Mary Renault Ein Weltreich zu erobern

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Inhaltsangabe zu „Ein Weltreich zu erobern“ von Mary Renault

Bagoas der Eunuch ist ein Jüngling von ungewöhnlicher Schönheit. Als Alexander der Große und seine Krieger das Perserreich erobern, fällt Bagoas mit der Beute aus dem Tross des Großkönigs in die Hände des Siegers. Er gerät in den Bann des jungen, strahlenden Barbaren und folgt Alexander auf seinem Feldzug ans Ende der Welt - und ist auf seine Art der Einzige, der ihm bis zuletzt die Treue hält.Die Romanvorlage zum großen Alexander-Film von Oliver Stone.

Zweiter Teil einer meisterhaften Roman-Trilogie zu Alexander dem Großen

— JuergenVogel

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  • Intimer Blick auf das Leben des großen Alexander...

    Ein Weltreich zu erobern

    JuergenVogel

    27. April 2015 um 20:15

    Sofern es die Liebesbeziehung zwischen dem jungen Eunuchen Bagoas und Alexander dem Großen tatsächlich gab – was wohl kaum abwegig scheint – ist vielleicht nie jemand dem Welteroberer näher gekommen. Aus dieser Sicht erhalten wir einen sehr intimen Blick auf das von Tollkühnheit, Visionen und Größenwahn geprägte Leben dieser besonders charismatischen Figur unserer Geschichte. Wir erahnen sein großes Ziel, die Verschmelzung von Orient und Okzident, und wir fühlen mit ihm, wenn er tiefsten Weltschmerz erleidet, weil ihm gerade das nicht gelingt, obwohl ihm doch die Welt scheinbar zu Füßen liegt. Die Erzählung führt uns einfühlsam und detailverliebt in die Vergangenheit, wobei auch das persönliche Leid und Glück des jungen Protagonisten nicht zu kurz kommen.

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  • Rezension zu "Ein Weltreich zu erobern" von Mary Renault

    Ein Weltreich zu erobern

    Ferrante

    Nach "Feuer vom Olymp" erzählt dieser zweite Band der Trilogie Renaults Alexanders Lebensgeschichte zu Ende. Anders als beim Vorgänger erzählt hier nun eine Figur, nämlich der Eunuch Bagoas. Bagoas ist ein sehr interessanter Erzähler, da er sich weiterentwickelt und die Ereignisse und den Charakter Alexanders immer wieder nachdenklich reflektiert. Sofort verliebt er sich in Alexander und die Liebesgeschichte der beiden steht neben den Taten und Wirken des Feldherren im Vordergrund. Hier kommt auch mein Kritikpunkt: Man bekommt von Hephaistion so gar nichts mit, da Bagoas so gut wie keinen Einblick in die Beziehung Alexander-Hephaistion hat. Er ist zwar eifersüchtig, aber inwiefern diese Eifersucht gerechtfertigt ist, wird nicht ganz klar. Verbringen Alexander und Bagoas immer wieder die Nächte miteinander - was von Renault übrigens sehr stilsicher und romantisch geschildert wird - weiß man gar nicht, wie weit die Beziehung Alexander-Hephaistion eigentlich (noch) geht. Hier hätte sich doch eine wunderbare Dreiecksgeschichte in Szene rücken lassen! Das ist aber mein einziger Kritkpunkt. Roman wie Erzählweise besitzen Tiefgang und Niveau, was ja bei vielen modernen Historienromane nicht unbedingt der Fall ist. Man fühlt so mit Bagoas, dass ich das Ende, als Alexander stirbt, gar nicht lesen wollte. Auch wenn nur eine Seite der Liebesgeschichte erzählt wird, diese ist so episch und groß, dass sie einen vollkommen gefangen nimmt. Bis zuletzt ist Bagoas an Alexanders Seite ... Lesen!

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    • 2

    JuergenVogel

    04. December 2014 um 19:29
    Ferrante schreibt Hier kommt auch mein Kritikpunkt: Man bekommt von Hephaistion so gar nichts mit, da Bagoas so gut wie keinen Einblick in die Beziehung Alexander-Hephaistion hat. Er ist zwar eifersüchtig, aber ...

    So habe ich das noch nicht betrachtet. Ich denke jetzt aber, das Mary Renault vermutlich nicht noch weiteres Gewicht auf die ohnehin bereits zu Tränen rührende Liebesgeschichte legen wollte. ...

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