Mary Robinette Kowal

 4,2 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Die Berechnung der Sterne, Die Berechnung der Sterne und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mary Robinette Kowal

Mary Robinette Kowal ist die Autorin der »The Glamourist Histories«-Reihe, des Romans »Ghost Talkers« und der »Lady Astronaut«-Reihe. Sie ist Vorsitzende der Science Fiction & Fantasy Writers of America (SWFA), Teil des preisgekrönten Podcasts »Writing Excuses« und erhielt bereits den Astounding Award for Best New Writer, vier Hugo Awards, den Nebula und den Locus Award. Mary Robinette ist außerdem professionelle Puppenspielerin und Synchronsprecherin. So spricht sie beispielsweise Hörbücher von Seanan McGuire, Cory Doctorow und John Scalzi ein. Sie lebt mit ihrem Ehemann Rob und über einem Dutzend alter Schreibmaschinen in Nashville, USA.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Für die Sterne bestimmt (ISBN: 9783492707343)

Für die Sterne bestimmt

Erscheint am 27.10.2022 als Taschenbuch bei Piper. Es ist der 2. Band der Reihe "Lady Astronaut".
Cover des Buches Das Original (ISBN: 9783837160130)

Das Original

 (1)
Neu erschienen am 25.07.2022 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Mary Robinette Kowal

Cover des Buches Die Berechnung der Sterne (ISBN: 9783492705974)

Die Berechnung der Sterne

 (35)
Erschienen am 03.01.2022
Cover des Buches Für die Sterne bestimmt (ISBN: 9783492707343)

Für die Sterne bestimmt

 (0)
Erscheint am 27.10.2022
Cover des Buches Die Berechnung der Sterne (ISBN: B09MV3PYJ3)

Die Berechnung der Sterne

 (8)
Erschienen am 03.01.2022
Cover des Buches Das Original (ISBN: 9783837160130)

Das Original

 (1)
Erschienen am 25.07.2022
Cover des Buches Die Berechnung der Sterne (ISBN: 9783844927870)

Die Berechnung der Sterne

 (0)
Erschienen am 03.01.2022
Cover des Buches Shades of Milk and Honey (ISBN: 9781472102492)

Shades of Milk and Honey

 (2)
Erschienen am 03.10.2013
Cover des Buches Kowal, M: Fated Sky: A Lady Astronaut Novel (ISBN: 9780765398949)

Kowal, M: Fated Sky: A Lady Astronaut Novel

 (1)
Erschienen am 10.09.2018

Neue Rezensionen zu Mary Robinette Kowal

Cover des Buches Das Original (ISBN: 9783837160130)Emkeysevens avatar

Rezension zu "Das Original" von Brandon Sanderson

Ein kurzes Sci-Fi-Abenteuer, gefilterte Realität und spannende Ermittlungen
Emkeysevenvor 2 Monaten

Es ist der erste Tag in Hollys Leben - zumindest ihr erster Tag als provisorische Replika, eine künstliche Kopie der Original-Holly. Die Original-Holly hat ihren Ehemann umgebracht, sich vom System abgemeldet und ist untergetaucht, und die provisorische Holly hat nun vier Tage Zeit, um ihren Ehemann Jonathan zu rächen und ihr Original hinzurichten, um dann selbst deren Platz einnehmen zu dürfen.


Holly jagt also eine Version ihrer selbst, die nicht nur eine Mörderin ist, sondern die Mörderin ihres Ehemanns, den Holly eigentlich immer noch liebt. Sie wird mit der Realität ihres alten Lebens konfrontiert und sieht nun ganz andere Facetten der Welt, in der sie lebt. Die Menschen leben halb in ihrer eigenen Realität, weil sie sie durch den Filter selbstgewählter Themes sehen. Besonders Jonathan lag sehr viel an den echten, realen Dingen, die nicht virtuell oder künstlich waren, und Holly sieht nun erst, wie weit sich diese virtuelle Blase wirklich erstreckt.


