Mary E. Pearson Zweiunddieselbe

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Inhaltsangabe zu „Zweiunddieselbe“ von Mary E. Pearson

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010

Körperlich unversehrt, aber ohne Erinnerung erwacht Jenna aus dem Koma. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn der Mensch, als den ihre Eltern sie beschreiben, bleibt ihr fremd. Die Wahrheit, der sie schließlich Stück für Stück auf die Spur kommt, ist ungeheuerlich: Jenna hatte einen furchtbaren Unfall – und ihre Eltern haben alles medizinisch Mögliche getan, um sie am Leben zu erhalten. Doch ist sie wirklich noch dieselbe?

Ein besonderes Buch in einem besonderen Format: spannend, berührend & mit runden Ecken!

Ein sehr gut geschriebenes Buch mit einer spannenden Handlung über die Zukunft und fortschrittlicher Medizin.

— Lia1643

Mein absolutes Lieblingsbuch. Also Jenna erwacht aus dem Komma und versucht zu erfahren wer Sie überhaupt ist.

— Kaddi286

Anfänglich sehr interessanter Schreibstil. Spannende Thematik. Allerdings gibt es Spannungstiefs und die Charaktere überzeugen nicht immer.

— Anishe

Eigentlich passiert nicht wirklich viel zwischen erster und letzter Seite ... eher enttäuschend.

— Mrs_Darcy

Ich bin so froh dieses Buch wieder gefunden zu haben, es ist einfach toll.

— KattyKing

Unglaubliche Offenbarungen. Manchmal etwas übertrieben. Jedoch sehr spannend und regt zum Nachdenken an..

— phiie

Sorry, aber das ist definitiv nicht mein Lieblingsbuch... ich war von dieser unrealistischen Geschichte etwas enttäuscht...

— HazzzelEyyyes

Eine wundervolle, intelligente Dystopie mit großen, ethischen Fragen und leisen Tönen, die lauter nicht sein könnten. Einfach nur bewegend!

— Kueckibooks

Wunderschön, ergreifend, fesselnd.

— everydayliz

In der Zukunft ist dein Körper ein Punktesystem... doch was ist, wenn jemand das Gesetzt bricht - damit DU leben darfst?

— Salzstaengel

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  • BOOKAPI'S KURZREZENSION

    Zweiunddieselbe

    Bookapi

    05. September 2017 um 14:29

    Für "ZWEiundDIESELBE" von Mary E. Pearson vergebe ich von jeweils 5 möglichen Punkten : COVER    4   ⭐⭐⭐⭐INHALT   4    ⭐⭐⭐⭐MEINUNG   4  ⭐⭐⭐⭐LESENSWERT JA>>> Jenna hatte einen schweren Unfall und kann sich nach über einem Jahr Koma, an nichts mehr erinnern. Ihre Eltern sprechen nicht darüber und sie findet keinen Kontakt mehr zu früheren Freunden. Ob sie überhaupt welche hatte? Und welches Leben hatte sie früher - wer ist sie überhaupt? All diesen Fragen geht Jenna langsam auf den Grund. Doch es ist sehr schwer, noch zu wissen, wer man selbst ist, wenn man alles vergessen hat.Dieses Buch ging mir sehr nah und war über alle 330 Seiten spannend aufgebaut. Als Leser möchte man ebenso Stück für Stück herausfinden, was Jenna passiert ist und warum sich alle so merkwürdig verhalten. Immer wieder lichtet es sich ein Stück, wirft aber gleichzeitig neue Fragen auf. Ein Buch, das man kaum mehr aus der Hand legen kann - ebenfalls sehr zu empfehlen ist der darauffolgende, zweite Teil: NIEundEWIG !

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  • Spannende Sciene- Fiction Geschichte:

    Zweiunddieselbe

    Lia1643

    13. July 2017 um 22:43

    Inhalt:Das Buch handelt von der, im Koma liegenden 17-jährigen Jenna, die nach über einem Jahr endlich wieder aufwacht. Jedoch ohne jegliche Erinnerung an ihr früheres Ich. Sie versucht sich so gut wie möglich in einem normalen Alltag zurechtzufinden, aber schon bald merkt sie, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Auch ihre Eltern verhalten sich in ihrer Gegenwart merkwürdig. Mit der Zeit wird Jenna von verschiedensten Momenten ihrer Erinnerung eingeholt und muss feststellen was es mit dem schlimmen Autounfall, wegen dem sie im Koma lag, auf sich hat. So beginnt Jenna eine Suche nach ihrem früheren Ich.Meinung:Ich habe das Buch in der Schule als Lektüre lesen müssen und war ziemlich begeistert von der packenden Handlung. Die Geschichte spielt in ferner Zukunft mit sehr fortschrittlichen medizinischen Entdeckungen. Parallel läuft in der Nebenhandlung eine kleine Liebesgeschichte zwischen Jenna und einem Jungen aus ihrer Schule ab, jedoch ist das Buch aber eher in dem Genre Sciene - Fiction unterzuordnen. Mir persönlich gefällt dieses Buch wirklich gut, da die Handlungsschritte gut miteinander zusammenhängen und es so nicht zu verwirrend wird. Das einzige, was etwas negativ ist, ist dass, nach dem Wendepunkt bzw. Höhepunkt der Geschichte die Spannung in der Handlung abfällt. So wird das Buch an manchen Stellen schnell langweilig.Jedoch kann ich es sonst nur empfehlen!

