Mary Lawson

 3,9 Sterne bei 48 Bewertungen

Lebenslauf von Mary Lawson

Mary Lawson, aufgewachsen in Ontario, lebt seit 1968 in Surrey, England. Mindestens einmal im Jahr reist sie in ihre Heimat Kanada. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Ihr Debüt »Rückkehr nach Crow Lake« war ein internationaler Erfolg und wurde in 20 Länder verkauft. 2006 wurde sie für den Booker Prize nominiert. Ihr neuester Roman, »Im letzten Licht des Herbstes«, ist in Kanada ein Bestseller.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Rückkehr nach Crow Lake (ISBN: 9783453426016)

Rückkehr nach Crow Lake

Neu erschienen am 13.09.2021 als Taschenbuch bei Heyne.
Cover des Buches Im letzten Licht des Herbstes (ISBN: 9783453273573)

Im letzten Licht des Herbstes

 (20)
Neu erschienen am 30.08.2021 als Hardcover bei Heyne.

Alle Bücher von Mary Lawson

Cover des Buches Im letzten Licht des Herbstes (ISBN: 9783453273573)

Im letzten Licht des Herbstes

 (20)
Erschienen am 30.08.2021
Cover des Buches Rückkehr nach Crow Lake (ISBN: 9783453873254)

Rückkehr nach Crow Lake

 (18)
Erschienen am 01.03.2004
Cover des Buches Auf der anderen Seite des Flusses (ISBN: 9783453405189)

Auf der anderen Seite des Flusses

 (9)
Erschienen am 09.01.2008
Cover des Buches Rückkehr nach Crow Lake (ISBN: 9783453426016)

Rückkehr nach Crow Lake

 (0)
Erschienen am 13.09.2021
Cover des Buches The Other Side of the Bridge (ISBN: 0385340370)

The Other Side of the Bridge

 (1)
Erschienen am 26.09.2006
Cover des Buches Crow Lake (ISBN: 0385337639)

Crow Lake

 (0)
Erschienen am 01.01.2003
Cover des Buches Road Ends (ISBN: 9780099587293)

Road Ends

 (0)
Erschienen am 26.02.2015

Neue Rezensionen zu Mary Lawson

Cover des Buches Im letzten Licht des Herbstes (ISBN: 9783453273573)B

Rezension zu "Im letzten Licht des Herbstes" von Mary Lawson

Ein etwas anderer Roman, ruhiges Setting
Between_beautiful_words_vor 3 Tagen

Kennt ihr Bücher, bei denen ihr rein von Klappentext her eine ganz bestimmte Story erwartet?🙈 aber das Buch eine ganz andere hergibt?🙈

So war das bei mir bei diesem Buch, ich hatte irgendwie einen klassischen Krimi mit Tiefgang erwartet, aber tatsächlich ging es um was ganz anderes.


Das Cover hat mich aber mal wieder überzeugt, es sieht so schon irgendwie dramatisch aus und passt einfach perfekt zur jetzigen Jahreszeit. Jedes Mal, wenn ich das Buch angeschaut habe, kamen in mir richtige Herbstvibes auf.🍁🍂


Die Geschichte wird aus Sicht der 3 Protagonisten erzählt, wodurch man jede Perspektive ganz gut nachvollziehen kann. 

Wir haben hier zum einen Mrs. Orchard, die sterbenskrank im Krankenhaus liegt; Clara, ein kleines Mädchen, das auf die Katze der alten Nachbarin aufpasst und sehnlichst auf ihre verschwundene Schwester wartet und Liam, dem das Haus von Mrs Richard vererbt wurde. Ich fand teilweise schwierig, die Verstrickungen zu verstehen, dennoch war es schön, über alle 3 so viel zu erfahren. 


Nun zum Schreibstil. Zu Beginn des Lesens tat ich mir damit etwas schwer. Ich musste oft nochmal den Satz lesen und habe recht lange gebraucht. Aber als ich dann nach ein paar Seiten im Buch angekommen bin, hielt mich der Schreibstil auch nicht mehr auf. Ich habe mich daran gewöhnt und konnte recht flüssig lesen.


