Mary Higgins Clark

 3,8 Sterne bei 4.874 Bewertungen
Autorenbild von Mary Higgins Clark (©  Hans  Starck)

Lebenslauf von Mary Higgins Clark

Die ungekrönte Krimi-Queen: Wer Krimis und Thriller liebt, kommt an Mary Higgins Clark nicht vorbei. Sie zählt zu den weltweit erfolgreichen Thriller-Autorinnen und führt regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten an. Heute lebt und arbeitet die im Jahr 1927 in New York geborene Schriftstellerin in Saddle River in New Jersey. Mit ihrem Erstlingsroman „Where Are The Children?“ (deutsch „Wintersturm“) legte sie 1975 den Grundstein für ihre beispiellose Karriere. Die Rechte verkaufte sie für 3.000 Dollar an Simon & Schuster. Für den Nachfolger „A Stranger Is Watching“ (deutsch „Gnadenfrist“, 1977) verdiente sie 1,5 Millionen Dollar. Im Alter von zehn Jahren verlor Mary Higgins Clark ihren Vater. 1964 starb ihr Ehemann und ließ sie mit fünf Kindern zurück. Trotz dieser Schicksalsschläge gab sie nicht auf. Seit ihrem Durchbruch schrieb sie unzählige Kriminalromane, von denen viele für das Fernsehen verfilmt wurden. Alleine in den USA verkaufte sie bisher mehr als 100 Millionen Bücher. In Zusammenarbeit mit ihrer Tochter Carol Higgins Clark entstanden weitere Spannungsromane. Die Autorin irischer Abstammung erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den begehrten „Edgar Award“. Zu ihren Markenzeichen gehören raffinierte Plots und atemberaubende Spannungsbögen. Bei ihren Protagonistinnen handelt es sich überwiegend um starke, unabhängige Frauen, die in gefährliche Situationen geraten oder die mit Traumata aus ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Die Ideen für ihre Geschichten entstammen Zeitungsartikeln, Gerichtsverhandlungen und dem täglichen Leben. Sämtliche Bücher dieser Meisterin der Spannung versprechen erstklassigen Nervenkitzel.

Alle Bücher von Mary Higgins Clark

Cover des Buches Mein ist die Stunde der Nacht (ISBN: 9783641100766)

Mein ist die Stunde der Nacht

 (236)
Erschienen am 29.11.2012
Cover des Buches Hab acht auf meine Schritte (ISBN: 9783641100773)

Hab acht auf meine Schritte

 (218)
Erschienen am 29.11.2012
Cover des Buches Du entkommst mir nicht (ISBN: 9783641100728)

Du entkommst mir nicht

 (190)
Erschienen am 30.11.2012
Cover des Buches Warte, bis du schläfst (ISBN: 9783641100681)

Warte, bis du schläfst

 (186)
Erschienen am 29.11.2012
Cover des Buches Daß du ewig denkst an mich (ISBN: 9783641100476)

Daß du ewig denkst an mich

 (150)
Erschienen am 29.11.2012
Cover des Buches Das Haus auf den Klippen (ISBN: 9783641100759)

Das Haus auf den Klippen

 (154)
Erschienen am 14.06.2013
Cover des Buches Schwesterlein, komm tanz mit mir (ISBN: 9783641100605)

Schwesterlein, komm tanz mit mir

 (148)
Erschienen am 31.01.2013
Cover des Buches Weil deine Augen ihn nicht sehen (ISBN: 9783641100711)

Weil deine Augen ihn nicht sehen

 (148)
Erschienen am 29.11.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Mary Higgins Clark

Cover des Buches A Cry in the Night (ISBN: 9780743484350)Janoshs avatar

Rezension zu "A Cry in the Night" von Mary Higgins Clark

Wenn eine Wirbelwindromanze in einem Albtraum endet...
Janoshvor 2 Tagen

Mörderische Psychopathen gehören zu Mary Higgins Clarks bevorzugten Übeltätern! Das trifft auf ihre drei ersten Thriller zu – und wiederholt sich nun in ihrem vierten, spannungsgeladenen Roman, erschienen 1982, dem noch dazu von Beginn an etwas verstörend Unheimliches anhaftet, das sich mit fortschreitender Handlung geradezu greifbar manifestiert.

