Mary K. Reisch Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft

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Inhaltsangabe zu „Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft“ von Mary K. Reisch

Ein BDSM-Liebesroman: Alexandre d’Abonde ist einer der wohlhabendsten und einflussreichsten Männer in einem zukünftigen Europa, der keine Scheu hat, seine besonderen sexuellen Neigungen oft und gerne auszuleben. Ganz in seiner Nähe versucht Therese mit ihren beiden erwachsenen Töchtern Nadine und Christine mehr schlecht als recht nach einem globalen Zusammenbruch zu überleben. Doch das Schicksal der kleinen Familie scheint sich zu wenden, als die jüngere Tochter Nadine glücklicherweise eine Anstellung im Haus d’Abonde bekommt. Zu Stillschweigen über die sexuellen Vorlieben des Hausherrn verpflichtet, vertraut sie sich dennoch ihrer Schwester Christine an, die sich dadurch plötzlich mit ganz neuen Empfindungen und Phantasien konfrontiert sieht, von denen sie magisch angezogen wird. Zufällig lernt Christine Alexandre kennen, ohne zu wissen, wer er ist. Was für ihn zunächst als Spiel beginnt, erweist sich innerhalb kürzester Zeit als schicksalhafte Begegnung. „Devote Sexpartnerin und selbstbewusste Freundin“ ist das, was sich Alexandre von der Frau an seiner Seite wünscht. Aber wird Christine ihm das bieten können? Eine Geschichte für all die, die tiefe Einblicke in die Empfindungen von Menschen erhalten möchten, die eine „andere“ Art von Sex praktizieren.

Leidenschaft schafft Leiden...

— dreamlady66
dreamlady66

Grandios! Der beste erste Teil einer BDSM-Reihe, den ich je gelesen habe. Prickelnde Erotikszenen und authentische Protagonisten!

— melanie1984
melanie1984

Für meinen Geschmack zu stark aufs Spanking ausgerichtet, wo der SM-Bereich doch so viel mehr spannende Spielarten bietet.

— katthi
katthi

Gutes Buch

— Nina2409
Nina2409

Sehr sympatische Charaktere, erotisch und gut geschriebene SM-Szenen, aber leider für meinen Geschmack zu wenig Spannung und Dramatik.

— SmilingEllie
SmilingEllie

So schön kann BDSM wirklich sein! Ehrliche, gefühlvolle und sehr erotische Einblicke in die Szene.

— Plush
Plush

Absolute Empfehlung für Liebhaber dieses Genres - ein sehr einfühlsamer Roman über den Einstieg eines Neulings in die SM Szene.Echt spitze!

— babybat
babybat
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  • Leidenschaft schafft Leiden...

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    dreamlady66

    dreamlady66

    20. November 2016 um 22:36

    Leiden schafft Leidenschaft - ein Roman von Mary K. ReischBand 1 - Ein Liebesroman mit 556 Seiten und einem Inhaltsverzeichnis mit 20 Kapiteln und Begriffserklärung.Ein schwarzes Cover mit einer großen Halskette in Weißgold, weist auf ein Geschenk hin. Sehr angenehmer Schreibstil, gut lesbares Schriftbild.Leider ist der Einband zu schwach bei diesen vielen Seiten. Beim Lesen klappt das Buch immer wieder zu.Zum Inhalt:Durch Zufall lernen sich Axel und Christine kennen. Die Herkunft beider ist total unterschiedlich. Axel ist ein wohlhabender dominanter Geschäftsmann, der sich Frauen kauft, während Christine aus ärmlichen Verhältnissen stammt und Probleme beim Jobsuchen hat. Christine hat keine Ahnung, was Axel anbetrifft.Zwischen den Beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Axel der Erfahrene und Spaß an SM hat, führt Christine langsam und behutsam in seine SM-Szenen ein. Nach und nach findet Christine Zugang zu dieser Art von Sexualität und in die Welt der Lust und Schmerzen, die auch ihre wird.Schreibstil/Fazit:Die Charaktere sind gut herausgestellt.Christine, die schon länger arbeitslos und verzweifelt war, blüht in der Liebe zu Alex auf, weiß aber auch, was sie will.Die Autorin beschreibt sehr genau die Auf's und Ab's der Gefühle, die Christine durchlebt, man kann sich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Auch Alex, ein erfahrener reicher Mann, der sich für Geld die Frauen kaufen kann, weiht Christine so langsam und behutsam in die SM-Szene ein.Das schafft Vertrauen beiderseits und die vielen Gespräche miteinander tragen dazu bei. Das macht den reichen Mann Alex sympathisch.Wie geht die Liebesbeziehung weiter, wenn Christine erfährt, wer Axel wirklich ist?Man darf auf den 2. Band sehr gespannt sein...

