Mary E. Pearson Unterbrich mich nicht, Gott

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Inhaltsangabe zu „Unterbrich mich nicht, Gott“ von Mary E. Pearson

Dass er jemals im Himmel landen könnte, damit hat David nicht gerechnet. Und jetzt schon gar nicht! Er muss unbedingt zur Erde zurück! Da gibt ihm Gott eine Chance: Er fordert ihn zu einer Debatte heraus und David findet so viele Argumente wie die Ewigkeit Tage hat... Noch ahnt er nicht, dass Gott ihn nur auf die Probe stellen wollte. Denn David hatte einen Unfall. Den hat er - überlebt!

Gut ausgearbeitete Protagonisten, gute Grundidee für die Handlung, alles andere meiner Meinung nach schlecht ausgearbeitet

— Lia_Ju
Lia_Ju

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  • Rezension zu "Unterbrich mich nicht, Gott"

    Unterbrich mich nicht, Gott
    Lia_Ju

    Lia_Ju

    31. January 2016 um 19:23

    Inhalt: Das Buch handelt von dem für seine Streiche bekannten David und der unbeliebten Marie, die im Himmel landen. Wie sie heraus finden handelt es sich bloß um einen Irrtum und sie hätten die Chance, auf der Erde weiterzuleben, würde David Gott in einer Debatte besiegen. Da sie die ihnen zur Verfügung gestellte Zeit aber damit verbringen, den anderen zu verstehen, was aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Charakterzüge fast unmöglich erscheint, und sie Gottes Hilfe ablehnen, hat David schließlich in der Debatte keine vorbereiteten Argumente, auf die er sich stützen könnte. Nachdem er vierundvierzig unüberlegte Argumente aufsagt, gesteht er als fünfundvierzigstes Argument, nur auf die Erde zurück zu wollen, um alles Sinnvolle zu tun, für das er bisher weder Zeit noch Lust gehabt hatte. Damit bewegt er Gott dazu, ihn und Marie tatsächlich zurück in ihr Leben zu lassen. Meine Meinung: Die Hauptfiguren sind gut ausgearbeitet und erscheinen auch realistisch. Auch die Idee für die Handlung ist an sich gut, aber wie sie ausgearbeitet ist, gefällt mir leider gar nicht. Die ganze Geschichte ruft Neugier auf das Finale hervor, aber das ist leider schlecht. Es scheint, als ob die Autorin unbedingt fertig werden wolle, und zu Ende immer hektischer werden würde, immer knapper schreiben würde. Mir persönlich geht zum Schluss wirklich alles zu schnell. Die Vorbereitungen der Protagonisten auf die Debatte werden ausführlichst beschrieben -wobei immer wieder persönliche Dialoge vorkommen, in denen einer von beiden fast jedes Mal anfängt zu weinen, und beide sind sich sofort näher, trotz der ach so tiefen Abneigung- doch die Debatte wird abgekürzt. Das Buch hält ach nicht, was der Klappentext verspricht. Auf dem Klappentext wird auf das fünfundvierzigste Argument angespielt. Da ahnt man nicht, dass nur vier Argumente insgesamt erwähnt werden würden. Von diesen vieren sollen drei schlecht sein, und das vierte ist bereits das fünfundvierzigste, dessen Wirkung durch den Klappentext schon weggenommen wurde, wie ich finde. Alles in einem finde ich das Buch nicht wirklich gelungen.

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  • Rezension zu "Unterbrich mich nicht, Gott" von Mary E. Pearson

