Don't you cry - Falsche Tränen

von Mary Kubica 
3,1 Sterne bei71 Bewertungen
Don't you cry - Falsche Tränen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (31):
isipisis avatar

Mehrere Ereignisse, die miteinander verwoben sind, auf eine spannende Art und Weise erzählt!

Kritisch (23):
killerprincesss avatar

Ein ziemlich spannendes und gutes Finale, aber der Weg dahin ist leider absolut zäh und langweilig.

Alle 71 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Don't you cry - Falsche Tränen"

Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Appartement in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der sie vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in Gefahr.

»Verursacht Gänsehaut!« Entertainment Weekly

»Nervenzerreißend und außergewöhnlich.« LA Times

»Dieses Buch geht unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Großartig!« The Sun

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959672634
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:05.11.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    killerprincesss avatar
    killerprincessvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein ziemlich spannendes und gutes Finale, aber der Weg dahin ist leider absolut zäh und langweilig.
    Don't you cry - Falsche Tränen

    Meinung
    Ich habe an diesem Buch leider ewig gelesen. Anfangs schien mir das Buch irgendwie etwas wirr. Viel zu lange konnte ich die beiden Perspektiven von Quinn und Alex nicht miteinander in Einklang bringen. Klar soll das irgendwie auch eine Art Spannung erzeugen, aber das war einfach viel zu langgestreckt.


    Die Charaktere selbst waren leider auch nicht mein Fall: Quinn sagt irgendwann von sich selbst, dass sie begriffsstutzig ist und schon in der Schule wegen ihrer Dummheit und Naivität gehänselt wurde. Na hätte sie das schon vorher mal erwähnt, dann hätte ich mir nicht mehrmals verwundert an den Kopf gefasst, warum sie so komisch handelt und so eine lange Leitung hat. Es tut beim Lesen einfach ein bisschen weh, wie sie im Dunkeln rumstochert, die ganze Wohnung auf den Kopf stellt, obwohl die Lösung auf der Hand liegt.


    Alex ist ein Charakter, der mir ganz lieb erschien und einfach wahnsinnig leid tat. Obwohl er sich gegenüber der Fremden in der Stadt nett verhält und sich sowohl um eine Nachbarin, als auch seinen trinkenden Vater kümmert, wurde er mir nicht richtig sympathisch. Tendenziell waren seine Kapitel aber eigentlich besser zu ertragen, als die mit Quinn.


    Beide hatten aber gemein, dass sie wie schon erwähnt, irgendwie teilweise wirr waren. Mir fehlten auch konkrete Spannungsmomente. Quinn hatte oft einfach nur diffuse Vermutungen.


    Dafür konnte mich das Ende dann doch endlich packen. Besonders überraschend: für mich ist es ein plausibles, gelungenes Ende!


    Fazit
    Schade, dass der Weg zu diesem guten Ende so steinig und zäh war. Leider kein Buch, dass ich empfehlen kann.

    Kommentare: 3
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    ReadAndTravels avatar
    ReadAndTravelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kein schlechtes Buch, aber auch nicht ganz überzeugend.
    Nicht ganz überzeugt von diesem Buch

    Eines Morgens ist Quinns Mitbewohnerin Esther spurlos verschwunden. Bald darauf erfährt Quinn, dass ihre Vorgängerin überraschend verstarb. Ist nun auch Quinn in Gefahr?


    Das Buch ist aus zwei verschiedenen Ich-Perspektiven geschrieben. Quinn und Alex. Die Sicht von Quinn macht schnell Sinn, denn sie ist die Mitbewohnerin der verschwunden Esther, welche sie das ganze Buch über sucht.
    Die Sicht von Alex scheint zunächt unwichtig bis er ein Mädchen kennenlernt, das Esther zu sein scheint. Beide Charaktere sind wenig lebendig, ich baute keine Verbindung zu ihnen auf. Sie sind nicht ausführlich beschrieben, es gibt wenig wörtliche Rede, die helfen würde die beiden besser kennenzulernen.
    Der Anfang war sehr schwach, immer wieder werden Szenen beschrieben, die schon oft zuvor beschrieben wurden, zum Beispiel wird immer wieder beschrieben, wie das Nachbarhaus von Alex aussieht, in welchem das Mädchen zeitweise niedergelassen hatte. Die Story ist recht zäh und langsam. Spannung wird erst gegen Ende aufgebaut, sodass ich mich teilweise durch das Buch kämpfen musste.