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  • 200 die Auflösung

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    Nina2409

    Nina2409

    04. September 2015 um 23:52

    Ein gutes Buch mit guten sm Szenen. Christine ihre Schwester Nadine und ihre Mutter sind arm wie Kirchenmäuse. Dann bekommt Nadine durch Zufall einen Job im Haus von Alexandre einem der reichsten Männern Europas lernt ihn aber nicht kennen. Dann trifft ihre Schwester einen Alex in einem Hotel in dem sie was abgeben soll und verliebt sich in den angeblicher Mitarbeiter des Hotels. Alex erzählt nicht wer er wirklich ist und genießt seine Unbekanntheit und verliebt sich auch in Christine doch er weiß nicht ob die schüchterne Christine seinen sm sexstil teilt und versucht sie in diese Richtung zu bewegen. Irgendwann erzählt Alex ihr wer und was er wirklich ist und will und sie bestreiten zusammen ihr neues Leben und sexleben. Spannende sm Szenen viel Erotik und liebe und Neider. Sm Partys finden statt und er eröffnet ihr die 200 des Titels. Ein schönes Buch aber leider muss ich gestehen das ich ein Riesen Problem mit den super langen Kapiteln hatte. Man konnte nicht mal ebend kurz bis zum nächsten Kapitel lesen da eins meistens über ein Einhalb Stunden ging. Das ist für mich absolut ein Riesen Problem. Deswegen auch nur 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft" von Mary K. Reisch

