Mary Kelly

 2 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Der Anhalter, Mary Kelly. Post-Partum Document und weiteren Büchern.

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Der Anhalter

Der Anhalter

 (2)
Erschienen am 07.12.2017
Tiny Goat in Trouble

Tiny Goat in Trouble

 (0)
Erschienen am 05.06.2014

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Ivy_Langs avatar

Rezension zu "Der Anhalter" von Mary Kelly

Potenzial verschenkt
Ivy_Langvor 10 Monaten


INHALT:
In dem Roman "Der Anhalter" von Mary Kelly lernen wir Jessy kennen, der nach Los Angeles trampen will. Mitten in der Wüste wird er von ein paar jungen Leuten mitgenommen, die auf dem Weg zu einer alten Mission sind und dort saufen, feiern und vögeln wollen. Jessy versteht sich gut mit ihnen, eines der Mädchen flirtet mit ihm - kurz: ihm gefällt es. 
Nach der ersten Nacht, finden sie die Reifen ihres Wagens zerstochen vor und einer der sechs ist verschwunden. Kurz drauf wird er tot aufgefunden. Damit nimmt der Horror seinen Lauf ...


SCHREIBSTIL:
Sehr gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist in der Ich-Erzählform verfasst und beginnt schon im Prolog in einem lockerem Plauderton. Der Protagonist Jessy erzählt seine Geschichte ziemlich salopp und auch die Grausamkeiten und die Angst scheinen allenfalls eine Art Belustigung in ihm auszulösen. Der Text konzentriert sich fast ausschließlich auf Dialoge und Interaktionen. Beschreibungen finden sich nur selten. Der Schreibstil passt nicht wirklich zu einem Thriller mit Horror-Elementen und führt auch stellenweise zu unfreiwilliger Komik: Oft kam es mir so vor, als lese ich eine Parodie (ähnlich den "Scary Movie"-Filmen) und keine ernsthafte Geschichte, die dem Ich-Erzähler so wirklich zugestoßen sein soll.


CHARAKTERE:
Jessy ist von allen der mysteriöseste. Er hat Amnesie, bzw. es fehlt ihm nach einem "Unfall" ein ganzes Jahr. Er hat die diffuse Idee, in Los Angeles Schauspieler zu werden. Er lässt sich schnell auf die anderen ein und denkt ständig an Sex.
Die anderen Charaktere strotzen vor Klischees: Von den drei Frauen ist "zufällig" eine blond mit großen Silikonbrüsten, eine rothaarig mit kleinen Minibrüsten und eine Dunkelhaarige mit verwegenem Charakter. Die Männer: Ein Footballer (der natürlich mit der Blonden zusammen ist) und ein kleiner, weniger attraktiver Typ, der sein "Handicap" in Sachen Aussehen mit Humor wettmacht. 
Der Killer/ Psycho, der die Runde bedroht bleibt nichtssagend. Doch bereits in den ersten Kapiteln wird klar, wer er ist, bzw. sein könnte.


MEINE MEINUNG:
Unglücklich und schade, denn hier wurde ziemlich viel Potenzial vergeudet. Die Grundidee und der Protagonist bieten nämlich weit mehr Möglichkeiten, die hier leider nicht ausgeschöpft wurden. Und mir kam es beim Lesen so vor, als sei dies vor allem der Faulheit der Autorin geschuldet. Mary Kelly webt z.B. hier einige durchaus spannende psychologische Elemente in die Geschichte mit ein (beginnend mit der Amnesie und dem seltsamen "Unfall" des Protagonisten). Leider merkt man deutlich, dass sie sich wohl nicht die Mühe gemacht hat, über diese Sachverhalte ernsthaft zu recherchieren. Hätte sie es getan, dann hätte sie selbst gemerkt, dass manches an der Geschichte - und vor allem dem großen Twist - einfach unlogisch ist. Da hilft es auch nicht, dass Jessy sich in Form des Ich-Erzählers dafür entschuldigt, dass er die Geschichte nicht besser erzählen kann.  


FAZIT:
Ein Punkt für die Grundidee und ein weiterer für die kurzweilige Geschichte - aber mehr eben auch nicht. 

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0Soraya0s avatar

Rezension zu "Der Anhalter" von Mary Kelly

Der Anhalter
0Soraya0vor 10 Monaten

Zum Inhalt (Klappentext):
Kalifornien: Der Anhalter Jessy Johnson macht eine zufällige Bekanntschaft mit fünf Studenten. Fernab jeglicher Zivilisation möchten die jungen Leute ein Wochenende in der Ruine einer christlichen Mission verbringen. Ausgelassen und in Partylaune laden sie Jessy dazu ein. Doch schon am nächsten Tag bereut dieser seine Entscheidung. Was wie ein unerwartetes Abenteuer beginnt, entwickelt sich zu einem wahren Albtraum, denn am nächsten Morgen sind die Autoreifen zerstochen und eine Person aus der Gruppe wird vermisst. Nur wenig später taucht die übel zugerichtete Leiche des Verschwundenen auf und es wird schnell klar, dass ein Mörder sein Unwesen in der Ruine treibt. Ein nervenzerreißender Katz - und Maus-Spiel beginnt und der Verdacht erhärtet sich, dass einer von ihnen der Mörder ist...

Meine Meinung:
Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.
Der Schreibstil hat mir leider nicht zugesagt. Aber auch inhaltlich gab es einige Schwächen.
Bei den fünf Freunden die den Anhalter mitnehmen werden bei den Mädels direkt mal alle Klischees abgehandelt und auch so bleiben die Charaktäre recht farblos. Über das Ganze Buch kommt nicht wirklich Spannung auf, wodurch man leider nicht vom Buch gefangen genommen wird. Dazu kommt dann noch, dass recht früh klar ist, wer der "Böse" ist. Außerdem kommen meiner Meinung nach vor allem gegen Ende einige Logikfehler auf, welche die Geschichte noch unglaubwürdiger und unrealistischer machen.

Fazit:
Durch den Klappentext sowie das Cover hatte ich von diesem Buch etwas anderes erwartet. Es konnte mich nicht überzeugen.

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Edel_Elementss avatar

Mary Kelly - Der Anhalter


Über das Buch:
Kalifornien: Der Anhalter Jessy Johnson macht eine zufällige
Bekanntschaft mit fünf Studenten. Fernab jeglicher Zivilisation möchten
die jungen Leute ein Wochenende in der Ruine einer christlichen Mission
verbringen. Ausgelassen und in Partylaune laden sie Jessy dazu ein. Doch
schon am nächsten Tag bereut dieser seine Entscheidung. Was wie ein
unerwartetes Abenteuer beginnt, entwickelt sich zu einem wahren
Albtraum, denn am nächsten Morgen sind die Autoreifen zerstochen und
eine Person aus der Gruppe wird vermisst. Nur wenig später taucht die
übel zugerichtete Leiche des Verschwundenen auf und es wird schnell
klar, dass ein Mörder sein Unwesen in der Ruine treibt. Ein
nervenzerreißender Katz - und Maus-Spiel beginnt und der Verdacht
erhärtet sich, dass einer von ihnen der Mörder ist...

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