow." Erst gegen Ende wird es wahrlich interessant und der Anfang wird wieder stückweise entschuldigt, da sich alles aufklärt. Ein wirklich interessantes Thema mit einer ausreichend guten Umsetzung. Die Schreibweise ist an sich nichts besonders. Dadurch aber wiederum flüssig und angenehm zu lesen. Ingesamt ist es also durchaus als lesenswert zu bezeichnen, wenn es auch durch die wenigen Spannungsmomente einen zusätzlichen Stern verliert.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    dreamer

    dreamer

    23. May 2011 um 08:24

    Ein Tag an dem das Gute siegt, ein Tag ohne Zufall – ist das ein perfekter Tag? . Destiny ist die Art von Problemkind die von einem Internat in das nächste rutscht. Sie hat keine Freunde und lebt ein durchsichtiges Leben, ein Leben aus Glas, in das keiner reinpasst. Bis ihr ein Vertretungslehrer eines Morgens eine Frage stellt, die den Tag zu etwas Besonderem macht: Was würde dich glücklich machen, du dir wünschen !? Tja was wohl – ein Tag ohne Zufall, ein Tag an dem alles so ist wie es sein soll, ein Tag an dem das Gute siegt. Genau das passiert, ein Auto steht mit laufendem Motor genau vor ihrer Nase. Es beginnt ein Trip für Des, der ihr Leben verändert und vielleicht sogar das von ihren drei Mitreisenden. . Meine Meinung Was ich von diesem Buch erwartet habe? Mehr als ich letztendlich bekam. Ich habe mir schon lange gewünscht ein „Tag ohne Zufall“ zu lesen, da ich selbst ein Mensch bin, der an das Schicksal glaubt und daran das alles aus einem Grund passiert. . Was mir kaum jemand glauben wollte? Das der Schreibstil und die gesamte Geschichte sehr langatmig für mich waren. Mich konnte der Stil von Mary E. Pearson einfach nicht verzaubern, bis auf die letzten vielleicht 10 Seiten. Die ganze Geschichte erschien mir recht oberflächlich und ohne wirkliche Tiefe. . Ein Roadtrip von Teenagern? Vom Schicksal bestimmt oder durch Menschenhand? Das ist die Frage die man sich das ganze Buch über stellt. Den hier geht einiges ein bisschen zu glatt und vor allem fand ich es komisch das sich Des Menschen anschlossen, die sie gar nicht wirklich kannte, da sie ja nie wirklich Freunde gehabt hatte. . Auf den zweiten Blick – oder vom Ende aus gesehen, erhascht man dann teils andere Facetten, die ich hier nicht erwähnen kann ohne zu spoilern. Warum uns die Autorin so im Unklaren ließ und Des zu einer so schrecklichen Protagonistin machte, das wird einem erst ganz am Ende bewusst. Darum ist meine Wertung auch relativ neutral, weil das Buch nachwirkt. . „Ein Tag ohne Zufall“ ist wie eine Kopfschmerztablette. Man nimmt es ein, wartet, glaubt schon fast verrückt zu werden, nur um dann die Erlösung zu finden, die dann auch eine Zeit lang anhält. Eine blöde Analogie werden manche denken, aber es war genau das was ich empfand. Heute gefällt mir das Buch besser als gestern, als ich es durch hatte und das ist bei mir bisher glaube ich noch nie passiert. . Zwar hat mich dieses Buch nur kurzzeitig berührt und mich etwas unzufrieden zurückgelassen, aber im Nachhinein betrachtet bereue ich nicht es gelesen zu haben! . Fazit Eine Geschichte über Zufälle, Schicksal und das Leben. Zwar wurde das Buch augenscheinlich recht oberflächlich gehalten, doch wie ist es nicht schon bei einem guten Wein – er braucht Zeit und Luft sich zu entfalten, das Aroma voll und ganz zu entwickeln. Ich vergebe schicksalsträchtige 3 von 5 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    leselurch

