Mary Jane Beaufrand Dunkle Wasser

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Inhaltsangabe zu „Dunkle Wasser“ von Mary Jane Beaufrand

Am Ende der Welt, so fühlt sich Veronica, als sie mit ihren Eltern von Portland ins ländliche Oregon zieht. Das Gefühl der Einsamkeit verstärkt sich durch die Geräuschkulisse des Santiam, des reißenden, wilden Flusses, der direkt hinter ihrem Haus entlangfließt und der zu einem düsteren Soundtrack in Veronicas neuem Leben wird. Zum Glück ist da Karen, das kleine Mädchen aus der Nachbarschaft, auf das Veronica manchmal aufpasst und die für sie immer mehr zu einer Schwester wird. Doch dann findet sie eines Tages Karens leblosen Körper am Ufer des Santiam und nichts ist mehr, wie es war. Veronica kann nicht glauben, dass das Mädchen einem Unfall zum Opfer gefallen ist, und fühlt sich verpflichtet, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Besessen davon, Karens Tod aufzuklären, dringt sie immer tiefer in die Wälder rund um den wilden Fluss vor. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich in seinen Tiefen verbirgt. Und schon bald schwebt Veronica selbst in höchster Gefahr …

Mehr Mahnmal für Teenies, als Thriller. Spannung kommt erst im letzten Viertel auf, reißt auch mit, überrascht aber nicht sonderlich.

— Tialda
Tialda

War ok, aber als Thriller würde ich das jetzt nicht bezeichnen, dafür hat die Spannung gefehlt

— VanessasBibliothek
VanessasBibliothek

Verworren und und an vielen Stellen nicht stimmig.

— Wasserlilie
Wasserlilie

Wundervolles Buch! Am Ende war ich ziemlich mitgerissen. Anfangs wollte ich das Buch schon liegen lassen, als es plötzlich spannend wurde.

— nobody000
nobody000

Es liest sich schnell weg kommt anfangs allerdings schnell zum Thema um sich dann bis zur lang ersehnten Spannung lange aufzuhalten.

— Bookserella
Bookserella

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    Dunkle Wasser
    Tialda

    Tialda

    30. September 2015 um 19:54

    Rezension: Mary Jane Beaufrands „Dunkle Wasser“ lag schon 3 Jahre auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher, bevor ich endlich danach griff. Im Nachhinein betrachtet, habe ich in den letzten Jahren ohne das Lesen dieses Buches nicht wirklich etwas verpasst. Der Schreibstil der Autorin gestaltet sich sehr einfach. Die Sätze sind schnörkellos, beinahe schon umgangssprachlich, und dass die Story aus Sicht einer frustrierten 16-jährigen erzählt wird, nimmt man der Autorin sofort ab. Aber egal, ob dies nun Absicht ist oder nicht – besonders ansprechend ist das Lesen des Textes nicht. Es geht um Veronica, von allen nur Ronnie genannt, die mit ihren Eltern aus der Stadt in einen kleinen Ort im Nirgendwo ziehen musste – und sie hasst es. Bis auf die Gleichaltrige Gretchen und die deutlich jüngere Karen hat sie nicht wirklich viele soziale Kontakte – kein Wunder also, was in ihr vorgeht, als sie Karen tot im Fluss liegend findet. Statt den Fokus aber deutlich auf Ronnies selbstständige Ermittlung zu Karens Todesursache zu lenken, rückt die Autorin eher den weiterlaufenden Alltag in den Vordergrund – was wahrscheinlich auch im wahren Leben so laufen würde. Allerdings handelt es sich bei „Dunkle Wasser“ um einen Thriller, und dieses Genre wurde somit verfehlt. Im letzten Viertel des Buches kommt dann in Form einer Party, auf der es zu einer Schlüsselszene kommt, doch noch Spannung auf, wodurch die Geschichte aufregend und bündig abschließt – allerdings leider etwas zu spät für meinen Geschmack. Zielgruppe dieses Thrillers sind eindeutig Jugendliche zwischen 13 und 16. „Dunkle Wasser“ greift die Themen ‚falsche Freunde‘ und ‚Drogen‘ auf, und stellt somit wohl am ehesten ein kleines Mahnmal dar. Fazit: Mehr Mahnmal für Teenies, als Thriller. Spannung kommt erst im letzten Viertel auf, reißt auch mit, überrascht aber nicht sonderlich.

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  • Dunkle Wasser

    Dunkle Wasser
    Melody80

    Melody80

    15. September 2015 um 18:47

     “Dunkle Wasser” hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonistin Veronica war mir auf Anhieb sympathisch, Mary Beaufrand hat für mich glaubwürdig geschildert, wie schwer es sein kann, als Teenager seine Freunde zurück zu lassen, in eine andere Stadt oder besser ins Nirgendwo zu ziehen und einsam zu sein. So erging es Veronica in diesem Buch. Als sie dann ihre neu gewonnene Freundin tot im Santiam River findet, glaubt sie nicht an einen Unfall und beginnt nach zu forschen. Dieses Buch ist kein Thriller, wie es auf dem Cover betitelt wird, sondern mehr ein Jugenddrama. Die Spannung kommt nicht ungezügelt daher, sondern baut sich langsam auf und auch zum Ende hin erlebt man kein knalliges Action-Feuerwerk, sondern wird gemächlich und ruhig auf das Finale hin geschoben. Das Buch pendelt zwischen traurigen und lustigen Momenten hin und her und dieses Auf und Ab gefiel mir sehr gut. Mein Fazit Kein Thriller, sondern ein spannendes Jugendbuch mit vielleicht keinem überraschenden Ende, dafür aber mit sympathischen Charakteren plus einer tollen Story.