Man kommt wirklich sehr gut in die Krimi-Geschichte, auch wenn ich schon leichte Schwierigkeiten hatte, die Welt mit ihren virtuellen Themes zu verstehen und die Logik der Replikas, die ihre verbrecherischen Originale zur Strecke bringen sollen, hat sich mir auch nicht so ganz erschlossen, weil ich mich immer gefragt habe, wie man sich sicher sein kann, dass der Klon sich nicht ähnlich entwickeln wird. Besonders am Anfang hat es mich auch stark an die Serie "Altered Carbon" erinnert, weil sich die Art der Klone, die Persönlichkeitsuploads und die ethischen Fragen manchmal schon ähneln, daher fiel es mir vielleicht auch leichter, mich zurechtzufinden. Es hat sich angefühlt, als wäre es eine Art Spin-Off dieser Welt und daher war es auch in Ordnung, dass es so kurz war und die Themen nur angeschnitten wurden. Ich kann aber nicht genau sagen, ob ich es ohne diese Verbindung besser oder schlechter gefunden hätte.


Die Geschichte ist schon sehr kurz, man kann die vielen Denkanstöße nicht besonders lange verfolgen und auch die Ermittlungen bleiben eher oberflächlich. Die Jagd, die Actionszenen und der technische Fortschritt bieten auf jeden Fall eine durchgehend spannende und interessante Geschichte, und ich hätte hier gerne noch viele weitere Stunden verbringen können, um die Welt weiter zu erkunden und dem Mordfall mehr Tiefe zu verleihen, aber so war es auch kurz und knackig und eigentlich habe ich auch nichts vermisst.

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Cover des Buches Die Berechnung der Sterne (ISBN: 9783492705974)Moni2506s avatar

Rezension zu "Die Berechnung der Sterne" von Mary Robinette Kowal

Eine ruhige Geschichte mit viel Potenzial
Moni2506vor 2 Monaten

„Die Berechnung der Sterne“ von Mary Robinette Kowal erzählt in einer Dilogie eine etwas andere Geschichte vom Weg der Frauen in die Raumfahrt. Erschienen ist der Roman bei Piper im Januar 2022. 


Als ein gewaltiger Meteorit die Erde trifft, ist nichts mehr wie es einmal war. Dr. Elma York ist eine der ersten, die auf die Folgen des Meteoriteneinschlags aufmerksam macht. In wenigen Jahrzehnten wird sich das Klima so deutlich ändern, dass ein Leben auf der Erde kaum noch möglich ist. Um das Überleben der Menschheit zu sichern, muss das Weltall erobert werden. Hierzu müssen auch Frauen ins Weltall fliegen. Kein leichtes Unterfangen in einer Zeit, in der das Denken, dass Frauen an den Herd gehören noch weit verbreitet ist. Doch Elma gibt nicht auf und nach einiger Zeit kann sie erste Erfolge verbuchen. 


Dieses Buch ist mir schon in den Vorschauen aufgefallen. Dort wurde es als alternative Geschichte beworben, aber ich hatte es weniger wegen dem Meteoriten als mehr mit den Frauen in Verbindung gebracht. Letztendlich waren die Abweichungen zur Geschichte der Raumfahrt weniger extrem als ich angenommen hatte. 

Mary Robinette Kowal lässt Dr. Elma York die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen. Die Ich-Perspektive liegt mir bei Büchern nicht ganz so sehr und so habe ich mich anfangs etwas schwer getan, kam letztendlich aber doch sehr gut in die Geschichte rein. Wir erleben durch Elma eine weibliche Sicht auf die Entwicklungen in der Raumfahrt, was mir sehr gefallen hat. 

Elma ist eine Person, die sich auch mal hinterfragen kann und mit ihr und ihrem Mann haben wir ein jüdisches Ehepaar als Protagonisten. Bis auf Bücher, die ich zu meiner Schulzeit zum Holocaust gelesen habe, kam dies, muss ich gestehen, gar nicht vor. Der Holocaust wird hier am Rande auch mal erwähnt, schließlich spielt das Buch in den 50er Jahren und der Meteoriteneinschlag ist erst nach dem zweiten Weltkrieg, aber ansonsten ist dies kein Thema. 