    leselurch

    27. April 2011 um 14:01

    Worum geht's? Der neunzehnte Oktober ist Destinys persönlicher Unglückstag. Bereits zu Beginn des Tages weiß sie, dass sie nichts gutes erleben wird, denn genau vor zehn Jahren, als sie sieben Jahre alt war, haben ihre Eltern begonnen, sie von einem Internat in das nächste zu schicken. Seitdem zieht sie sich immer weiter von ihren Mitschülern zurück. Wofür Freundschaften schließen, wenn man sowieso bald in das nächste Internat gehen muss? Doch ausgerechnet heute an ihrem Unglückstag soll sich alles ändern, denn plötzlich findet Destiny vor der Schule eine Limousine mit laufendem Motor und drei Mitschüler, die - rein zufällig - ebenfalls Lust haben, dem tristen Internatsleben zu entkommen. Zusammen erleben sie einen Ausflug voller seltsamer Ereignisse und am Ende des Tages erfährt Destiny die Wahrheit über ihr Leben... . Kaufgrund: Mary E. Pearson hat mich bereits mit "Zweiunddieselbe" begeistern können. Umso erfreuter war ich, als ich beim Durchstöbern von amazon.de auf ein neues Buch der Autorin aufmerksam wurde. . Meine Meinung: "Ein Tag ohne Zufall" wirft den Leser ohne große Erklärungen mitten in Destinys Leben, wodurch die Handlung anfänglich sehr verwirrend und chaotisch erscheint. Dies ist jedoch keinesfalls als Kritikpunkt aufzufassen. Pearson schafft es durch ihre rasanten Einstiege, beim Leser eine große Neugierde zu wecken und ihn bereits zu Beginn an das Buch zu fesseln. Nicht zuletzt durch ihren wunderbaren, flüssigen und einfühlsamen Schreibstil konnte ich das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen. . Die Geschichte handelt von Destiny und ihren drei Mitschülern Mira, Seth und Aidan - vier grundauf verschiedene Persönlichkeiten, die plötzlich aufeinander treffen. Zusammen erleben sie einen wundersamen Tag, der sie alle verändern soll. Dabei reiht sich in den 24 Stunden, die der Roman beschreibt, ein beinah unmöglicher Zufall an den nächsten. Destiny jedoch glaubt nicht an Zufälle. Sie ist der Meinung, dass es für alles eine logische Erklärung gibt. So auch für das Verhalten ihrer Eltern, sie nicht mehr bei sich haben zu wollen. Bloß Tante Edie besucht sie ab und an in den verschiedenen Internaten. Je weiter der seltsame Tag voranschreitet, desto näher kommt Destiny der Wahrheit. Ich selbst war von der Auflösung aller Ereignisse sehr schockiert. Ich hätte mit allem gerechnet, nur nicht mit einer solchen Lösung. Allein diese unerwartete, sehr überraschende Wendung macht "Ein Tag ohne Zufall" für mich zu einem Lesemuss. . Die Geschichte wird aus der Sicht von Protagonistin Destiny erzählt, doch