Mein ist die Stunde der Nacht

von Mary Higgins Clark 
4,0 Sterne bei226 Bewertungen
Mein ist die Stunde der Nacht
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Positiv (177):
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Vergangenheit trifft auf Gegenwart und schlägt die Zukunft

Kritisch (17):
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Das geht auf jeden Fall besser!

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Inhaltsangabe zu "Mein ist die Stunde der Nacht"

Ein Fluch scheint über der ehemaligen Schulklasse von Jean Sheridan zu liegen. Bereits fünf ihrer früheren Mitschülerinnen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemand, dass ein wahnsinniger Serienkiller, der sich selbst »die Eule« nennt, dahinter steckt. Wird er sein mörderisches Werk bei dem bevorstehenden Klassentreffen vollenden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783828978010
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Weltbild
Erscheinungsdatum:01.01.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.02.2008 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ponybuchfees avatar
    Ponybuchfeevor 2 Monaten
    Eher ein Krimi

    Ich finde das das Buch eher ein Krimi als ein Thriller ist. Die Geschichte ist ganz nett und zeigt wie grausam Kinder sein können. Vergangenheit und Zukunft werden hier miteinander vermischt. 


    Aber die Geschichte ließt sich flüssig, hat mich jetzt aber nicht gefesselt. Da die Ereignisse aufeinander folgen und nicht wirklich aufregend sind. 

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    Melie99s avatar
    Melie99vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das geht auf jeden Fall besser!
    Nicht so wie ich es erwartet hätte!


    Auf dem Cover ist eine Eule abgebildet. Diese hat eine große Bedeutung
    in dem Buch. "Mein ist die Stunde der Nacht" ist ein Einzelband von Mary
    Higgins Clark.





    Meiner Meinung nach hat die Geschichte Potenzial, allerdings nicht so,
    wie sie die Autorin umgesetzt hat. Die Charaktere alleine sind schon so
    ausführlich beschrieben, dass für die Hauptgeschichte einfach keine Zeit
    mehr bleibt. Jeder der Männer auf dem Klassentreffen hat ein Motiv, was
    ja auch unglaublich spannend sein kann, wenn man vorher nicht schon
    weiß, wer der Bösewicht ist. Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden,
    warum die Autorin auf den ersten paar Seiten offenbart hat, wer der
    Mörder ist.





    Dadurch ist die Spannung so gut wie nie aufgekommen und ich bin beim
    Lesen fast eingeschlafen. Ich habe noch nie so lange gebraucht, ein Buch
    zu lesen. Ich habe mit mir gerungen, weil ich dieses Buch einfach nicht
    fertig lesen konnte bzw. wollte. Doch im Endeffekt habe ich es dann
    doch noch geschafft.





    Was ich auch noch los werden will, ist, dass ich nicht verstehen kann,
    wie ein Polizist vor dem Offensichtlichen die Augen verschließen kann.
    Vielleicht bin ich die Einzige, die das denkt und die das Buch nicht gut
    findet, aber das ist meine persönliche Meinung.





    Ich will mich auch gar nicht mehr so lange darüber äußern und gebe dem
    Buch 2 Sterne. Das Einzige, was mir wirklich gefallen hat, ist der
    Schluss. Den finde ich sehr schön, jedoch auch ein bisschen zu
    offensichtlich. Wie bei jedem Buch was nicht meinen Geschmack trifft,
    bitte ich euch das Buch nicht gleich abstoßend zu finden, sondern sich
    selbst eine Meinung darüber zu bilden.

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    H
    hymovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Eule
    Die Eule

    Ein Fluch scheint über der ehemaligen Schulklasse von Jean Sheridan zu liegen. Bereits fünf ihrer früheren Mitschülerinnen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemand, dass ein wahnsinniger Serienkiller, der sich selbst »die Eule« nennt, dahinter steckt. Wird er sein mörderisches Werk bei dem bevorstehenden Klassentreffen vollenden?

     Der Klapptext war super, die Autorin soll super sein. Also warum nicht mal ein Buch von Frau Mary Higgins Clark lesen.

     Das war nix. Die Geschichte ist langweilig und wird von Kapitel zu Kapitel langweiliger. Dafür, dass Frau H-C. bekannt ist für kurze Kapitel um den Spannungsbogen aufzubauen, hat sie in diesem Buch versagt.