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    tigerbea

    tigerbea

    07. August 2014 um 20:40

    Ronnie lebt gezwungenerweise in einem kleinen Dorf. Ihre einzige Freundin ist die kleine Karen. Die Freundschaft begann, als Karen sich beim Spielen verletzt hat, und Ronnie ihre Eltern informiert hat. Seitdem hängen die beiden oft zusammen, Kareb führt sie ins Landleben ein. Doch dann findet Ronnie Karen während ihrer Joggingrunde tot am Fluß auf. Dies ist eines der wenigen Bücher, die ich nach der Hälfte beendet habe, denn ich hatte das Gefühl, hier meine Zeit zu verschwenden. Die Charaktere sind einfach nicht greifbar, die Handlung plätschert so vor sich hin ohne auch nur einmal richtig spannend zu werden. Dazu immer wieder völlig belanglose Rückblicke, was Ronnie mit Karen erlebt hat. Der Schreibstil ist weder toll noch schlecht, einfach mittelmäßig. "Dunkle Wasser" ist einfach ein Buch, daß mich völlig kalt gelassen hat und pure Langeweile verbreitet hat. Ich bin sehr froh, hierfür nicht viel Geld ausgegeben zu haben.

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  • Dunkle Wasser, blasse Charaktere

    Dunkle Wasser
    Traumfeder

    Traumfeder

    04. March 2014 um 09:16

    Inhalt Veronicas Leben hatte sich bereits verändert, als ihre Eltern beschlossen der Großstadt den Rücken zu kehren und aufs Land zu ziehen. Nun muss sie einen weiteren Schicksalsschlag ertragen, denn Karen, das kleine Mädchen aus der Nachbarschaft, ihre kleine Freundin, ist tot. Ausgerechnet Veronica selbst musste ihre Leiche finden. Von der Stimme des Flusses angetrieben, beschließt sie den Schuldigen an Karens Tod zu suchen. Noch ahnt sie nicht, dass es in ihrem kleinen Örtchen mehr Geheimnisse gibt, als es nach außen hin scheint, und so mancher will diese lieber im Dunkeln belassen. Meine Meinung Dieses Buch aus Mary Jane Beaufrands Hand, ist leider nicht gerade ein Knüller, der fesselt und begeistert. Zwar lässt es sich relativ leicht und schnell lesen, wahre Spannung oder Sympathie kann es aber nicht aufbauen. Im Zentrum des Geschehens steht Veronica. Da ihre Eltern es in der Stadt nicht mehr aushielten, entschieden sie aufs Land zu ziehen und eine Pension zu eröffnen. Veronica hasst das Leben hier und kann einfach nicht verstehen, wie sie alles aufgeben konnten. Ihre einzigen Lichter in dieser Einöde sind die Läufe am Samstagmorgen und das Nachbarskind Karen, die alles tat um sie von dem Leben in diesem Ort zu überzeugen. Doch Karen ist tot und Ronnie fühlt sich schuldig nicht mutig genug gewesen zu sein um weiter zu gehen. Für sich selbst beschließt sie die Wahrheit zu finden. Veronica oder auch Ronnie, ist die Protagonistin der Geschichte, doch als diese bleibt sie äußerst blass und unscheinbar. Sie wird als hochnäsig aber auch feige vorgestellt. Zu gut um in diesem Ort am Ende der Welt zu leben, wo sie doch ohne die Selbstsucht ihrer Eltern bei ihren Freunden hätte bleiben können. Zu feige um mit der kleinen Karen durch die Wälder zu streifen, wo doch alles so fremd und natürlich ist. Das Schrägste ist jedoch die Tatsache, dass sie den Fluss sprechen hören kann. Leider erfährt man von ihr nicht mehr sonderlich viel. Man weiß sie ist da und folgt ihr, doch sie bleibt unnahbar und kalt. Ihre Gefühle werden beschrieben, dringen jedoch nicht durch. Von allen Charakteren, die Beaufrand hier hinein geschrieben hat, war mir Thomas am sympathischsten. Er wirkt ehrlich und nett. Seine Gefühle, die zwar nicht all zu genau umschrieben waren, waren echt. Sie drangen durch die Worte hindurch und konnten mich als Leserin erreichen. Geschrieben wurde das Buch so, dass es immer wieder Rückblicke gab. Zu Beginn des Buches wird man mit Karens Tod konfrontiert. Man weiß nichts von ihr, doch dann werden durch Ronnies Erinnerungen immer mehr Informationen über sie eingeflößt und Karen erwacht in gewisser Weise zum Leben. Erstaunlich ist jedoch, was die Autorin dann tatsächlich hinter all dem stecken lässt. Dass es schließlich auf so etwas hinauslaufen würde, hätte ich nie gedacht. Zuvor gab es ja nicht einmal Anzeichen, die in eine solche Richtung hingewiesen hätten. Erst später wird es auf die Thematik hin ausgesteuert. Die Geschichte zeigt einen interessanten Erzählstil, offenbart so manche Wendungen, versagt jedoch bei den Charakteren. Das Drum Herum mag gut ausgearbeitet sein, die Idee scheint aus etwas Spannendes hinauszulaufen, das Besondere bleibt aber enthalten. Das Ende selbst ist leider auch nicht so, wie man es sich nach all dem Erlebten vorgestellt hätte. Da habe ich mich wirklich gefragt, was dies nun soll. Man hatte eine Vorstellung, wie es ausgehen soll, aber leider hat die Autorin sich für einen vollkommen anderen Ausgang entschieden. Fazit Eine vielversprechende Handlung, die auf eine spannende Suche nach dem Mörder hindeutet, wird durch unsympathische, blasse und lustlose Charaktere zerstört. Aus dieser Idee hätte ein großartiger Jugendthriller werden können, dich dazu hätte die Umsetzung eine völlig anderen sein müssen.