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  • Mein Lieblingsbuch

    Zweiunddieselbe

    Kaddi286

    20. February 2017 um 17:51

    Ich liebe dieses Buch einfach. Es ist einfach genial geschrieben und hat mich sofort gefesselt. Ich habe noch nie so schnell ein Buch fertig gelesen wie dieses, dass liegt daran das ich sehr anspruchsvoll bin.  Ich finde die Geschichte extrem spannend und das Buch hat mich teilweise echt geflasht. Diese Zwiespaltigkeit  der Geschichte um Jenna herum und ihren Konflikt mit sich selber sowie dem Geheimnis, dem Sie auf die Schliche kommt, fand ich extrem gut. Ich würde mir das Buch immer wieder kaufen und lesen, wenn ich es nicht schön hätte.

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  • Eure Lieblingsbücher der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Beglückt uns mit euren Lieblingsbüchern der S. FISCHER Verlage Buchliebhaber, Leseratten, Schmökerkönige - Wir lieben Bücher und das kann man auch sehen - volle Bücherregale wohin man sieht.  Das weckt natürlich unsere Neugierde! Macht ein Foto von euren Lieblingsbüchern aus den S. FISCHER Verlagen und postet es hier in diesem Thema. Dafür erhaltet ihr das "Lieblingsbuch"-Abzeichen im FISCHER Leseclub.  Es ist egal, ob es sich bei den Büchern um alte oder neue Titel handelt, ob ihr nur einen Lieblingstitel aus den S. FISCHER Verlagen habt oder ob ihr gleich ein ganzes Regalbrett dafür reserviert habt. Hauptsache ihr macht ein tolles Foto und lasst uns an euren Lieblingsbüchern teilhaben!  Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier.  Bitte beachtet, dass das Foto maximal 1 MB groß sein darf, damit der Upload klappt und wir einen Teil der Bilder in einem Facebook-Album vorstellen werden. Euer Abzeichen wird nach dem Hochladen nicht automatisch vergeben, sondern wir werden dies regelmäßig händisch tun.

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    • 458

    VanaVanille

    24. February 2016 um 15:47
  • Überleben um jeden Preis?

    Zweiunddieselbe

    Zeilenleben

    29. October 2015 um 23:49

    Als ich zu diesem Buch gegriffen habe, habe ich ein Jugendbuch erwartet, dass sich mit dem Thema Gedächtnisverlust und Identitätsfindung auseinandersetzt. Bekommen habe ich jedoch einen Science-Fiction Roman der viele ethische Fragen aufwirft. Als Leser wurde ich mitten ins Geschehen geworfen. Jenna ist seit einigen Tagen aus einem anderthalbjährigen Koma erwacht und kann sich an kaum etwas aus ihrem vorherigen Leben erinnern. Ihre Eltern haben jedoch einen Großteil ihres Lebens auf Band aufgenommen, so dass sich Jenna diese Videos jetzt anschauen kann. Dabei fallen ihr immer mehr Ungereimtheiten auf und auch die zunehmenden Erinnerungsfetzen stürzen sie in Verwirrung. Dabei stellt sich heraus, dass Jennas Eltern ihr Leben unter Einsatz aller verfügbaren medizinischen Errungenschaften gerettet haben und dabei auch gegen viele Regeln verstoßen haben. Wir befinden uns einige Jahre in der Zukunft und die Medizin hat sich deutlich weiter entwickelt, so dass Menschen gerettet werden können, von denen nach einem Unfall eigentlich nicht mehr viel übrig ist. Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Nicht nur, dass es sich um ein anderes Genre handelt als ich erwartet habe, es beschäftigt sich auch mit vielen ethischen/philosophischen Fragen. Was macht einen Menschen aus? Wo steckt die Seele? Dabei kann Mary E. Pearson diese Gedanken in jugendgerechte Sprache verpacken. Das Buch lässt sich trotz der schwierigen Thematik schnell lesen und der Schreibstil wirkt authentisch und die Seiten fliegen nur so dahin. Jenna lernt sich selbst neu kennen und versucht dabei noch ihr altes Ich zu finden. Sie muss mit vielen unglaublichen Wahrheiten fertig werden und ich fand es manchen Stellen schon etwas erstaunlich wie schnell ihr das gelingt. Natürlich gibt es in diesem Buch auch eine Liebesgeschichte. Jedoch steht diese eher im Hintergrund und Kitsch sucht man in diesem Buch vergebens. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und auch etwas nachdenklich gestimmt. Die Autorin macht ihren Standpunkt deutlich und ich war mir am Schluss nicht sicher ob ich diesen auch teile. Dabei war das Buch etwas plötzlich zu Ende. Ich hätte mir noch etwa 40 Seiten mehr gewünscht um die Geschichte etwas runder zu gestalten und mich richtig von Jenna verabschieden zu können. Fazit: ZweiundDieselbe ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und dabei ein schwieriges Thema in ein fesselndes Schicksal verpackt. Mir hat es gut gefallen, bis auf den Schluss der dann doch etwas plötzlich kam. Irgendwie wirkte das Buch am Ende dadurch nicht mehr rund und stimmig. Insgesamt gebe ich dem Buch gute dreieinhalb Sterne. Ich kann es jugendlichen Lesern aber auch Erwachsenen vorbehaltslos ans Herz legen!

