Mary R. Lefkowitz Die Töchter des Zeus

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Inhaltsangabe zu „Die Töchter des Zeus“ von Mary R. Lefkowitz

Unter Mitarb. v. Haase, Axel 192 S.

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  • Rezension zu "Die Töchter des Zeus" von Mary R. Lefkowitz

    Die Töchter des Zeus

    Sokrates

    19. December 2010 um 11:54

    Die Autorin, Professorin für Geisteswissenschaften in den USA, behandelt in dieser - fast konkurrenzlosen Monographie - die Rolle der Frau in Mythologie, Gesellschaft und Philosophie im antiken Griechenland. Beginnend mit dem Mythos der Amazonen, der bis heute unter Wissenschaftlern die Fragen offen lässt, ob antike Kulturen das Matriarchat kannten (vgl. die Theorie des Altertumswissenschaftlers Bachofen aus dem 19. Jh.), bespricht die Autorin zunächst die vorhandenen mythologischen Quellen. Daran schließt sich die Rolle der Frauen in Ehe, Familie und Religion an. Zuletzt bespricht die Autorin die in der antiken Literatur weit verbreitete Ansicht, wonach Frauen gegenüber Männern das "unterlegenere" Geschlecht seien - ausgelöst durch die griechischen Philosophen Platon und Aristoteles, deren Ansichten bis weit in die Zeit des Mittelalters vorherrschten und dort das frühe Christentum in der Geschlechterfrage maßgeblich prägten. ------------- Mein Eindruck: Leider gibt es in der wissenschaftlichen Literatur wenige, vergleichbare Publikationen. Insbesondere solche, die für den normalen Geldbeutel erschwinglich sind. Wer also zu dem Themengebiet der "Gesellschaftsgeschichte der Frau in der Antike" Literatur sucht, wird zwangsläufig bei diesem Buch landen. Dass die Autorin bereits andere Bücher insbes. zu antiker Literatur veröffentlicht hat, ist augenscheinlich: das gesamte Buch ist durchzogen von Verweisen auf antike Quellen, die vielfach in den Text einflochten wurde - wer also mit diesen eingearbeiteten Primärquellen wenig anfangen kann, sondern lieber knallharte Fakten und Bewertungen lesen will, ist hier fehl am Platze. Mitunter nervt auch das ständige Lesen literarischer Passagen, denn die Untermauerung durch archäologische oder sonstige historische Quellen wird andererseits weitgehend zurückgedrängt. Bis die Autorin dann endlich mal zu einer Einschätzung gelangt, wurde sehr viel Quellenmaterial in all seinen Nuancen durchgearbeitet. Die Bewertung erfolgt nüchtern knapp. Dieses Vorgehen überzeugt nur insoweit, als man ein ausschließliches Fachpublikum ansprechen will; der interessierte Laie wird hierbei auf der Strecke bleiben. Dies sollte man bei der Auswahl dieses Buches beachten: wer eine historische Aufarbeitung sucht, suche sich ein anderes Buch; für das wissenschaftliche Arbeiten ansonsten empfehlenswert! (Eine andere Bemerkung am Rande, die aber nicht den Inhalt des Buches zum Gegenstand hat: offensichtlich war das Lektorat des Beck-Verlages etwas schusselig - viele Schreibfehler, falsch oder zuviel gesetzte Kommas, Punkte. )

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