     Ich war enttäuscht und kann das Buch nicht empfehlen. Mit Mühe gebe ich 2 Sterne !

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    Prinzesschns avatar
    Prinzesschnvor 2 Jahren
    Mein ist die Stunde der Nacht

    Bereits fünf von Jean Sheridans früheren Mitschülerinnen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemand, dass ein wahnsinniger Serienkiller, der sich selbst »die Eule« nennt, dahinter steckt. Wird er sein mörderisches Werk bei dem bevorstehenden Klassentreffen vollenden?

    Man wird in die Vergangenheit sämtlicher anwesenden Personen eingeweiht, was zeitweise ein wenig langwierig, in manchen Fällen aber auch wirklich interessant ist. Für mich war es allerdings schwierig mir die ganzen Namen zu merken und sie ihren Geschichten zu zuordnen.
    Faszinierend fand ich die Sicht des Mörders. Man weiß, er befindet sich auf der Party, man weiß jedoch nicht, um wen es sich handelt.

    Das Katz-und-Maus-Spiel um den möglichen Mörder ist nicht ganz so durchsichtig, wie bei manch anderem Thriller, weswegen ich ständig neue Charaktere im Visier hatte.

    Auch wenn die Spannung nicht durchweg aufrecht erhalten wird, ist es trotzdem sehr angenehm der Geschichte zu folgen, da der Schreibstil von Mary Higgings Clark einfach toll ist.

    Für ein paar unkomplizirte Lesestunden auf jeden Fall geeignet.

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    pinucchias avatar
    pinucchiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vergangenheit trifft auf Gegenwart und schlägt die Zukunft
    Vergangenheit trifft auf Gegenwart und schlägt die Zukunft

    Vergangenheit trifft auf Gegenwart und schlägt die Zukunft.

    Klappentext von Amazon:

    Ein Fluch scheint über der ehemaligen Schulklasse von Jean Sheridan zu liegen. Bereits fünf ihrer früheren Mitschülerinnen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemand, dass ein wahnsinniger Serienkiller, der sich selbst »die Eule« nennt, dahinter steckt. Wird er sein mörderisches Werk bei dem bevorstehenden Klassentreffen vollenden?

    Über die Autorin:

    Mary Higgins wurde als Tochter irischer Einwanderer in der New Yorker Bronx geboren und wuchs dort auf. Sie war zehn Jahre alt, als ihr Vater, Besitzer des Restaurants "Higgins Bar and Grillhouse" in der Bronx, an einem Herzinfarkt starb.

    Nach Beendigung der Highschool absolvierte sie eine Ausbildung als Sekretärin und arbeitete danach in einer Werbeagentur und als Stewardess bei Pan Am.

    Nach ihrer Heirat mit ihrem Jugendfreund Warren Clark 1949 begann sie zu schreiben. Nach vielen Ablehnungen wurde 1956 die erste Kurzgeschichte (Stowaway) für ein Honorar von 100 Dollar in der Zeitschrift Extension magazine veröffentlicht.

    Der Tod ihres Mannes 1964 ließ sie als junge Witwe mit fünf Kindern (Carol, Marilyn, Patty, Warren und David) zurück. Ihr erstes Buch Aspire to the Heavens (1969), ein biographischer Roman über George Washington, verkaufte sich schlecht. Fünf Jahre später versuchte sie es erneut mit Where are the children? (dt. Wintersturm). Simon & Schuster hatten ihr die Rechte für 3000 Dollar abgekauft. Das Buch wurde 1975 veröffentlicht und zum Bestseller.

    Der Nachfolger, A Stranger Is Watching (1977, dt. Gnadenfrist), war ein noch größerer Erfolg und wurde mit dem renommierten Grand prix de littèrature policière ausgezeichnet. Für diesen zweiten Kriminalroman erhielt sie bereits 1,5 Millionen Dollar. Seitdem gehört sie zu den Stars des Genres und veröffentlichte über 25 Kriminalromane, die sich allein in den Vereinigten Staaten über 80 Millionen mal verkauften. Einige wurden auch für das Fernsehen verfilmt, z. B. Dass du ewig denkst an mich (2002).