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  • Ein kritisches Thema

    Zweiunddieselbe

    Jayenne

    11. April 2015 um 21:10

    Ich habe dieses Buch verschlungen! Man merkt von Anfang an, dass etwas nicht stimmt mit der Protagonistin und die Eltern und die Großmutter ihr etwas vorenthalten. In dem Moment, in dem das große Geheimnis gelüftet wird, werden einige phylosophische Fragen aufgeworfen: - Was ist menschlich? - Gibt es eine Seele? - Kann ein Bewusstsein auch ohne Seele existieren? - Wie weit darf/soll der Mensch in das Leben an sich eingreifen? Auch wenn handlungstechnisch nicht besonders viel passiert und man hauptsächlich Teil der Gedankengänge von Jenna ist, schafft es die Autorin eine großartige Spannung aufzubauen, die am Schluss in ein nachvollziehbares Finale übergeht.

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  • Wie weit würdest du gehen?

    Zweiunddieselbe

    Miia

    Inhalt: Als Jenna nach über einem Jahr aus dem Koma erwacht, weiß sie nicht, wer sie ist. Warum meldet sich kein einziger Freund bei ihr? Warum verhalten sich ihre Eltern so sonderbar? Was ist eigentlich passiert? Meine Meinung: Die Inhaltsbeschreibung wirft Fragen auf und auch der Anfang des Buches lässt einen erstmal im Regen stehen. Man erlebt mit Jenna, wie es ist nach einem Koma einfach nichts mehr zu wissen. Man hat eigentlich keine Ahnung wer man ist oder wer man sein will. Ich bin anfangs von einer normalen Geschichte ausgegangen, die einem erzählt wie man das eigene Leben neu kennenlernt. Aber dann kommt es ganz anders als man denkt. Man kann hier eigentlich nicht viel schreiben, weil man sonst zu viel verrät. Aber das Buch wirft einem Fragen auf, die wichtig für die heutige Gesellschaft und für jeden einzelnen Menschen sind: Wird es bei uns auch mal so weit kommen? Wie weit würdest du gehen um Menschen zu retten? Was würdest du dir für dich selbst wünschen? Dieses Buch ist einfach sehr tiefsinnig und lässt einen darüber nachdenken, warum man lebt und warum das Leben einzigartig ist. Man denkt über Entscheidungen nach und welche man selbst treffen würde. Ein sehr nachdenkliches Buch, welches einen zum Grübeln bringt. UNBEDINGT LESEN!

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    • 4
  • Verschenktes Potenzial einer furchteinflößenden Zukunftsvision