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  • Zuerst geht alles ganz schnell, dann dauert es bis Spannung aufkommt..

    Dunkle Wasser
    Bookserella

    Bookserella

    02. March 2014 um 14:51

    Ich habe mich auf dieses Buch anfangs sehr gefreut, weil ich das Cover außergewöhnlich schön fand und die kleine Inhaltsangabe mich wirklich interessiert hat. Als ich das Buch dann angefangen habe, ging alles sehr schnell und sofort war etwas passiert. Dann dauerte es allerdings gefühlte 1000 Stunden bis Spannung aufkam. Ich war schon drauf und dran es wieder weg zu legen bin dann aber doch dran geblieben um am Ende inhaltlich etwas enttäuscht zu werden. Man rechnet überhaupt nicht mit dem Thema was am Ende für den Tod der kleinen Karen verantwortlich war. Alles in allem ein ganz gutes Buch, allerdings ziemlich enttäuschend für mich.

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    27. November 2012 um 10:25

    Dunkle Wasser Dieses Buch habe ich vor circa 2 Jahren gekauft und es lange Zeit übersehen. Nun habe ich es endlich gelesen. Auf Grund des Covers hatte ich hohe Erwartungen, weil ich dieses wirklich bezaubernd finde. Konnte das Buch meine Erwartungen erfüllen? Kurzbeschreibung Am Ende der Welt, so fühlt sich Veronica, als sie mit ihren Eltern von Portland ins ländliche Oregon zieht. Das Gefühl der Einsamkeit verstärkt sich durch die Geräuschkulisse des Santiam, des reißenden, wilden Flusses, der direkt hinter ihrem Haus entlangfließt und der zu einem düsteren Soundtrack in Veronicas neuem Leben wird. Zum Glück ist da Karen, das kleine Mädchen aus der Nachbarschaft, auf das Veronica manchmal aufpasst und die für sie immer mehr zu einer Schwester wird. Doch dann findet sie eines Tages Karens leblosen Körper am Ufer des Santiam und nichts ist mehr, wie es war. Veronica kann nicht glauben, dass das Mädchen einem Unfall zum Opfer gefallen ist, und fühlt sich verpflichtet, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Besessen davon, Karens Tod aufzuklären, dringt sie immer tiefer in die Wälder rund um den wilden Fluss vor. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich in seinen Tiefen verbirgt. Und schon bald schwebt Veronica selbst in höchster Gefahr . Inhalt Veronica ist eigentlich ein Großstadtmädchen. Sie liebt Kinos, Shops, Discos und überhaupt alles was mit der Großstadt zusammen hängt. Doch ihr Vater ist nicht mehr glücklich. Der Rechtsanwalt sehnt sich nach Ruhe und Abwechslung. Daher kauft er zusammen mit seiner Frau ein Restaurant in Oregon. Veronica ist erschüttert, doch sie muss sich damit abfinden. Das neue Haus liegt umgeben von Wäldern an einem dunklen, mysteriösen Fluss, der Ronnie etwas Angst macht. Sie vermisst die Großstadt doch schnell lernt sie die kleine Karen kennen, mit der sie viel unternimmt. Doch dann findet Veronica eines Morgens beim Joggen Karens Leiche im dunklen Wasser des Flusses. Ein paar Tage später findet sie auch ihre Freundin Gretchen in einem fürchterlichen Zustand. Sie ist eine Drogenabhängige und hat sich in ihrem Wahn selbst verletzt. Veronica versucht mit dem ganzen Unglück umzugehen und macht sich auf die suche nach Hinweisen am Fluss. Sie ist sich sicher, dass Karen nicht auf natürliche Weise gestorben ist. Auch an einen Unfall glaubt sie nicht. Was Veronica in den Wäldern rund um den Fluss findet ändert alles. Cover Was für ein tolles Cover. Um ehrlich zu sein war das auch der Grund warum ich überhaupt zu dem Buch gegriffen habe. Ich finde es sieht sehr mysteriös aber zugleich wunderschön aus. Das Cover passt gut zum Titel. Meinung Leider ist die Antwort auf die Frage „Hat das Buch meine Erwartungen erfüllt?“ Nein. Ich hatte Probleme in die Geschichte einzutauchen und auch der Schreibstil gefiel mir auf den ersten 120 Seiten überhaupt nicht. Die Geschichte war mir zu voll an uninteressanten Details und ich konnte mich überhaupt nicht mit Ronnie identifizieren. Sie hat mir zu viel gejammert und viele Gedankengänge konnte ich nicht begreifen. Auch die Rückblenden fand ich sehr sinnlos. Es hat nicht dazu beigetragen, dass man die Geschichte besser versteht. Doch ab Seite 150 wurde das Buch besser, denn auch Liebe kam ins Spiel und die Drogenprobleme wurden in den Vordergrund gerückt. Ich finde es gut, dass dieses Thema hier aufgegriffen wurde. Was mich aber am meisten an dem Buch gestört hat ist, dass meiner Meinung nach die Bezeichnung „Thrilelr“ nicht ganz zutrifft. Ein Thriller ist normalerweise atemberaubend spannend . Das war das Buch leider gar nicht. Außerdem glich nur das Ende einem Thriller. Ich gebe daher nur 3 Sterne für das Buch.