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    mary-k-reisch

    mary-k-reisch

    Ab 18 Jahren - erotischer Inhalt! Es würde mich freuen, wenn Ihr Euch an der Leserunde zu meinem Debütroman "Zweihundert - Band 1: Leiden schafft Leidenschaft" beteiligt. Es handelt sich um einen BDSM-Liebesroman, der tiefe, aber auch sehr explizite Einblicke in Handlungen und Gefühlswelt von SM-Spielen gibt. Erzählt wird dabei die Liebesgeschichte um Alexandre und Christine, die aus zwei völlig unterschiedlichen Welten stammen. Ich habe 4 Taschenbücher und 6 E-Books (mobi oder epub) zu vergeben. Bitte gebt an, welches Format Ihr haben möchtet bzw. schreibt mit rein, wenn E-Book nicht in Frage kommt. Auf Amazon oder Tolino findet Ihr als Leseprobe schon die ersten beiden Kapitel komplett. Und hier noch ein kleiner Auszug: Christine war ihrerseits so aufgeregt, dass sie Mühe hatte, sich unter Kontrolle zu halten. Alex spürte, wie ihre Hände zitterten, als sie für einen Moment seine Hand durch den Stoff hindurch berührte und dann selbst die Knöpfe ihrer Bluse weiter öffnete. Das Beben breitete sich über ihren ganzen Körper aus. Sie hatte zwar schon ein paar Männer in ihrem Leben gehabt - um ganz genau zu sein: vier, von denen nur zwei echte Beziehungen gewesen waren - aber sie hatte keinerlei Erfahrung darin, jemanden zu verführen. Sie hatte Angst, zu schnell oder zu langsam vorzugehen. Sie wusste nicht, ob sie sich selbst oder besser ihn zuerst ausziehen sollte, ob sie ihm schon ganz nahe kommen durfte, oder warten sollte, bis er ihr ein Zeichen gab. Und ihre Unsicherheit kam bei Alex an, der im Gegensatz dazu durchaus ein gewisses Geschick darin hatte, eine Frau in die richtige Stimmung zu versetzen. Dabei war ihm klar, dass manchmal Schweigen nur Silber und Reden dagegen wahres Gold ist. Er drehte sie zu sich um und blickte ihr ganz tief in die Augen. Mit unglaublich sanfter Stimme sprach er: „Lass dich einfach gehen. Du musst nicht aufgeregt sein. Es gibt nichts, was du falsch machen könntest. Ich bin hier und gehöre jetzt nur dir. Alles, was du tust, ist perfekt.“ Er nahm ihre Hand und küsste zärtlich ihre Finger. Dann öffnete er sein Hemd und zog es aus. Christine wurde durch diese Worte tief in seinen Bann gezogen. Ein glückliches Lächeln erschien auf ihren Lippen. Sie fragte sich zwar, ob sie tatsächlich so unerfahren wirkte, aber jetzt war es schon passiert und nicht mehr zu ändern. Im Gegenteil, seine Worte halfen ihr, mutiger zu werden. Als sie ihn so halbnackt dastehen sah, berührte sie mit ihren Händen zuerst noch vorsichtig, danach etwas beherzter seinen Oberkörper. Langsam fuhr sie von seinen Schultern entlang über seine Brust und seinen Bauch. Ihre Augen glänzten dabei. Aus den tiefsten Tiefen ihres Innern kam plötzlich ein derart ehrlich gemeintes „Du bist so wahnsinnig schön“ aus ihrem Mund, dass es Alex fast umgehauen hätte. Doch als sie hinzufügte: „Wie kann es nur sein, dass du keine…“, wurde sie unvermittelt von ihren eigenen Worten getroffen. Plötzlich dachte sie wieder an das Doppelbett. Wie um alles in der Welt hatte sie nur annehmen können, dass er noch Single war? Sie sprach nicht weiter, sondern blickte nur geschockt und gleichzeitig fragend und voller Hoffnung auf ihn. Alexandre war erst ein wenig irritiert, bis er verstand, was sie meinte. „…Frau habe?“, ergänzte er ihren Satz. „Du kommst ja echt früh darauf, mich das zu fragen!“ Er lachte herzlich bei diesen Worten. Durch sein Lachen wurde sie aus ihrem Schockzustand gerissen. Sie trat einen Schritt zurück. „Wieso? Das ist genau im richtigen Moment. Noch ist ja nichts passiert“, bemerkte sie trocken und nicht ohne Selbstironie. Er stieg darauf ein und mischte einen empörten Unterton hinzu, als er sagte: „Da bekommt man schon einmal in seinem Leben ein so gigantisches Kompliment von einer Frau und im nächsten Augenblick gleich einen Schlag ins Gesicht hinterher.“ Sie lächelte in sich hinein. Er schien richtig unkompliziert zu sein und das war sehr angenehm. Trotzdem war er ihr noch diese Antwort schuldig. „Nun sag es schon“, bestand sie darauf. Alex dachte einen Moment darüber nach, bevor er sie ihr gab: „Ich bin frei“, sagte er. „Frei für dich!“ Ein hörbarer Stein fiel von Christines Herzen. Und sie kam zurück zu ihrer ursprünglichen Aussage: „Wie ist das nur möglich? Sind die Frauen denn blind?“ Jetzt war es an Alex, einen winzigen Teil seiner Identität preiszugeben: „Nun, du weißt eben noch nicht, was für ein dunkles Geheimnis auf mir lastet. Schönheit ist nicht immer alles.“ Nachdem das ja mein erster Roman ist, habe ich so etwas auch noch nie veranstaltet und bin aufs Höchste gespannt. :-) Viele liebe Grüße, Mary K.