    Unterbrich mich nicht, Gott
    Fotini

    Fotini

    19. August 2011 um 22:40

    Inhalt: David sitzt mit einigen Klassenkameraden aus dem Biologie-LK im Minibus seiner Lehrerin, als es passiert. Eine zu scharfe Rechtskurve und Mrs Dunne verliert die Kontrolle über den Wagen. Alle Insassen sind sofort tot und steigen in den Himmel auf. Doch David ist sich absolut sicher, dass er im Gegensatz zu seinen Freunden, die alle vom Himmel begeistert und überglücklich sind, nicht tot ist. In seiner Verzweiflung fordert er Gott zu einem Duell auf, und zwar im einzigen Gebiet, das er beherrscht: debattieren. Gemeinsam mit der zurückhaltenden, kühlen Marie, die auch unbedingt auf die Erde zurück will, beginnt er Argumente zu sammeln, um die Debatte zu gewinnen. Doch kann er wirklich Gott besiegen? Meine Meinung: Nachdem mir "Zweiunddieselbe" von Mary E. Pearson so gut gefallen hat, wollte ich gerne mehr von der Autorin lesen und "Unterbrich mich nicht, Gott" klang für mich nach einer tollen Geschichte. Leider wurde ich dann doch ziemlich enttäuscht. Das Buch hat mir nicht besonders gut gefallen, und zwar aus verschiedenen Gründen. Ich wurde mit den Charakteren überhaupt nicht warm. David hat mich teilweise sogar wirklich genervt, weil er keine Hilfe annehmen wollte, nicht zuhören konnte und über alles und jeden Witze gerissen hat. Da war mir Marie schon sympathischer, auch wenn sie auf dem ersten Blick abweisend und sehr ernst wirkte. Was mir auch nicht gefallen hat, waren die ständigen Gefühlsausbrüche der Beiden. Immer wieder haben sie plötzlich angefangen zu erzählen, warum sie so sind, wie sie sind, und sind dabei schon fast in Tränen ausgebrochen, nur um sich direkt danach zu entschuldigen und ganz normal weiterzumachen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass alles etwas emotionaler gestaltet wäre, damit man mit den Charakteren mitleiden kann. Außerdem verspricht der Klappentext, dass David so viele Argumente findet, "wie die Ewigkeit Tage hat". Daher habe ich mich auch auf eine tiefsinnige Debatte zwischen den Gott und David gefreut, mit gut durchdachten Argumenten, über die man als Leser nachdenken kann. Doch leider hat mich die Debatte der Beiden überhaupt nicht nachdenklich gemacht und mir hat hier wirklich der erwartete Tiefgang gefehlt. Auch der Schreibstil hat mich teilweise gestört, weil ich ihn als zu gezwungen jugendlich empfunden habe. An sich war er sonst zwar in Ordnung, aber ich wie bereits erwähnt, hätte ich gerne etwas einfühlsamer gehabt. Fazit: "Unterbrich mich nicht, Gott" hat mich leider ziemlich enttäuscht. Die Charaktere haben mir nicht besonders gefallen, die Debatte zwischen David und Gott fand ich nicht überzeugend und auch am Schreibstil habe ich einiges zu bemängeln. Die Idee an sich finde ich nach wie vor interessant, aber halt nicht so gut umgesetzt. Für jüngere oder gelangweilte Personen ist es vielleicht noch eine passende Lektüre, aber mir ist das Buch nur 2 von 5 Sterne wert.

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  • Rezension zu "Unterbrich mich nicht, Gott" von Mary E. Pearson

    Unterbrich mich nicht, Gott
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    02. August 2010 um 19:57

    Da die Inhaltsangabe vom Verlag schon dem sehr nahe kommt was in dem Buch abgeht verschwende ich keinen allzu großen Absatz nochmals mit dem Inhalt. David ist ein ganz normaler Junge der gerne Streiche ausheckt die es in sich haben, als er mit seinem Bio LK eine Exkurion macht kommen sie leider nicht am Ziel an, sondern haben vorher einen Unfall mit ihrem Bus bei dem alle Insassen sterben. Alle? Augenscheinlich ja, denn alle schweben hinauf in den Himmel der gar nicht so ist wie man sich diesen vorstellt. David ist der Meinung er gehört noch nicht dorthin, deswegen fordert er Gott zu einer Debatte heraus, er ist zwar im Debatierclub, hat aber noch nie an einer Teilgenommen. Schnell bereut er dies, aber er bekommt Marie, eine seiner Mitschülerinnen an die Seite, sie ist Vorsitzende des Debatierclubs und hilft ihm bei der Erarbeitung der Argumente, was sich aber nicht als allzu einfach darstellt. Marie ist die Streberin der Schule und die beiden haben eigentlich gar nix gemeinsam, aber das ändert sich nach und nach und beide verändern sich während ihrer zusammenarbeit. Ob er gewinnt? Eine Debatte gegen Gott? Lest selbst. Denn dieses Buch ist für jung wie alt wunderbar geeignet, ich hatte es nicht noch nichtmal 24 Stunden durch (natürlich mit genügend pausen). Ich habe es daraufhin meiner Mutter gegeben die gleich die erstern Seiten verschlungen hat und auch sie ist jetzt schon begeistert von dieser wunderschönen Geschichte.

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  • Rezension zu "Unterbrich mich nicht, Gott" von Mary E. Pearson

    Unterbrich mich nicht, Gott
    elRinas

    elRinas

    05. November 2009 um 20:25

    wirklich stark -
    die Nahtod/out-of-body-Erfahrung eines Jugendlichen
    der sich auf eine Diskussion mit Gott einlässt -
    schließlich weiß er genau dass er zurück will...
    erinnert mich an KRYONs Reise nach Hause...

  • Rezension zu "Unterbrich mich nicht, Gott" von Mary E. Pearson

    Unterbrich mich nicht, Gott
    NachtBlau

    NachtBlau

    18. May 2008 um 12:33

    Das Buch handelt von einem Jungen (David) und einigen seiner Freunde, die durch einen Unfall sterben und in den Himmel kommen. Schnell merkt David jedoch, dass er selbst gar nicht wirklich tot ist. Und so versucht er wieder aus dem Himmel zu entfliehen. M.E. Pearson hat hiermit ein sehr unterhaltsames Buch geschrieben, das sich aber dennoch auch mit der Religion beschäftigt. Meiner Meinung nach ist die Vorstellung, die sie vom Himmel vermittelt eine sehr anschauliche und realistische, jedoch kann man auch das Ungreifbare, Perfekte, Vollkommene erkennen.

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