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    Liss

    Liss

    28. September 2012 um 16:50

    Lest dieses Buch meiner Meinung nach nicht! So das musste erstmal im Voraus gesagt werden. :) Ich hab mir das Buch gekauft, weil das Cover wirklich echt schön aussieht. Die Story dazu klang auch interessant und ich hatte zu dem Zeitpunkt einfach Lust auf einen Thriller. Ich glaub ich hab erst 3 oder so gelesen. Entweder hab ich nen schlechtes Händchen was Thriller angeht oder die sind einfach nicht mein Fall, aber dieses Buch war einfach nur stinklangweilig. Ich weiß nicht mal mehr den Vornamen der Protagonistin, wenn ich nicht nachgucken würde. Ronnie. ;) Ronnie ist für mich eine Person, der man etwas Freude, Glück und Liebe in die Hand geben wollen würde. Sie lebt irgendwo in einem kleinen Dorf und ist überhaupt nicht glücklich, hat kaum Freunde und unternimmt oft was alleine. Ich konnte mich gar nicht mit ihr identifizieren und hatte es äußerst schwer mich ins Buch rein zu finden, was ich bis jetzt nicht geschafft habe, denke ich. Sie springt so zwischen Erzählungen und redet von irgendwelchen Sachen, die für mich für die Geschichte überhaupt nicht von Belang waren. Dazu diese traurige, lustlose, eintönige Erzählweise. Schnarch, wirklich ! Zu keinem Zeitpunkt Spannung, vllt am Ende ein klein wenig. Aber auch in welche Richtung die Story umschlug, auf einmal ging es um Drogen und der Fluss spricht zu ihr. Nee, nee. kopfschüttel Ein paar andere Personen haben manchmal ein paar nette oder lustige Kommentare abgegeben, aber Ronnie ist nie drauf eingegangen und blieb immer auf Abstand, fand das nicht lustig. Sie war mir echt total unsympathisch. Und das sage ich wirklich selten. Ich war wirklich froh als das Buch zuende war und habe schon immer gelunscht wie viel Seiten es noch zu lesen sind. Also wer gute Thriller kennt: gebt mir bitte Tipps! :D Möchte doch meinen Horizont erweitern. ;) Mehr kann ich dazu auch irgendwie leider nicht schreiben. Es war wirklich öde und langweilig, 0 Spannung und nen flachen Plot. Deshalb 1/5 Punkte!

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    phoenics

    phoenics

    16. April 2012 um 20:42

    Stille Wasser sind tief und schlammig Buchinhalt: Veronica, kurz Ronnie genannt, zog mit ihren Eltern in einen kleinen ländlichen Ort, um der Großstadt Portland zu entfliehen. Sie führen fortan eine kleine Pension, in der Ronnies Vater sich erholen, ihre Mutter ihrer Back- und Kochleidenschaft frönen kann und Ronnie, die muss sich mit der Tatsache abfinden. Sie wäre viel lieber in der Großstadt geblieben. Doch dann lernte sie Karen kennen. Ein kleines Mädchen, die sie in die fantastische Welt der Natur entführt, mit der sie Kieselsteine übers Wasser hüpfen lässt, auf Spurensuche geht etc. Bis zu jenem grausigen Tag: Ronnie findet Karen tot im Wasser. War es ein Unfall oder war es gar Mord? Dann findet sie auch noch ihre Freundin Gretchen im Drogenrausch im Badezimmer. Ronnie macht sich auf die Suche nach Antworten und merkt gar nicht, dass sie sich in Lebensgefahr begibt bis man auch ihr nach dem Leben trachtet. Rezension: Dieser Jugendthriller ist eine gute Mischung aus Thriller, Liebesroman und wie aus dem realen Leben wie man sie in Großstädten und aus dem TV kennt. Es geht um verschiedene Menschen und unterschiedliche Lebensumstände und besonders auch darum, wie schnell man „abrutschen“ kann, wenn man mit den falschen Leuten befreundet ist. Von den Charakteren gefielen mir Ronnie und Karen am Besten. Ronnie mit ihrer städtischen Angst, da sie die Natur in dieser Art so noch nie erlebt hatte, und ihrem Willen und ihrem Mut alles aufzuklären. Das hat mich sehr beeindruckt. Und Karen, der kleine kindliche Wirbelwind, der alles sieht, erlebt, anfasst, beobachtet und irgendwie nie still stehen kann. Karen ist wirklich sehr gut in den Rückblicken beschrieben worden, so dass man ein sehr gutes Bild von ihr erhalten hat. Tomàs fand ich auch witzig, besonders als er unter seinen starken Schmerzmedikamenten endlich seine Schüchternheit ablegte. Hier musste ich besonders breit schmunzeln. Der Verlust der kleinen besten Freundin Karen wird sehr gut mit Hilfe des „Fluss-Geistes“ beschrieben und wie eisern Ronnie versuchte, den Mord aufzudecken. Dies wurde sehr spannend geschildert, so dass ich besonders gegen Ende das Buch gar nicht mehr bei Seite legen konnte. Da gibt es verschiedene kleine Hinweise, ein zugelaufener verwundeter Hund, Diebstahl, Drogenmissbrauch uvm. bis es letztendlich zum Showdown führt. Aber auch die Liebe kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Denn Ronnie ist heimlich tierisch verknallt in Keith. Allerdings warnt Gretchen Ronnie immer wieder vor ihm. Und da ist auch noch Tomàs, der wie ein großer Bruder für sie ist und vielleicht auch mehr?! Lasst euch einfach überraschen und lest dieses Buch!!! Ich finde „Dunkle Wasser“ ist ein gelungenes Werk aus Action, Krimi, Thriller, Liebe und einer riesigen Portion Realität, die einem zeigt, wie hart das Leben sein kann, wenn man es mit den falschen Leuten zu tun bekommt. Es ist eine tolle spannungsgeladene und auch witzige Geschichte in einem angenehmen Schreibstil und schönen Beschreibungen. Das Ende hätte von mir aus gern noch etwas ausführlicher sein können. Ich hätte zu gern gewusst, wie die Gerichtsverhandlung ausgegangen ist und wie es in Sachen Liebe weitergeht… Diesem spannenden Buch gebe ich 4 von 5 Punkten und freue mich auf weitere Bücher der Autorin Mary Jane Beaufrand.