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  • Rezension zu "Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft" von Mary K. Reisch

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    Plush

    Plush

    19. August 2015 um 15:54

    „Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft“ von Mary K. Reisch ist ein 568 Seiten langer BDSM-Liebesroman, erschienen am 11.05.2015. Alex und Christine kommen aus völlig unterschiedlichen Schichten. Sie lernen sich zufällig kennen, ohne dass Christine weiß, dass sie gerade einen der wohlhabendsten und einflussreichsten Männer Europas vor sich hat. Es entwickelt sich eine Liebesbeziehung, in der Christine den Mut findet, sich ihrer Sexualität und ihren devoten Phantasien hinzugeben und gemeinsam mit dem erfahrenen Alex in eine neue Welt aus Lust und Schmerz einzutauchen. Was von der Story her zunächst an das berühmte „Shades of Grey“ erinnern mag, könnte bis auf die Grundidee des reichen Mannes und der armen schönen Frau kaum unterschiedlicher sein, das merkt man von der ersten Seite an. Hier liegt das Augenmerk darauf, einen echten Einblick in eine BDSM-Liebesbeziehung zu geben. Und die Geschichte kommt dabei ohne absurd-dramatische Wendungen oder ständige Wiederholungen aus. Die Charaktere verhalten sich angenehm echt und schildern ihre Empfindungen so ausführlich und ehrlich, dass sie sicher auch für Nicht-BDSMler gut nachvollziehbar sind. So werden nicht nur die Gedanken und Gefühle der Hauptcharaktere als Paar beschrieben, sondern auch ihre Empfindungen in Bezug auf ihre sexuelle Vorliebe. Macht, Vertrauen, Angst, Hingabe, hier bleibt nichts aus. Wer nun vielleicht denkt, dass es doch eher schnulzig als erotisch zugeht, der irrt allerdings gewaltig. Die Sex- oder auch „Spiel“-Szenen sind satt gestreut und bescheren dem Leser immer wieder köstlich-erotische Momente, deutlich und doch geschmackvoll beschrieben, ohne zu plump zu wirken. Wie gesagt: Wer hier ein zweites „Shades of Grey“ erwartet, der wird große Augen machen und rote Ohren bekommen. Es geht nicht zimperlich zur Sache - jedoch immer safe, sane and consensual. So bleibt mir nur, mich herzlichst bei der Autorin zu bedanken! Endlich ein Werk, bei dem der Hauptcharakter weder ein gestörter Psychopath ist, der nur aus diesem Grund auf BDSM steht, noch eine „Handlung“, bei der die unerfahrenste Jungfrau von jetzt auf gleich komplett ihren Willen aufgibt und jede Qual ohne Hinterfragen mitmacht. Ein Werk, das so offen und ehrlich die Gefühlswelt von Sub und Dom zeigt. Und dabei gleichzeitig darstellt, dass es auch in solch einer Beziehung nicht immer nur um Sex und Schmerz geht. Dass allerdings auch jede Alltagssituation geeignet ist, plötzlich knisternd erotisch zu werden – und das nur mit Worten. :-)

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  • Sehr einfühlsamer Roman über den Einstieg eines Neulings in die SM Szene...

