Mary Lindsey Shattered Souls

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Inhaltsangabe zu „Shattered Souls“ von Mary Lindsey

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  • Rezension zu "Shattered Souls" von Mary Lindsey

    Shattered Souls
    DieKirsche

    DieKirsche

    05. December 2012 um 18:08

    Das Cover dieses Buches finde ich persönlich einfach toll. Das hat mich damals auch zum Kauf bewogen. Die Inhaltsangabe klang zwar etwas klischeehaft, aber das kann ja täuschen. Nach den ersten schlechten Rezensionen stand der Roman dann lange im Regal, bis ich mich jetzt doch an ihn rantraute. Was soll ich sagen. Coverkäufe enden oft böse und so auch hier. Shattered Souls ist kein durch und durch schlechtes Buch, aber es fällt für mich klar in die Sparte "Kennt man eins, kennt man sie alle". Grundkonzept dieses paranormalen Romans: Reinkarnation und Gespräche mit Geistern. Zwar ist die Idee nicht ganz neu, doch liegt sie hier gut durchdacht vor und erzeugt beim Lesen die interessanten Augenblicke. Was bei mir allerdings mehr als einmal ein Augenrollen verursacht hat, sind die wirklich typischen Elemente: Lenzi, die Protagonistin ist das typische Mädchen von Nebenan , welches nicht auffallen möchte. "I'd always done my best to be invisible and not draw attention to myself" (S.144-145) Nicht besonders originell. Dafür ist sie mit dem Musiker Zak zusammen, der ganz sympatisch sein könnte, wenn er nicht ständig betrunken wäre und in diesem Zustand sogar nichts gegen Sex auf Gräbern hätte. Zum Glück kommt dann ja schnell Alden um die Ecke: Gut aussehend, mysteriös und plötzlich Mittelpunkt in Lenzis bisher so unauffälligem Leben. "He was the most attractive boy I'd ever met, and he looked way too compfortable on my bed."(S. 63). Wohlgemerkt die zweite Begenung der beiden und schon hier zeichnet sich unermeidlich das Liebesdreieck ab. Zum Glück verschwendet Lenzi aber schnell kaum noch Gedanken an Zak, so dass dies wenigstens kaum in den Vordergrund rückt. Die Geschichte bleibt leider sehr flach und erhält auch durch die wenig autentischen Charaktere keine nenenswerten Aufschwünge mehr. Die Grundidee ist nicht schlecht und taugt für einen kurzweiligen Roman, dennoch kann einen keiner der Charaktere bewegen. Lenzi war mir regelrecht unsympatisch mit ihrer Art Zak wegzustoßen, der vor Alden der einzige Mensch in ihrem Leben war, dem sie voll und ganz vertrauen konnte. Auch Alden ist mit seinem 'Wir dürfen uns nicht gern haben'-Gerede, welches zeitgleich ständig von Flirtereien begleitet ist, nicht gerade glaubwürdig. Das Ende fand ich dann sogar recht makaber, so dass der letzte Funken Sympatie für das Buch gewichen ist. Lediglich das solide Konzept sorgt noch für die Punktvergabe. Fazit: Meiner Meinung nach verpasst man nicht viel, wenn man dieses Werk nicht kennt. Wer neu im Jugenbuchgenre ist, kann vielleicht mehr Gefallen an dem Buch finden, doch eingefleischte Vielleser werden bei dieser charakterlosen (denn von Charakteren kann man bei diesen Figuren nicht sprechen) Geschichte wohl wenig Freude haben.

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