    Zweiunddieselbe

    Mrs_Darcy

    22. February 2015 um 13:24

    Ich bin ein großer Fan von dystopischer Sci-Fi-Literatur und habe mich von dem Thema sehr angezogen gefühlt. Wie weit darf die Medizin der Zukunft gehen? Was bedeuten ethische Grundsätze? Wer darf über Leben oder Tod entscheiden? Was geschieht, wenn der Mensch Gott spielt? Die Grundidee hinter dieser Geschichte finde ich faszinierend. Doch leider konnte diese von der Autorin nicht genügend ausgeschöpft werden. Die Story hätte wesentlich mehr Potenzial gehabt und meiner Meinung nach auch verdient. Nahezu alle Charaktere bleiben in meinen Augen blass und ohne Wiedererkennungswert. Die Figuren agieren stets weinerlich, schlaff und unglaubwürdig. Was leider in meinen Augen komplett misslungen ist, ist der fehlende Spannungsbogen. Erst im letzten Drittel des Buches wurde meine Neugier geweckt und ich dachte mir: »Oha, jetzt wird es interessant...aber Moment mal, es sind ja nur noch 20 Seiten übrig?!« Das Buch bricht genau dann ab, wenn sie ihr volles Potenzial entfalten könnte, was der schlimmste Fehler überhaupt ist. Es hat mich wirklich wütend gemacht, dass der Leser mit der kompletten Geschichte allein im Regen stehen gelassen wurde. An vielen Stellen habe ich gedacht, dass JETZT eine gute Gelegenheit wäre, die Geschichte in andere Bahnen zu lenken und das Abenteuer endlich beginnen zu lassen. Aber dann: Pustekuchen! Fazit: Rückblickend muss ich leider feststellen, dass eigentlich nicht wirklich viel passiert ist zwischen Seite 1 und Seite 328, was ein gutes Buch doch auszeichnen sollte.Warum »ZweiundDieselbe« für den Jugendliteraturpreis nominiert worden ist bleibt mir dementsprechend ein kleines Rätsel …

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  • Wieviel Prozent machen einen Menschen aus?

    Zweiunddieselbe

    Keksisbaby

    21. October 2014 um 15:20

    Als Jenna aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Doch immer wieder blitzen kleine Erinnerungsfetzen auf. Auch solche, an die sich eigentlich kein Mensch erinnert, wie zum Beispiel seine eigene Geburt. Warum nur behütet Jennas Mutter sie so sehr? Und warum will keiner mit ihre über den Unfall sprechen, der zu ihrem Koma führte? Eine harmlose Verletzung lässt die Bombe platzen. Jennas Körper ist eine Ansammlung von Hightech und nur noch ein Schmetterlingsgroßes Stück vom Hirn, ist von ihrem alten Ich übrig geblieben. Aber reicht dieses kleine Stückchen aus, um noch die Persönlichkeit zu sein, die sie vor dem Unfall war? Ein bewegendes Jugendbuch, dass sich mit der Seele und der ethischen Frage beschäftigt, wie viel muss von einem Menschen übrig sein, um eine Chance auf Weiterleben zu bekommen? Jenna ist dabei herzzerreißend authentisch dargestellt. Ihre quälenden Fragen: Wer bin ich? Wie viel Jenna hat in mir überlebt? Wenn Ganzkörpertransplantate gegen das Gesetz verstoßen, habe ich dann ein Recht darauf zu existieren? Gingen mir ans Herz. Auch ihren Mut und die Entschlossenheit, die Seelen ihrer beiden Freunde zu befreien, ließen mich nicht kalt. Sie wählt nie den einfachen Weg, sondern tut das was sie für richtig hält. Aber auch den moralischen Zwiespalt, in dem sich ihre Eltern nach dem Unfall befanden, war für mich nachvollziehbar. Wenn du die Möglichkeiten hast, würdest du dein Kind retten, auch wenn es gegen das Gesetz ist? Ein Buch das viele Fragen offen lässt, die man nur für sich selbst beantworten kann, wenn es dabei auch etwas distanziert bleibt, so lässt es den Leser doch nicht kalt.

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  • Enttäuschend langweilig...

    Zweiunddieselbe

    HazzzelEyyyes

    29. June 2014 um 14:22

    Ich bin alles, was möglich ist Als Jenna Fox nach über einem Jahr aus dem Koma erwacht, weiß sie nicht, wer sie ist. Warum meldet sich kein einziger Freund bei ihr? Warum verhalten sich ihre Eltern so sonderbar? Was ist eigentlich passiert? Pearson steigert die Spannung auf unnachahmliche Weise bis zur letzten Seite. Leider fand ich das Buch überhaupt nicht gut. Das schöne Cover hat mich zum Kauf animiert, aber leider war der Inhalt mehr als enttäuschend. Der Schreibstil der Autorin war etwas anstrengend, denn das Buch ist in einfachen kurzen Sätzen verfasst, bei denen es sich fast ausschließlich um Gedanken handelt. Es entsteht zwar eine Geschichte, aber bevor es losgeht, ist das Buch auch schon vorbei. Die Idee zum Buch fand ich nicht schlecht, aber man hätte wesentlich mehr daraus machen können. Schade...

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  • Was macht einen Menschen aus?