    Zwischen 1974 und 1979 besuchte sie die Fordham University und erreichte einen Abschluss inPhilosophie.

    Sie war 1987 Präsidentin der Mystery Write of America  und erhielt 2000 deren Grand Master Award  für ihr Gesamtwerk. Seit 2001 gibt es auch einen nach ihr benannten Literaturpreis, den The Simon & Schuster - Mary Higgins Clark Award. 2010 wurde sie mit dem Agatha Award/Ehrenpreis (Malice Domestic Award for Lifetime Achievement) für ihr bisheriges Lebenswerk geehrt. Eine weitere große Anerkennung für ihr Lebenswerk erhielt Clark 2012 mit demAnthony Award - Kategorie Liftime Achievement Award

    1996 heiratete sie John J. Conheeney. Ihre Tochter Carol Higgins Clark und Schwiegertochter Mary Jane Clark sind ebenfalls Schriftstellerinnen.

    Mary Higgins Clark ist Ehren- und Devotions-Dame des Malteserordens und lebt mit ihrer Familie in Saddle River, New Jersey.

    Das Buch:

    Ich besitze eine Taschenbuchausgabe mit 432 Seiten. Das Cover fasziniert schon mit dem Raubtier "Die Eule".

    Das Auge scheint einen immer permanent zu beobachten und zu beschatten. Das Sinnbildliche Bild passt hervorragend zum ganzen Buch. Es ist Aussagekräftig und imposant.


    Meine Meinung:

    Das Buch beginnt spannend und es entsteht sofort eine bestimmte neugierde. Man ist sofort in der Perspektive des Mörders und betrachtet alles aus seine Sicht des geschehens. Das hat die Mary Higgins Clark sehr fazinierend rübergebracht.

    Im laufe des Buches, hat man immer wieder verschiedene Perspektivenwechsel. Die auschließlich aus fast jedem Kapitel entstehen. Die Kapitel sind kurz gehalten und enden nicht immer mit einem Cliffhänger, so das man auch mal das Buch zur Seite legen kann ohne vor Spannung umzukommen. Aber man fiebert gerade mit Jean, die einem von vorne herein schon sehr leid tut und einem sofort Sympathisch ist. So versucht Jean aus Ihre verzwickten Situation Hilfe zu suchen, die sie auch wirklich benötigt.

    Dieses Buch erinnert mich ein wenig an das Katz und Maus spiel. Es war bis zur letzten Sekunde spannend und man hat mitgefiebert. Schön fand ich das man auch mal in die Perspektive des Mörders hineinsehen konnte. Was nicht so toll war, das es manchmal echt schwierig war in die bestimmte Perspektive zu wechseln, da es wirklich sehr viele Protas in dieser Story gibt. Deswegen vergebe ich dafür ein Stern weniger. Ansonsten wird es sicherlich nicht mein letztes Buch von dieser Großartigen Autorin sein. ;-)



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    jenvo82s avatar
    jenvo82vor 4 Jahren
    Mord unter Klassenkameraden

    Ein klassischer Thriller mit einer überschaubaren Rahmenhandlung und feinem kriminalistischem Gespür. Sowohl der Kreis der Opfer als auch der Kreis der potentiellen Mörder bleibt überschaubar, konzentriert sich doch alles auf die Mitglieder einer ehemaligen Schulklasse. Der Spannungsbogen verläuft stetig jedoch ohne nennenswerte Wendungen. Prinzipiell könnte jeder der Mitschüler ein Mörder sein, an Motiven mangelt es nicht.
    Fazit: Ein Buch für alle Liebhaber der Spannungsliteratur, die nicht so viel Action und Überraschungen mögen. Für mich persönlich weder das Beste noch das Schlechteste Werk der Autorin – Mittelklasse.

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    Reneesemees avatar
    Reneesemeevor 5 Jahren
    Die Stunde der Nacht

    Inhalt:

    Ein Fluch scheint über der ehemaligen Schulklasse von Jean Sheridan zu liegen. Bereits fünf ihrer früheren Mitschülerinnen sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemand, dass ein wahnsinniger Serienkiller, der sich selbst 'die Eule' nennt, dahinter steckt. Wird er sein mörderisches Werk bei dem bevorstehenden Klassentreffen vollenden?

