Aschenblüten

von Mary Hooper 
4,1 Sterne bei176 Bewertungen
Aschenblüten
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Schockierend, fesselnd und doch so schön!

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auch die Fortsetzung von Die Schwester der Zuckermacherin, einfach genial

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Inhaltsangabe zu "Aschenblüten"

England im Jahr 1666. Endlich scheint die große Pestepidemie aus den Straßen Londons vertrieben - und die junge Hannah kehrt gemeinsam mit ihrer Schwester Anna wieder in ihren kleinen Zuckermacherladen zurück. Doch sind sie dort wirklich sicher?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783833350177
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Berlin Verlag Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.02.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    thiefladyXmysteriousKathas avatar
    thiefladyXmysteriousKathavor 6 Monaten
    Achenblüten

    Aschenblüten

    Dies ist die Fortsetzung des Romans „Die Schwester der Zuckermacherin“. Da mich bereits der erste Teil rund um Hannah und Anna sehr beeindruckt hatte, da Mary Hooper die Umstände der Zeit sehr anschaulich beschrieben hat (Pestepidemie in London) und ich das Flair der historischen englischen Stadt sehr mag, habe ich relativ schnell auch Band zwei rund um das große Feuer von London gelesen. Auch dieses Buch kann ich durchaus empfehlen, allerdings mochte ich Band eins lieber.

     

    Inhalt

    England im Jahr 1666. Endlich scheint die große Pestepidemie aus den Straßen Londons vertrieben - und die junge Hannah kehrt gemeinsam mit ihrer Schwester Anna wieder in ihren kleinen Zuckermacherladen zurück. Doch sind sie dort wirklich sicher?

     

    Meinung

    Nach der Lektüre von Band eins bin ich nun von dieser Fortsetzung leicht enttäuscht. Auch wenn die Sachverhalte und das große Ereignis des Londoner Feuers wirklich gut dargestellt waren und ich große Angst um die Mädchen hatte, fand ich doch alles zu schnell abgehandelt. Das Buch beginnt dort, wo Band eins aufhört und erzählt dann auf 200 Seiten die Rückkehr nach London, den Wiederaufbau des Ladens, die Suche nach Hannahs Geliebten und das große Feuer. Alles passiert in Windeseile und man rast nur so durch das Buch. Auch wenn der Schreibstil toll und die historischen Gegebenheiten spannend sind, hat mir durch die Schnelllebigkeit Tiefe und Charakterausarbeitung gefehlt. Doch für einen Einstieg in das historische Genre oder einen kurzen historischen Einblick in die Zeit rund um das Londoner Feuer ist das Buch gut geeignet. Von mir gibt es 3 Sterne für „Aschenblüten“.

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    page394s avatar
    page394vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schockierend, fesselnd und doch so schön!
    Schockierend, fesselnd und doch so schön!

    Nachdem ich von Die Schwester der Zuckermacherin restlos begeistert war, musste ich natürlich auch die zweite Geschichte um Rotschopf Hannah kennen. Warum so viele der Meinung sind, Aschenblüten sei kein würdiger Nachfolger, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen.

    Die Schwester der Zuckermacherin bestach, zumindest für mich persönlich, durch die eindrückliche Beschreibung des Lebens im 17. Jahrhundert sowie der Pest. Es war eines dieser Bücher, bei denen man nach dem Lesen erstmal ein paar Minuten braucht, um zur Ruhe zu kommen, weil es – zumindest mich persönlich – sehr aufgewühlt hat. 

    An den zweiten Teil bin ich dennoch mit keinen zu großen Erwartungen herangegangen, weil ich dachte, so ein Feuer, wenn auch ein großes, könnte ja nicht ganz so dramatisch sein wie die Pest.

    Weit gefehlt.

    Erneut schaffte Mary Hooper es, mich komplett zu fesseln und das Ausmaß der Zerstörung mehr als genau in mein Kopfkino zu projizieren. Hannah war mir, wie schon im ersten Buch, sehr sympathisch; sie ist eine aufgeweckte, fröhliche und dennoch niemals zu unrealistisch perfekt dargestellte junge Frau, deren Entscheidungen (für die damalige Zeit) nachvollziehbar sind. Lediglich ihre kleine Schwester Anna, die in der Geschichte an Sarahs Stelle mit Hannah im Laden arbeitet, fand ich etwas nervig, aber vielleicht ist das auch einfach die Aufgabe kleiner Schwestern... :)

    Dass Aschenblüten allerdings wie schon der Vorgänger oftmals als Liebesroman angepriesen wird, ist mir unverständlich. Die Liebesgeschichte zwischen Hannah und Tom wird nämlich nur nebenbei erzählt, das Augenmerk liegt auf den historischen Ereignissen. Und das finde ich persönlich auch wirklich perfekt so – wie auch das gesamte Buch!