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    WAIBELJacis avatar
    WAIBELJacivor einem Jahr
    Kennst du wirklich die Person die dir am Nächsten ist?....


    Als Quinn eines Morgens von einem gelungenen Partyabend aufwacht ist sie ganz allein in ihrer Wohnung. Esther ihre Mittbewohnerin sollte eigentlich schon längst von der Kirche zurück sein in der sie jeden Sonntag im Chor singt. Was Quinn zuerst nicht besonders stört wird schnell ziemlich merkwürdig für sie, als Esther am nächsten Tag immer noch nicht aufgetaucht ist. Warum sollte sie verschwunden sein ohne ihr Telefon mitzunehmen? Ist ihr vielleicht etwas passiert. Als Quinn dann noch ein besonderer Anruf bekommt ist sie schockiert. Eine junge Frau will sich als Mitbewohnerin bewerben, da anscheinend ein Inserat in der Zeitung war. Will Esther Quinn als Mitbewohnerin ersetzen? Warum?
    Quinn findet immer mehr komische Dinge über Esther raus und muss sich langsam fragen: Wer ist meine Mitbewohnerin?

    Ein wirklich sehr gelungenes Buch. Spannend ab der ersten Zeile. Ich habe sehr mit Quinn mit gefiebert und konnte kaum erwarten wer der mysteriöse Alex ist der auch eine sehr große Rolle in dem Buch spielt.
    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der sehr spannende und nervenkitzelnde Thriller mag!!

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    Lesemaus-Ms avatar
    Lesemaus-Mvor einem Jahr
    Leider enttäuscht!

    Klappentext/Inhalt:

    Mitbewohnerin.
    Freundin.
    Mörderin?
    Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Appartement in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in tödliche Gefahr.

    Meine Meinung:

    Der Klappentext hört sich nach einer spannenden und nervenaufreibenden Geschichte an aber leider ist diese an vielen Stellen ausgeblieben.

    Quinn wohnt mit Esther in einer WG. Die beiden verstehen sich sehr gut und sind gute Freundinnen geworden. Eines Tages verschwindet aber Esther spurlos. Quinn findet einen Brief, der viele Fragen aufwirft. Dann findet sie heraus, dass Esther schon eine nach einer neuen Mitbewohnerin sucht. Quinn will die Wahrheit herausfinden und stößt dabei auf Dinge, mit denen sie nicht rechnet.

    Quinn und Esther sind gute Freundinnen. Desto seltsamer ist, dass die junge Frau eines Tages einfach nicht mehr daheim auftaucht. Quinn will herausfinden, was passiert ist und findet einen merkwürdigen Brief. Als dann auch noch jemand einen Besichtigungstermin für die Wohnung haben möchte, ist sie mehr als verwirrt. Kannte sie Esther wirklich? Sie sucht weiter nach Antworten und findet dabei unglaubliche Dinge heraus. Sie begibt sich dabei auch in Gefahr aber sie will Esther finden und dafür wird sie alles tun.

    Der Einstieg in das Buch war ganz gut und ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefasst gemacht. Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge, die für mich ganz gut waren. Allerdings fand ich die Geschichte an vielen Stellen sehr sehr langatmig. Die Geschichte hat sich kaum von der Stelle bewegt. Außerdem war mir hier auch einiges zu verwirrend und konnte mich einfach nicht packen. Wie es dann letztendlich alles zusammengehängt hat, war dann etwas spannender aber letztendlich hat mich dieses Buch enttäuscht.