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    babybat

    babybat

    16. August 2015 um 17:43

    Inhalt (ohne zu viel verraten zu wollen): In einer neuen Welt ist Alexandre ein wohlhabender dominanter Mann, der sich seine Gespielinnen kauft. Doch plötzlich und unerwartet sieht er sich mit seinen Gefühlen für Christine konfrontiert, die er anfangs nicht nur über sein spezielles Liebesleben sondern auch über seine wahre Identität im Unklaren lässt. Doch er ahnt schon, dass Christine unter der Oberfläche auf dieselben sexuellen „Spielarten“ steht wie er. Nun muss er ihr nur noch sein wahres „ich“ zeigen. Wird Christine damit klar kommen und falls ja, wie kann es sie langsam an die ihr unbekannten „Spielchen“ gewöhnen? Resümme: Dieser Roman hebt sich eindeutig von vielen anderen dieses Genres ab. Hier wurde nicht einfach ein BDSM-Roman geschrieben, sondern mit viel Einfühlungsvermögen und Hintergrundinformation beschrieben, wie ein Mann der es gewohnt ist alles zu bekommen was er will, plötzlich verunsichert versuchen muss seine Angebetete in seine Welt mitzunehmen. Der Schreibstil ist klasse und erlaubt es einen richtig flüssig in der Geschichte vorwärts zu kommen. Die Szene zu Beginn, in der Alexandre, ein reicher Mann sich eine SM-Sklavin für Geld engagiert die das ganze eigentlich nicht genießt, sondern nur wegen des Geldes macht, war endlich mal was Neues. Toll finde ich auch, wie er Christine kennenlernt und sie langsam mit der SM Szene vertraut macht. Wie behutsam er dabei auf Ihre Gefühle achtet trotz der Schmerzen die er ihr zufügt ist spitze beschrieben. Man kann die Entwicklung beider Protagonisten richtig mitverfolgen Die Autorin vergisst nicht, dass so ein Prozess nur mit vielen sehr einfühlsamen Gesprächen erfolgreich sein kann und der Mann nicht nur, wie in einigen anderen Romanen einfach machen kann, ohne dass davor oder danach Gesprächsbedarf für jemanden besteht für den das alles Neuland ist. Und dabei geht Alex sehr liebevoll und einfühlsam vor. Das macht auch die Protagonisten so liebenswert und realistisch. Auch, dass Mary K. Reisch so genau die Achterbahn der Gefühle beschreibt die Christine bei jedem neuen Erlebnis durchlebt, macht den Roman sehr authentisch und ermöglicht es dem Leser sich in Christine hineinzuversetzen. Auch wenn die SM Szenen im Laufe des Romans mehr an Intensität gewinnen sind sie noch sehr geschmackvoll. Chapeau... Und ganz Spitze finde ich es, dass man auch sieht, dass die beiden sonst ein "normales" leben führen. Fazit: Ich bin vom ersten Teil total begeistert und kann den 2. Teil kaum mehr erwarten.

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  • Hat meine Erwartungen nicht komplett erfüllt...

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    SmilingEllie

    SmilingEllie

    13. August 2015 um 15:15

    Im zukünftigen Europa leben viele Menschen in Armut, so auch Christine. Diese hat große Probleme einen Job zu finden. Als sie eines Tages zufällig Alex begegnet, ahnt sie nicht, dass sie aus ganz verschiedenen Welten stammen. Denn Alex ist in Wirklichkeit Alexandre d'Abonde und somit einer der einflussreichsten und reichsten Männer Europas. Zudem hat er ein dunkles Geheimnis: Er hat eine große Vorliebe für SM. Wird Christine dies akzeptieren können? Die Leseprobe war sehr vielversprechend. Leider wurden meine Erwartungen nicht zu 100 Prozent erfüllt. Die Handlung beginnt sehr spannend, plätschert aber ab der Hälfte teilweise nur noch so dahin. Mir persönlich fehlte es an Dramatik. Durchweg positiv fand ich die SM-Szenen. Die Autorin schreibt sehr authentisch und auch prickelnd. Ich fand es sehr schön einen Einblick in die SM-Welt zu bekommen. Im Gegensatz zu "Shades of Grey" besticht dieses Buch mit einem sehr guten Schreibstil und unglaublich sympatischen Hauptcharakteren. Christine ist aufgrund ihrer langen Arbeitslosigkeit verzweifelt, als sie Alex kennen lernt, blüht sie förmlich auf. Dennoch weiß sie genau was sie will und scheint immer einen kessen Spruch auf den Lippen zu haben. Zu Beginn war ich was Alexandre anging etwas zwiegespalten. Im Zusammenspiel mit Christine wird er jedoch sehr schnell sympatisch. Auch wie er ihr sein Geheimnis verrät war einfach großartig. Die Liebesgeschichte der Beiden ist sehr schön geschrieben. Der Kitsch hat der Geschichte auch keineswegs geschadet. Am Ende blieb ich ein wenig enttäuscht zurück. Ich habe mir einfach zu viel erhofft, das schließlich nicht erfüllt wurde. Trotzdem würde ich das Buch weiterempfehlen. Wer auf viel Drama und Spannung verzichten kann, wird sicherlich bei diesem Erotikroman auf seine Kosten kommen. Da auch die erotischen Szenen einfach großartig waren und mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind, würde ich auch vielleicht noch den zweiten Teil lesen. Jedoch fiebere ich diesem nicht unbedingt entgegen. "Zweihundert: Leiden schafft Leidenschaft" ist ein BDSM-Roman, der mit großartigen Erotikszenen und liebevoll gestalteten Charakteren überzeugt. Da mir jedoch Spannung und Dramatik fehlt, vergebe ich leider nur 3 von 5 Sternen. Fans von Erotik und wunderschönen Liebesszenen kann ich diesen Roman aber dennoch empfehlen.