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2011 um 18:18

    Zum Inhalt: Veronica wohnt schon einige Monate in der Kleinstadt Hoodoo, wünscht jedoch, ihre Eltern wären niemals mit ihr und einer weiteren Familie aus Portland weggezogen. Sie vermisst ihre alte Schule, Starbucks und das große Freizeitangebot. Dort, in Hoodoo, kann sie nur laufen und mit ihrer neuen, jungen Freundin Karen durch den Wald am Fluss streifen. Als Veronica eines Morgens beim Joggen die Leiche des Mädchens im Wasser findet, ist sie am Boden zerstört. Denn schon bald kommt der Verdacht auf, dass der Tod von Karen kein Unfall war. Doch warum sollte jemand ein so junges Mädchen ermorden wollen? Veronica versucht irgendeinen Hinweis auf den Mörder zu finden und bringt sich dabei in große Gefahr, denn unter der geschliffenen und glatten Fassade der Kleinstadt tut es buchstäblich brodeln… . Charaktere: Mary Jane Beaufrand versteht es, gerade so viel von den Charakteren preis zu geben, dass man zwar einen guten Einblick in diese erhält, man dennoch Freiraum für eigene Vorstellungen hat, was die Personen allesamt sehr lebendig macht. Die Hauptcharakterin war mir sympathisch, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie nicht ganz so ruhig dargestellt worden wäre. Manchmal konnte ich mir nämlich nur denken: Jetzt wäre es an der Zeit einmal wütend zu werden. Die weiteren Charaktere sind alle effizient in die Handlung eingefügt worden und tragen alle einen Teil der Geschichte, sodass keiner als überflüssig erscheint und bei manchen erlebt man ganz überraschende Wendungen. Vom Antagonisten erfährt man nur wenig, was jedoch kein Nachteil, sondern durchaus zur Geschichte passend ist. Insgesamt sind aber alle Charaktere gut, glaubhaft dargestellt worden. . Schreibstil: Das Buch ist schnell und flüssig zu lesen, auch wenn ich den Schreibstil der Autorin nicht unbedingt als außergewöhnlich, sondern eher als normal bezeichnen würde. Richtige Spannung kommt nämlich erst im letzten Drittel der Geschichte auf, ganz nach der bekannten Spannungskurve, die man in der Grundschule lernt. Doch, da man als erstes eigentlich keine Ahnung hat in welche Richtung die Handlung sich entwickelt und wer der Mörder sein könnte, liest man dennoch mit Neugierde und Interesse. . Mein Fazit: Mich hat das Buch überrascht, da ich nach dem Lesen des Klappentextes eine ganz andere Geschichte erwartet habe. Vor allem habe ich nicht mit einem so realen und vorstellbaren Szenario gerechnet. Trotzdem fehlt dem Buch ein gewisses Etwas, damit es nicht in der Menge der Jugendbücher/ Thriller untergeht. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass es schlecht ist. Die lebendigen Charaktere, der flüssig zu lesende Schreibstil und die nicht vorhersehbare Handlung lassen einen das Buch schnell und gerne lesen.

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  • Frage zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    Caro_loves_books

    Caro_loves_books

    Hey, ich wollte mal fragen ob schon jemand "Dunkle Wasser " von Mary Jane Beaufrand gelesen hat. Wie fandet ihr es? Ich überlege nähmlich gerede ob ich es lesen soll. Was meint ihr ? :)

    • 8
  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    sk_bookworm

    sk_bookworm

    27. June 2011 um 22:54

    Veronica zieht mit ihren Eltern aus der Grossstadt in die amerikanische Provinz. Das einzige was man in diesem Nest machen kann, ist kilometerweit joggen. Auf ihren täglichen Joggingtouren lernt Veronica (oder Ronnie wie sie auch genannnt wird) ihre neuen Nachbarn kennen, unter anderem auch die kleine Karen. Obwohl einige Jahre zwischen Ronnie und Karen liegen, freunden sich die zwei an. Durch Karen lernt Ronnie die Natur von einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Stundenlang streifen die zwei durch die Wälder und entdecken ständig etwas Neues. Eines Tages findet Ronnie Karen tot im Fluss liegen. Die Behörden gehen von einem Unfall aus, Ronnie glaubt von Anfang nicht an einen Unfall und macht sich auf Spurensuche. Ronnie sollte Recht behalten. Hinter dem angeblichen Unfall steckt viel viel mehr, als man es sich in dem kleinen Dorf je vorstellen konnte. Und Ronnie begibt sich durch ihre Recherchen selbst in Gefahr.... Die Autorin schreibt in einer einfachen, aber sehr fesselnden Sprache. Das Buch ist dermassen spannend erzählt, dass der Leser es fast in einem Zug durchlesen kann. Wer ein spannendes Jugendbuch sucht, ist hier absolut an der richtigen Adresse!