    Zweiunddieselbe

    JuliaO

    14. May 2014 um 16:39

    Zweiundsieselbe ist die Geschichte eines Mädchens, das heraus finden muss, das nur ein Bruchteil ihres Körpers sie selbst ist. Der Rest ist mit modernster medizinischer Technik durch Biogel, Chips und künstlich erschaffener Haut. Das Buch war zwar spannend und ich habe es auch in einem Rutsch durchgelesen, doch hat es meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Mir ging es zu sehr um die ethische/moralische Fragestellung im allgemeinen, als um die tatsächliche Gedankenwelt der Hauptfigur. Klar ist so ein Buch dazu gedacht den Leser zum Denken anzuregen, doch ich hätte lieber mit dem Mädchen gedacht als durch die Augen der "Gesellschaft". Und eben dieses Eindruck hatte ich recht oft. Das es nicht um die tatsächliche Frage des "Bin ich noch ich" geht, sondern mehr um eine Warnung was uns in Zukunft blühen könnte. Also nicht die Anregung um SELBER nachzudenken was ein derartiger Fortschritt für uns bedeuten könnte, sondern mehr ein Vorgesetzt bekommen der Probleme die schon absehbar sind. Dadurch hatte ich konstant das zwar leichte, aber doch durchgehend anwesende Gefühl einen erhobenen Zeigefinger vor mir zu sehen. Mir hätte es viel besser gefallen mehr einen unmerkbaren Fingerdeut in die entsprechenden Richtungen zu bekommen und dann gemeinsam mit Jenna darüber nachtzudenken... Alles in allem aber ein durchaus spannendes Thema und somit empfehlenswert für jeden der gerne Bücher liest die den eigenen Horizont erweitern und Stoff zum Grübeln bieten.

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  • Rezi: "ZweiundDieselbe" von Mary E. Pearson