Die Autorin lässt in diesem Buch einige Minderheiten in den Mittelpunkt treten. Neben dem jüdisch sein spielt die Rolle der Frau und ihr Wandel als auch POC eine Rolle. Das hat mir sehr gut gefallen. Wir bekommen dies immer aus Elmas Sicht mit, die in Bezug auf POC nicht immer alles richtig macht, sich im Verlaufe des Buches aber immer wieder ihrer Privilegien bewusst wird und versucht entsprechend zu handeln. 

Der Feminismus kommt eher leise daher. Elma ist niemand der gerne im Mittelpunkt steht und laut ist und es ist eher der Zufall und ein kleiner Schubser von außen, der sie zur Identifikationsfigur für junge Frauen macht, doch mit der Zeit kommt sie immer besser mit ihrer Rolle zurecht und kann so einiges erreichen. In diesem Zusammenhang fand ich es toll, dass z.B. auch das Thema Angststörung und Panikattacken als Thema Einzug in dieses Buch erhalten haben. Mir hat aber auch gefallen, dass da auch Zweifel waren und die Unsicherheiten gezeigt werden, die damit einhergehen, wenn ein neuer Weg beschritten wird, der einem vorher nicht so offen stand. 

Die eine Sache, die mir nicht gefallen hat, waren die Andeutungen zum Sexleben von Elma und ihrem Ehemann Nathaniel. Ich bin echt jedes Mal zusammengezuckt. Es gibt in dem Buch keine expliziten Sexszenen, aber wenn es dann mal zur Sache geht, gibt es immer Analogien zu Raketenstarts. Irgendwie hat das in diesem Buch nicht für mich gepasst und ich hätte darauf lieber verzichtet. 

Viele mögen Science-Fiction nicht gerne lesen, weil sie Angst vor zu vielen technischen und wissenschaftlichen Erläuterungen haben. Das finde ich war in diesem Buch gar nicht der Fall, auch wenn ich ein neues Wort gelernt habe, dass ich vorher so noch nie gehört habe. Es gibt einige Begriffe aus dem jüdischen Sprachgebrauch. Diese werden immer gut innerhalb des Textes erläutert oder erschließen sich aus dem Kontext. 

In einem Nachwort erzählt die Autorin noch etwas zu den Abweichungen zur echten Historie und bei welchen Themen sie sich Hilfe geholt hat. Ich war beeindruckt wie viele Themen dies betrifft und hier sind Themen, die Minderheiten betreffen, nicht ausgeschlossen. In der Bibliografie finden sich Bücher, die die Autorin selber zur Recherche genutzt hat und die auch selber genutzt werden können, um sein Wissen zu erweitern. 


Fazit: Mir hat es mit kleineren Abstrichen wahnsinnig gut gefallen. Ich mochte den Einblick in die Welt der Raumfahrt und wie die Frauen dieses Themenfeld immer mehr für sich einnehmen und sich für immer weitere Veränderungen einsetzen. Ich bin gespannt, ob sich diese Erfolgsgeschichte im zweiten Band fortsetzt. Für mich hat sich die Geschwindigkeit der Veränderungen sehr realistisch angefühlt. Empfehlenswert für alle, die auch einer ruhigeren Geschichte etwas abgewinnen können, die das Leben zeigt und das große Veränderungen nicht unbedingt über Nacht passieren.

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Cover des Buches Die Berechnung der Sterne (ISBN: 9783492705974)S

Rezension zu "Die Berechnung der Sterne" von Mary Robinette Kowal

historische Science Fiction
Streifivor 2 Monaten

Die USA im Jahr 1952. Nach einem Meteoriteneinschlag an der Ostküste der USA gerät das Weltklima komplett durcheinander und die Menschheit muss sich Gedanken darüber machen, wie und wo sie in Zukunft leben wollen. Dabei steht das Weltraumprogramm stark im Vordergrund, bei dem Elma und Nathaniel York beide arbeiten. Er als leitender Ingenieur, sie als menschlicher Computer. Doch Elma möchte mehr, sie möchte selbst ins Weltall fliegen. Doch ungeachtet der Tatsache, dass es Frauen brauchen wird, um sich im Weltall dauerhaft außerhalb der Erde anzusiedeln, beherrschen die männlichen Vorurteile die Entscheidungsebenen.


