Mary Padreigh Die Französin und der Hummerfischer

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Inhaltsangabe zu „Die Französin und der Hummerfischer“ von Mary Padreigh

Irgendwo vor der irischen Westküste liegt die kleine Insel Inishturk: 84 Einwohner, vier Fischkutter, ein öffentliches Telefon, kein Auto – abgesehen von einem verrosteten Landrover aus den 1960er Jahren. Weder der einzige Laden noch die Kneipe brauchen ein Reklameschild über der Tür, weiß doch ohnehin jeder, wo er sein täglich Guinness bekommt. Im zweiwöchigen Turnus kommt der Priester von der Nachbarinsel, um die Beichte abzunehmen, beim letzten Mal allerdings hat er eindringlich darauf hingewiesen, dass es höchste Zeit für die Insulaner wird, sich am Festland nach geeigneten Ehepartnern umzusehen – wenn sie nicht riskieren wollen, allesamt langsam aber sicher in die Debilität abzurutschen. Aber nur der Hummerfischer Michéal mit der ewig gleichen schwarzen Wollmütze auf dem Kopf setzt den wohlgemeinten Rat auch in die Tat um und holt sich kurzerhand die Französin Hélène auf die Insel – was wenige Monate zuvor als kurze „Sommeraffäre“ begonnen und nahezu ebenso schnell wieder geendet hatte, wird jetzt zu einer unerwarteten Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen, in denen Leidenschaft und Hoffnung immer wieder wechseln mit neuen Enttäuschungen und Resignation. Vor allem aber scheint der Zeitpunkt für eine Liebesgeschichte schlecht gewählt. Hélènes Ankunft fällt ausgerechnet zusammen mit der Entdeckung größerer Goldvorkommen – Gold für viele hundert Millionen irischer Pfund – auf Inishturk, gegen dessen Abbau sich die 18 Inselfamilien jedoch geschlossen zur Wehr setzen: „Wir haben hier eine Menge, womit wir sehr zufrieden sind“, erklärt Inselsprecher Pete O’Gradie, „und es ist gut zu wissen, dass wir auf einem Haufen Gold sitzen. Aber wir wollen dieses Gold nicht haben.“ Und so findet sich Hélène also unvermittelt wieder in einem zunächst aussichtslos erscheinenden Kampf einer Handvoll starrköpfiger Quertreiber gegen den Rest der Welt, gegen die Schürfgesellschaft, die lieber heute als morgen mit dem Abbau des Goldes beginnen will und nicht zuletzt gegen die irische Regierung, die die für den Abbau notwendigen Lizenzen bereits – und über die Köpfe der Insulaner hinweg – vergeben hat. Aber gleichzeitig ist es auch Hélènes eigener Kampf gegen Ignoranz und Arroganz, gegen die Engstirnigkeit, mit der sie sich gerade bei den verschrobenen Charakteren der Inselbewohner konfrontiert sieht – und für die große Liebe, an der sie wider besseres Wissen bis zuletzt festzuhalten versucht. Geschickt verknüpft der Roman die sprichwörtlich irische Lust am Geschichtenerzählen mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung um Macht und persönliche Freiheit – und erinnert damit ganz bewusst an den Film „Local Hero“, vor allem in der erzählerischen Dichte und Farbigkeit der Schilderung einer eingeschworenen Inselgemeinschaft, gegen deren höchst verqueren Ideenreichtum tatsächlich kein Kraut gewachsen ist ...

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  • Rezension zu "Die Französin und der Hummerfischer" von Mary Padreigh

    Die Französin und der Hummerfischer

    lesemaus

    Der Anfang war ein bisschen verwirrend, wurde aber schnell klarer als Helene ins Spiel kommt. Helene flüchtet aus Frankreich, weg von ihrem Freund, und landet so in Irland. Dort lernt sie Michael, ein Isulaner, kennen und verliebt sich in ihn. Sie zieht mit ihm zusammen auf die Insel und gerät schnell in den Konflickt, in den die Isulaner sind. Eine Firma hat Gold auf der Insel gefunden und will dieses Abbauen, aber die Menschen auf der Insel stellen sich dagegen. Sie gewinnen und die Insel wird für Touristen ausgebaut, da so ein Goldabbau für immer verhindert werden kann. Helene geht schwanger zurück nach Frankreich, da sie dort nicht wohl fühlt. Am Ende taucht Michael auf und da hört die Geschichte auf. Man spinnt für sich die Geschichte weiter. (Ich hoffe, dass beide zusammen in Frankreich leben). Das Buch lässt sich mit den anfänglichen Schwierigkeiten, dann schnell und flüssig lesen. Man lernt was von Irland und seiner Bevölkerung.

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    neobooks

    02. April 2013 um 15:51
  • Leserunde zu "Die Französin und der Hummerfischer" von Mary Padreigh

    Die Französin und der Hummerfischer

    neobooks

    Die Französin und der Hummerfischer ab 29.01.2013 Liebe Lovelybooker, wir starten eine neue Leserunde zu Die Französin und der Hummerfischer von Mary Padreigh. Ein humorvoller Roman mit liebenswürdigen Figuren – also wer will mit auf die Insel Inishturk? Kurz zum Inhalt: Irgendwo vor der irischen Westküste liegt die kleine Insel Inishturk: 84 Einwohner, vier Fischkutter, ein öffentliches Telefon, kein Auto – abgesehen von einem verrosteten Landrover aus den 1960er Jahren. Der Hummerfischer Michéal holt sich die Französin Hélène auf die kleine Insel – was wenige Monate zuvor als kurze „Sommeraffäre“ begonnen und nahezu ebenso schnell wieder geendet hatte, wird jetzt zu einer unerwarteten Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen. Hélènes Ankunft fällt ausgerechnet zusammen mit der Entdeckung größerer Goldvorkommen …   Wär das was für Euch – eine kleine Insel, eine eingeschworene Gemeinschaft und Ihr mitten drin? Wild romantisch und mit neuen spannenden Aussichten auf einen Goldfund? Erzählt uns davon, macht mit bei der Leserunde und gewinnt das eBook Die Französin und der Hummerfischer. Am 04.02.2013 verlosen wir unter allen Teilnehmern Freiexemplare – egal, ob Ihr euch für oder gegen die Insel entscheidet :) Das eBook wird als .epub verschickt. Liebe Grüße, Juliane von neobooks

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