Mary Paterson Die Mönche und ich

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Inhaltsangabe zu „Die Mönche und ich“ von Mary Paterson

Den Weg ins Innerste finden: Eine Retreat-Erfahrung in Plum Village Was haben ein Granatapfel, ein kaputter Kopfhörer, ein viel zu schwerer Koffer, ein verdorbener Fisch und eine Handvoll singender Mönche mit dem Sinn des Lebens zu tun? Nach dem Tod ihrer Eltern gerät Marys Leben aus den Fugen. Auf der Suche nach innerem Halt macht sie sich auf nach Südfrankreich – in das Kloster des Zen-Lehrers Thich Nhat Hanh. Für 40 Tage und Nächte taucht sie ein in eine Welt, die ganz anders ist, als alles, was sie bisher kannte. Womit Mary nicht gerechnet hatte: die wirklich wertvollen Lektionen des Lebens nehmen manchmal wundersame Formen an … “Eine Buddhistin mit Sinn für Humor! Mary Paterson beschreibt einen lebensfrohen Buddhismus, der uns in dieser eigenartigen Welt helfen kann, ein freies, glückliches Leben zu führen.“ Brian Haycock, Autor von Dharma Road

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  • Die Mönche und ich - von Mary Paterson

    Die Mönche und ich
    antjeroggemann

    antjeroggemann

    07. May 2015 um 10:44

    Nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Mary Paterson Yoga und Meditation für sich. Beides zu praktizieren, erweist sich für sie als heilend. Dennoch gelingt es ihr nicht, die Praxis in ihren Alltag zu übertragen. Als dann auch ihr Vater stirbt, hat sie das Gefühl, den Halt in ihrem Leben zu verlieren, ihr “vertrautes inneres Zuhause”. Sie beschließt, sich ein neues inneres Zuhause zu suchen und sich dafür Zeit für sich und eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Mary entscheidet sich, am Winter-Retreat im buddhistischen Kloster Plum Village in Frankreich, das von Thich Nhat Hanh geführt wird, teilzunehmen. Sie verbringt 40 Tage gemeinsam mit den dort lebenden Nonnen und Mönchen sowie mit anderen Pilgern, die am Retreat teilnehmen. Sie meditiert, gärtnert, kocht, nimmt an den Vorträgen Thich Nhat Hanhs teil und führt Gespräche mit Mönchen, Nonnen und anderen Pilgern. Sie lernt, dass es bei den Praktiken des Buddhismus darum geht, Zuflucht in sich selbst zu suchen. Sie erfährt, dass Achtsamkeit und Konzentration Grundpfeiler der täglichen Praxis sind und übt, wenn sie Tee trinkt wirklich nur Tee zu trinken und nicht noch über etwas nachzudenken. Sie erhält einen Einblick in den Alltag der Mönche und Nonnen, die jeden Morgen von 5.30 Uhr bis 7.30 Uhr meditieren und fragt sich, ob diese nicht die Intimität einer Partnerbeziehung vermissen. Irgendwann fragt sie das auch einen Mönch und eine Nonne. Jedem der 40 Tage, die Mary im Retreat verbringt, ist ein eigenes Kapitel gewidmet, in welchem sie erzählt, was an dem Tag passiert und welche Erfahrung sie macht, was sie lernt. Sie flechtet außerdem häufig Erklärungen zum Buddhismus und zu Thich Nhat Hanhs Lehren ein und durchdenkt vieles sehr detailliert. Das ist nicht unbedingt leicht zu lesen und auch nicht leicht zu verdauen. Man muss sich schon die Zeit nehmen, um ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, wenn man etwas verstehen und für sich mitnehmen will. Ich fand die Anregungen zu Achtsamkeit im Alltag und einige andere sehr hilfreich als Erinnerung. Es war nicht mein erstes Buch mit buddhistischen Inhalten. Aber die Art der Erzählung empfand ich häufig als sehr zäh. Persönliche Erlebnisse werden unterbrochen mit Erläuterungen über die Lehren des Buddhismus. Da stockt für mich häufig der Lesefluss. Dazu kommt, dass ich mit dem Buddhismus Thich Nhat Hanhs nicht klar komme. Vieles im Buch fühlt sich für mich sehr Klosterleben spezifisch an und fern meiner täglichen Realität. Fazit: Wer sich für Thich Nhat Hanh und sein Kloster oder die Lehren des Buddhismus interessiert, der findet im Buch sicher viel Spannendes. Aber wer eine flüssig lesbare, spannende spirituelle Lebensgeschichte erwartet, sollte nach einem anderen Buch Ausschau halten. Mehr auf www.antjeroggemann.de

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