    Fazit:

    Ich hatte mir von der Geschichte einiges erwartet aber leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt. Die Geschichte zieht sich unglaublich und viele Dinge habe ich nicht verstanden oder waren verwirrend. Das Ende war dann in Ordnung aber mehr leider auch nicht.
    Bewertung:

    Cover: 5/5
    Klappentext: 5/5
    Inhalt: 2/5
    Schreibstil: 2/5
    Gesamtpaket: 2/5

    2 von 5 Sterne

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    Aglayas avatar
    Aglayavor einem Jahr
    Spannung kommt erst am Schluss auf

    Eines Morgens ist Quinns Mitbewohnerin Esther spurlos verschwunden. Bald darauf erfährt Quinn, dass ihre Vorgängerin überraschend verstarb. Ist nun auch Quinn in Gefahr?

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt, abwechslungsweise aus der Sicht der beiden Protagonisten Quinn und Alex. Leider konnte ich mit beiden nicht viel anfangen. Quinn ist unglaublich selbstzentriert, als ihre Mitbewohnerin verschwindet, jammert sie zunächst nur rum, dass ihr niemand ihren Kaffee nach Hause bringt. Sie durchstöbert ohne schlechtes Gewissen Esthers Zimmer, klaut ihr Geld und gibt auch zu, dass sie öfters ihre Miete nicht zur Gänze bezahlt. Dennoch sieht sie sich als gute Mitbewohnerin. Sie ist verknallt in ihren Arbeitskollegen Ben, dessen Beziehung sie zu zerstören versucht, ohne seine Freundin auch nur einmal getroffen zu haben. Alex hingegen war super in der Schule, hat dann aber das angebotene Stipendium für die Uni ausgeschlagen, um sich um seinen Vater zu kümmern, der Alkoholiker ist, und arbeitet nun als Kellner in einem Diner. Das wäre ja an sich lobenswert, wenn Alex nun nicht die ganze Zeit rumjammern würde, was er alles verpasst, weil er sich um seinen Vater kümmern muss…

    Die Handlung beginnt recht zäh und bleibt über lange Zeit hinweg undurchsichtig. Erst in den letzten 50 Seiten zieht das Tempo an und kommt Spannung auf. Davor verfolgt der Leser lediglich, wie Quinn und Alex ihren Alltag leben, Alex ein Mädchen kennenlernt und Quinn hin und wieder nach Esther sucht. Der Handlungsstrang um Alex dient eigentlich mehr als Lückenfüller und bringt die Geschichte im Grunde nicht weiter. Das Wetter in Chicago, wo die Geschichte spielt, ist kalt und grau, und so ist auch die Stimmung im Buch. Zu Beginn werden viele Fragen aufgeworfen, die aber erst ganz zum Schluss und mehr nebenbei beantwortet werden. Die Spannung fehlt über weite Strecken und die Figuren waren mir einfach nur unsympathisch.

    Der Schreibstil der Autorin Mary Kubica lässt sich flüssig lesen, wirkt allerdings durch die vielen detaillierten Beschreibungen oft etwas zäh. Zudem sind mir die vielen Wiederholungen negativ aufgefallen. Teilweise werden ganze Sätze immer wieder verwendet. Hier hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht.

    Mein Fazit
    Die Spannung kommt erst ganz am Schluss.

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    MelEs avatar
    MelEvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gutes Buch ohne wirklichen Thrill, welches sich trotz kleiner Mängel und fehlender Spannung gut lesen ließ.
    Spannung bleibt eher im Verborgenen

