Mary Norton

 4.7 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Die Borger, Die Borger in den Feldern und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mary Norton

Mary Norton wurde 1903 in London, England, geboren und wuchs in einer alten georgianischen Villa in der Grafschaft Bedfordshire auf, dem Manor House. Dieses Haus und die Erinnerung an seine Ecken und Winkel waren Ursprung und Schauplatz für Mary Nortons berühmte Geschichten über die Borger. 1952 erschien ›Die Borger‹, der erste Band über Pod, Homily und Arrietty Clock, der noch im selben Jahr mit der begehrten Carnegie Medal ausgezeichnet wurde. Mary Norton zählt zu den führenden englischen Kinderbuchautorinnen der Nachkriegszeit. Sie starb 1992.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mary Norton

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Cover des Buches Die Borger (ISBN: 9783737340120)

Die Borger

 (22)
Erschienen am 24.09.2015
Cover des Buches Die Borger in den Feldern (ISBN: 9783737353731)

Die Borger in den Feldern

 (8)
Erschienen am 25.02.2016
Cover des Buches Die Borger auf dem Fluss (ISBN: 9783737354400)

Die Borger auf dem Fluss

 (4)
Erschienen am 25.08.2016
Cover des Buches Eine tolle Hexe (ISBN: B0000BSV00)

Eine tolle Hexe

 (1)
Erschienen am 01.01.1970
Cover des Buches Die Borger in den Feldern (ISBN: 9783839847145)

Die Borger in den Feldern

 (2)
Erschienen am 25.02.2016

Neue Rezensionen zu Mary Norton

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Rezension zu "Die Borger in den Feldern" von Mary Norton

Das Abenteuer geht weiter
Julia79vor 7 Monaten

Nachdem man die Borger aus ihrem gemütlichen zu Hause geworfen hat, machen sie sich auf den Weg über die Felder, zum Dachsbau, wo Verwandte von ihnen leben sollen. Doch der Weg ist gefährlich und der Winter naht. Die verwöhnten Haus-Borger müssen sich von ihrem komfortablen Lebensstil verabschieden. 

Die Geschichte wird, wie schon das erste Buch über die Borger, von Mrs. May erzählt. Sie berichtet der kleinen Kate von den Ereignissen ihrer Kindheit. Damit wird die Wahrhaftigkeit etwas in Frage gestellt, auch von ihr selbst und auch von Kate. Gibt es sie wirklich, die kleinen, menschenähnlichen Wesen? 

Das Buch lässt viel Platz für Phantasien und eben auch für die Frage, ob man an Borger glaubt oder nicht. 

Ein ganz außergewöhnlicher Abenteuerroman über Heimat, Familie und Zusammenhalt. Die Sprache ist anmutig und bildhaft, die Bilder von Emilia Dzubiak sind wunderschön. 

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Rezension zu "Die Borger" von Mary Norton

So wundervoll!
Julia79vor 8 Monaten

"Die Borger" von Mary Norten erschien 1952 im Original und hat seither ganz sicher tausende Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Die Illustrationen von Emilia Dzubiak in der 2012 neu aufgelegten Version sind zauberfaft. Groß sind sie, teils über eine Doppelseite, und wirklich wie Gemälde. 

Die Geschichte um eine Familie ganz kleiner menschenähnlicher Wesen, die in einem alten Haus inmitten von Feldern und Wiesen unter dem Küchenfußboden leben, ist eine Geschichte, die die Phantasie unheimlich fordert. Meine 6-Jährige Tochter lauschte gespannt, wie die Borger leben, was sie tun und wie sie entdeckt werden. Ihre Existenz und letztendlich auch ihr Leben sind plötzlich bedroht, doch sie sind nicht allein. 

Es bleibt einiges offen in diesem Buch, und das mag ich an Klassikern. Es bleibt Raum für Spekulationen, für Interpretationen, man kann die Geschichte selber weiterspinnen. 

Es ist eine richtig herzliche Geschichte, wir werden die Fortsetzungen auf jeden Fall auch noch lesen!