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. May 2011 um 01:50

    „Als ich aufwachte, war der Fluss in einer neuen Stimmung. Ich dachte, ich würde jedes seiner Geräusche kennen. Wenn er hohes, schlammiges Wasser führte, schien er zu schreien; wenn das Wasser trügerisch niedrig und besänftigend dahinfloss, klang es fast wie ein Wiegenlied, eins von denen schönen, aber richtig brutalen. Ich hatte den Fluss wütend gehört, ich hatte ihn verspielt gehört, doch bis zu jenem Morgen, hatte ich noch nie gehört, wie der Fluss trauerte.“ Die Story: Wegen eines Burn-Outs ihres Vaters, zieht Ronnie mit ihrer Familie von der Großstadt in ein kleines Dorf abseits der Zivilisation. Ihre Mutter hat dort eine kleine beschauliche Pension geerbt und leitet diese mit Leib und Seele. Ronnie ist alles andere als begeistert und wünscht sich nichts sehnlicher als ihr altes Leben in der Großstadt zurück. Immer von Menschen umgeben, mit denen sie eigentlich nichts anfangen kann, „flüchtet“ sie sich quasi ins Joggen, wo sie für eine gewisse Zeit für sich sein und ihren Gedanken nachgehen kann. Jeden Morgen läuft sie ihre Strecke ab, wo sie auch an einem Fluss vorbei kommt. So wie auch an jenem Morgen als das Unglück passiert: Sie findet die kleine Karen tot am Ufer des Flusses – jenes kleine Mädchen von ihren Nachbarn, das ihre einzige wirkliche Bezugsperson war – und ist am Boden zerstört. Alle Indizien deuten darauf hin, dass es ein Unfall war, doch Ronnie kann das nicht glauben. Sie begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und muss schon bald feststellen, dass auch so ein kleines Dorf das ein oder andere dunkle Geheimnis hat. Die Personen: Ronnie ist ein Mädchen, deren Leben sich durch den Umzug der Familie von der Stadt aufs Land ziemlich verändert. Sie kann damit anfangs überhaupt nicht umgehen und fühlt sich total allein gelassen. Aus Rücksicht zu ihrem Vater, der durch den Burn-Out leicht angreifbar ist, beschwert sie sich nie, sondern fechtet alles mit sich selbst aus, was ihr langsam aber sicher doch zu schaffen macht. Die kleine Karen, die Ronnie zu Beginn der Geschichte tot am Flussufer findet, war für sie die einzige Bezugsperson, die ihr das Leben dort doch etwas leichter gemacht hat. Beim Lesen merkt man schnell, was für eine spezielle Verbindung zwischen den beiden besteht. Die übrigen Figuren wie ihre Eltern und Nachbarn, hat die Autorin sehr gut in die Geschichte mit eingespannt. Zwar sind sie nur Nebenfiguren, doch im Verlauf der Handlung merkt man schnell, welche entscheidende Rolle der ein oder andere noch spielen wird und wie die speziellen Personen sich dadurch verändern. Meine Meinung: Ein spannender und auch nervenaufreibender Jugendthriller, der mich in seinen Bann gezogen hat. Ich fand das Buch wirklich gut. Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass ich keine Probleme hatte, der Handlung zu folgen. Des weiteren fand ich auch gut, dass es einen roten Faden gab, an dem man sich während des Lesens entlang hangeln konnte und ich am Ende dachte:“ Achso, deswegen kam das darin die ganze Zeit vor“ (Natürlich verrate ich an dieser Stelle nicht, was genau gemeint ist ;) ) Wenn man erwartet, dass es sehr blutig zur Sache geht, der wird enttäuscht werden. Es ist nun mal ein Jugendthriller und die Autorin hat die Situationen, wo es blutig werden könnte, souverän gelöst. Da ich mich bisher von Thrillern eher ferngehalten habe, war dieser Thriller der perfekte Wiedereinstieg in dieses Genre. Mein Fazit: Wer also Lust hat einen spannenden, emotionalen und auch leicht dramatischen Jugendthriller zu lesen, der ist bei diesem Buch genau richtig. Es zieht einen vom ersten Moment an in seinen Bann und man wird von Anfang an in die Geschichte hineingezogen und von einer Welle von Dramatik und Spannung mitgerissen.