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    funkelinchen_vor 4 Jahren
    Leider keine tolle Fortsetzung

    Leider muss ich sagen das mir die Fortsetzung von "Die Schwester der Zuckermacherin" nicht ganz so sehr zugesagt hat wie der erste Teil.
    Ich konnte nur sehr schlecht am Ball bleiben und bin beim Lesen mehrere Male in Gedanken abgeschwiefen auf Grund mangelnder Spannung.
    Außerdem fand ich den Schluss sehr entäuschend. Ich hätte einen Epilog oder ähnliches sehr gut gefunden, aber wer weiß vielleicht gibt es bald noch einen dritten Teil und das Ende war deshalb so offen.

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    Patricialovesbookss avatar
    Patricialovesbooksvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Langweiliger als der erste Band.
    [Rezension] Aschenblüten - Mary Hooper

    Darum gehts:
    England im Jahr 1666. Endlich ist die schreckliche Pestepedemie überstanden und Hannah kann mit ihrer Schwester Anna nach London zurückkehren, in ihren kleinen Zuckermacherladen. Hannah ist heilfroh, wieder in der großen, aufregenden Stadt mit den Theatern und Geschäften und den vielen interessanten Menschen zu sein. Doch am wichtigsten ist ihr natürlich, Tom wiederzusehen. Aber Tom ist spurlos verschwunden – es heißt, er sei der Pest zum Opfer gefallen. Und in London kündigt sich bereits die nächste Katastrophe an …

    Das Cover:
    Das Cover ist im deutschen genauso wie das englische. Vorne ist die Seitenansicht eines Mädchens abgebildet, welche Hannah darstellen soll. Durch die Sepiafärbung wird alles auf etwas alt gemacht, was gut passt, da die Geschichte 1666 spielt. Ich finde das Cover nicht herausragend aber auch nicht schlecht.

    Meine Meinung:
    Der zweite Teil geht da weiter wo der erste aufgehört hat. Dadurch kommt man schnell wieder in die Geschichte rein, auch wenn es eine lange Weile her ist, dass man den ersten Teil gelesen hat. Es dauert jedoch eine ganze Weile, bis Hannah wieder in London ist uns so fiebert man schon etwas sehr, ob sie nun ihren Tom wieder findet oder jemand neues kennenlernt. Da ich für die Romane von Mary Hooper schwärme, bis jetzt habe ich allerdings erst 3 gelesen..., war ich wirklich glücklich endlich den zweiten Teil von "Die Schwester der Zuckermacherin" lesen zu können. Es ist ein gutes Buch zum zeitvertreib und wenn man gerne nicht allzu schnulzige Liebesgeschichten mag und auch gerne Bücher, die in einer anderen Zeit spielen liest, dann ist dieses Buch genau das richtige für einen. Ebenso wenn man gerne ein Buch auf englisch lesen möchte, und mit einfacher Lektüre anfangen will, ist dieses Buch gold wert, denn es ist in einfach zu verstehendem Englisch geschrieben. Jane Austen zum Beispiel ist da schon viel schwieriger im Vergleich hierzu!
    Allerdings muss ich sagen, mir hat der 1. Band viel besser gefallen. Zeitweilig war mir ein wenig langweilig beim lesen dieses Buches.

    Alles in allem verteile ich 3 von 5 Sternen für dieses Buch :)

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    AnnikaDicks avatar
    AnnikaDickvor 5 Jahren
    Tolle Fortsetzung

     "Aschenblüten" hatte ich mir direkt mit dem Vorgängerband "Die Schwester der Zuckermacherin" gekauft. Und nachdem mich der erste Band so restlos begeistert hat, wollte ich natürlich nicht zu lange damit warten, bis ich auch "Aschenblüten" lese.

    Wir folgen darin Hannah und Sarah, die sich mit der kleinen Grace auf den Weg nach Dorchester machen. Doch entgegen ihrer Erwartung fällt die erste Begegnung mit Graces Tante nicht besonders dankbar und herzlich aus. Sie werden ins Pesthaus gesteckt und müssen dort 40 Tage ausharren, bevor sie als gesund gelten und ins Anwesen der Cartmels eingelassen werden. Im Dienstbotentrackt leben die beiden Schwestern nun, bis sie Nachricht aus London haben, dass die Pest besiegt ist und man sicher in die Stadt zurückkehren kann.