     

    Noch ein Thriller den ich mal gerne gelesen habe und man kann sich so schön grusseln und erschrecken "g".
    Anscheint liegt ein Fluch auf der ehemaligen Schulklasse von Jean Sheridan. Den bereits fünf ihrer Mitschülerinnen sind schon auf tragische Weise ums Leben gekommen. Noch ahnt niemant das es ein wahnsinniger Serienkiller der sich selbst die Eule nennt und da hinter steckt.
    Es ist auch ein schöner Thriller zum grusseln ein muß für alle Mary Higgins Clark Fans.

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    MissPaperletters avatar
    MissPaperlettervor 5 Jahren
    Rachefeldzug der Eule

    Bis zum 20-jährigen Jubiläum ihres Schulabschlusses und dem damit verbundenen Klassentreffen hat sich Jean Sheridan nie etwas dabei gedacht, dass fünf Mädchen aus ihrer früheren Mittagsrunde in der Reihenfolge gestorben sind, in der sie früher zusammen am Tisch saßen. Ein ehrgeiziger Reporter der hiesigen Schülerzeitung pocht jedoch auf einen Zusammenhang und als bei dem Treffen plötzlich die Nächste aus der Runde verschwindet, ist nur noch Jean übrig...

    Die Idee, dass bei einem Klassentreffen auch zwanzig Jahre später noch Konflikte und Gefühle aus der Schulzeit hochkochen gemixt mit einer vielversprechenden Krimi-Idee hat mich von Beginn an fasziniert.

    Wie üblich bei Mary Higgins Clark hat auch dieser Fall wieder etwas gemeinsam mit mehreren anderen Fällen, an denen die Polizei gerade arbeitet oder an denen sie gearbeitet hat. Diese Verstrickungen der Fälle (der erstochenen Karen Sommers, deren Mutter nun eine Freundin von Jean ist, der beim Joggen überfallenen Helen Whelan und der erdrosselten älteren Dame) ineinander fördern die Spannung ungemein, da man entweder mitbekommt, wie die entsprechende Person getötet wird, der Mörder sich dem Leser jedoch nicht zu erkennen gibt oder aber sein Zeichen, eine Eule aus Metall, hinterlassen wird, die die Ermittler entweder übersehen oder denen keine Bedeutung beigemessen wird. Dies als Leser "mitanzusehen" macht einen schier wahnsinnig und man hofft bloß noch, dass jemand bald endlich die Zeichen versteht.

    Hierbei ist auch anzumerken, dass das Eulencover hervorragend zum Buchinhalt passt, da der Mörder sich nur "Die Eule" nennt, Eulenanhänger bei ausgewählten Opfern hinterlässt und sein krankhaftes Verhalten auf ein kindliches Träume zurückzuführen ist, welches mit der Rolle einer Eule im Schultheater verknüpft ist.

    Gut gefallen hat mir, dass die Charaktere generell meist sehr tiefgründig waren. Fast alle Ehrengäste des Klassentreffens hatten früher schwerwiegende Probleme in der Schule oder Familie, waren Außenseiter oder hatten durch Unfälle und ähnliches hart zu kämpfen, um die Person zu werden, die sie 20 Jahre später sind oder zumindest vorgeben zu sein (denn unter der äußeren Schicht lauern bei fast jedem der Beteiligten ein paar Geheimnisse, wie sich im laufe des Buchs herausstellt).

    Besonders nervenaufreibend fand ich die Rolle des Feinkosthändlers gegen Ende, da man von seinem Wesen her sofort schließen kann, dass er Jean mit seinem Plappermaul in Schwierigkeiten bringen wird.

    Auch Jake Perkins, der Reporter der Schülerzeitung ging mir zuweilen beim Lesen auf den Keks, aber schließlich bügelt seine Penetranz ja die Offenheit des Händlers gegenüber des Mörders wieder aus und rettet mehreren Personen das Leben.

    Durch die eindeutig zweideutigen Sätze, die in den Passagen der einzelnen Teilnehmer des Klassentreffens auftauchen, welche alle nichts Gutes vermuten lassen, wird der Leser non-stop in die Irre geführt und verdächtigt nach kurzer Zeit jeden männlichen Gast des Treffens, der häufiger vorkommt.