Erklärte Freunde des klassischen „Whodunnit“ a la Agatha Christie werden von diesem Krimi enttäuscht – und finden in dem frühen Wissen um die Identität des schwer gestörten Bösewichts so auch Grund genug zum Lamentieren und zum gnadenlosen Verreißen einer mehr als nur subtile Gänsehaut erzeugenden Geschichte, die ich selbst hingegen als so ausgeklügelt perfide und virtuos mit geheimen Ängsten spielend ansehe, wie kaum einen anderen Thriller der hochdekorierten, nun schon seit über vierzig Jahren unermüdlich aktiven Erfolgsschriftstellerin aus New York.

Zugegeben, da mag es einige kleinere Makel geben, von denen der Prolog, der stets leidige und von Mary Higgins Clark in der Regel vermiedene „Enthüller“ oder aber „Verwirrer“, nicht der geringste ist, denn er nimmt tatsächlich viel Spannung vorweg, lässt den Leser viel zu früh ahnen, was kommen wird und gibt leider klare Hinweise auf den bösen Schurken, um dessen Person sie ihren Psychothriller aufgebaut hat. Er ist überflüssig, dieser Prolog, wiewohl er so manch ungeduldigen Leser, dem die Langsamkeit der Handlung ein Dorn im Auge sein mag, sicherlich bei der Stange hält, in Erwartung dessen, was noch kommen wird, wie der Prolog klar verspricht.

Ein weiterer Makel ist die weibliche Protagonistin, denn ihre Handlungsweise mag sicher einem gewieften Psychologen respektive Psychiater unmittelbar verständlich sein, nicht aber dem Durchschnittsleser, dem jene Jenny MacPartland, verheiratete Krueger zunehmend zu einem Ärgernis wird. „So dumm kann man doch gar nicht sein“, denkt gewiss so mancher Leser, wenn er ungläubig verfolgt, wie die junge Frau aus New York, alleinerziehende Mutter zweier kleiner Mädchen und dazu noch voll berufstätig, gestresst zwar, aber ihr Leben selbständig meisternd, nach einer sehr kurzen, kaum erwähnenswerten Romanze mit einem scheinbar sympathischen, auf jeden Fall aber gutaussehenden und kinderlieben Mann aus Minnesota, seines Zeichens Shooting Star in der Malerszene, eigentlich aber Farmer, diesen heiratet, ohne auch nur das geringste über ihn und seine Hintergründe zu wissen, ihre Wohnung im Big Apple auflöst und sich Hals über Kopf von ihm mitnehmen lässt auf seine Farm, die ihr ob ihrer riesigen Dimensionen  erst einmal den Atem raubt.

So naiv ist das, sagen die Kritiker, dass man es wirklich nicht glauben und schon gar nicht vereinbaren kann mit der unabhängigen jungen Frau, die wir am Anfang des Romans kennenlernen. Ich beurteile Jenny da etwas milder, denn wenn einen die Liebe mit aller Macht packt, kann man schon mal reichlich irrational handeln – um dann irgendwann aus der Trance aufzuwachen in der Realität, die so gar nicht kompatibel ist mit dem, was man in die Romanze hineininterpretiert hat.

Was freilich auch mich stutzig machte, war die gedankenlose, die Konsequenzen nicht überschauende Bereitwilligkeit Jennys, gleichzeitig mit der Eheschließung ein Dokument zu unterschreiben, mit dem Erich Krueger, so der Name des attraktiven und bislang noch charmanten malenden Farmers aus Minnesota, die beiden Mädchen nicht nur adoptierte – obwohl es da noch, allerdings nicht mehr lange, den leiblichen Vater gab - , sondern das ihm auch gleichzeitig das Sorgerecht übertrug!