    Als es soweit ist, reisen die beiden jedoch zuerst nach Hause zu ihren Eltern. Unterwegs nehmen sie noch einen jungen Mann aus dem Nachbarort mit, der auf dem Weg nach Hause überfallen wurde. Dass dessen anschließende Besuche nicht nur mit purer Dankbarkeit, sondern auch mit starken Gefühlen für Sarah zu tun haben, sorgt dafür, dass Hannah mit ihrer jüngeren Schwester Anne zurück nach London geht, um das Geschäft "Zur kandierten Rosenblüte" wieder aufzunehmen. Zurück in London sucht Hannah nach Tom, erfährt jedoch, dass dieser zusammen mit Doktor Da Silva in einem Pesthaus der tückischen Krankheit erlegen ist. In tiefer Trauer stürzt sie sich in die Arbeit. Bei einem Theaterbesuch, für den die beiden Schwestern Karten von Nelly Gwyn erhalten, sieht Hannah einen jungen Mann, den sie für Tom hält. Lebt er etwa noch? Sie macht sich mit Anne auf die Suche nach ihm, während in London ein Feuer mit nie erlebtem Ausmaß ausbricht.

    "Aschenblüten" war wieder in dem gleichen, wunderbaren, ruhigen Ton geschrieben, wie auch schon der Vorgängerband. Ich fand es etwas schade, mich von Sarah verabschieden zu müssen, auch wenn es schön war, zur Abwechslung Hannah in der Rolle der älteren Schwester zu sehen. Die Einreise nach London zum Beispiel war ein schönes Gegenstück zum ersten Teil, in dem Hannah selbst alles bestaunte, wie es nun Anne tat.

    Auf Action wartet man auch hier wieder vergebens, wenn auch durch den großen Brand einige spannungsgeladenere Szenen als in "Die Schwester der Zuckermacherin" dabei sind. Die Flucht der Menschen aus der Stadt, die Gefahr der um sich greifenden Flammen, die die Menschen so kurz nach der letzten überstandenen Katastrophe heimsuchen, das alles schildert Mary Hooper wieder wunderbar nah und bedrohlich, ohne dabei in die Hollywood-Trickkiste greifen zu müssen.

    Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass sich die Geschichte ein wenig übereilt angefühlt hat. Ich glaube, 100 Seiten mehr hätten diesem Buch wirklich gut getan, denn mit der Zeit im Pesthaus, der anschließenden Wartezeit in Dorchester, der Reise zurück zu den Eltern und dem dortigen Aufenthalt, der Rückkehr von Hannah nach London, der Suche nach Tom und der Rückkehr in den Alltag und anschließend das ausbrechende und sich ausbreitende Feuer und die Flucht vor diesem, war es für nicht einmal 300 Seiten einfach zu viel Inhalt. Ich hätte auch gern ein wenig mehr über die Auswirkungen NACH dem Feuer auf London und die Bevölkerung gelesen.

    Aber das sind keine großen Kritikpunkte und ich glaube, es werden nicht die letzten beiden Bücher von Mary Hooper gewesen sein, die ich lese. Daher von mir für "Aschenblüten": 4 Punkte.

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    Mirrorbecksvor 5 Jahren
    Nicht so gut wie der erste Teil, aber trotzdem sehr toll!

    Im zweiten Band von Hannahs Geschichte kehrt sie nach London zurück, nur um erleben zu müssen, wie diese prachtvolle Stadt dem großen Feuer zum Opfer fällt.
    Natürlich ist es Wahnsinn darüber nachzudenken, dass London von dem Feuer in einem Haus einfach so in Windeseile in Schutt und Asche gelegt werden kann, aber 1666 war das nunmal noch so. Viele der im Buch erwähnten Plätze habe ich selbst schon gesehen und konnte es mir deswegen und mit Hilfe der guten Beschreibungen gut vorstellen. Der Gedanke, wie St. Pauls in Flammen steht war schon... hart. Im zweiten Bank geht es stärker um die Liebesgeschichte zwichen Hannah und Tom, aber wirklich nicht übertrieben. Es ist eine gute Mischung aus Spannung, Liebesgeschichte und der Wiedergabe dieser historischen Fakten. Toll fand ich auch die kleine Info über das Feuer als Nachwort, sowie das Glossar, welches auch schon im ersten Band seinen Platz hatte.