Mary Robinette Kowal entwirft in diesem historischen Science Fiction Roman eine alternative Welt. Nicht nur der Meteoriteneinschlag ist fiktiv, auch der Präsident der USA ist zu dem Zeitpunkt ein anderer, das Weltallprogramm schon deutlich fortgeschrittener. Mechanische Computer sind in dieser Welt noch nicht so ausgereift und die Fähigkeiten der menschlichen Computer, die allesamt Frauen sind, wird dringend benötigt. Trotzdem wird auf die Frauen herabgesehen und Diskriminierung ist an der Tagesordnung. Nicht nur die der Frauen, auch Rassismus spielt eine große Rolle. Hier ist die Autorin dem wahren Zeitverlauf treu geblieben.


Wir begleiten in diesem ersten Lady Astronaut Band nun Elma auf ihrem Weg zur Astronautin. Dieser ist mit vielen Hindernissen gespickt und Elma hat auf Grund ihrer herausragenden Begabungen schon viel Mobbing durchmachen müssen und daher auch psychische Probleme. Das macht es ihr schwer in der Öffentlichkeit zu stehen. Sie hat aber das Glück, dass ihr Mann sie vollkommen unterstützt und auch Freundinnen für sie da sind.


Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht. Es liest sich durchgehend flüssig und ist spannend. Immer wieder gibt es kleine Überraschungen und die Geschichte ist überraschend zeitlos. Die Kämpfe, die die Wissenschaft ausfechten muss, was den Klimawandel betrifft sind erschreckend aktuell. Mir sind die Protagonisten ans Herz gewachsen, selbst die Nebenfiguren. Als es bei einem Einsatz zu einem Zwischenfall kommt, habe ich sehr mitgefiebert.


Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe, in dem es dann um längere Einsätze im All und einen Einsatz auf dem Mars gehen wird. Von mir den Daumen hoch für ein wirklich tolles, spannendes Buch!

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Gespräche aus der Community

Die Sterne berechnen und nach ihnen greifen - in der Leserunde mit Übersetzer*in Judith Vogt. 

Hallo!

Ich bin Judith Vogt, ich schreibe und übersetze Science-Fiction und Fantasy. Mit "Die Berechnung der Sterne" ist zum ersten mal ein preisgekröntes Buch in meiner Übersetzung bei einem großen Publikumsverlag erschienen, und weil es mir so viel bedeutet, möchte ich es gern mit euch noch mal lesen! 

Der Piper Verlag verlost 20 Exemplare - wenn ihr ein eBook wollt, erwähnt es bitte in eurer Bewerbung, ansonsten erhaltet ihr ein Print. 

"Die Berechnung der Sterne" ist der in sich abgeschlossene erste Teil der "Lady Astronaut"-Reihe, in der ein Meteoriteneinschlag in den 1950er Jahren einen frühen und nicht computergestützten Start in die Raumfahrt nach sich zieht. Wenn ihr den Film "Hidden Figures" und die Serie "For all Mankind" mochtet, seid ihr hier genau richtig - und wenn euch das nichts sagt, ihr aber Lust habt auf eine alternative Geschichtsschreibung mit Raumfahrt, Physik und Feminismus habt, seid ihr hier genau richtig. 

Viel Glück bei der Verlosung!

Judith

P.S.: Der Verlag und ich würden uns freuen, wenn ihr danach Lust habt, eure Rezensionen hier und anderswo zu posten; wenn es geht, auch auf Amazon. 

P.P.S.: Ende Februar erscheint mein neuer Viking-Age-Fantasyroman "Schildmaid - Das Lied der Skaldin" ebenfalls im Piper Verlag, und wenn ihr mögt, haltet doch auch da nach einer Leserunde die Augen auf, ich werde mit Sicherheit ebenfalls eine veranstalten! 

294 BeiträgeVerlosung beendet
MissErfolgs avatar
Letzter Beitrag von  MissErfolgvor 3 Monaten

Die Post hatte leider mein Buch verschleppt, deswegen habe ich es mir nun nachträglich selber gekauft und mit Verspätung gelesen. Meine Rezension findet sich hier: https://www.lovelybooks.de/autor/Mary-Robinette-Kowal/Die-Berechnung-der-Sterne-2929349857-w/rezension/5919183785/

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