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  • Leserunde zu "Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft" von Mary K. Reisch

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    Scully1990

    Scully1990

    Das war bzw ist ein Buch nach meinem Geschmack, den es überzeugt mit realistischen, anschaulichen und Erotischen Szenen. Am Anfang des Buches dachte ich erst es wäre ein Shades of Grey abklatsch, aber das täuscht sehr. Denn schon allein die BDSM Szenen sind so erotisch geschrieben, ich konnte mich komplett in die Situationen versetzen. Es ist wirklich von Soft bis Hard alles dabei und sehr vielfältige Situationen, in denen die Emotionen und Gedanken sehr ausführlich nachgegangen wird, was ich sehr gut fand ich habe mich dabei oft selber wieder gefunden. Das Buch war ein Abendliches Lese vergnügen, was mich angeregt hat zu manchen und mich immer wieder zum schmunzeln gebracht hat. Ich werde es definitiv weiter empfehlen! Das einzige was ich  "negatives" gemerkt habe, das mir manches zu lang gezogen war, an den Zwischenszenen was meine Begeisterung aber nicht gebremst hat.

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    • 3
  • Liebesgeschichte mit Einblick in die SM Szene

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    katze-kitty

    katze-kitty

    05. August 2015 um 14:24

    Christine lernt Alex kennen ohne zu wissen, wer er wirklich ist: Einer der reichsten Männer Europas, der auf SM steht. Alex genießt es, das sie ihn kennenlernt und nicht sein Geld und seine Position ausnutzt. Langsam führt er sie in die Welt des SMs ein, gefühlvoll und langsam steigernd. Christine ist neugierig und stellt fest, das ihr das Devote sogar ganz gut gefällt. Aber wie wird sie reagieren, wenn sie erfährt wer Alex wirklich ist ? "Zweihundert: Leiden schafft Leidenschaft" ist der erste Band eines erotischen Romans. Es handelt sich um die Liebesgeschichte zwischen Christine, die eher einer ärmeren Familie angehört und Alexandre, einem der reichsten Männer mit einem riesigen Firmenimperium. Neben dem großen Thema SM, auf das ich gleich noch eingehe, ist dieses Arm-Reich-Gefälle ein weiteres wichtiges Thema in diesem Buch. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und macht Lust auf den zweiten Teil. Der Schreibstil ist gut und angenehm zu lesen. Auch die erotischen Szenen sind sehr emotional beschrieben.Am Ende befindet sich noch eine Art Wörterbuch, in dem einige Begriffe aus der Szene kurz erklärt werden. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat ist, das die ganzen SM Handlungen Bestandteil einer Liebesbeziehung zwischen den beiden Hauptakteuren ist und nicht dieses " Herr/Sklave mit egal wer da gerade ist" Ding. Die beiden führen eine gleichberechtigte Beziehung und sind nur in ihrer Sexualität teilweise auf SM aus. Aber auch nicht nur- sie haben auch "normalen" Sex. Christine kennt das Ganze gar nicht und wird ganz langsam an das Thema herangeführt. Während der Geschichte steigern sich die SM Anteile, aber ich hatte nie das Gefühl, das es irgendwie pervers, zu krass oder nicht in die Geschichte passt. Man kann sich in die beiden reindenken und spürt dieses grenzenlose Vertrauen in den anderen. Ohne dieses Vertrauen würde das Ganze Ausüben von SM nicht funktionieren, das kommt als Kernaussage der Geschichte gut rüber. Als Nichangehöriger der SM-Szene finde ich es faszinierend einen Einblick in diese Welt zu bekommen und ich habe das Buch sehr gerne gelesen und freue mich schon sehr auf Teil 2 !!!