auch durch diese Perspektive fällt es dem Leser nicht leicht, sich mit ihr zu identifizieren. Sie besitzt ab der ersten Seite das volle Mitgefühl des Lesers, aber nur langsam gelingt es ihm, hinter Destinys Fassade zu blicken, die sie in den letzten zehn Jahren mühsam aufbaute. Sie ist sehr verschlossen und zurückhaltend, beobachtet lieber andere Menschen als mit ihnen in engeren Kontakt zu treten. Zudem leidet sie unter einer Zwangsneurose und muss ihr gesamtes Leben mit Zahlen verbinden. Was steckt hinter all dem? Im Handlungsverlauf beginnt ihre Maske zu bröckeln und ihr wahres Gesicht wird sichtbar. Ihr berührendes und bewegendes Schicksal und die traurige Wahrheit, die hinter ihrem Leben steckt, verleihen dem Roman das gewisse Etwas. Noch lange nach der letzten Seite wird das Buch im Gedächtnis des Lesers bleiben und ihn zum Nachdenken anregen. . Zudem ist "Ein Tag ohne Zufall" ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig Nebencharaktere sind. Mira, Seth und Aidan sind für die Geschichte und vor allem für Destiny so wichtig und entscheidend, dass es mir schon fast weh tut, sie als Nebenfiguren zu bezeichnen. Auch sie glänzen wie Destiny - wenngleich auch nicht so stark wie die Protagonistin - mit Tiefgründigkeit, einer ergreifenden Geschichte und individuellen Persönlichkeiten, die man von Nebencharakteren leider nur selten kennt. . Obwohl die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt und man nicht aufhören kann zu lesen, so sei an dieser Stelle doch erwähnt, dass es sich nicht um leichte Lesekost handelt. Pearson verpackt sie zwar durch ihren Schreibstil und ihre jungen Charaktere in einen Jugendroman, aber auch ältere Leser werden von "Ein Tag ohne Zufall" begeistert sein. . Cover: Das Cover ist nicht nur hübsch anzusehen, es bezieht sich auch auf den Inhalt: Die Pfauenfeder spielt eine wichtige Rolle in "Ein Tag ohne Zufall". Außerdem finde ich es sehr schön, dass dieses Cover dem von "Zweiunddieselbe" nicht unähnlich ist. Durch den Schriftzug und die Machart kann man den Büchern ansehen, wer sie geschrieben hat. . Fazit: Im Klappentext des Buches wird die Geschichte so kommentiert: "Ein grandioser Roman um Täuschung, Selbsttäuschung und lang gehütete Geheimnisse, um Zufall und Schicksal". Kurz und knapp bringt dieser Satz den Roman perfekt auf den Punkt und ich möchte mich dieser Meinung ohne Einwände anschließen. Die Geschichte um Destinys Schicksal ist berührend und besonders die Auflösung am Ende hat mich sprachlos gemacht. Man kann dieses bewegende Buch nicht aus der Hand legen! Ich vergebe volle 5 Sterne - unbedingt lesen!