    Durch dieses Psycho-Spielchen mit Worten und Andeutungen stimme ich letztendlich mit dem Kriminalbeamten Sam Deegan überein: "Komisch, *** hatte ich eigentlich am Wenigsten in Verdacht"

    Daher also alles in allem ein absolut nervenaufreibender Thriller mit z. T. nachvollziehbarem Hintergrund, den ich nur jedem empfehlen kann. Aber Achtung: Man kann das Buch kaum noch weglegen, also besser nur anfangen, wenn man gerade nichts anderes vorhat!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Ganz spannend, aber ausbaufähig

    Hey an Alle,

    dieses Buch habe ich mir am Flughafen Wien gekauft und war von der Aufmachung sehr begeistert.

    Zum Inhalt: Die Idee mit dem Klassentreffen und den Morden innerhalb dieser Veranstaltung fand ich ganz spannend. Auch, dass es immer wieder Tipps gab, wer der Mörder sein könnte und man so selbst schon ganz gespannt auf das Ende ist, um endlich herauszufinden, ob seine Vermutung richtig war.

    Ich zu meinem Teil, bin jedoch nicht auf den Mörder gekommen. Ich war teilweise ganz schön verwirrt, durch die Namen aller Teilnehmer, sowie deren Spitznamen und was alle beruflich machen, dass ich keine Verbindungen mehr herstellen konnte und eher Probleme hatte, mich an alles zu erinnern, was die einzelnen Personen ausmachten.

    Einige Kapitel waren sehr spannend aufgemacht, einige widerrum sehr verwirrend, deswegen drei Punkte hier von mir.

    LG Juls

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    sddsinas avatar
    sddsinavor 6 Jahren
    Rezension zu "Mein ist die Stunde der Nacht" von Mary Higgins Clark

    Inzwischen habe ich schon so einige Krimis und auch Thriller gelesen, sodass es wohl immer schwerer wird mich zu überraschen. Gleichzeitig kenne ich nun auch das typische "Schema", welches Krimiautoren leider immer wieder anwenden: Eine Gruppe von Verdächtigen, alle so verdächtig wie möglich, eine Frau die dem Täter auf die Spur kommt und am Ende selbst in Lebensgefahr gerät, bis sie vom heldenhaften Kriminalbeamten gerettet wird.
    So wirklich abweichen tut dieses Buch vom Schema nicht und so kann ich ihm nicht mehr als 3 Sterne geben, da es zwar teilweise unterhalten hat, aber leider keinen richtigen Spannungsbogen aufbauen konnte und mir nicht wirklich lange in Erinnerung bleiben wird.

    Zum Inhalt: Eigentlich hat Jean überhaupt keine Lust auf das Ehemaligentreffen ihrer Schulklasse zu gehen. Als sie dann aber doch dort auftaucht wird ihr klar, dass die alte Klasse von einem Fluch verfolgt zu sein scheint: Bereits 5 Frauen sind auf tragische Art und Weise ums Leben gekommen. Zuerst denkt sich kaum jemand etwas dabei, aber schon bald wird deutlich, dass ein brutaler Serienkiller, der sich selbst die Eule nennt, mit den Morden einen alten Racheplan zuende bringt. Und er plant diesen mit dem Klassentreffen zu beenden... könnte auch Jean zu den nächsten Opfern gehören?

    Dieses Buch ist relativ ruhig geschrieben. Gerade am Anfang kommt nur wenig Spannung auf, als die verschiedenen Charaktere (bzw. die Verdächtigen) vorgestellt werden. Dabei hatte ich irgendwie immer das Problem, dass ich sie alle kaum auseinanderhalten konnte. Man erfährt über jede Person kurz etwas aus der Vergangenheit (meistens warum er die Stadt und Schule so sehr hasst) und dann noch was er heute beruflich macht. Das wars dann aber auch schon. Auf der emotionalen Ebene begleiten wir als Leser eigentlich nur Jean, wodurch man sich auch nur mit ihr überhaupt identifizieren könnte. Alle anderen Charaktere bleiben möglichst blass, man hat so ein paar kleine Informationen als Leser über jeden - gerade genug um ihn als Verdächtigen im Auge zu behalten - und das wars dann auch schon. Keine richtige Charaktertiefe, was zum Schluss zwar leicht besser wurde, aber so richtig überzeugend fand ich sie dann doch alle nicht.