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    Winterzaubervor 6 Jahren
    Guter Abschluss

    Der zweite Teil zu dem Buch - Die Schwester der Zuckermacherin- ist ebenso gut wie der erste Teil. Eigentlich fühlt es sich gar nicht an, wie ein zweiter Teil, es ist eher so, dass der erste Teil einfach mittendrin aufhörte.

    Hannah ist mit ihrer Schwester Sarah aus dem pestverseuchten London geflohen, um das Baby Grace zu ihrer Tante zu bringen, deren Eltern an der Pest gestorben sind. Als Hannah und Sarah ihr Ziel erreichen, rechnen sie mit Freude und Dankbarkeit von Lady Jane, diese schickt alle drei aus Angst vor der Pest erstmal ins Pesthaus. Nachdem sie sich nach 30 Tagen nicht angesteckt haben, dürfen sie in Lady Janes Haus warten, bis es bessere Nachrichten aus London gibt und dann zu ihrer Familie reisen.

    Diesmal wird Hannah mit ihrer jüngeren Schwester Anne nach London geschickt, um das Zuckergeschäft weiterzuführen. Als sie erfährt, dass ihre große Liebe Tom an der Pest gestorben ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Zu diesem Thema gibt es allerdings noch eine Überraschung.

    Mir hat der erste Teil sehr viel besser gefallen, da das große Feuer in London nicht halb so interessant ist, wie die Pest, da konnte ich mir eher Vorstellungen machen. Alles in allem aber auf jeden Fall ein lesenswerter 2. Teil.

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    -sabine-s avatar
    -sabine-vor 6 Jahren
    Rezension zu "Aschenblüten" von Mary Hooper

    Wieder ein schönes Buch zum Eintauchen – die Fortsetzung von „Die Schwester der Zuckermacherin“.
    Nachdem den beiden Schwestern Sarah und Hannah die Flucht aus dem pestverseuchten London geglückt ist, machen sie sich zunächst in ihre Heimat auf, um Familie und Freunde zu besuchen. Doch schon bald vermissen sie die aufregende Stadt, den Trubel und die vielen interessanten Menschen, vor allem Hannah vermisst ihren geliebten Tom. Sie macht sich mit ihrer kleinen Schwester Anna auf, um erneut die Zuckerbäckerei zu eröffnen, doch schon bald droht London eine neue Katastrophe.
    Wieder hat mich Mary Hooper in das alte England entführen können und durch ihren leicht lesbaren und schlichten Schreibstil schafft sie eine wunderbare Atmosphäre – die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Zunächst verbringt Hannah einige Zeit bei ihrer Familie, bis sie sich wieder auf den Weg nach London macht. Das Leben dort ist bunt und schillernd, besonders die Darstellung des Jahrmarktes hat mir Freude bereitet. Doch schon bald droht eine neue Katastrophe: das große Feuer in London. Die Beschreibung der Geschehnisse ist so packend und bildreich, dass ich mich als Teil der Geschichte gesehen habe: ich hatte die Feuerwände vor Augen, konnte die Hitze spüren und den Qualm sehen. Und habe tief aufgeatmet, als ich Hannah in Sicherheit wusste.
    Alles in allem wieder ein empfehlenswerter Roman – nur schade, dass die Reihe jetzt abgeschlossen ist.

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    FantasyBookshelfvor 7 Jahren
    Rezension zu "Aschenblüten" von Mary Hooper

    Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog:
    http://fantasybookshelf-buecher.blogspot.com/

    Titel: Aschenblüten
    Originaltitel: Petals in the Ashes
    Autor: Mary Hooper
    Seitenzahl: 285
    Verlag: Bloomsbury
    Erschienen: 1.Februar 2005
    ISBN-13: 978-3827050458
    Preis
    Gebunden: 14,90€ (nicht mehr normal erhältlich)
    Broschiert: 7,95€

    Klappentext:
    Die Fortsetzung des großen Erfolges »Die Schwester der Zuckermacherin«. Mit Hannah, Sarah und Tom kehren wir ins London des 17. Jahrhunderts zurück. Werden die drei auch diesmal alle Schicksalsschläge überstehen?

    England im Jahr 1666. Endlich ist die schreckliche Pestepidemie überstanden und Hannah kann mit ihrer jüngeren Schwester Anne nach London zurückkehren, in ihren kleinen Zuckermacherladen. Hannah ist heilfroh, wieder in der großen, aufregenden Stadt mit den Theatern und Geschäften und den vielen interessanten Menschen zu sein. Doch am wichtigsten ist ihr natürlich, Tom wiederzusehen. Aber Tom ist spurlos verschwunden — es heißt, er sei der Pest zum Opfer gefallen. Und in London kündigt sich bereits die nächste Katastrophe an ...