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    Stephie2309

    Stephie2309

    Destinys Leben war bisher alles andere als schön oder einfach. Seit dem Alter von sieben Jahren wird sie ständig von einem Internat ins nächste geschickt und soll nicht einmal die Ferien zu Hause verbringen. Genau deshalb ist sie auch sehr verschlossen und lässt niemanden wirklich an sich heran. Sie will sich nicht zu sehr an die Menschen in ihrer Umgebung gewöhnen oder gar Freundschaften schließen, weil sie immer damit rechnet bald wieder gehen zu müssen. Inzwischen ist Des fünfzehn Jahre alt und besucht schon eine Weile das Internat Hedgebrook. An einem Tag, der eigentlich angefangen hat wie jeder andere, trifft sie im Schulpark den neuen Gastlehrer Mr. Nestor und als er sie fragt, ob er etwas für sie tun kann, platzt es nur so aus ihr heraus. Destiny wünscht sich einen guten Tag, einen Tag, an dem es gerecht zu geht und an dem alles so ist, wie es sein soll. Und, so unmöglich es auch sein mag, genau dieser Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen als sie plötzlich ein rosafarbenes Auto mit laufendem Motor entdeckt und sich, wie es der Zufall will, mit drei weiteren Mitschülern vom Schulgelände schleicht um eine kleine Spritztour zu machen. Sollte es tatsächlich möglich sein, dass Des ihren einen wundervollen Tag bekommt? Ein Tag ohne Zufall ist eine sehr gefühlvolle, aber eher ruhige Geschichte, die den Leser, vor allem zum Ende hin, sehr bewegt und sogar zu Tränen rührt. Scheinbar von ihren Eltern verstoßen, hat man von Anfang an viel Mitgefühl mit der Hauptfigur Destiny und ihrem schweren Schicksal. Man kann daher auch gut nachvollziehen, dass sie sich niemandem gegenüber öffnet, sondern nur stille Beobachterin ist, und keine engen Bindungen eingehen will. Da man zunächst auch nicht weiß, warum Destinys Eltern sie schon so früh weggeschickt haben, ist man natürlich gespannt darauf zu erfahren, was es damit auf sich hat. Doch an diesem einen Tag, an dem Des eigentlich mit dem Schlimmsten gerechnet hat, scheint ihr sehnlichster Wunsch tatsächlich in Erfüllung zu gehen. Wie durch ein Wunder steht plötzlich ein verlassenes, aber noch laufendes Auto vor ihr, das nur auf Destiny zu warten scheint. Da Destiny noch keinen Führerschein hat, macht sie sich auf die Suche nach einem Fahrer und stößt dabei auf Seth, der wegen einer Strafarbeit ebenfalls nicht im Unterricht sitzt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und sammeln dabei noch Aidan und Mira ein, zwei Mitschüler, die ganz zufällig ebenfalls gerade nicht am Unterricht teilnehmen. Zu Viert schleichen sie sich vom Schulgelände und lernen sich auf ihrem kleinen Roadtrip besser kennen als sie es je für möglich gehalten hätten und sogar die verschlossene Destiny lässt Stück für Stück ihr Schutzschild fallen. Auf ihrer Fahrt in die nächst größere Stadt erleben sie die unterschiedlichsten und erstaunlichsten Sachen, die man sich nur vorstellen kann. Jeder bekommt oder erlebt etwas, was er sich schon immer gewünscht hat und es scheint der perfekte Tag zu werden. Aber je mehr Destiny sich öffnet, desto mehr muss sie auch der Realität in die Augen blicken und unterstützt von ihren Freunden beschließt sie sich mit ihren Eltern auszusprechen. Sie will endlich erfahren, warum sie sie, im Gegensatz zu ihrem kleinen Bruder, nicht bei sich behalten haben. Bis zu diesem Moment war die Handlung zwar durchaus interessant, aber bei weitem nicht so überraschend wie das, was danach kommt. Mary E. Pearson schockiert den Leser regelrecht mit einer Wendung, die man so auf keinen Fall erwartet hätte. Man hat nahezu mit allem gerechnet und gedacht, dass die Eltern vielleicht einfach gleichgültig seien. Aber das, was wirklich dahinter steckt, nimmt einem fast den Atem. Durch den Ich-Erzähler verfolgt man die gesamte Handlung ausschließlich aus der Perspektive von Destiny und so nimmt man zunächst alles für gegeben hin, was sie dem Leser und ihren Freunden berichtet. Erst, als auch sie sich öffnet und sich und ihren Freunden die Wahrheit eingesteht, erkennt man die Hintergründe. Dieser Moment ist zutiefst bewegend und lässt sowohl das bisherige Geschehen als auch Destinys gesamtes Verhalten in einem neuen Licht erscheinen. Die Geschichte ist jedoch nicht nur traurig, sondern an vielen Stellen auch sehr humorvoll und man genießt es, diese vier äußerst unterschiedlichen Menschen auf ihrer außergewöhnlichen Reise zu begleiten. Sie entdecken neue Seiten an den anderen und erkennen, dass sie einander nicht so gut kannten, wie sie vielleicht geglaubt hatten. Ihre Reise ist vermutlich sogar der Anfang einer tiefen Freundschaft, wie Des sie bisher nie kannte. Als Leser freut man sich mit jedem Einzelnen von ihnen, wenn er das bekommt, was er verdient und sich schon lange gewünscht hat. Außerdem sind auch die diversen Geschichten von Des über die erstaunlichsten Zufälle ausgesprochen interessant. Ein Tag ohne Zufall ist eine berührende Geschichte über ein Mädchen, das jahrelang vor der schrecklichen Wahrheit davon gelaufen ist und es erst schafft sich anderen zu öffnen, als an einem nahezu magischen Tag einmal alles so ist, wie es sein soll und, egal ob Zufall oder Schicksal, jedem das zu Teil wird, was er verdient.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    gabriele_gfrerer