    Zweiunddieselbe

    Kueckibooks

    07. May 2014 um 20:56

    Inhalt: Ích bin alles, was möglich ist Als Jenna Fox nach über einem Jahr aus dem Koma erwacht, weiß sie nicht, wer sie ist. Warum meldet sich kein einziger Freund bei ihr? Warum verhalten sich ihre Eltern so sonderbar? Was ist eigentlich passiert? Pearson steigert die Spannung auf unnachahmliche Weise bis zur letzten Seite. Cover: Das Cover dieses Buches hat mich schon immer irgendwie angesprochen. Obwohl es nicht durch irgendwelche grellen Farben oder ungewöhnliches Layout im Gedächtnis bleibt, so sticht es doch mit seiner schlichten Eleganz trotzdem aus der Menge an Büchern hevor. Mit den Cover ist es ähnlich wie mit dem restlichen Buch: Leise, unscheinbare Töne und Nuancen, die aber unglaublich eindrucksvoll sind und im Gedächtnis bleiben. Auch der Außergewöhnliche Titel trägt dazu bei, dass man dieses Buch immer im Gedächtnis behalten kann. Wenn man die Geschichte kennt, wird man merken, wie schön und detailverliebt das Cover an die Geschichte angepasst wurde. Wer dieses buch liest, wird merken, was ich meine! Schreibstil: Das Buch ist in einer klaren und simplen Sprache geschrieben, welche aber im Laufe des Buches eine Entwicklung durchmacht. Je mehr Jenna lernt und je mehr sie sich emotional und Interlektuell weiterbildet, desto poetisch, philosophischer und schmückender wird die Sprache. Dieser schöne und der Handlung angepasst Schreibstil kann die Geschichte und die Personen unglaublich gut an den Leser übermitteln. Er malt poetische Bilder in die Luft, zeichnet einzigartige Figuren, mit greifbaren und authentischen Gefühlen und baut auf jeder Seite eine neue Atmosphäre auf, die mal humorvoll, mal melancholisch und mal wissenschaftlich, aber immer dicht und überzeugend ist. Plot: "ZweiundDieselbe" ist lange vor Panem und Divergent erschienen, das bedeutet, dass dieses Buch eigentlich eines der ersten modernen Dystopien sein dürfte. Trotzdem kenne ich kein Buch, das sich an diesem Orietiert oder es als "Mutter der Dystopien" sieht. Dass ist wohl dann doch eher "die Tribute von Panem". Und ehrlich gesagt, ist das auf eine Art gut, denn obwohl ich eine ganze Menge Dystopien kenne, so ist mir noch kaum eine wie diese Untergekommen. Natürlich gibt es viele Dystopien, die sich mit dem Klonen, Schönheits-OPen, forstschrittlicher Medizin etc. beschäftigen. Bespiele wären "starters", "Eve und Adam" oder "Beta". Aber keines dieser Bücher schafft es, darin so tiefgründig und philosophisch an ethische Fragen heranzugehen wie dieses Buch. ZweiundDieselbe ist kein Buch voller atemloser Spannung, Action, Diktatur und so weiter. Dieses buch schlägt leisere Töne an und beschränkt sich auf die zukünftige Welt in einem kleinen Stadtteil. Keine großen Kriege oder Rebellion werden angeleitet, sondern das Augenmerk der Geschichte liegt vollkommen auf der Hauptperson. Dadurch ist sie zwar nicht besonders actionreich, aber unglaublich feinfühlig und tiefgründig geworden. Und um das nicht falsch zu erzählen, Spannung gibt es in dem Buch genug! Man beschäftigt sich damit, wie Jenna Seite für Seite mehr über die "frühere Jenna" herausfindet, wie sie mehr und mehr diese neue Welt begreift. Dadurch, dass die Protagonistin sich an nichts erinnern kann, lernt man selbst ihre Welt mit ihr zusammen kennen, weiß also immer nur so viel wie sie selbst. Das schafft eine unglaubliche Nähe zur Geschichte und lässt den Spannungsbogen stetig steigen. Mehr kann ich leider nicht verraten, denn das richtige Leseerlebnis mit voller Spannung erlebt man nur, wenn man das Buch ohne Vorahnung beginnt. Personen: Ich dachte eigentlich, dass es sehr schwer werden würde, sich in eine Person hineinzuversetzten, die nicht nur ihr Gedächtnis verloren hat, als kaum Gefühl hat, und außerdem in einer unbekannten Zukunft lebt. Aber meine Befürchtungen waren ganz umsonst. Mit Jenna haben wir eine wundervolle Hauptperson, die einem von der ersten Seite an sympathisch ist. Obwohl sie sich an nichts erinnern kann und in vielerlei Hinsicht ganz anders ist als wir, ist sie trotzdem total authentisch und vor allem sehr lebensnahe gezeichnet. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren, obwohl ich wirklich nur wenig mit ihr gemeinsam habe. Aber die Autorin schafft es, nicht zuletzt durch ihren Schreibstil, dass Jenna zu einer absolut ehrlichen und authentischen Erzählerin wird. Es macht Spaß, sich zusammen mit ihr in dieser Welt dort zurecht zufinden, es ist unglaublich spannend, mit ihr ihren Alltag zu bestrreiten und dabei immer neues zu entdecken und zu erfahren. Obwohl das Buch auch viele alltägliche und belanglose Situationen beleuchtet, so scheint es mir doch, als würden auch diese einmal aus einem ganze anderen Blickpunt beleuchtet werden, eben, weil die Protagonistin so spezielle ist. Auch Jennas Charakteristik fand ich an jeder Stelle angemessen. Ihre Melancholie, ihren Humor und auch ihre Anfängliche Unsicherheit, ihre Unwissenheit wurde gut umgesetzt, sodass man Jenna einfach ins Herz schließt. Auch ist ihre Entwicklung in dem buch sehr überzeugend und spannend dargestellt, sodass man wirklich nichts an Jenna aussetzten kann. Lernt sie selbst kennen, mit ihren Ecken und Kanten und ihrer Unglaublichen Autenzität und ausdrucksstärke, die jeden berührend wird. Auch die Nebenpersonen sind alle Tiefgrüdig gezeichnet, authentisch gebaut und geben viel Stoff zum Nachdenken. Pearson scheut keine Konflikte, keine Frage bleibt aus und alle Personen agieren so stimmig und überzeugend zusammen, dass ich wirklich nicht weiß wie eine Autorin dies so schreiben kann. Mit Alltagsphilosophie werden die großen und kleine Dinge im Leben beleuchtet und alle Figuren tragen da ihren Beitrag zu. Ob verschroben, witzig, ernst, jähzornig oder liebvoll: Pearson schafft vielseitige charaktere, in denen sich jeder irgendwo wiederfindet. Mein Meinung: Es ist ziemlich schwer, ein Buch, welches mich so sehr bewegt hat, in Worte zu fassen. Ich kann nur sagen dass ich wirklich positiv überrascht. Pearson erzählt ihre Geschichte mit einer Einfachkeit, einer Tiefe und einer Authenzität, die ich nicht oft genug loben kann. Ihr Geschichte ist vielschichtig und mit ihren einzigartigen und vielseitig überzeugenden Personen schafft sie es, ein ganz besonderes Buch zu zaubern. Mit viel Gefühl, Witz und Ehrlichkeit beleuchtet sie große und kleine Fragen der Menschheit, scheut dabei nicht vor Tabus, Standpunkt und Blickpunktwechseln und alltäglichem. Sie gibt Menschen eine Stimme und uns Lesern dass Gefühl, eine ganz besondere Reise gemacht zu haben. Denn im Endeffekt fühle ich mich so, als wäre ich nun ein bisschen wieder Jenna geworden und als hätte ich eine Reise zu mir gemacht. Denn so anders Jenna auch sein mag, eigentlich sind wir nicht so verschieden. Und auch mich hat Pearson gelehrt, dass die Welt eben nicht nur schwarzweiß ist, sonder Kuntergraudunkelbunt und das es immer viele Sachen zu beachten gibt, und keiner einem auf alles eine Antwort geben kann. Dann manche Antworten die muss man selbst finden. Und auf manche Fragen gibt es keine Antwort. Kurz gesagt: Lies dieses Buch! Es ist bewegend, originell, einfühlsam, witzig, spannend und wirklich sehr informativ! Ein Buch, dass du erst nicht aus der Hand legen und dann nicht vergessen kannst!  

