Mary E. Pearson The Adoration of Jenna Fox

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Inhaltsangabe zu „The Adoration of Jenna Fox“ von Mary E. Pearson

A seventeen-year-old girl wakes from a year-long coma and is told her name is Jenna Fox. She doesn't remember the accident; she doesn't remember her life; she doesn't remember herself. Her parents show her home movies of her past, but is she really the same girl she sees on the screen? (Quelle:'Flexibler Einband/27.12.2011')

Mir gefiel die Thematik dieses Buches sehr gut. Die Schreibweise der Autorin ist wundervoll. Nur das Ende überzeugte mich nicht so ganz.

— Mortalitas
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  • Rezension zu "The Adoration of Jenna Fox" von Mary E. Pearson

    The Adoration of Jenna Fox

    serpent

    18. January 2011 um 14:33

    Ein schrecklicher Unfall. Koma. Jenna erwacht eines Tages in Californien und kann sich nicht daran erinnern was geschehen ist. Sie weiß, dass sie einen Autounfall hatte und danach 18 Monate lang im Koma lag. Jetzt kann sie wieder laufen, sprechen und bei ihrer Familie sein. Aber die Erinnerungen an ihr Leben vor dem Unfall sind einfach weg. Wer war Jenna Fox? Mit Hilfe von Videos aus ihrer Kindheit versucht sie zu rekonstruieren wer sie war und beginnt langsam sich zu erinnern. Dabei stößt sie immer mehr auf Ungereimtheiten die ihr Angst machen. Ist sie tatsächlich die Jenna, die man auf den Videos sieht? Viel möchte ich zum Inhalt des Buches gar nicht verraten und es ist auch schwierig die Charaktere zu beschreiben, ohne etwas vorweg zu nehmen. Es handelt sich bei „The Adoration of Jenna Fox“ um eine dieser Geschichten, an die man am Besten ohne große Vorkenntnisse ran geht und sich überraschen lässt. Das Buch ist nicht im eigentlichen Sinne spannend – es gibt keine Actionszenen und die Handlung beschränkt sich hauptsächlich darauf, mit Jenna zusammen ihr Leben zu rekonstruiert. Dennoch fesseln der Schreibstil und die Geschichte so sehr, dass man neugierig Seite um Seite lesen will. Jenna ist dem Leser zu Beginn genauso fremd wie sich selber, so beginnt schon die erste Seite mit der Feststellung: „I used to be someone. Someone named Jenna Fox. That’s what they tell me. But I am more than a name. More than they tell me. More than the facts and statistics they fill me with. More than video clips they make me watch. More. But I’m not sure what.” Der besondere Reiz liegt nun darin, dass man gemeinsam mit Jenna immer mehr über sie erfährt. Sie erinnert sich im Laufe der Handlung an Dinge und Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit und sie erlebt natürlich auch Neues, was sie prägt und verändert. Man beginnt das sechzehnjährige Mädchen zu verstehen und merkt gleichzeitig, dass etwas nicht stimmt. Irgendetwas an ihr ist anders als es früher war. Früher, vor dem Unfall. Zwar entwickelt man schnell eine Theorie was es mit Jennas Erinnerungslücken und dem Verhalten ihrer Eltern und Großmutter auf sich hat, doch selbst diese schließlich bestätigt zu bekommen, kann dem Buch nicht die Spannung rauben. Auf beinahe poetische, leise und ergreifende Weise spricht die Autorin Mary E. Pearson Themen an, die sowohl gesellschaftskritisch, als auch philosophisch sind. Die moderne Medizin kann Menschen retten, die vor einigen Jahren noch gestorben wären. In dieser, in der Zukunft angelegten Geschichte, geht man sogar noch einen Schritt weiter und fragt sich „was wäre wenn“. Medizinethik ist es, was den Leser immer wieder beschäftigt – genauso wie die Frage danach, was einen Menschen eigentlich ausmacht und was Selbstbestimmtheit bedeutet. Jenna selber steht vor diesen Fragen und liefert uns (zum Glück) keine vorgekaute Antwort, sondern regt zum Nachdenken an. Dass dieses schwierige Thema anhand der Geschichte einer Jugendlichen erzählt wird, die uns beim Lesen immer mehr ans Herz wächst, lässt alles greifbarer wirken. Der Schreibstil ist passend zur Geschichte emotional. Mal kurz angebunden, mal verträumt, immer fragend. Definitionen von Wörtern, abgeschrieben aus einem Wörterbuch, helfen Leser und Jenna gleichermaßen zu verstehen, was die Protagonistin bewegt. Immer wieder einzelne, grau hervorgehobene Seiten unterstützen den Episodencharakter des Buches und unterstreichen, wie das Mädchen die Puzzlestücke ihres Lebens zusammensetzt. Diese Gedankenfetzen sind meiner Meinung nach noch einmal ein besonderes Highlight in der Geschichte, denn sie bringen dem Leser die Verstricktheit der Ereignisse näher. Einzig das Ende hat mir nicht ganz gefallen. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte auch gut zehn Seiten vorher enden können ohne etwas von seiner Intensität einzubüßen. Letztendlich muss aber jeder für sich entscheiden ob das gelieferte Happy End vielleicht zu viel des Guten ist oder nicht. Was bleibt, ist auf jeden Fall meine Leseempfehlung für dieses ergreifende Buch. Es ist selten, das man auf ein Jugendbuch stößt, das so ernsthaft und glaubwürdig schwierige Themen behandelt und dabei nicht langweilt oder abschreckt. Auf andere Bücher der Autorin bin ich jedenfalls sehr gespannt.