    gabriele_gfrerer

    27. March 2011 um 23:31

    Ich habe dieses Buch an meinem letzten Leipzig-Tag beim Stöbern und Durchstreifen der Hallen gefunden und heute in nur 3 Stunden "inhaliert". Ausschlaggebend für den Spontankauf war der Klappentext, der mich sofort total neugierig gemacht hat: "Im Augenblick ist alles möglich Destiny wird von ihren Eltern von einem Internat ins nächste verfrachtet, seit sie sieben ist. Sie lässt niemanden an sich heran, denn Freundschaften schließen hat keinen Zweck, wenn man ohnehin bald wieder gehen muss. Doch dann ist da plötzlich dieser perfekte Tag, an dem sich die Zufälle überschlagen oder sollte es Schicksal sein? Jedenfalls steht da auf einmal zufällig diese blassrosa Luxuslimousine mit hochgeklapptem Lederverdeck und laufendem Motor, und zufällig finden sich drei Mitschüler, die aus den unterschiedlichsten Gründen nichts gegen eine Spritztour haben So beginnt ein spontaner Roadtrip voller sonderbarer Begegnungen, an dessen Ende Destiny ihren Schutzschild fallen lassen kann. Und plötzlich weiß sie, dass die Wahrheit ganz anders aussieht, als sie immer dachte." Ich mag Geschichten, in deren Verlauf sich die Dinge als ganz anders herausstellen, als sie sich zu Beginn darstellen. Und ich steh auf Roadmovies. Beides hat mit dem zu erwartenden Entwicklungspotential der Protagonisten zu tun. Wenn sich Personen und Sitautionen im Laufe der Erzählung langsam - oder auch überraschend - verändern, wenn sie am Ende etwas dazugewonnen haben, habe ich selbst auch das Gefühl, nach dem Lesen irgendwie reicher zu sein. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Genau so fühle ich mich jetzt, nachdem ich das Buch mit einem wohligen Seufzen zugeschlagen habe. Eine wunderschöne, berührende Geschichte, locker und mit leichter Hand erzählt, jedoch dabei alles andere als oberflächlich. "Ein Tag ohne Zufall" hat mir auf alle Fälle einen wunderschönen Sonntag-Ausklang beschert und ich kann allen, die Entwicklungsgeschichten und eine schnörkellose, warmherzige Sprache mögen, dieses Buch sehr empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    Vivid

    Vivid

    27. March 2011 um 13:44

    Kurzweilig.
    Inspirierend.
    Wunderschön.