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    splitterherz

    splitterherz

    20. April 2011 um 13:50

    «Als ich aufwachte, war der Fluss in einer neuen Stimmung.. Ich dachte, ich würde jedes seiner Geräusche kennen.. Wenn er hohes, schlammiges Wasser führte, schien er zu schreien; wenn das Wasser trügerisch niedrig und besänftigend dahinfloss, klang es fast wie ein Wiegenlied, eins von den schönen, aber richtig brutalen.. Ich hatte den Fluss wütend gehört, ich hatte ihn verspielt gehört, doch bis zu jenem Morgen hatte ich noch nie gehört, wie der Fluss trauerte.» [Dunkle Wasser, S. 21] Erster Satz: "Wahrscheinlich gibt es Schlimmeres, als am Valentinstag klatschnass und ohne Verabredung Häschenkadaver in eine Abfalltonne zu schaufeln, aber wenn, dann weiß ich nicht, was." Inhalt: Am Ende der Welt, so fühlt sich Veronica, als sie mit ihren Eltern von Portland ins ländliche Oregon zieht. Das Gefühl der Einsamkeit verstärkt sich durch die Geräuschkulisse des Santiam, des reißenden, wilden Flusses, der direkt hinter ihrem Haus entlangfließt und der zu einem düsteren Soundtrack in Veronicas neuem Leben wird. Zum Glück ist da Karen, das kleine Mädchen aus der Nachbarschaft, auf das Veronica manchmal aufpasst und die für sie immer mehr zu einer Schwester wird. Doch dann findet sie eines Tages Karens leblosen Körper am Ufer des Santiam und nichts ist mehr, wie es war. Veronica kann nicht glauben, dass das Mädchen einem Unfall zum Opfer gefallen ist, und fühlt sich verpflichtet, die Wahrheit ans Licht zu bringen.Besessen davon, Karens Tod aufzuklären, dringt sie immer tiefer in die Wälder rund um den wilden Fluss vor. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich in seinen Tiefen verbirgt. Und schon bald schwebt Veronica selbst in höchster Gefahr... Erster Eindruck: Als ich das Cover zu Dunkle Wasser im Katalog von Coppenrath entdeckt habe, war ich sofort fasziniert von dem Buch. Zumal wurde es mit The Body Finder verglichen, was mich direkt noch neugieriger gemacht hat. Auch vom Klappentext her, hat es sehr wie die Jugendthriller à la Monika Feth geklungen, die ich gerne lese. Schreibstil: Dunkle Wasser lässt sich sehr, sehr einfach und schnell weglesen, da Beaufrand einen sehr klaren und deutlichen Schreibstil hat, der den Leser zwar in Veronicas Welt zieht, jedoch eher nur an der Oberfläche kratzt. Somit musste man nicht sonderlich viel nachdenken und konnte das Buch in einem lesen. Die Atmopshäre, die sich durch die Geschichte zieht, ist sehr düster und beklemmend, was ich als sehr gelungen empfunden habe, wobei ich mir gewünscht hätte, dass der Schreibstil noch etwas besonderer oder außergewöhnlich wird. Zwar sind vorallen Dingen die Stellen gut beschrieben, die sich um den Fluss drehen, jedoch hat mich der Rest wenig angesprochen. Meinung: Eigentlich bin ich kein Thrillertyp. Zumindest lese ich lediglich Jugendthriller und die sind vom Ekel/Gruselfaktor immer noch im Bereich des Erträglichen, allerdings weiß ich schon, wann ein Thriller wirklich kein Thriller ist, sondern nur Ansätze von einem hat. Das ist meiner Meinung nach bei Dunkle Wasser der Fall, denn obwohl es verspricht eine spannende Geschichte zu beherbergen, konnte es mich lange Zeit kaum fesseln. Allein die Atmosphäre hat mich dazu gebracht weiter zu lesen und auch der einfache Schreibstil hat dazu beigetragen. Man lernt Veronica kennen, die mit ihrer Patchworkfamilie aufs Land gezogen ist und sich dort kaum einleben kann. Ich muss leider sagen, dass es mir sehr schwer gefallen ist, mich mit Ronnie zu identifizieren, da man kaum eine richtige Bindung zu ihr aufbauen kann. Man lernt sie und ihre Wünsche und Ängste zwar kennen, jedoch geschieht dies nicht auf emotionaler Ebene. Ich hatte eher immer das Gefühl, dass ich sie aus der Ferne beobachte und ihren wahren Charakter einfach nicht erfassen konnte. Meiner Meinung nach hat das der Geschichte leider sehr geschadet, da ich mich selten mit ihr identifizieren konnte und somit ihre Gefühle auch nur an manchen Stellen teilen konnte. Ansonsten schafft Beaufrand glaubwürdige Charakter mit unterschiedlichen Zügen und Macken und eine einfach außergewöhnliche Familie, die man schnell ins Herz schließen kann, jedoch auch nicht lange im Gedächtnis bleibt. Die Spannung steigt leider nur langsam, obwohl immer eine gewisse Beklemmung vorherrscht, die den Leser neugierig macht. In Fahrt kommt die Geschichte dann mit Karens Tod und ab da fand ich es auch ziemlich interessant und spannend, auch wenn die Geschichte oftmals dennoch seine Längen hat. Es werden viele Erinnerungen aufgegriffen, die nicht unbedingt notwendig gewesen wären und den Lesefluss somit ein wenig egedämpft haben. Auch die Auflösung des Ganzen fand ich nicht unbedingt befriedigend. Wenn ein Buch so leise und langsam beginnt, erwartet man als Leser einfach ein wahnsinnig rasantes und spannendes Ende, was dieses Buch leider nicht erfüllt. Die bedrückende Stimmung und die verschiedenen Gefühle von Ronnie bleiben allerdings trotzdem und die Autorin schafft es, diese wirklich gut rüberzubringen, auch wenn ich für meinen Teil keine große Bindung zu der Protagonistin aufbauen konnte. Nebenbei gab es immer viele Aktionen, von denen ich dachte, dass sie im Grunde völlig unwichtig wären. So rückte Karens Tod teilweise in den Hintergrund und Ronnies Schwarm Keith und ihre beste Freundin Gretchen in den Vordergrund. So stellt sich für Ronnie oft die Frage, weswegen Gretchen sich in letzter Zeit so merkwürdig verhält. Dies hat mich irgendwie immer von der Geschichte abgelenkt, auch wenn man am Ende erfährt, das alles irgendwie zusammenhängt. Was ich als sehr positiv empfinde, ist die Tatsache, dass Dunkle Wasser keine Fantasyelemente enthält und auch die Liebesgeschichte nur sehr klein bleibt, was mal eine erfrischende Abwechslung darstellt. Jedoch konnte das Buch mich trotzdem nicht so sehr fesseln, wie ich es mir erhofft habe und die Auflösung war nicht so unheimlich und düster, wie es der Klappentext verspricht. Das Buch ist demnach eine interessante Geschichte für zwischendurch, die man schnell gelesen hat und auch schnell wieder vergisst.