Zur Handlung generell muss ich sagen, dass ich einfach etwas anderes erwartet hätte. Der Klappentext sprach von einem vermissten Mädchen und einem fremden Mann, der nebenan einzieht.. 

Da hätte ich mir einfach mehr Spannung und Drama gewünscht. 


Zusammengefasst erwartet einem hier ein recht ruhiges Buch über 3 verschiedene Leben, die doch irgendwie einen Zusammenhang haben. 

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Cover des Buches Im letzten Licht des Herbstes (ISBN: 9783453273573)blertas avatar

Rezension zu "Im letzten Licht des Herbstes" von Mary Lawson

Schicksalhaftes Aufeinandertreffen
blertavor 7 Tagen

In der Kleinstadt Solace ist ein Teenager verschwunden – und zwar die grosse Schwester der siebenjährigen Clara. Als auch noch ihre geliebte Nachbarin Mrs. Orchard im Krankenhaus liegt und ein Fremder nebenan einzieht, beschliesst Clara, sich die Antworten auf ihre Fragen selbst zu holen.

Meine Meinung
Vorab: Ich finde das Cover des Buches einfach wunderschön! Und es hat mich beim Lesen auch immer in eine herbstliche Stimmung gebracht, die ich sehr entspannend fand.

Nun zum Inhalt: Ich fand den Anfang spannend, denn dieser war aus Claras Sicht geschrieben, einem siebenjährigen Mädchen. Den Ton der Worte fand ich sehr passend für eine siebenjährige; ein wenig naiv, aber immer etwas skeptisch, wie Kinder in diesem Alter auch sind – sie fragen immer nach dem Wieso. Trotzdem war ich nach den ersten paar Kapiteln äusserst verwirrt, denn die Sicht wechselte zwischen Clara, Liam und Elizabeth (meistens Mrs. Orchard genannt, da sie auch schon etwas älter ist).

Liam ist ein erwachsener Mann, der als Kind viel Zeit bei Mrs. Orchard verbracht hat, an die er sich jedoch nicht richtig erinnern kann. Mrs. Orchard hat Liam ihr Haus geschenkt, noch während sie im Krankenhaus liegt. Und gleich wie Liam früher, verbringt Clara gerne Zeit bei Mrs. Orchard.

Obwohl mich die wechselnde Sicht zu Beginn verwirrte, fand ich es mit der Zeit spannend. Denn von Mrs. Orchard erfuhr man Stück für Stück mehr Ereignisse aus der Vergangenheit, die noch auf das Heute Einfluss haben. Liam ist auch ein spannender Charakter, über den man aber im Verlauf der Geschichte leider nicht allzu viel erfährt.

Claras Sicht las ich aber am liebsten, da sie einfach so ein schlaues und aufgewecktes Mädchen ist; ihre Gedankengänge waren sehr erfrischend zu lesen. Zudem viele ihrer Gedanken auch offene Fragen bei mir hinterliessen, denen ich unbedingt nachgehen musste. Es hat mich aber auch getroffen, wie sie mit dem Verschwinden ihrer grossen Schwester umging: Ihre Gefühle drangen gleich zu mir durch. Im Allgemeinen fand ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm und vor allem direkt. Die Sachen wurden gleich auf den Punkt gebracht und genau darum trafen mich Gefühle wie Trauer oder Wut viel direkter und präziser. Der Schreibstil ist einfach, aber trotzdem wird es nicht langweilig während des Lesens.

Ab der Mitte stieg die Spannung im Buch, da sich die Schicksale der drei etwas mehr zu verknüpfen schienen. Vorher ging alles etwas langsam voran und auch gegen den Schluss verlor die Geschichte an Nervenkitzel. Aber irgendwie passt dieses gemächliche Voranschreiten zur Geschichte. Trotzdem habe ich mir im Grossen und Ganzen etwas mehr Überraschung, Verwirrung und Spannung gewünscht, da die Handlung ziemlich vorhersehbar war. Aber ich habe den Roman auf jeden Fall gerne gelesen.