    Ein wenig was neues war die Geschichte um Jean, denn sie trägt ein großes Geheimnis mit sich herum, welches der Mörder nutzt um sie sich gefügig zu machen. Die Idee gefiel mir dabei, genau wie die Auflösung, aber das war für mich dann leider auch der spannendste Teil des Buches.
    Der Rest läuft absolut nach dem typischen Schema ab. Die Autorin drängt dem Leser geradezu eigenartige Zusammenhänge auf, sodass man natürlich den Eindruck bekommen soll, gewisse Personen wären besonders verdächtig und mit hoher Wahrscheinlichkeit der Mörder. Letztlich kommt es im Showdown natürlich noch zur Entführung der Protagonistin, die allein der Kommissar (+ "Gehilfe") verhindern können. Klar auch, dass es am Ende die Person war, die am wenigsten verdächtigt wurde. Bereits auf Seite 104 stand meine Meinung fest, wer der wahre Mörder sein muss, und letztlich hatte ich dann auch Recht. Ob die Autorin den recht deutlichen Hinweis dort mit Absicht abgelegt hat weiß ich nicht, aber mir konnte sie dann mit den falschen Fährten nichts mehr vormachen.
    Das soll nun aber nicht bedeuten, dass es ab dort so klar war, dass ich mich nur noch gelangweilt habe. Sie hat es recht gut gemacht mit den ganzen Spuren auf die anderen Beteiligten, sodass ich mir nie zu 100% sicher war und bis zum Ende doch noch irgendwie etwas gespannt war, ob es nicht doch noch eine andere Lösung gibt.

    Positiv will ich auch noch nennen, dass sie den Namen des Mörders zum ersten Mal erst ca. 20 Seiten vor Schluss nennt. Selbst als der Showdown schon läuft, dürfen die Gefangenen den Mörder nur mit "die Eule" ansprechen, sodass man als Leser erst ganz zuletzt den wahren Namen erfährt. Das sorgte dann schon noch etwas für Spannung, wodurch die letzten Szenen für mich mit am Besten waren.
    Allerdings auch noch kurz Kritik: Die Autorin ist leider gar nicht mehr darauf eingegangen, warum er nun Shakespeare Zitate benutzte. Vorher war das in den Ermittlungen immer ein großer Punkt, aber jetzt soll man es sich als Leser wohl selbst zusammenreimen.
    Genauso könnte ich mich nur darüber aufregen, wie Jean nach dem Anruf von Laura reagiert hat. Sie drohte ihr mit Selbstmord und Jean hat sowas gesagt wie: Gib mir 20 Minuten und ich bin da. Dann zieht sie sich um, klatscht sich Wasser ins Gesicht und fährt los. Klar, Gefahrensituation und so, aber nachdem sie eigentlich weiß, dass ein Mörder draußen rumläuft wäre es doch nicht zuviel verlangt eben beim Kommissar anzurufen und wenn es nur deshalb gewesen wäre um ihm zu erzählen, dass Laura sich gemeldet hat.
    Für mich absolut unlogische Handlung. Die Charaktere scheinen es ja gerade zu darauf abzusehen sich in Gefahr zu bringen... Ist für mich dann immer nicht nachvollziehbar, aber war für die Autorin wohl dann nicht anders zu lösen.

    Fazit: Es war jetzt nicht schlecht das Buch zu lesen, Jean hat mir weitestgehend als Charakter gefallen und ihre Geschichte war auch recht berührend. Gleichzeitig fand ich fast alle anderen Charaktere zu blass, die falschen Fährten wurden so überdeutlich gelegt, dass ich davon nie ein Wort geglaubt habe und auch insgesamt ist die Geschichte nicht wirklich rund, spannend und überraschend, sodass sie mir als Krimi / Thriller nicht wirklich lange im Gedächtnis bleiben wird.
    Vielleicht ein Buch für Leute, die sich am typischen Schema nicht stören und noch eine nette Sonntagslektüre suchen, mehr war das Buch für mich leider nicht.

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