  • Rezension zu "Ein Tag ohne Zufall" von Mary E Pearson

    Ein Tag ohne Zufall
    Schattenkaempferin

    Schattenkaempferin

    17. March 2011 um 13:20

    "Zufall. Der Zufall zieht sich durch unser Leben wie ein roter Faden. Manchmal verheddert und verknotet sich der Faden oder reißt sogar durch. Die losen Enden hängen herunter, aber das Hin und Her, das Vor und Zurück hört nicht auf, das Weberschiffchen saust immer weiter. Es hält nicht an, auch wenn man es sich noch so sehr wünscht. Die Wechselfälle des Lebens treffen zusammen, unversehens wird alles auf den Kopf gestellt. Und man passt sich an, Weil einem nichts anderes übrigbleibt. Aber was tun, wenn der Zufall abermals eingreift und das Gewebe wieder aufribbelt, das man sich geschaffen hat, um zu überleben?" (Seite 270) Als Destiny sieben Jahre alt ist, müssen ihre Eltern an ihrem Geburtstag wegfliegen, um mit dem kleinen, kranken Bruder zu einem Arzt gehen zu können. Destiny ist eingeschnappt und weigert sich strikt, sich von ihrer Familie zu verabschieden - sie gibt ihrem kleinen Bruder die ganze Schuld daran, dass sie von diesem Zeitpunkt an auf immer wieder neue Internate geschickt wird. Denn Des hält es nie lange an einem Ort aus - sie ist in sich gekehrt und verschlossen, lässt niemanden an sich heran und vermeidet sämtliche tiefergehenden zwischenmenschlichen Beziehungen. Sobald sie merkt, dass sie sich jemandem zu nahe fühlen könnte, stellt sie irgendwas an, wird der jeweiligen Schule verwiesen und in ein neues Internat verfrachtet. Ihr kleiner Bruder hingegen darf die ganze Zeit bei ihren gemeinsamen Eltern bleiben. Zehn Jahre später trifft Destiny beim Schwänzen der ersten Stunden auf dem Schulgelände einen Aushilfslehrer, der sie fragt, ob er irgendwas für sie tun kann. Da Des eh schon mies gelaunt ist, weil es eben der 19. Oktober ist und an diesem Tag einfach alles blöd werden muss, wie auch ihre Tante ihren Besuch bereits abgesagt hat, flippt sie kurzerhand ziemlich aus und wünscht sich einen Tag, an dem einfach einmal alles so ist, wie es sein muss. Einen Tag, an dem es gerecht zugeht. Herausfordernd dreinblickend stellt sie schließlich fest, dass der Lehrer gar nicht mehr da ist, und auf dem Weg zurück zum Schulgebäude stößt sie auf ein Auto, das mit laufendem Motor mitten im Park steht. Ohne lange nachzudenken macht sie sich auf die Suche nach einem Fahrer - und der Zufall spielt ihr in die Hände, als sie sich schließlich mit drei Mitschülern auf einen schicksalhaften Roadtrip begibt. Denn man sollte immer vorsichtig mit dem sein, was man sich wünscht - es könnte in Erfüllung gehen. Wer wünscht sich nicht manchmal, das Schicksal nach den eigenen Vorstellungen beeinflussen zu können? Mehr bewirken zu können? Für wen wäre ein Tag, an dem alles genau so ist, wie es sein soll und sein muss, nicht die Erfüllung? Mary E. Pearson greift genau dieses Thema in ihrem Jugendroman geschickt auf und packt es von einer Seite an, die viele Sichtweisen und Einblickswinkel ermöglicht. Dabei geht es jedoch nicht ausschließlich um die Wünsche, die die Protagonistin so hat, sondern auch um die Wahrscheinlichkeit von Zufällen. Anhand von realen und fingierten Beispielen führt die Autorin an, wie viel Zufall im Leben tatsächlich möglich ist oder möglich sein könnte, wenn man konkret darauf achten würde. Was hierbei besonders auffällt, ist die überaus bildreiche und klare Sprache. Nicht nur Destiny erscheint dem Leser sehr erwachsen in ihren Gedankengängen, auch die anderen Charaktere erhalten durch die Sprachkunst der Autorin einen Tiefgang, den man gerade in der Jugendliteratur nur selten findet. Auch das macht Ein Tag ohne Zufall zu einer Besonderheit, die aus dem aktuellen Einheitsbrei hervorzustechen versteht. Kunstvoll und beinahe magisch flicht Mary E. Pearson mehrere Fäden zusammen, die erst mit fortgeschrittener Seitenzahl zu einer Geschichte werden und den wahren Inhalt des Buches wie auch seine Botschaft offenbaren. Wie einige andere Titel aus dem aktuellen Programm der Fischer-Verlage lädt auch Ein Tag ohne Zufall auf eine sanfte Weise dazu ein, mehr über das Geschehen in der Welt - auch in der ganz eigenen - nachzudenken und die Augen dem gegenüber zu öffnen. Ohne mit dem Holzhammer zu arbeiten, weckt die Autorin im Leser den Wunsch, sich intensiver mit sich und anderen auseinandersetzen zu können. Gedankenketten und Erinnerungssequenzen bleiben nach dem Lesen zurück - und doch hat man als Leser das Gefühl, losgelöst nach vorn schauen zu können. Fazit: Ein Roman, der nicht nur Jugendliche zum Nachdenken anregt, sondern auch erwachsene Leser durch die tiefgehende, fast poetische Sprache von Mary E. Pearson zu bewegen weiß. Noch lange nachhallend lässt Ein Tag ohne Zufall den Leser auch nach Weglegen des Buches über Zufall und Schicksal nachgrübeln - und wie viel Einfluss man wirklich auf sein Leben hat. Wertung: Handlung: 3,5/5 Charaktere: 4/5 Lesespaß: 4/5 Preis/Leistung: 4/5

    Mehr
  • weitere