Mary Hoffman Troubadour

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Inhaltsangabe zu „Troubadour“ von Mary Hoffman

Südfrankreich im 13. Jahrhundert. Elinor liebt Bertrand, den Troubadour, doch für ihre Eltern kommt eine solch unstandesgemäße Verbindung nicht in Frage. Sie haben sie mit einem älteren Adligen verlobt. Um der Hochzeit zu entgehen, flieht Elinor aus dem elterlichen Schloss und macht sich auf die Suche nach Bertrand ... Unterdessen wird dieser Zeuge eines brutalen Mordes am päpstlichen Gesandten. Blutige Rache des Papstes ist gewiss, und Bertrand ahnt, dass es die verhassten Katharer treffen wird. Er muss seine Glaubensbrüder schnellstmöglich warnen ... Als Elinor und Bertrand sich wiedersehen, wütet ein grausamer Krieg, der keinen Stein auf dem anderen, keine Menschenseele unberührt lassen wird ...

Nachdem die Autorin mehr beschreibt als erzählt, liest sich das Buch eher wie ein sachlicher Bericht statt als spannende Geschichte.

— mercurial_mind
mercurial_mind

Gute Idee, aber ingesamt gelgentlich etwas langatmig.

— Steppp
Steppp

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  • Rezension zu "Troubadour" von Mary Hoffman

    Troubadour
    mabuerele

    mabuerele

    12. June 2012 um 20:13

    Man schreibt das Jahr 1208. Pierre de Castelnau war vom Papst als Legat zum Graf von Toulouse gesandt worden. Doch der Graf weigerte sich, die Ketzer aus seinem Land zu jagen. Die Fähre mit Bertran de Miramont, einem Troubadour, nähert sich dem Ufer. Bertran stößt noch einen Warnschrei aus, aber er kommt zu spät. Pierre de Castelnau wird von einer Lanze tödlich in den Rücken getroffen. Bertran verfolgt den Mörder, doch er entkommt. Bertran gehört zu den Ketzern, die auch die Katharer genannt werden. Er ahnt, dass der Tod des Pierre von Castelnau der Auslöser eines Krieges gegen die Ketzer sein wird. Der Jugendroman erzählt eines der dunkelsten Kapitel der französischen Geschichte. Die Autorin arbeitet deutlich heraus, dass der Kreuzzug gegen die Katharer nur ein Vorwand war. Es ging um Macht und Besitz, um Eitelkeiten und persönliche Vorteile. Der Tod hielt reiche Ernte in Südfrankreich. Es traf Reiche und Arme, Katholiken und Katharer. Neben Bertran steht die junge Elinor im Mittelpunkt der Erzählung. Sie liebt Bertran, weiß aber, dass er für sie unerreichbar ist. Als ihre Eltern sie mit einem viele Jahre älteren Adligen verheiraten wollen, verlässt sie heimlich die Burg und zieht, als Junge verkleidet, mit einer Sängergruppe durch das Land. Durch diesen Handlungsaufbau ist es der Autorin möglich, die Kriegsereignisse aus verschiedener Perspektive zu erzählen. Der Roman zeugt von ausführlicher Recherchearbeit. Er ist spannend geschrieben und lässt sich flott lesen. Für ein Jugendbuch sind mir aber die Grausamkeiten des Krieges zu ausführlich und detailgenau beschrieben. Die Charaktere der Hauptpersonen sind gut herausgearbeitet, einige historische Persönlichkeiten bleiben dagegen blass. Positiv anzumerken ist, dass das Buch eine Karte der Handlungsorte, einen Überblick über die geschichtlichen Hintergründe, eine Personenliste und ein Glossar enthält.

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