    "Don´t You Cry - Falsche Tränen" ist ein Roman, der wenig von einem Thriller aufweisen konnte. Der Klappentext versprach eine gewisse Spannung, die aber eher im Verborgenen zu finden war. Lediglich der letzte Leseabschnitt wurde einem Thriller gerecht, zuvor plätscherte die Handlung eher vor sich hin. Es ist kein schlechtes Buch, denn die Grundidee ist sehr gut gelungen, aber mir fehlte letztendlich ein direkter Bezug zu Esther und Quinn. Ein kleiner Spannungsbogen ist wahrnehmbar. Dieser wäre allerdings ausbaufähig gewesen. Als Leserin befinde ich mich auf Spurensuche und die gelieferten Informationen machten mich nur bedingt neugierig auf die Auflösung. Gerettet hat den Lesefluss tatsächlich die letzten 50 - 60 Seiten, denn ab da überschlugen sich die Ereignisse und könnten daher aus einem Roman einen Thriller machen. Bis dahin war die Story leider eher seicht zu nennen und ohne wirkliche Tiefe. Hinterher offenbaren sich psychotische Machenschaften, die auf der einen Seite einen guten Ausgang nehmen, auf der anderen Seite aufzeigen, wie echter Wahnsinn aussehen kann. Trotzdem hielt sich meine Begeisterung leider in Grenzen. Die Erzählperspektive wechselt sich durch die Sichtweisen von Alex und Quinn ab. Alex übernimmt letztendlich einen großen Beitrag innerhalb der Story, auch wenn es nicht sofort ersichtlich ist, warum er dieser Story beigefügt wurde. Im großen Showdown ist er letztendlich ein Held der einem Familiendrama ein Ende setzten konnte. Bis dahin steht man als Leser/in eher vor einem Rätsel bis sich die Auflösung endlich offenbaren kann. Es ist ein gewisser Grusel wahrnehmbar und hier und da auch beängstigend, wie sehr die menschliche Psyche außer Kontrolle geraten kann.Im Gesamtergebnis bin ich unsicher, wie ich "Don´t You Cry - Falsche Tränen" einordnen kann, da ich mich nicht komplett zufrieden gestellt fühle. Der Roman lässt sich leicht und flüssig lesen, bietet für einen Thriller allerdings zu wenig Spannung, da der Mittelteil des Buches eher vor sich hinplätschert, um dann mit einem großen Knall zu enden. Meine Erwartungshaltung war durch Klappentext und Cover sehr hoch.Ich vergebe daher eine bedingte Leseempfehlung und 3,5 Sterne, da mir einiges fehlte. Die Protagonistin Quinn erschien mir als etwas zu blass und auch die eingestreuten Informationen konnten mich nicht mitreißen. Ein gutes Buch ohne wirklichen Thrill, welches sich trotz kleiner Mängel und fehlender Spannung gut lesen ließ.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider habe ich mich von der Genre Einteilung des Verlages und dem Cover irreführen lassen.
    Mein Leseeindruck

    Im Nachhinein betrachtet, hätte ich von Anfang an spüren müssen, dass etwas nicht stimmt. (1. Satz - Seite 9)

    Die Autorin beschreibt in zwei Handlungssträngen das verschwinden Esthers. Im ersten Handlungsstrang befasst sich die Autorin mit Quinn, der Mitbewohnerin Esthers. Anfangs war ich von Quinns Art noch berührt, da sie als absolute Einzelgängerin geschildert wird. Keine Freunde, und auch sonst nicht viel Ansprache.

    Im zweiten Handlungsstrang lernt der Leser Alex kennen. Hm...was soll ich über Alex erzählen. Dieser Protagonist blieb mir bis zum Ende hin viel zu blaß und nichtssagend. Oftmals war ich auch geneigt, diese Seiten einfach zu überspringen, da mit Quinn einfach mehr berührt haben.
    Jedoch habe ich auch dort festgestellt, dass mir der eigentliche Thrill fehlte.
    Ja, man könnte sagen, dass ich über 380 Seiten auf Spannung gewartet habe. Erhalten hatte ich jedoch eher eine Familiengeschichte, na ja, sagen wir mal Familiendrama.
    Auffällig fand ich auch die zahlreichen Wiederholungen, die die ohnehin schon etwas langatmige Story, noch zäher machten.
    Leider konnte mich das Ende dann auch nicht mehr wirklich begeistern, obwohl das wohl das Beste am ganzen Buch war.

    Fazit:

    Leider habe ich mich von der Genre Einteilung des Verlages und dem Cover irreführen lassen. Einen gewissen Thrill habe ich in dem Buch leider nicht gefunden.

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    denise7xys avatar
    denise7xyvor einem Jahr
    Mehr Familiendrama, als Thriller

    Erster Satz

    Im Nachhinein betrachtet, hätte ich von Anfang an spüren müssen, dass etwas nicht stimmte.

