BONK

von Mary Roach 
3,9 Sterne bei8 Bewertungen
BONK
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Echt lustig und sehr informativ!

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Inhaltsangabe zu "BONK"

Orgasmusmaschinen, Audio-Stimulation, Vaginalkameras oder Gruppenonanie – vor keiner noch so erstaunlichen Versuchsreihe hat die Forschung halt gemacht, um unsere Sexualität zu erforschen. 'Bonk' erklärt, was Sexualforschung überhaupt ist, wie sie ihren Anfang genommen hat und zu welch bemerkenswerten Erkenntnissen sie geführt hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596182299
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    sturluvor 9 Jahren
    Rezension zu "BONK" von Mary Roach

    1969 erschien der einflussreiche Ratgeber "Was sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten" (auch bekannt als filmische Parodie von Woody Allen). Douglas Adams erfand in "Per Anhalter durch die Galaxis" das Gegenstück dazu: "Was sie nie über Sex wissen wollten, aber leider trotzdem herausfinden mussten". Dieses Buch ergänzt diese Reihe logisch um ein weiteres Glied (sic!), denn es könnte auch heißen: "Was sie sich nie über Sex gefragt haben und ohne dieses Buch auch nie erfahren hätten".

    Frau Roach beschäftigt sich in "Bonk" mit der Geschichte der Sexualforschung und den Menschen, die die Sexualität erforscht haben und erforschen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf humorvoller Unterhaltung in Form von skurrilen Zitaten, von lustigen Anekdoten und gelegentlich auch, mutig im selbstlosen Einsatz, von eigenen Erfahrungsberichten als freiwillige Testperson.

    Das ist ausgesprochen amüsant zu lesen -- ich habe in das Buch zunächst nur hier und da hineingeblättert, dabei fast immer etwas zum Lachen und/oder ungläubigen Staunen gefunden und erst daraufhin beschlossen, es komplett zu lesen -- aber wer sich davon neue tiefschürfende Einsichten und Erkenntnisse oder gar Hilfestellung für den praktischen "Einsatz" erwartet, sollte wohl zu einem anderen Buch greifen (am Besten zusätzlich zu diesem). Nur wenig von dem, was man hier lernt, hat greifbare Relevanz für den Alltag; es geht eher darum, die Irrungen, Wirrungen und skurrilen Facetten dieser Forschungsdisziplin in unterhaltender Form zu beschreiben (was mich, wäre ich selbst Sexualforscher, möglicherweise etwas stören würde).

    Fazit: Bestens geeignet als unterhaltsame Lektüre, zum gelegentlichen Schmökern zwischendurch oder als Fundus für originelles Trivialwissen, aber man sollte trotz des Untertitels (in der englischen Originalfassung passender "The Curious Coupling of Science and Sex") keinen auch nur annähernd umfassenden Einblick in die Sexualforschung erwarten.

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    Nils avatar
    Nilvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Echt lustig und sehr informativ!
    Rezension zu "BONK" von Mary Roach

    BONK von Mary Roach ist ein wissenschaftliches Buch zum Thema Sex. Dieses Buch ist tatsächlich ein sehr gut recherchiertes (Ich kann mir kaum vorstellen wie Ms Roach so viel Lesen und recherchieren konnte!!!) und nüchternes Sachbuch über Sex und allem was dazugehört. Es bewahrt einerseits die wissenschaftliche Ernsthaftigkeit eines Sachbuches, andererseits ist es mit viel Witz und Esprit geschrieben. Das führt zum einen zu viel Staunen (über Fakten) und viel lachen (über Charme!).
    Trotz allen Lobes muss ich auch gestehen, dass ich die Kapitel sehr langatmig fand, was sicherlich einer wissenschaftlichen Ausarbeitung geschuldet ist.

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    Wortklaubervor 9 Jahren
    Rezension zu "BONK" von Mary Roach

    Ein Interview im Stern war’s, das mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Die „lustigste Wissenschaftsjournalistin der Welt“ soll die Autorin demnach sein. Schadet ja nix. Humor ist eine Möglichkeit, Wissenschaftliches populär verpackt aus dem Elfenbeinturm heraus und unters Volk zu streuen. Und er schadet zusätzlich nicht, weil das Thema des Buches immer noch etwas heikel ist. Der deutsche Untertitel des Buches lautet: „Wenn Sex und Wissenschaft sich paaren“ (Tusch und Platz für Lacher).

    (Die „lustigste Wissenschaftsjournalistin der Welt“ hat übrigens weiterhin ein Buch geschrieben mit dem Titel „Stiff“. Damit wendet sie sich dann allerdings einem anderen Tabu-Thema zu, nämlich dem Tod: „The Curious Lives of Human Cadavers“. – Wobei mich nicht wegen des Inhalts (den ich nicht kenne) ein etwas unangenehmes Gefühl beschleicht, sondern wegen des launigen Titels, den es offenbar brauchte, um genügend Leser anzusprechen.)

    Das Buch klärt auf über die Pioniere der Sexualforschung (Kinsey war bei weitem nicht der Erste), man erfährt von technischen Errungenschaften wie der Peniskamera (und anderen Bild gebenden Verfahren), der künstlichen Befruchtung von Schweinen, den verschiedenen Behandlungsformen von Impotenz, dass Frauen komplizierte Wesen sind (was die meisten Leser wahrscheinlich schon vorher wussten), dass Hormone offenbar mehr steuern, als man denken würde (auch Frauen) und und und. Das Buch strotzt geradezu vor Kuriosa, die das Thema zwangsläufig mit sich bringt.

    Herrlich skurril der Rundgang durch die Fabrik für Sexspielzeug. An das Vermessen von Körperöffnungen von Pornodarstellern/-darstellerinnen zur Herstellung naturgetreuer Replikate werden die meisten Leser dieses Buches noch nie einen Gedanken verschwendet haben, und gerade dieses Abseitige und Abwegige (zumindest ein wenig voyeuristisches Interesse ist unabdingbar) und wie es für jemanden, der in dieser Fabrik arbeitet alltäglich wird, macht diesen Abschnitt interessant.

    Allerdings dürften diese wie die meisten anderen Informationen, die einem das Buch vermittelt, getrost unter „gelesen – gewundert – abgehakt“ abgelegt werden. Man erfährt eine Menge kurioser Dinge, die man nicht wissen musste und nachher auch gut wieder vergessen kann.

    Bleibt mir noch zu sagen, dass mir persönlich der Tonfall von Frau Roach (nicht zu verwechseln mit Frau Roche, die auch über Körperöffnungen etc. geschrieben hat) nach einer Weile ein wenig auf die Nerven ging. Warum, kann ich schwer beschreiben. Vielleicht, weil es eine sehr „amerikanische“ Art von Humor ist. Einerseits ist da keine Scheu, sich auch zugegeben heiklen Themen zu stellen, durchweg mit Humor – bloß, dass dieser Humor manchmal arg aufgesetzt wirkt und an anderer Stelle durch überraschende, beinahe prüde anmutende Zurückhaltung ersetzt wird. (Die deutsche Übersetzung leistet sich zusätzlich ein paar Schnitzer.)

    Mein Fazit: Kann man lesen, muss man nicht lesen. - Aber die beiden Marienkäfer auf dem Cover, die man zuerst für einen hält, sind putzig!

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    dirtyzucchinis avatar
    dirtyzucchinivor 2 Jahren
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    piavolkvor 4 Jahren
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    Scaruvor 5 Jahren
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    JanHartmannvor 9 Jahren
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    Geistesfeuervor 10 Jahren

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    Ein höchst vergnügliches Buch über die Forschung im Dienste des besseren Sex

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