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  • Große Fragen, die nicht ganz überzeugen

    Zweiunddieselbe

    Moena

    26. March 2014 um 10:38

    »Zweiunddieselbe« ist ein Buch, das mich sehr zwiegespalten zurücklässt. Es wirft einerseits wichtige ethische Fragen auf, die wir uns in der heutigen Zeit und mit dem Fortschreiten von Wissenschaft und Medizin auch für die Zukunft stellen müssen. Wie weit dürfen Eltern aus Liebe zu ihrem Kind gehen? Wann ist es Zeit, ein Kind gehenzulassen? Beide Fragen stellt Mary E. Pearsons Roman in mehr als einer Hinsicht. Andererseits war die Handlung stellenweise aber sehr vorhersehbar. Ich hatte über das Buch vorher nicht viel gehört und wusste nicht mehr, als der knappe Klappentext verrät. Über die Hintergründe wusste ich nichts. Nach nur zehn Seiten hatte ich allerdings das Gefühl zu wissen, in welche Richtung sich der Roman entwickeln würde. Ich empfand das nicht als schlimm, da man trotzdem erst in der Mitte des Romans erfährt, was mit Jenna wirklich los ist. Aber auch in der zweiten Hälfte des Romans wusste ich oft schon vorher, was als nächstes passiert und welche Dinge ganz sicher nicht passieren werden. Dadurch kam keine rechte Spannung auf und ich konnte nicht wirklich mit Jenna mitfiebern. Dieses Gefühl wurde noch dadurch verstärkt, dass mir Jenna nur mäßig sympathisch war. So wie auch alle übrigen Charaktere im Buch. Zwar war mir auch keiner wirklich unsympathisch, aber mir blieben die Personen alle etwas zu blass. Die Handlungen der Eltern konnte ich nur teilweise nachvollziehen und selbst Lily, Jennas Großmutter, die mir von allen noch am liebsten war, konnte mich nicht ganz überzeugen. Auch das Ende lässt mich grübeln – darüber, was ich davon halten soll. In einer Art Abspann wird hier weit in die Zukunft vorgespult und das Ganze macht den Eindruck eines märchenhaften ›Und wenn sie nicht gestorben sind ...‹. Meiner Meinung nach passte dieses Ende nicht zum Rest des Romans und zu dem, was Jenna die ganze Zeit erreichen wollte. Abgesehen davon, dass sich das Buch wie eine Werbekampagne für Netbooks liest (wirklich jeder im Buch benutzt ein Netbook), hatte ich dennoch meinen Spaß beim Lesen. Ich habe mich nicht gelangweilt, der Roman hat keine unnötigen Längen und hat mich hier und da auch zum Nachdenken gebracht. Insgesamt ist »Zweiunddieselbe« ein nettes Buch für Zwischendurch, das große Fragen stellt, aber mich nicht vollständig überzeugen konnte.

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  • Komplexes & faszinierendes Jugendbuch

