Mary Paterson Die Mönche und das Glück

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Inhaltsangabe zu „Die Mönche und das Glück“ von Mary Paterson

Nach dem Tod ihrer Eltern gerät Mary Patersons Leben aus den Fugen. Auf der Suche nach innerem Halt macht sie sich auf nach Südfrankreich, in das Kloster des Zen-Lehrers Thich Nhat Hanh. Für 40 Tage und Nächte taucht sie ein in eine Welt, die ganz anders ist als alles, was sie bisher kannte. Womit Mary nicht gerechnet hatte: Die wirklich wertvollen Lektionen des Lebens nehmen manchmal wundersame Formen an …

Wie eine Auszeit vom Alltagswahn Achtsamkeit und Selbstliebe fördern kann. Eine liebevolle Buddhismus-Betrachtung.

— Buchstabenliebhaberin

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  • Kein Mist, keine Blüte

    Die Mönche und das Glück

    Buchstabenliebhaberin

    24. September 2016 um 17:59

    Buddhismus ist eine wunderbare Sache - weil er menschlich ist, Humor hat und sich selbst nicht so ernst nimmt. Und weil er weiß, dass Leid existiert. Die zwei Seiten einer Medaille, das Eine gibt es nicht ohne das Andere. Eine Weltanschauung, die viel Wert auf Achtsamkeit legt, die Verbundenheit aufzeigt. Kein Mist, keine Blüte, so einfach ist das. Aber in unserer hektischen, getriebenen, karriereorientierten Welt gehen diese wunderbaren Weisheiten unter. Mary Paterson nimmt sich eine Auszeit im Kloster. 40 Tage voller Achtsamkeit, Meditation und neuer Erkenntnisse. Sie kommt zur Ruhe, sie kommt wieder mehr bei sich an. Ihr Klosteraufenthalt macht Lust, selber dementsprechend aktiv zu werden. "Leid existiert. Leid wird hervorgebracht. Es gibt einen Weg zur Beendigung aller Leiden. Dieser Weg zur Wiederherstellung des Wohlbefindens wird der edle achtfache Pfad genannt."(S.28)Das Buch ist wie ein Balsam. Es hat eine beruhigende, tröstliche Wirkung - ohne dass man sie wirklich "greifen" könnte. Eines meiner liebsten Themen aus dem Zen-Buddhismus: "Bleiben oder gehen ist einerlei."(S.60) Eine auf den ersten Blick empörende Haltung! Auch wenn ich sie noch nicht vollständig durchdrungen habe, hat der Gedanke bereits einen Samen in mir gesetzt: "Wenn du andere Anschauungen an dich heranlässt, wirst du daraus lernen."(S.61) Oder dir wird deutlich, dass etwas anderes dahinter steckt.Es geht um Anhaftung, Loslassen. Verdammt schwere Themen gelassen ausgesprochen. Ein schönes Buch, dessen Wirkung sich später, im Lauf der Zeit bemerkbar machen wird. Da bin ich mir sicher. Meine Leseempfehlung für Menschen, die sich mit den Themen Zen-Buddhismus und Achtsamkeit beschäftigen wollen.

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