Fazit
An dieser Geschichte mochte ich vor allem die siebenjährige Clara am liebsten; ihre Gedanken waren so erfrischend mutig und spannend. Auch Mrs. Orchards und Liams Sicht habe ich gerne gelesen. Der Schreibstil war einfach, aber vermittelte die Gefühle der Protagonisten direkt und ohne Umschweife.
Schade, dass nie richtig Spannung aufkam, denn die Handlung war ziemlich vorhersehbar und ich hätte mir etwas mehr Überraschungen und Nervenkitzel gewünscht. Trotzdem habe ich den Roman gerne gelesen.

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Cover des Buches Im letzten Licht des Herbstes (ISBN: 9783453273573)Elenchen_hs avatar

Rezension zu "Im letzten Licht des Herbstes" von Mary Lawson

Leichte Herbstlektüre
Elenchen_hvor 14 Tagen

In Solace, einer idyllischen Kleinstadt Kanadas, verschwindet die jugendliche Rose. Ihre Schwester Clara ist am Boden zerstört und verbringt seit ihrem Verschwinden jeden Tag am Fenster, auf der Suche nach einem Lebenszeichen oder einer Nachricht von Rose. Claras einziger Anker in diesen Tagen ist ihre Nachbarin, die ältere Dame Mrs. Orchard. Doch diese muss zu allem Übel für längere Zeit in das örtliche Krankenhaus. Als dann eines Abends ein fremder Mann im Haus der Nachbarin auftaucht und sich dort auch noch einrichtet, als würde er länger bleiben, ist Claras Unglück perfekt...


Eingebettet in das herbstliche Kanada kommt Mary Lawsons Roman "Im letzten Licht des Herbstes", übersetzt von Sabine Lohmann, ganz still und leise daher. Die Geschichte entfaltet sich sehr langsam und aus mehreren Perspektiven heraus. Die erste Perspektive ist die Claras. Clara ist 8 Jahre alt, als Leser*in begleitet man somit ein Kind durch ihre Gedankenwelt und sieht ihr beim Verzweifeln an der Welt und den Menschen zu. Die zweite Perspektive ist die Mrs. Orchards, die am Ende ihres Lebens steht und sich an die Zeit mit ihrem Ehemann und einem kleinen Jungen, den sie in ihren 30ern betreute, erinnert. In diesem Erinnern steckt ein tiefes Trauma, das von den Lesenden nach und nach entdeckt wird. Die dritte und letzte Perspektive des Buches ist die des Mannes, der in das Haus von Mrs. Orchard einzieht. Liam steht in der Mitte seines Lebens, hat sich gerade von seiner Frau getrennt und tritt ein unverhofftes Erbe an.


Alle drei Personen und Perspektiven sind miteinander verwoben. Die Geschichten der einzelnen Figuren sind wie ein Wollknäul, das man nach und nach entwirrt und das am Ende ein Gesamtbild ergibt, auf das man erst auf der letzten Seite des Buches blicken kann. Dieses Ineinandergreifen der verschiedenen Blickwinkel fand ich wirklich gelungen. Spannend war hier auch, dass die einzelnen Betrachtungswinkel zeitlich immer etwas versetzt waren. So hat man viele Momente im Buch drei mal auf veränderte Weise erlebt.


So empathisch, atmosphärisch und schön das Buch auch war, kann ich mich den durchweg positiven Stimmen jedoch nicht wirklich anschließen. Ich hatte beim Lesen leider einige etwas unangenehme Momente, in denen die Autorin durch ihre Figuren hindurch in meinen Augen recht problematische Aussagen getroffen hat (beispielsweise Fatshaming), die dem Vorankommen der Geschichte absolut nicht dienlich waren. Auch konnte ich nicht nachvollziehen, weshalb Rose Schicksal nicht tiefer besprochen und aufgearbeitet wurde.


Insgesamt ist "Im letzten Licht des Herbstes" eine süßer und leicht zu lesender Herbstroman, der für mich aber keinesfalls Booker-Prize-verdächtig ist und mir wohl auch nicht länger im Kopf bleiben wird. Eine nette Lektüre für zwischendurch mit einem schönen Schauplatz und durchaus zum Mitfühlen anregenden Momenten über das Leben in seinen verschiedensten Phasen, das Vertrauen in andere Menschen und familiäre Beziehungen in ihren vielfältigen Formen.

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