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    Cadiz

    Cadiz

    18. April 2011 um 21:34

    Inhalt: Nach einem Umzug findet Veronica in der deutlich jüngeren Karen eine Seelenverwandte, die ihr die Freude am Leben näher bringt. Doch dann erschüttert den Ort ein tragischer Unfall, bei dem das Mädchen auf unerklärliche Weise im nahen Fluss ums Leben kommt. Verbittert versucht Veronica herauszufinden, was wirklich geschehen ist und gerät dabei selbst in große Gefahr… Zum Buch: Mh. Ich finde es nicht einfach, das Buch zu bewerten. Zum einen hat es mir recht gut gefallen. Die Autorin ist ein gesunder Spagat zwischen interessanten Szenen und gelungenen Dialogen gelungen und ein Spannungsbogen war auch gegeben, wenn auch nicht dauerhaft. Allerdings blieben einige Dinge recht durchsichtig. Fand ich die Protagonistin nicht unsympathisch, so waren einige Handlungen von ihr mir allerdings etwas schleierhaft. Die Trauer um die kleine Karen hielt sich ziemlich in Grenzen, was ich als Leser nicht nachvollziehbar fand. Das heißt, leicht traurige Seiten gibt es schon, aber es war zum Beispiel ein wenig seltsam zu lesen, dass die Protagonistin an einem Tag ihre „Seelenverwandte“ verlor und dann kaum einen Tag darauf auf eine Party geht. Dies ist allerdings nur ein kleines Makel, dass ich als Leser noch verkraften konnte. Aber auch das Ende hat mich nicht ganz überzeugen können. Da wurde einiges an Potential verschenkt, leider. Zu kurz, zu knapp, zu lala. Positiv sei zu sagen, dass sich die Geschichte rasch und ohne große Langeweile lesen lässt. Die Sprache ist flüssig, teilweise recht amüsant und ohne viele Worte wird einiges erzählt, wenn auch dazuzusagen sei, dass im Großen und Ganzen nicht sehr viel passiert auf einer einzelnen Seite. Dies sei jedoch verziehen, denn unterhalten hat mich „Dunkle Wasser“ durchaus! Die Geschichte ist eher für ein paar Lesestündchen zwischendurch geeignet. Wenn man nicht mit zu großen Erwartungen herangeht, liest man auf jeden Fall eine interessante, kleine Story mit ein wenig Herz und Trübsal. Gerade soviel, dass ich es weiterempfehlen kann!

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  • Rezension zu "Dunkle Wasser" von Mary Jane Beaufrand

    Dunkle Wasser
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    29. March 2011 um 22:10

    >>Als ich aufwachte, war der Fluss in einer neuen Stimmung.. Ich dachte, ich würde jedes seiner Geräusche kennen.. Wenn er hohes, schlammiges Wasser führte, schien er zu schreien; wenn das Wasser trügerisch niedrig und besänftigend dahinfloss, klang es fast wie ein Wiegenlied, eins von den schönen, aber richtig brutalen.. Ich hatte den Fluss wütend gehört, ich hatte ihn verspielt gehört, doch bis zu jenem Morgen hatte ich noch nie gehört, wie der Fluss trauerte..<< Am Ende der Welt, so fühlt sich Veronica, als sie mit ihren Eltern von Portland ins ländliche Oregon zieht. Das Gefühl der Einsamkeit verstärkt sich durch die Geräuschkulisse des Santiam, des reißenden, wilden Flusses, der direkt hinter ihrem Haus entlangfließt und der zu einem düsteren Soundtrack in Veronicas neuem Leben wird. Zum Glück ist da Karen, das kleine Mädchen aus der Nachbarschaft, auf das Veronica manchmal aufpasst und die für sie immer mehr zu einer Schwester wird. Doch dann findet sie eines Tages Karens leblosen Körper am Ufer des Santiam und nichts ist mehr, wie es war. Veronica kann nicht glauben, dass das Mädchen einem Unfall zum Opfer gefallen ist, und fühlt sich verpflichtet, die Wahrheit ans Licht zu bringen.Besessen davon, Karens Tod aufzuklären, dringt sie immer tiefer in die Wälder rund um den wilden Fluss vor. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich in seinen Tiefen verbirgt. Und schon bald schwebt Veronica selbst in höchster Gefahr.. Meine persönliche Meinung: Ein Buch, das man wirklich schnell gelesen hat.. Es liest sich wirklich leicht u flüssig & an Spannung fehlt es definitiv nicht.. Veronica, die mit ihrer Familie ein neues Leben in Hoodoo beginnen möchte.. Doch diese schöne ruhige Gegend entpuppt sich als Tatort einer Drogenbande.. Und trotz allem ist es eine schöne Familiengeschichte.. Eine Familie die zusammenhält, die gemeinsam einen Landgasthof betreiben und für Freunde immer ein offenes Ohr haben.. Mir hat dieser Thriller äußerst gut gefallen :)

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