    Rezension:
    Im Klappentext ist schon ziemlich viel vorweggenommen, da Hannah erst nach einem Viertel des Buches überhaupt in London ankommt. Als Hannah und Sarah nach Dorchester fahren, wo sie die kleine Grace, die sie aus einem versiegelten Haus gerettet haben, zu ihrer Tante bringen wollen, müssen sie dort "unerwarteterweise" ersteinmal in ein Pesthaus, um sicherzugehen, dass sie die Krankheit nicht in das Anwesen von Grace' Tante, Lady Jane, mitbringen. Als sie das überstanden haben und eine Weile im Anwesen geblieben sind, ist die Pest in London schließlich so gut wie vorbei und Hannah und Sarah gehen nach Chertsey, ihrem Heimatdorf, um ihre Familie zu besuchen. Hannah kehrt aber nicht mit Sarah sondern mit ihrer jüngeren Schwester Anne nach London zurück.
    Anne ist am Anfang fast noch naiver als Hannah im ersten Band und ist vor Verzückung ganz aus dem Häuschen. Im Verlaufe des Buches gewinnt sie aber genau wie Hannah im ersten Band an Reife. Die Geschichte aus dem ersten Teil wiederholt sich also in dieser Beziehung auf gewisse Weise, was ich aber irgendwie total schön fand, da es einen Anflug von familiärer Tradition hat.
    Obwohl Hannah an Reife gewonnen hat, kann man aber trotzdem nicht, dass sie jetzt so wäre wie Sarah, denn sie interessiert sich eben trotzdem noch sehr für Kleidung und hat ein paar kindlichere Charakterzüge. Anne und Hannah sind sich auch um einiges ähnlicher als Sarah und Hannah.
    Die Grundidee des Buches und die Erzählweise waren genauso schön wie im ersten Band, allerdings war es auch ein bisschen vorhersehbarer und in der Umsetzung nicht mehr ganz so schön wie im ersten Band. Gestört hat mich auch ein wenig, dass immer wieder von Prophezeiungen wegen des großen Feuers geredet wurde, sowas wie das Jahr 1666 steht im Zeichen des Tieres und es wird eine Apokalypse geben. Das wäre ja noch ok gewesen, denn 1666 ist ja nun mal wirklich eine besondere Zahl, aber als dann von Feuer die Rede war, wurde meiner Meinung nach ein bisschen zu viel vorweggenommen. Wahrscheinlich war es sogar wirklich so, aber für mich hatte das dann immer so eine Stimmung von 2012 wird die Welt untergehen.
    Die Atmosphäre während des großen Feuers wurde in dem Buch sehr gut umgesetzt und da Hannah unmittelbar dabei ist und die Lage nach dem Feuer auch beschreibt, bekommt man einen ziemlich guten Eindruck, was für ein Schicksalsschlag das Ganze für die Menschen gewesen sein muss.

    Fazit:
    Im großen und ganzen eine schöne Geschicht in der Zeit des großen Brandes in London, eine gute Fortsetzung, jedoch nicht so gut wie der erste Band.

    (7/10)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Aschenblüten" von Mary Hooper

    Wunderbare Fortsetzung von "Die Schwester der Zuckermacherin"
    London 1666
    Hannah und ihre Schwester Sarah und sind mit dem Baby Grace, vor der Pest ,aus London heil bei den Verwandten von Grace angekommen. Sie leben dort einige Zeit, bis sie in das Dorf ihrer Kindheit zurückkehren. Dort werden sie freudig empfangen, aber Hannah sehnt sich danach nach London zurückzukehren. Denn in der Stadt sinkt die Zahl der Opfer bereits und natürlich möchte sie so schnell wie möglich Tom wieder sehen. Da Sarah aber noch in Chertensy bleibt, weil ihre Mutter ein Baby erwartet, macht sich Hannah mit ihrer jüngeren Schwester im Schlepptau auf nach London um die Zuckerbäckerei wieder zu eröffnen. Allerdings muss sie sich auf einige böse Überraschungen gefasst machen. Wurde Tom tatsächlich ein Opfer der Pest, oder ist das nur ein Gerücht? Und während Hannah London nach Tom absucht, bahnt sich auch schon die nächste Katastrophe an: der große Brand von London...

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