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  • Rezension zu "The Adoration of Jenna Fox" von Mary E. Pearson

    The Adoration of Jenna Fox

    vielleserin

    17. April 2010 um 18:32

    Ich hatte mir mehr von "The Adoration of Jenna Fox" versprochen. Es ist ein Science Fiction Zukunftsroman über ethische Themen, mit Familiengeheimnissen, Schuldgefühlen und Fragen über den Tod. An sich also sehr vielversprechend für mich. Zu dem sollte das Buch poetisch geschrieben sein und ich hatte es mir als ungekürzte, englische Hörbuchversion gelesen von der großartigen Sprecherin Jenna Lamia besorgt. Sie hat das Buch wieder sehr gut gelesen. Die Hauptfigur Jenna Fox wacht eines Tages aus einem Koma auf. Sie hat ihr Gedächtnis verloren und hatte einen Autounfall. Irgendwie scheint alles merkwürdig zu sein, Warum ist sie praktisch alleine mit ihrer Mutter und ihrer abweisend verhaltenden Großmutter Lilly? Wo sind ihre Freunde? Warum kommt niemand zu Besuch? Dann erfährt Jenna nach und nach, dass ihre Eltern - Ärzte - mit höchst umstrittenen und verbotenen Mitteln ihr Leben gerettet haben. Außerdem verschweigen sie etwas über den Unfall, bei dem doch auch Jennas zwei beste Freunde dabei waren. Jenna erfährt langsam Details über ihr altes Leben. Sie war ein absolutes Wunschkind und das Ein und Alles vor allem für ihre Mutter Claire. Sie war perfekt oder doch nicht? Wie viel von der alten Jenna ist jetzt noch übrig geblieben? Jennas Geschichte spielt in einer Zukunft, in der der medizinische Fortschritt sehr weit gekommen ist und die Menschen immer mehr in die Natur eingreifen - auch in die Tier und Pflanzenwelt. Leider, leider mochte ich dieses Buch nicht und hatte Schwierigkeiten es zu Ende zu hören. Es hat mich nicht gepackt und erst nach vielen Unterbrechungen habe ich mir dann heute das Ende wörtlich reingezogen. Die Handlung ist relativ vorhersehbar (bis auf den Epilog) und ich hatte das Gefühl nur einen ewiglangen Set-Up zu lesen, ohne das irgendetwas in Fahrt kam. Viele Charaktere blieben flach und ich konnte mit Jenna und Ethans Beziehung nichts anfangen. Nein, leider hat mich "The Adoration of Jenna Fox" nicht überzeugt.

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