    Zweiunddieselbe

    Sandra-Andrea-Huber

    01. March 2014 um 14:02

    Die Frage „Wer bin ich“ interessiert mich – auf einer Vielzahl von Ebenen. Was wohl auch der Grund war, warum ich dieses Buch gekauft habe. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich entsprechend „vorbereitet“, hatte bestimmte „Erwartungen“, was passiert. Als ich etwa auf Seite 60 angelangt war, durfte ich jedoch feststellen, dass hier „mehr drin ist, als draufsteht“. INHALT Jenna Angeline Fox erwacht nach 1 ½ Jahren aus dem Koma und kann sich weder an ihr Leben, die Menschen darin, noch an sich selbst erinnern. Natürlich: Eine mögliche Konsequenz nach einem (langen) Koma. Doch Jenna erwacht nicht „nur“ aus dem Koma, in dem sie aufgrund eines Unfalls gelegen hat. Sie erwacht aus einer anderen Dunkelheit. Hinter ihrem „neuen Leben“ steckt sehr viel mehr. Geheimnisse, Grenzüberschreitungen, Manipulation. Die Geschichte von Jenna ist eine Geschichte um die Liebe von Eltern zu ihrem Kind, Ethik, Wissenschaft, Macht und der Frage nach Menschlichkeit. Wo genau in unserem Körper sind „wir“? Was ist Persönlichkeit – und wo steckt sie? Wenn wir nur noch 10% unseres Selbst wären – wären wir dann immer noch wir? Eine Stelle im Buch, bei der ich länger innegehalten und zu der ich mehrmals zurückgeblättert habe: „Wann ist eine Zelle endgültig zu klein, um unser Wesen zu verkörpern?“, Seite 240 STIL Das Buch ist ein Roman, der sich jedoch nicht wie ein üblicher Roman liest. Er wirkt (besonders in der ersten Buchhälfte) sehr sachlich und distanziert – obwohl viel über die Gefühle und Gedanken von Jenna geschrieben wird. Das ganze Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben, erinnert an eine Art Tagebuch, geschrieben aus Entfernung und mit Abstand. Manchmal sind die Gefühle gar so rational gehalten, dass sie (paradoxerweise) schon wieder unheimlich emotional wirken. Sie schreibt häufig in der dritten Person – über die Jenna, die sie früher war, die auf den Filmaufnahmen zu sehen ist, die früher auf jene Schule gegangen ist … Nüchtern. Beobachtend. Rational. Aufgrund ihrer Situation mag das angemessen und passend sein, vielleicht war es auch die Absicht der Autorin, dies so zu wählen. Für den Leser erzeugt es den Eindruck einen übergeordneten Blick zu haben, ohne tief in eine Person zu blicken und einzutauchen. Man ist in Jennas Perspektive, und doch ist man es nicht. War ich anfangs noch nicht ganz sicher, was ich von dem Buch halten soll, weil es eben sehr nüchtern geschrieben ist und es dauert, bis endlich aufgeklärt wird, was es mit Jenna auf sich hat, hat mich das Buch ab Seite 180 bis zum Ende vollkommen gefesselt. Ab hier habe ich den Vorteil der distanzierten Position entdeckt: Man wird nicht zu Jenna, sondern bleibt bei sich selbst und kann all die Fragen um das für und wider, das richtig und falsch ihres Geheimnisses aus der eigenen Perspektive beantworten, durchleben und betrachten. Das, was ihr passiert ist, was sie ist, wird schlagartig zu mehr als der Geschichte einer Romanfigur. Es wird zu großen und präsenten Fragen der eigenen, realen Welt – einer möglichen zukünftigen Welt. Es gab eine Begebenheit, bei der ich mich wirklich gegruselt habe: die drei Rechner, die hinter einer Tür im Schlafzimmer von Jennas Mutter aufbewahrt werden. Das, was darauf „gespeichert“ ist … in der Dunkelheit existiert … Diese Vorstellung hat wirklich eine Vielfalt von Gefühlen in mir ausgelöst. FAZIT Ein komplexes Jugendbuch, das den Leser auf besondere Art und Weise auf die Reise zu einigen grundlegenden Fragen unseres (Da)Seins führt und eine persönliche Stellungnahme fordert: Wie weit darf man gehen? Was ist richtig und was falsch (was ist mit Grauzonen)? Gibt es Grenzen, die der Mensch nicht übertreten sollte? Was ist es, das uns als uns definiert?

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  • Heikles Thema

    Zweiunddieselbe

    Kartoffelschaf

    24. February 2014 um 11:04

    Zweiunddieselbe schlummerte schon ewig auf meinem SuB und jetzt endlich war es dran. :) Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Die Thematik ist super interessant aber meines Erachten nicht ausreichend recherchiert oder eben dargestellt. Jenna als Protagonistin war mir nicht wirklich sympathisch, ich bin mit ihr einfach nicht warm geworden.  Auch viele Nebencharaktere sind nicht wirklich gut ausgearbeitet und lassen gerade zum Ende des Buches hin Fragen offen. Viele Aspekte erscheinen wenig glaubwürdig, andere Dinge sind nicht nachvollziehbar oder einfach nervig. Gerade ethisch moralische Themen sollte man sehr vorsichtig behandeln und ich finde, dass die Autorin hier nicht genug in die Tiefe gegangen ist. Es ist schön, Jenna bei ihrem Lebenspuzzle zu begleiten, viel mehr jedoch nicht. Für mich ist es leider kein Buch, welches mir im Gedächtnis bleiben wird. Gerade das Ende hat mich gestört. Es scheint schnell hingeschrieben und wirkt, als hätte das Buch unbedingt fertig werden müssen. Ist unglaubwürdig und diffus.  Ich schwanke wirklich zwischen 2 und 3 Sternen....

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