Kommentare: 2
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Rezension zu "Die Borger auf dem Fluss" von Mary Norton

Auch Band drei kann wieder überzeugen!
pardenvor 2 Jahren

AUCH BAND DREI KANN WIEDER ÜBERZEUGEN!

Wieder einmal müssen die winzigen Borger Pod, Homily und Arrietty fliehen. Arrietty ist darüber diesmal sogar froh. Sie hätte es sowieso nicht länger bei den eingebildeten Verwandten ausgehalten. Spiller, der einsame Stromer, hilft ihnen bei der Flucht. In einem alten, am Flussufer gestrandeten Teekessel finden sie Unterschlupf. Aber kaum haben sie sich provisorisch eingerichtet, werden sie vom Regen überrascht und der Fluss reißt den Teekessel mit. Für die kleine Familie beginnt eine gefährliche Reise...

Mary Nortons Klassiker der Kinderliteratur beeindruckt mit Originalität, spritzigen Dialogen und einer umwerfenden Detailverliebtheit. Ein zeitloses Meisterwerk!

Mary Nortons poetischer Klassiker ist erneut ein literarisches Füllhorn der liebevollen Details. Liebevoll gezeichnete Charaktere, aberwitzige Dialoge und Katharina Thalbachs gekonnte Lesung machen aus dem Hörbuch ein Meisterwerk.

Borger sind kleine, nur 12 Zentimeter große Wesen, die in den Häusern von Menschen leben. Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt durch "borgen" - sie "leihen" sich alles, was sie zum Leben brauchen, von den Menschen. Gesehen zu werden, ist das schlimmste, was einem Borger passieren kann. Denn wird er von den Menschen gesehen, so muss er sich ein neues Heim suchen. Das geschah im ersten Band, und seither sind Pod, Homily und Arrietty auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Nach den Abenteuern in Band zwei fand die kleine Familie kurzzeitig einen Unterschlupf bei ihren Verwandten, aber das kann keine dauerhafte Lösung sein, und so machen sie sich erneut auf die Suche nach einem Zuhause...

In dieser Folge wird es richtig gefährlich für die kleinen Ausreißer, bis es kaum noch einen Ausweg zu geben scheint. Wird die Reise von Pod, Homily und ihrer Tochter Arrietty ein vorzeitiges Ende finden? Immerhin bewegen sie sich am und auf dem Fluss - und niemand von ihnen kann schwimmen. Der kleine Vagabund Spiller ist für einige Tage in eigenen Angelegenheiten  unterwegs und kann der kleinen Familie daher in ihrer Not nicht beistehen. Gibt es überhaupt noch einen Weg aus der Misere heraus, in die sich die drei manövrieren?

Ich muss gestehen, dass ich nur zufällig auf die kleine Reihe über die Borger aufmerksam wurde, und tatsächlich gehören die Borger wohl am ehesten in Großbritannien zu den Kinderbuchklassikern. 1952 erschien das erste der Bücher, und Mary Norton erhielt für die Reihe zunächst die Carnegie Medal und später auch den Lewis Carroll Shelf Award. Die Borger sind ab 1973 für TV und Kino als Film und Serie verfilmt worden. Insofern kann man wohl durchaus von einem Kinderbuchklassiker sprechen, auch wenn diese Bücher bei uns nicht ganz so bekannt sind.

4 Stunden und 29 Minuten dauert die ungekürzte Lesung, die mit Katharina Thalbach als Sprecherin wieder einmal herausragend besetzt ist. Gemeinsam mit der Musik, die zu Beginn sowie zwischen einzelnen Abschnitten eingespielt wird, versetzte mich die ruhige aber markante Stimme erneut sofort in die Welt der kleinen Boger und verschaffte mir mit seiner gelungenen Mischung aus Abenteuer und Atmosphäre ein angenehmes Kopfkino.

Poetisch und atmosphärisch erscheint mir dieses Buch auch heute noch für Kinder ab 8 Jahren empfehlenswert - und für alle interessierten Erwachsenen ebenso...


© Parden

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