    Meinung

    Als ihre Mitbewohnerin Esther am Sonntagabend nicht nach Hause kommt, denkt sich Quinn zunächst nichts dabei. Doch als die junge Frau auch am folgendem Tag nicht auftaucht, beginnt sie sich langsam, aber sicher Sorgen zu machen und stößt dabei auf einige schreckliche Hinweise.
    Zur gleichen Zeit, eine Kleinstadt nahe Chicago - der junge Alex trifft auf eine unbekannte Frau, die ihn sofort in ihren Bann zieht, ohne zu wissen wieso und weshalb sie da ist.

    Das Buch ist in einzelne Tage unterteilt und wird immer abwechselnd von den beiden Protagonisten Quinn und Alex erzählt. Somit folgt der Leser zwei unterschiedlichen Strängen, an verschiedenen Orten, jedoch zur selben Zeit. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, wurde allerdings schnell ausschweifend, was die Erinnerungen und Gedanken der Protagonisten angeht. Viele Dinge wurden vermehrt wiederholt und zogen die Geschichte unnötig in die Länge.
    Zu Beginn lernt man Quinn, ihren Arbeitsplatz und die Familie kennen und erfährt, wie sie Esther begegnete. Ebenso beginnt auch Alex erstes Kapitel. Für mich war die Geschichte bis kurz vor Ende durchgehend spannend und auch mitreißend, aber als es dann an die Aufklärung am Schluss ging, wurde es langweilig. Vieles konnte man sich schon denken und besonders die Protagonisten halfen nicht zur Stimmung bei.

    Charaktere

    Quinn zeigte sich zu Beginn als eine Einzelgängerin, die nie viele Freunde hatte, bis sie Esther traf und mit ihr eine beste Freundin fand. Im Verlauf der Geschichte wurde sie allerdings paranoid und war wirklich schwer vom Begriff. Hätte sie ihren Verstand nur ein wenig eingesetzt, hätte sie alles schon am ersten Tag auflösen können.

    Mit Alex konnte ich das gesamte Buch nicht viel anfangen und auch im Nachhinein wird klar: seine Rolle hätte jeder übernehmen können. Er war naiv, schnallte die komplette Situation bis zum Ende nicht und handelte unüberlegt und kopflos. Seine gesamte Geschichte war uninteressant und vor allem unwichtig.

    Fazit

    Ein Thriller war dieses Buch wahrlich nicht. Mehr ein Familiendrama, welches durch einen zusätzlichen, unwichtigen Charakter unnötig gezogen wurde und dadurch leider an anfänglicher Stärke verlor. 3/5 Sterne

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    dieDoreens avatar
    dieDoreenvor einem Jahr
    Eher ruhig aber gut

    Der Klapptext von "Don't you cry" hat mich wahnsinnig neugierig auf das Buch gemacht und auch das Cover hat etwas geheimnisvolles.
    Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg nicht leicht gefallen ist, was an den beiden Perspektivwechseln lag. Zum einen wird die Geschichte aus der Sicht von Quinn erzählt und umfasst einen Handlungsstrang und zum anderen lernt man Alex kennen welcher einen zunächst völlig anderen Handlungstrang erzählt. Dieser Wechsel hat mich anfangs ganz schön verwirrt und ich habe lange gebraucht um die Parallelen zu entdecken und um zu verstehen auf was die Autorin eigentlich hinaus will. 
    Hat man den Zusammenhang erst einmal verstanden entfaltet sich der eigentliche Gänsehauteffekt des Buches. Aber bis dahin heißt es durchhalten, denn die Spannung baut sich nur sehr langsam auf. 
    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass beide Handlungstränge langweilig waren. Keines Falls, besonders Quinns Erzählungen konnten mich fesseln, weshalb ich schon etwas genervt war als diese immer wieder von Alex unterbrochen wurden. Aber um das große Ganze zu verstehen, hat dies natürlich am Ende schon Sinn gemacht.

    Mein Fazit

    "Don't you cry" war ein Thriller mit eher leisen Tönen. Auch wenn der Anfang mehr verwirrend als unterhaltsam ist, so bleibt am Ende der Gänsehauteffekt doch nicht aus und ich kann dieses Buch Fans von eher speziellen Thrillern durchaus empfehlen.

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    Line1984s avatar
    Line1984vor einem Jahr
    Spannend und nervenaufreibend!