So blind kann Liebe doch wohl nicht sein – zumal Jenny gewiss nicht dumm ist, wenn man dem ersten Eindruck folgt, den die Autorin von ihr übermittelt! Aber es kommt noch schlimmer: trotz des mehr als seltsamen Verhaltens, das der Göttergatte in seinem angestammten Revier an den Tag legt, scheinen bei Jenny die Alarmglocken, das untrügliche Frühwarnsystem, nicht zu funktionieren. Sie passt sich komplett den skurrilen Wünschen, die aber in Wirklichkeit strikte Anordnungen sind, des, und das ist für jeden Außenstehenden sofort ersichtlich, eindeutig nicht normalen Ehegatten an, lässt sich von ihm isolieren und manipulieren, bis sie sich selbst nicht mehr traut und sich schließlich in einer aussichtslosen Lage befindet. Erst als sie sich nach dem mysteriösen Tod ihres neugeborenen Söhnchens dazu entschließt, heimlich mit den Töchtern das Weite zu suchen und nach New York zurückzugehen – na endlich, denkt man sich als Leser! - , der paranoide Erich mit den weit ausgefahrenen Antennen eines echten Psychopathen dies jedoch wittert und flugs die beiden Mädchen entführt, kommt Bewegung in die erstarrte Marionette Jenny!

Und von da an beschleunigt sich die Handlung, wird furios, nervenzerreibend spannend, holt endlich den unsäglichen Prolog ins Geschehen hinein und gipfelt in einem Wettrennen mit der Zeit und mit dem kranken Hirn Erich Kruegers, wie das nur eine Mary Higgins Clark zu schreiben vermag. Die Puzzleteile werden zusammengesetzt und ergeben ein so erschreckendes Gesamtbild, dass man im Nachhinein Jennys Verhalten nicht nur entschuldigen, sondern sogar verstehen kann – dass nämlich Psychopathen eine geradezu unheimliche Macht über ihre Mitmenschen ausüben können, ist hinlänglich bekannt! Und wer von uns könnte sich schon immun erklären gegen böse Einflüsse von außen?

Von dieser Prämisse ausgehend hat Mary Higgins Clark, die sich, auch eines ihrer Erfolgsgeheimnisse, konsequent tief in die Themen einarbeitet, die sie in ihren Spannungsromanen verarbeitet, alles richtig gemacht – auch wenn die weibliche Hauptfigur keine ist, mit der man sich so recht anfreunden kann oder möchte, was der Autorin klar gewesen sein dürfte beim Schreiben dieses ihres vierten Thrillers. Wie ich es sehe, hat sie die Protagonistin der Dramaturgie wegen  geopfert, zugunsten der Spannung, zugunsten eines albtraumhaften Plots, dem jene Jenny, in deren Kopf man sich nur ungern hineinversetzen möchte, Authentizität verliehen hat.

Und, das muss zu ihrer Verteidigung einfach angemerkt werden, dass sie ein willfähriges Instrument in den Händen ihres Ehemannes Erich war, ist aber schließlich, so ist zu ahnen und sicher auch die Intention der Autorin, eher dessen diabolischen Künsten, sich Menschen gefügig zu machen, zuzuschreiben, als einer ihr attribuierten Naivität oder sogar Schwäche.

Wünschen wir der Romanfigur also, so wir gerne ihre Geschichte weiterdenken möchten, dass sie den Albtraum, in dem sie so lange gefangen war, überwinden und zu einem selbstbestimmten Leben zurückfinden und dass die sprichwörtliche Zeit tatsächlich alle Wunden heilen möge – was der wie gewöhnlich nicht explizite Schluss, liest man ihn richtig, auch verspricht!

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Cover des Buches Vergiss die Toten nicht (ISBN: 9783453356702)EngelAnnis avatar

Rezension zu "Vergiss die Toten nicht" von Mary Higgins Clark

Guter Krimi mit etwas viel Hellseherrei
EngelAnnivor 16 Tagen

Der Krimi "Vergiss die Toten nicht" ist gut aufgebaut. Wir lernen viele verschiedenen Personen kennen, die später alle eine wichtige Rolle haben und irgendwie alle zusammen kommen.

Die Story ist gut aufgebaut und hat auch genug Spannung.

Das einzige, was mir nicht wirklich gefallen hat, war die Hellseherei, die sich durch das Buch gezogen hat. Das ist mir einfach zu viel gewesen.

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Cover des Buches The Cinderella Murder (ISBN: 9781471138485)AuroraMs avatar

Rezension zu "The Cinderella Murder" von Mary Higgins Clark

Gutes Buch
AuroraMvor 6 Monaten

Es war echt spannend, empfehlenswert.

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Zusätzliche Informationen

Mary Higgins Clark wurde am 24. Dezember 1927 in New York (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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