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  • liebevoll, ehrlich, emotional und sehr erotisch...

    Zweihundert: Band 1: Leiden schafft Leidenschaft
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    12. July 2015 um 13:45

    Eine BDSM-Story mit Handlung! Endlich. Es geht um einen reichen Mann, der auf SM steht und eine junge Frau, die in ärmlichen Verhältnissen aufwächst, ihn kennenlernt, ohne zu wissen, wer er ist und ohne zu ahnen, dass sie selbst auf SM stehen könnte. Sicher ist die Story nicht neu, aber die Charaktere sind außerordentlich gut getroffen, die Emotionen detailliert und ehrlich geschildert und auf künstliche Dramen (on-off-Beziehung) wurde verzichtet. Zum Glück! Und so folgen wir Christine auf ihrem Weg, die Höhen und Tiefen des SM kennenzulernen und sich voll und ganz ihrem Schmerz und ihrem Dom hinzugeben. Alex ist dabei ein liebevoller Mann, der Christine jeden Wunsch von den Augen abliest. Er führt sie langsam an ihre Grenzen, erklärt ihr geduldig alles und beobachtet genau ihre Gefühle. Nie lässt er Christine mit ihren Emotionen allein und er bricht auch mal ein „Spiel“ ab, wenn er merkt, dass es für Christine nicht schön ist. Andererseits werden die Gefühle von Christine sehr ehrlich-detailliert geschildert, die Emotionen sind nachvollziehbar und Christine selbst ist eine wirklich starke Persönlichkeit. So intensiv zu beschreiben, was in einer Frau vorgeht, welche Gefühle sie hat und wie sich die verschiedenen Stadien der Lust anfühlen, das vermag nur eine FRAU! Danke, Frau AutorIN! Einfach wunderbar und genau auf den Punkt beschrieben… Die geschilderten SM-Szenen sind detailliert und eindeutig erotisch, hochemotional und einfach wunderbar geschrieben… Mittendrin gibt es ein paar Längen, in denen die SM-Szenen nicht mehr beschrieben werden, dafür geht es dann vorrangig um die Probleme die Auftreten, wenn man als Außenstehende plötzlich an der Seite eines der reichsten Männer der Welt steht. Christine sieht sich Abgründen gegenüber, die sie immer wieder an ihrer Beziehung zweifeln lassen. Doch Alex fängt sie jedesmal aufs Neue auf und zerstreut ihre Zweifel… Zum Ende hin gibt es aber wieder sehr liebevoll und detailliert geschilderte SM-Szenen, die den Roman wirklich besonders machen, denn SO habe ich noch nie die Gefühle der Sub erlesen… Alex und Christine gehen immer, in jeder Situation, voller Liebe und Vertrauen miteinander um, was diesen Roman so besonders macht…. Ein wenig schade ist die Schreibweise in der Vergangenheit, sodass man die Handlung ein wenig distanziert erlebt/erfühlt. ICH hätte mich wohl noch besser in eine Story in der Gegenwart einfühlen können. Aber die Geschichte ist auf jeden Fall sehr, sehr erotisch, sehr gefühlvoll! SM-Fans, die es gefühlvoll mögen und auf Emotionen stehen unbedingt lesenswert!

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