    Die war bereits mein zweites Buch der Autorin welches ich gelesen habe.
    Ihr erstes Werk konnte mich begeistern und genau deshalb musste ich einfach "Don't You Cry" lesen. Allein schon das Cover gefiel mir auf Anhieb, auch der Klappentext klang vielversprechend und so stand meinen Lesevergnügen nichts mehr im Weg.

    Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt sehr locker und auch flüssig zu lesen.
    Sie schaffte es immer wieder durch geschickte Wendungen Spannung aufzubauen.
    Doch da ich ihr erstes Werk bereits kannte, rechnete ich hier nicht mit einem Thriller sondern mit einem Spannungsroman. Und genau das hat die Autorin auch geliefert, ein spannungsgeladenen Roman der seinen Leser in den Bann zieht und nicht mehr los lässt.

    Die Grundstory ist schnell erklärt,
    Quinn kommt nach einer wilden Partynacht nach Hause. Als am nächsten Morgen der Wecker ihrer Mitbewohnerin Esther klingelt und einfach keine Ruhe gibt, steht Quinn auf um ihn auszustellen, doch dabei muss sie feststellen das Esther spurlos verschunden ist.
    Quinn versucht darauf hin mehr heraus zu finden, als sie in Esthers Zimmer einen mysteriösen Brief findet der noch mehr Fragen aufwirft macht sie sich auf Spurensuche. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr begibt sie sich in tödliche Gefahr.

    Die Charaktere waren authentisch und realistisch gezeichnet. Besonders Quinn habe ich schnell in mein Herz schließen können.
    Ich muss sagen ich wurde ich richtig gut unterhalten, zwar gab es zwischenzeitlich einige Szenen die sich etwas zogen doch das Gesamtpaket passte einfach und gefiel mir richtig gut.

    Ich kann euch dieses Buch empfehlen.

    Fazit:
    Mit "Don't You Cry - Falsche Tränen" ist der Autorin ein spannender und nervenaufreibender Roman gelungen der mich trotz einiger kleinerer Längen gut unterhalten konnte. Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    tob82s avatar
    Aus Neugier darüber wie das wohl so abläuft, möchte ich hier selbst ein Buch von mir verlosen. Entschieden habe ich mich für "Don't You Cry - Falsche Tränen" von Mary Kubica, das ich selbst hier bei einer Leserunde ergattern konnte.

    Mary Kubica: Don't You Cry - Falsche Tränen
    Harper Collins, Kartoniert, 384 S., 1. Auflage 2017

    Inhaltsangabe:
    Mitbewohnerin. Freundin. Mörderin? Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Appartement in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in tödliche Gefahr.
    "Verursacht Gänsehaut!" Entertainment Weekly
    "Nervenaufreibend und außergewöhnlich." LA Times

    Der Gewinner/Die Gewinnerin wird von mir per Zufall unter allen Bewerbern ausgewählt (bin selbst gespannt, wie ich das machen werde ;-). Eine Übernahme der Versandkosten (1,65 Euro Büchersendung) wäre super, ist aber kein Muss.

    Ich wünsche allen Bewerbern viel Glück :D

    PS: Für einen persönlichen guten Zweck trenne ich mich von einer Menge Büchern aus meiner Bibliothek. Wer vielleicht Interesse hat, der findet hier einen Überblick.

    Liebe Grüße,
    Tobias
    WriteReadPassions avatar
    Letzter Beitrag von  WriteReadPassionvor einem Jahr
    Herzlichen Glückwunsch!!! Viel Freude dabei!
    Zur Buchverlosung
    HarperCollinsGermanys avatar

    "Dieses Buch geht unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Großartig!"
    The Sun

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde unseres neuen Romans

    "Don’t you cry – Falsche Tränen" von Mary Kubica


    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 05.06.2017 für eines von 25 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


    Über den Inhalt:

    Mitbewohnerin.
    Freundin.
    Mörderin?

    Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Appartement in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in tödliche Gefahr.

    Du möchtest "Don’t you cry – Falsche Tränen" von Mary Kubica lesen?


    Dann bewirb dich jetzt bis zum 05.06.2017 um eines der 25 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany
    Lesemaus-Ms avatar
    Letzter Beitrag von  Lesemaus-Mvor einem Jahr
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